Auswirkungen der Digitalisierung auf das Spendenverhalten der Digital Natives. Der Non-Profit-Bereich


Hausarbeit, 2018

19 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit

2 Theoretische Grundlagen
2.1 Beschreibung der Generationen
2.1.1 Die Digital Natives (Generation Y und Z)
2.1.2 Generation Z
2.2 Abgrenzung des Non-Profit-Sektors
2.3 Das Spendenverhalten in Deutschland
2.4 Empirische Erhebung über das Spendenverhalten der Digital Natives
2.5 Fazit

Literaturverzeichnis

Internetquellen

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Die verschiedenen Geschäftsmodelle

Abbildung 2: Verteilung des Geldspendevolumens nach Spendenzweck

Abbildung 3: Verteilung Non-/For-Profit

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit

Die jungen Generationen Y und Z werden bereits in zahlreichen Studien betrachten. Auch der Fachkräftemangel genießt seit Jahren ein großes mediales Interesse. Die Digitalisierung hat sich mittlerweile ebenfalls als Megatrend etabliert. Nicht nur auf die die Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Beziehungen hat dies Auswirkungen, sondern auf die Gesellschaft allgemein. Die Flüchtlingskrise hat in den Jahren 2015 und 2016 das große finanzielle und ehrenamtliche Engagement der deutschen Bevölkerung noch einmal in die Gedanken gerufen. Das Spendenverhalten hat sich daher im Jahr 2016 und 2017 positiv entwickelt. Ein Großteil des Spendenvolumens trägt allerdings die über 70-jährige Bevölkerungsschicht. Die Spendenbereitschaft ist allerdings auch bei den jungen Menschen durchaus gegeben, dennoch lässt diese ungleiche Verteilung auf einen Mangel an Interesse oder Zugang zu Hilfsprojekten schließen. Ein Großteil des Lebens der Generation Y und auch Z findet online statt. Das mobile Endgerät, gleich ob Smartphone oder Tablet, ist aus dem Leben nicht mehr wegzudenken. Social-Media-Kanäle wie Instagram, Youtube und Facebook werden täglich genutzt, sodass bereits viele Firmen beispielsweise mit Influencern Kooperationen eingehen. Die großen, etablierten Hilfsorganisationen bedienen sich im Marketing-Bereich eher noch der klassischen Kanäle, wie Print und teilweise noch der Direktansprache. Kleinere Organisationen sind hier schon wesentlich agiler und nutzen beispielsweise Fundraising-Plattformen, um ihre Projekte vorzustellen und auf diesem Wege Spenden zu akquirieren. Demnach stehen die großen Non-Profit-Organisationen vermehrt vor der Herausforderung ihre in- und externe Kommunikation digitaler zu gestalten, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Diese Prozessänderung kann sowohl positive Aspekte für die Spendengewinnung als auch für das Personalmarketing herausstellen und das Employer Branding herausstellen. Damit hat der digitale Wandel unmittelbar Auswirkungen auf die Mitarbeitergewinnung, -bindung und auf die Fluktuation. Daher sollte die digitale Transformation vom Top-Management vorgenommen und sukzessive in Vorbildstellung in die Unternehmenskultur implementiert werden.

1.2 Aufbau der Arbeit

Das Ziel dieser Arbeit ist es, das aktuelle Spendenverhalten jüngerer Generationen zu ermitteln und daraus konkrete Handlungsempfehlungen speziell für Non-Profit-Organisationen zu definieren.

