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Ein Vergleich der ersten Meditation Descartes‘ und Putnams Gehirn-im-Tank-Szenario anhand der Werke "Meditationen" und "Vernunft, Wahrheit und Geschichte"

Título: Ein Vergleich der ersten Meditation Descartes‘ und Putnams Gehirn-im-Tank-Szenario anhand der Werke "Meditationen" und "Vernunft, Wahrheit und Geschichte"

Trabajo Escrito , 2016 , 17 Páginas , Calificación: 3,0

Autor:in: Bachelor of Arts Justine Vivian Prentki (Autor)

Filosofía - Teoría (cognición, ciencia, lógica, idioma)
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Nach einer kurzen Vorstellung beider Philosophen beschäftigt sich die Arbeit hauptsächlich mit dem Vergleich beider Werke hinsichtlich der Frage nach der Existenz, der Auffassung der Außenwelt sowie die dazugehörige Fallibilität. Um den Einstieg zu erleichtern, ist zuerst eine Erläuterung der modernen und antiken Skepsis hinsichtlich der pyrrhonischen und der cartesischen Skepsis gegeben. Darauffolgend wird die erste Meditation Descartes analysiert. Anschließend folgt eine Analyse des Gehirn-im-Tank-Szenarios hinsichtlich Putnam und zum Schluss folgt ein Vergleich sowie das Fazit und die Erkenntnisse dieser Arbeit.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Erkenntnisinteresse

2. Moderne Skepsis

2.1 Cartesische Skepsis

2.2 Pyrrhonische Skepsis

3. René Descartes

3.1 Die Sinnestäuschung

3.2 Das Traumargument

3.3 Der Täuschergott

4. Hilary Putnam

4.1 Vorwort als kurzer Einstieg in das Gehirn-im-Tank-Szenario

4.2 Gehirn im Tank

5. Vergleich

6. Fazit und Erkenntnisse

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Veränderung der Weltauffassung in Bezug auf unsere Existenz und prüft, inwieweit diese weiterhin einer Fallibilität unterliegt. Das primäre Ziel ist ein philosophischer Vergleich zwischen den Werken von René Descartes („Meditationen“) und Hilary Putnam („Vernunft, Wahrheit und Geschichte“), um aufzuzeigen, wie beide Denker durch den Einsatz von Gedankenexperimenten die Frage nach der Außenwelt und dem eigenen Sein bearbeiten.

  • Grundlagen des antiken und modernen Skeptizismus
  • Analyse der cartesischen Zweifelsgründe (Sinnestäuschung, Traumargument, Täuschergott)
  • Untersuchung von Putnams antikskeptischem Gehirn-im-Tank-Szenario
  • Bedeutung der Intentionalität und Semantik bei Putnam
  • Vergleich der erkenntnistheoretischen Ansätze beider Philosophen

Auszug aus dem Buch

3.3 Der Täuschergott

„Woher weiß ich aber, daß er nicht veranlaßt hat, daß es überhaupt keine Erde, keinen Himmel, kein ausgedehntes Ding, keine Gestalt, keine Größe, keinen Ort gibt.“

Es ist zu erkennen, dass alle Ergebnisse, die Descartes vorher erarbeitet hat, nur als ein vorläufiges Ergebnis zu betrachten sind. Er stellt hier nun den radikalsten Zweifel dar, indem er jetzt alles in Frage stellt. Es geht im Kern darum, ob Gott das kognitive Verständnis Descartes (bzw. aller Menschen, sofern diese in der wahrgenommenen Form existieren) insofern verändert hat, sodass er immer getäuscht wird. Schließlich ist es nicht auszuschließen, dass wir uns permanent täuschen. Möglicherweise aber ist es nur ein Irrtum oder gar ein Versehen, dass Gott ihn nicht betrügt, weil ihm nachgesagt wird, dass es sich um einen guten Gott handelt. Da Descartes nun alles anzweifelt, geht es darum, etwas absolut Sicheres zu finden, was gleichzeitig bedeutet, dass allem, was irgendwie zweifelhaft ist, die Zustimmung entzogen werden muss.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Erkenntnisinteresse: Einführung in die Thematik des Skeptizismus und Vorstellung der Forschungsfrage sowie der gewählten Philosophen.

