Gated Communities. In den USA sehr verbreitet in Deutschland erst am Kommen. Diese Art des Wohnens, ist Deutschland noch recht wenig verbreitet. Erst wenige Gated Communities konnten sich in Deutschland durchsetzen.
Den USA wird in diesem Bereich eine Vorreiterrolle zugeschrieben, da sich dort sehr viele Gated Communities befinden und ein vergleichsweise hoher Anteil der Bevölkerung in solchen lebt. Aber auch in anderen Ländern der Welt entwickeln sich mehr und mehr Wohngebiete dieser Art.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Begrifflich systematische Erklärung
2.1 Gated Communities
2.2 Bauarten
2.3 Einzugsmotive
2.3.1 Sicherheitsaspekt
2.3.2 Prestige und Homogenität
2.3.3 CC&R´s
3 Beispiele und Unterschiede von Gated Communities
3.1 In den USA
3.2 In Deutschland
4 Schlussbetrachtung
5 Literaturverzeichnis
5.1 Literaturquellen
5.2 Internetquellen
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht das Phänomen der Gated Communities im interkulturellen Vergleich zwischen den USA und Deutschland, um die Gründe für deren unterschiedliche Verbreitung und Akzeptanz zu analysieren.
- Definition und systematische Einordnung von Gated Communities
- Analyse der verschiedenen Bauarten und Sicherheitsaspekte
- Untersuchung der Motive für den Einzug in bewachte Wohnanlagen
- Vergleich der Entwicklungen und Rahmenbedingungen in den USA und Deutschland
- Diskussion gesellschaftlicher und städtebaulicher Unterschiede
Auszug aus dem Buch
2.1 Gated Communities
„Gated Communities: Abgeschlossene und gegen unbefugten Zugang gesicherte Wohnanlage. Gated Communities werden von wohlhabenden oder privilegierten Bevölkerungsgruppen bezogen, die sich aus Furcht vor Verbrechen, aber auch dem Wunsch der Absonderung gegenüber anderen Sozialgruppen, freiwillige isolieren.“
Mit diesem Zitat lässt sich der Grundgedanke von Gated Communities gut darstellen. Solche Wohngebiete, die als Gated Communities gelten, verfügen in den überwiegenden Fällen über eine 24 stündige Zugangskontrolle. Diese erfolgt in den meisten Fällen über einen Sicherheitsdienst, welcher als „Doorman“ alle Eintritte in die Gated Community kontrolliert und auch Gäste erst nach Rückfrage oder mit Ankündigung einlässt. Des Weiteren ist oft auch ein Sicherheitsdienst für eventuelle Probleme auf dem Gelände verfügbar. So zum Beispiel bei Eindringungen über Zäune oder bei Verbrechen in der Gated Community. Die Zugangskontrolle kann außerdem auch über elektronische Kontrollen erfolgen. Zum Beispiel über Transponder oder Fingerabdruck. Solche Technik wird hauptsächlich bei Doorman-gebäuden eingesetzt.
Eine weitere Charaktereigenschaft von Gated Communities besteht im Gemeinschaftseigentum. So bestehen auf den Geländen oft, wie in Abbildung 1 zu sehen, Tennisplätze, Clubhäuser, Seen und vieles mehr. Diese Einrichtungen werden gemeinschaftlich genutzt und verwaltet. Zum Teil geht dies so weit, dass sogar die gesamte Infrastruktur, wie Energieversorgung, gemeinschaftlich organisiert wird. Was wiederum zum Beispiel bei Energiekosten zu Einsparungen für jeden führt, da etwa Erdgas so in sehr großen Mengen beschafft wird. Aber auch Dienstleistungen, wie die Sicherheitsdienste und das Facilitymanagement werden gemeinschaftlich genutzt.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung stellt das Thema Gated Communities vor und erläutert die Vorreiterrolle der USA im Vergleich zur eher geringen Verbreitung in Deutschland.
2 Begrifflich systematische Erklärung: In diesem Kapitel werden Definition, verschiedene Bauarten und die zentralen Einzugsmotive für Gated Communities dargelegt.
3 Beispiele und Unterschiede von Gated Communities: Hier werden die spezifischen Ausprägungen und die unterschiedlichen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in den USA und in Deutschland gegenübergestellt.
4 Schlussbetrachtung: Das Fazit zieht eine Bilanz zur Verbreitung der Wohnform und gibt einen Ausblick auf weltweite Trends im Wohnungsbau.
5 Literaturverzeichnis: Dieses Kapitel listet die verwendeten Literatur- und Internetquellen auf.
Schlüsselwörter
Gated Communities, USA, Deutschland, Sicherheit, Wohnbau, soziale Homogenität, CC&R, Doorman, Wohnform, Stadtplanung, Prestige, Immobilienmarkt, Gemeinschaftseigentum, Siedlung, Infrastruktur
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt das Konzept der Gated Communities und vergleicht deren Bedeutung, Verbreitung und Entstehungsgründe in den USA und Deutschland.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Themen umfassen Begriffsdefinitionen, bauliche Typologien, Motive wie Sicherheit und Prestige sowie die rechtlichen und sozioökonomischen Unterschiede zwischen den beiden Ländern.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, warum Gated Communities in den USA weit verbreitet sind, während sie in Deutschland bisher eine seltene Wohnform geblieben sind.
Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?
Es handelt sich um eine auf Fachliteratur und Experteninformationen basierende deskriptive Analyse, die durch Fallbeispiele illustriert wird.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Begriffe und eine vergleichende Analyse der Situation in den USA und Deutschland.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?
Wichtige Begriffe sind Gated Communities, Sicherheit, soziale Segregation, Stadtplanung und private Wohnkomplexe.
Welche Rolle spielt die „Sicherheit“ als Motiv?
Sicherheit wird als eines der wichtigsten Einzugsmotive identifiziert, wobei in den USA oft 24-Stunden-Sicherheitsdienste und technische Überwachung zur Kriminalitätsprävention eingesetzt werden.
Warum gibt es in Deutschland seltener Gated Communities?
Hauptgründe sind die im internationalen Vergleich hohe öffentliche Sicherheit, das staatlich sichergestellte Infrastrukturniveau sowie rechtliche Hürden bei der Privatisierung öffentlicher Wege.
- Arbeit zitieren
- Johannes Göhner (Autor:in), 2015, Gated Communities. In den USA und Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/429379