Die Spendenbereitschaft der jungen Menschen hat sich verändert. In der Regel sind diese nicht mehr dauerhaft Mitglied bei einer gemeinnützigen Organisation, sondern unterstützt gezielt Projekte, die zu ihnen passen bzw. die den eigenen Werten entsprechen. Im Rahmen der Arbeit wird eingangs das Ziel bearbeitet und anschließend bewertet. Bei der Bearbeitung werden spezifische Primär- und Sekundärliteratur zur Recherche hinzugezogen. Aufgrund der Modernität des Themas werden zusätzlich tertiäre Quellen verarbeitet. Die Begriffsdefinitionen werden im ersten Teil der Arbeit erläutert. Im weiteren Verlauf erfolgt die Darstellung, Charakterisierung und Abgrenzung der von der Thematik betroffenen Generationen. Die Beleuchtung des Spendenverhaltens sowie die Definition des Non-Profit-Sektors runden den theoretischen Teil ab. Mittels einer empirischen Untersuchung in Form eines Fragebogens nähert sich der Autor der Bestimmung der aktuellen Situation zum derzeitigen Spendenverhalten der Digital Natives.[1] Im Anschluss daran werden die Ergebnisse skizziert, etwaige Besonderheiten herausgearbeitet und diese kritisch bewertet. Darauf folgen ein Entwicklungsausblick und eine Darstellung perspektivischer Möglichkeiten für Non-Profit-Organisationen, die jungen Generationen zu erreichen. Um den Praxisbezug herzustellen werden im Laufe der Recherche Internetauftritte, als tertiäre Quellen, verschiedener Non-Profit-Organisationen betrachtet. Dies trägt dazu bei, die Ergebnisse zu untermauern.

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Beschreibung der Generationen

Um die Spezifika des Spendenverhaltens aufzuzeigen, ist es ratsam, sich einen Überblick über die aktuell betroffenen Generationen und deren Entwicklungen zu verschaffen. Dabei sollte beachtet werden, dass nicht alle nachfolgend beschriebenen Generationen die gleichen Eigenschaften aufweisen, sie aber dennoch durch Ereignisse in ihrem Aufwachsen und die technologische Entwicklung ähnlich beeinflusst werden.[2] Die spezifische Begriffsdefinition der jeweiligen Generationen weist also nicht die individuellen Eigenschaften einzelner Personen aus, sondern beschreibt bestimmte Verhaltensweisen anhand von chronologischen Ereignissen.[3]

2.1.1 Die Digital Natives (Generation Y und Z)

In der Literatur finden sich unterschiedliche Definitionen zu den Geburtenjahrgängen der Generation Y.[4] Ihre Bezeichnung als „Millennials“ lässt die Eingrenzung der Jahrgänge 1985 bis 2000 in dieser Arbeit zu.[5] Der Generation Y werden oft ein Hochschulabschluss und ein gewisses Maß an Wohlstand zugeordnet, welches auf die beruflichen Anstrengungen der Eltern zurückzuführen ist. Sie werden als ehrgeizig beschrieben und wachsen meist in einem sicheren Elternhaus auf. Ihre Jugend ist geprägt durch Veränderungen, vor allem im Hinblick auf Technologie. Im Berufsleben zeichnet sie, trotz ihrer komfortablen Situation auf dem Arbeitsmarkt, die Ihnen im Rahmen des demografischen Wandels und Fachkräftemangels zugesprochen wird, Fleiß aus.[6] Je nach Geburtstermin nehmen sie innerhalb der technischen Entwicklung viele Änderungen wahr oder lernen direkt mit neuen Kommunikationsmitteln, wie beispielsweise Smartphones, umzugehen. Viele von Ihnen durchleben oft noch die gesamte Entwicklung, vom klassischen Mobiltelefon mit wenigen Möglichkeiten, bis hin zu Smartphones, die einem eine uneingeschränkte Erreichbarkeit und vielfältige Bedienmöglichkeiten bieten. Aufgrund dieser Erlebnisse werden Sie in der Literatur auch als Digital Natives bezeichnet.[7] Der Umgang mit den sozialen Medien ist für die meisten Digital Natives selbstverständlich. Während der Großteil der Generation Y diese oft mehr als Hobby und Zeitvertreib betrachtet, entwickeln die späteren Vertreter dieser Generation oder aber die neue Generation Z bereits neue Tätigkeitsbereiche wie „Influencer“ oder „Youtuber“. Diese werden immer häufiger von Unternehmen eingesetzt, um durch einen Meinungsmacher mittels Sympathie und Vertrauen die eigenen Produkte in den Vordergrund zu stellen.[8]

