Der Fokus dieser Arbeit richtet sich auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen in West- und Ostdeutschland, wobei die individuelle Ebene und Einstellungen der Frau zur Vereinbarkeit ihrer Erwerbsbeteiligung und Familie außer Acht gelassen wird, da keine Untersuchungen und somit keine Literatur zu diesem Themenzweig zu finden sind. Mit Bezug auf Studien und Analysen zum Erwerbsverhalten der Frauen soll deren Erwerbsbeteiligung mit und ohne Kindern geschildert werden. Darauf aufbauend werden im zweiten Teil Probleme der Vereinbarkeit dargestellt. Folgende Frage bildet den Ausgangspunkt meiner Darstellung: Ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiblich?
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Der soziale Wandel der Rolle der Frau
- Erwerbsbeteiligung der Frauen
- Erwerbsbeteiligung von Frauen mit Kindern
- Strukturelle Voraussetzungen für eine bessere Vereinbarkeit von Erwerbsbeteiligung und Familie
- Kindererziehung
- Probleme beim Wiedereinstieg in die Erwerbsbeteiligung
- Verkürzung der Arbeitszeit
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen in West- und Ostdeutschland und beleuchtet die strukturellen Voraussetzungen für eine bessere Vereinbarkeit. Der Fokus liegt dabei auf den Auswirkungen der Erwerbsbeteiligung von Frauen mit und ohne Kindern auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
- Soziale und kulturelle Veränderungen in der Rolle der Frau und deren Auswirkungen auf die Erwerbsbeteiligung.
- Unterschiede in der Erwerbsbeteiligung von Frauen in West- und Ostdeutschland und deren Ursachen.
- Herausforderungen und Probleme bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen.
- Strukturelle Voraussetzungen, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen verbessern könnten.
- Einkommensverluste und finanzielle Nachteile für Frauen aufgrund von kindbedingten Erwerbsunterbrechungen.
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung beleuchtet den Wandel des traditionellen Familienmodells und den Anstieg der weiblichen Erwerbstätigkeit in den letzten Jahrzehnten. Kapitel 2 analysiert den sozialen Wandel der Frauenrolle, wobei die Erwerbsbeteiligung von Frauen mit und ohne Kindern im Fokus steht. Kapitel 3 befasst sich mit den strukturellen Voraussetzungen für eine bessere Vereinbarkeit von Erwerbsbeteiligung und Familie, wobei Kindererziehung, Probleme beim Wiedereinstieg in die Erwerbsbeteiligung und die Verkürzung der Arbeitszeit diskutiert werden.
Schlüsselwörter
Die Arbeit behandelt die Themen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Erwerbsbeteiligung von Frauen, soziale und kulturelle Veränderungen, strukturelle Voraussetzungen, Kindererziehung, Wiedereinstieg in die Erwerbsbeteiligung, Einkommensverluste, Arbeitszeitverkürzung, West- und Ostdeutschland.
Häufig gestellte Fragen
Gibt es Unterschiede in der Erwerbsbeteiligung von Frauen in Ost- und Westdeutschland?
Ja, die Arbeit untersucht die historisch und kulturell bedingten Unterschiede im Erwerbsverhalten und die daraus resultierenden Herausforderungen für die Vereinbarkeit.
Welche strukturellen Hindernisse erschweren die Vereinbarkeit von Familie und Beruf?
Zu den Hindernissen gehören mangelnde Kinderbetreuungsmöglichkeiten, Probleme beim Wiedereinstieg nach der Elternzeit und unflexible Arbeitszeitmodelle.
Wie wirken sich Kinder auf das Einkommen von Frauen aus?
Kindbedingte Erwerbsunterbrechungen führen häufig zu signifikanten Einkommensverlusten und langfristigen finanziellen Nachteilen für Frauen.
Warum wird die Frage gestellt, ob Vereinbarkeit „weiblich“ ist?
Die Arbeit hinterfragt, warum die Last der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gesellschaftlich immer noch primär den Frauen zugeschrieben wird.
Welche Rolle spielt der soziale Wandel der Frauenrolle?
Der Anstieg der weiblichen Erwerbstätigkeit bei gleichzeitigem Wandel traditioneller Familienmodelle erfordert neue gesellschaftliche und strukturelle Rahmenbedingungen.
- Quote paper
- Melike Kayan (Author), 2016, Frauen zwischen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/429291