2. Moderne Skepsis: Erläuterung der Grundlagen der cartesischen und pyrrhonischen Skepsis als theoretischer Unterbau.

3. René Descartes: Detaillierte Untersuchung der drei Zweifelsgründe von Descartes im Kontext seiner „Meditationen“.

4. Hilary Putnam: Darstellung des Gehirn-im-Tank-Gedankenexperiments und Putnams antikskeptischer Argumentation.

5. Vergleich: Gegenüberstellung der Argumentationen beider Philosophen und deren methodische Ähnlichkeiten im Umgang mit dem Skeptizismus.

6. Fazit und Erkenntnisse: Zusammenfassende Beantwortung der Ausgangsfrage zur Fallibilität unserer Weltsicht.

Schlüsselwörter

Skeptizismus, René Descartes, Hilary Putnam, Gehirn-im-Tank-Szenario, Erkenntnistheorie, Fallibilität, Meditationen, Traumargument, Täuschergott, Cogito ergo sum, Außenwelt, Intentionalität, Wahrheit, Existenz, Sinnestäuschung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie sich die Auffassung der Welt und unserer Existenz verändert hat und ob unser Wissen über die Welt grundsätzlich einer Fallibilität, also einer Irrtumsanfälligkeit, unterliegt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der philosophischen Skepsis, der Analyse der Wahrnehmung, dem Verhältnis zwischen Geist und Außenwelt sowie der Frage nach der Sicherheit unseres Wissens.

Was ist die zentrale Forschungsfrage der Untersuchung?

Die Arbeit geht der Frage nach, inwieweit die Auffassung der Welt bezugnehmend auf unsere Existenz einem Wandel unterlag und ob unsere Erkenntnisse auch heute noch prinzipiell infrage gestellt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Der Autor nutzt die vergleichende Analyse philosophischer Primärliteratur und setzt sich kritisch mit den darin enthaltenen Gedankenexperimenten auseinander.

Was wird im inhaltlichen Hauptteil der Arbeit analysiert?

Der Hauptteil behandelt die methodische Skepsis von René Descartes, insbesondere das Traumargument und den Täuschergott, sowie das moderne Gedankenexperiment von Hilary Putnam zum „Gehirn im Tank“.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Zu den prägenden Begriffen zählen Skeptizismus, Fallibilität, Cartesische Skepsis, Intentionalität und die Erkenntnis des eigenen Seins durch Denken.

Wie unterscheidet Descartes zwischen Wachzustand und Traum?

Descartes erkennt, dass es schwer ist, den Wachzustand vom Traum sicher zu unterscheiden, da Träume täuschend echt wirken; er schlägt vor, dass Handlungen eine Differenzierung erleichtern könnten, gesteht aber ein, dass absolute Sicherheit schwer zu erlangen ist.

Warum hält Putnam die These vom „Gehirn im Tank“ für selbstwiderlegend?

Putnam argumentiert, dass die Aussage „Wir sind Gehirne in Tanks“ eine allgemeine Aussage über die Außenwelt ist, die jedoch durch den Akt des Nachdenkens über die eigene Existenz ihre eigene Widerlegung impliziert, da derjenige, der dies denkt, zwingend existieren muss.

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Detalles

Título
Ein Vergleich der ersten Meditation Descartes‘ und Putnams Gehirn-im-Tank-Szenario anhand der Werke "Meditationen" und "Vernunft, Wahrheit und Geschichte"
Universidad
Christian-Albrechts-University of Kiel
Calificación
3,0
Autor
Bachelor of Arts Justine Vivian Prentki (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
17
No. de catálogo
V429302
ISBN (Ebook)
9783668729360
ISBN (Libro)
9783668729377
Idioma
Alemán
Etiqueta
Descartes Mediationes Putnam Gehirn im Tank
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Bachelor of Arts Justine Vivian Prentki (Autor), 2016, Ein Vergleich der ersten Meditation Descartes‘ und Putnams Gehirn-im-Tank-Szenario anhand der Werke "Meditationen" und "Vernunft, Wahrheit und Geschichte", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/429302
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