Die Generation Y kennt sich zumeist mit der Bedienung von Smartphones, Tablets und Laptops aus. Ein Merkmal der Generation ist, dass sie die Prozesse häufig kritisch hinterfragen und auch ihre Ideen einbringen und sich selbst verwirklichen wollen. Das überwiegend von Sicherheit geprägte Aufwachsen der Wunschkinder gibt den „Millennials“ meist Stabilität. Kritische Stimmen behaupten allerdings, dass die Vorsicht der Eltern und das Fernhalten von Problemen häufig zur Unselbstständigkeit führen und die diese dadurch im Arbeitsleben als arrogant wahrgenommen werden können. Infolge dessen ist es möglich, dass hieraus Konfliktpotenzial mit Vertretern anderer Generationen entsteht.[9] Fürsprecher der Generation Y weisen jedoch auch darauf hin, dass die „Millennials“ wegen ihrer vermeintlich guten Ausgangssituation auf dem Arbeitsmarkt, die Arbeitsbedingungen für alle derzeitigen und nachfolgenden Generationen positiv gestalten können. Nicht selten sind ihre Eltern ihre Vorbilder. Durch das behutsame Aufwachsen bevorzugen sie meist einen flexiblen und kooperativen Umgang.[10] Eben diese Flexibilität ist ihnen im Berufsleben wichtig. Terroristische Anschläge wecken bei den jungen Generationen jedoch auch eine gewisse Unsicherheit. Als Schlussfolgerung lässt sich darstellen, dass die Vertreter der Generation Y ihr Berufs- und Privatleben so ausfüllend wie möglich gestalten wollen. Auch die Nachhaltigkeit spielt in ihrem Leben eine Rolle. Einer politischen Beteiligung gehen die meisten eher nicht nach, da sie sich von der Politik überwiegend gut behandelt fühlen.[11]

2.1.2 Generation Z

Die Generation Z, welche in der vorliegenden Arbeit den Geburtenjahren 2001 bis 2015 zugeordnet wird, befinden sich aktuell meist am Anfang ihrer schulischen oder beruflichen Ausbildung. Die späten Jahrgänge wachsen derzeit erst auf. Die Vertreter der Generation Z sind in einer Zeit von Terroranschlägen aufgewachsen, weswegen sie für ihr Leben oft keine generelle Sicherheit verspüren. Das Anwachsen der Armutsschere verstärkt diesen Effekt. Dennoch genießt keine Generation ein sichereres Aufwachsen.[12] Kritische Stimmen bezeichnen die Vertreter dieser Generation daher oft als verwöhnt und egoistisch.[13] Sie haben miterlebt, wie sich die beruflichen Wünsche ihrer Vorgänger nicht erfüllt haben, weshalb sie selbst nicht bereit sind, viel Zeit und Mühe zu investieren um ihren eigenen Weg zu ebnen. Sie bevorzugen eher die strikte Trennung von Privat- und Berufsleben. Eine ständige Erreichbarkeit kommt für sie meist nicht infrage.[14] Durch ihre komfortable Situation auf dem Arbeitsmarkt können sie trotzdem ihren Arbeitgeber auswählen, der für sie persönlich die größten Vorzüge bietet.[15] Die extrem hohe Geschwindigkeit des technologischen Fortschritts war noch nie so ausgeprägt wie in dieser Generation. Gleichwohl ist kritisch zu betrachten, dass der Generation Z oft Veränderungskompetenzen fehlen.[16] Das Interesse an Facebook nimmt in dieser Zeit eher ab, dafür werden Kanäle wie Youtube, Instagram und Snapchat selbstverständlich genutzt. Die positive Präsentation der eigenen Person, um Anerkennung zu erhalten, hatte noch nie einen so großen Stellenwert. Die Generation Z nutzt diese Kanäle auch nicht mehr nur als Hobby, sondern hat auch Berufe wie „Influencer“ oder „Youtuber“ etabliert.[17]

