Hilfeplanverfahren sind ein fester Bestandteil der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe. Auch wenn die gesetzliche Verankerung klar zu sein scheint, so eröffnen sich zugleich innerhalb der konkreten Ausübung bei den PraktikerInnen und seitens der Forschung unterschiedliche Möglichkeiten. Ein Forschungsansatz, der im Zusammenhang mit der Hilfeplanung immer wieder Anklang findet, ist der nach Transdisziplinarität. Inwieweit bedingt sich dieser Zusammenhang und welche Auswirkungen können bei einer Hilfeplanung auftreten, wenn eine transdisziplinäre Ausrichtung erfolgt?
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Hilfeplanung heute
- Entwicklung und Akteurenbeteiligung
- Hilfeplanung in Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit
- Transdisziplinarität als Paradeweg für eine Hilfeplanung?
- Hilfeplanung aus verschiedenen Perspektiven
- Hilfeplanung zwischen Erfordernis und Anforderungen
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Transdisziplinarität für die Hilfeplanung in der Sozialen Arbeit. Sie beleuchtet die Herausforderungen und Chancen, die sich aus einer transdisziplinären Perspektive für die Hilfeplanung ergeben.
- Entwicklung und Akteurenbeteiligung in der Hilfeplanung
- Theoretische und praktische Aspekte der Hilfeplanung in der Sozialen Arbeit
- Transdisziplinäre Perspektiven auf Hilfeplanung
- Erfordernis und Anforderungen einer transdisziplinären Hilfeplanung
- Bedeutung von Transdisziplinarität für die Qualität der Hilfeplanung
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung stellt die Fragestellung und die These der Arbeit vor. Sie erläutert, dass Hilfeplanung ein zentraler Bestandteil der Sozialen Arbeit ist und dass die Transdisziplinarität eine wichtige Rolle für die Qualität der Hilfeplanung spielt.
Hilfeplanung heute
Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Entwicklung und die Akteure der Hilfeplanung. Es beleuchtet die gesetzliche Verankerung der Hilfeplanung sowie die unterschiedlichen Perspektiven von PraktikerInnen und WissenschaftlerInnen.
Transdisziplinarität als Paradeweg für eine Hilfeplanung?
Dieser Abschnitt analysiert, wie verschiedene Perspektiven auf die Hilfeplanung eine transdisziplinäre Vorgehensweise erfordern. Es werden die Vorteile und Herausforderungen einer transdisziplinären Hilfeplanung diskutiert.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter der Arbeit sind: Hilfeplanung, Transdisziplinarität, Soziale Arbeit, Kinder- und Jugendhilfe, Akteure, Perspektiven, Erfordernis, Anforderungen.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet Transdisziplinarität in der Hilfeplanung?
Transdisziplinarität bedeutet, dass verschiedene Fachdisziplinen und Akteure über ihre eigenen Grenzen hinaus zusammenarbeiten, um ganzheitliche Lösungen für Klienten in der Kinder- und Jugendhilfe zu entwickeln.
Warum ist Hilfeplanung ein zentraler Bestandteil der Sozialen Arbeit?
Sie ist gesetzlich verankert und dient dazu, bedarfsgerechte Unterstützungsmaßnahmen für Kinder, Jugendliche und Familien zu strukturieren und deren Erfolg zu überprüfen.
Welche Akteure sind am Hilfeplanverfahren beteiligt?
Beteiligt sind in der Regel die öffentlichen Träger (Jugendamt), freie Träger, die betroffenen Kinder oder Jugendlichen sowie deren Sorgeberechtigte.
Welche Vorteile bietet ein transdisziplinärer Ansatz?
Er fördert die Qualität der Hilfeplanung, indem er unterschiedliche Perspektiven integriert und den komplexen Anforderungen der Praxis besser gerecht wird.
Gibt es Unterschiede zwischen Theorie und Praxis der Hilfeplanung?
Ja, die Arbeit beleuchtet, dass die gesetzlichen Vorgaben in der konkreten Ausübung durch Praktiker oft unterschiedlich interpretiert und umgesetzt werden.
- Quote paper
- Joey Fleck (Author), 2017, Transdisziplinarität in der Hilfeplanung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/429372