2.2 Abgrenzung des Non-Profit-Sektors

Durch Literaturrecherche lässt sich feststellen, dass sich Organisationen aus mindestens drei Faktoren zusammensetzen: Mitgliedschaft, Zweck und Hierarche. Die Mitgliedschaft wird durch gesetzliche, politische, aber auch durch wirtschaftliche Gegebenheiten beeinflusst.[18] Unternehmen lassen sich in diesem System in drei Arten unterteilen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Die verschiedenen Geschäftsmodelle[19]

Für Non-Profit-Organisationen gilt nicht das Ziel der Gewinnerzielung.[20] Ihr Ziel ist eher kultureller, sozialer oder wissenschaftlicher Natur. Um Kosten zu reduzieren, zieht sich der Staat zunehmend aus der Verantwortung für soziale Projekte zurück, was die Verantwortung für Non-Profit-Unternehmen erhöht. Sie schließen sozusagen die Lücke zwischen dem Markt und dem Staat.[21] Um die Finanzierung zu gewährleisten, sind Non-Profit-Unternehmen auf Spenden oder Investitionen von Partnern angewiesen oder führen wirtschaftliche Zweige aus, mit denen sie sich quersubventionieren.[22] For-Profit-Organisationen, also Wirtschaftsunternehmen, können sich hingegen über diverse Möglichkeiten mit finanziellen Mitteln versorgen – beispielsweise über Investoren, Banken. Auch alternative Finanzierungsmethoden, wie Crowdfinancing oder Crowdfunding sind etablierte Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung. Crowdfinancing bezeichnet die Beschaffung von Eigen- und Fremdkapital über eine größere Anzahl an Personen. Diese Variante wird meist über entsprechende Plattformen im Internet abgebildet.[23] Auch das Crowdfunding ist eine denkbare Alternative. Im Gegensatz zum Crowdfinancing erhalten die meist privaten Investoren hier allerdings keine Rendite in Form von Zinsen zurück, sondern meistens ein Produkt, welches aus dem getätigten Investment hervorgeht.[24] In der Literatur wird das Crowdfunding dem Crowdfinancing zugeordnet. Auch das Vorstellen von gemeinnützigen Projekten ist auf entsprechenden Plattformen möglich. Über entsprechende Videos werden Projekte vorgestellt und die Menschen haben die Möglichkeit den Organisationen Geld zu spenden umso persönlich Teil des Projektes zu werden. Die Projektleiter geben im Anschluss daran regelmäßig Feedback zu dem Projekt und stellen Fortschritte anschaulich dar, was die Identifikation mit dem Projekt beziehungsweise dem Produkt erhöhen kann.[25]

Non-Profit-Organisationen besitzen meist die Kennzeichnung einer Stiftung, einer Genossenschaft oder eines Vereins. Die Sozialunternehmen werden meist mit dem Zusatz der Gemeinnützigkeit ausgestattet, beispielsweise als gGmbH. Rechtlich gesehen ist die gGmbH keine Sonderform, sondern eine Kombination aus der klassischen Rechtsform verbunden mit dem Merkmal der Steuerbegünstigung, die wegen der gemeinnützigen Orientierung ausgestellt wird. Mit dieser Sonderstellung gehen allerdings auch einige Pflichten auf das Unternehmen über, wie die Erstellung einer Bilanz, einer Gewinn- und Verlustrechnung, das Führen eines Inventars sowie je nach Unternehmensgröße, auch Prüfungspflichten.[26] Bei intensiver Betrachtung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit von Non-Profit-Organisationen und Wirtschaftsunternehmen, fällt auf, dass im Bereich von Non-Profit weniger Kapital sowie personelle Ressourcen zu Verfügung stehen. Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass Wirtschaftsunternehmen meist im Rahmen eines Business-Cases durch mehr personelle oder finanzielle Mittel einen höheren Umsatz oder Profit erwirtschaften – diese Formel ist so in einer, meist spendenfinanzierten Organisation, nicht anwendbar.

2.3 Das Spendenverhalten in Deutschland

Eine Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) – dem größten deutschen Marktforschungsinstitut, gibt Aufschluss über das aktuelle Spendenverhalten. Betrachtet man das Jahr 2016, spendete die deutsche Bevölkerung circa 5,3 Milliarden Euro. Die Gelder von circa 22,1 Millionen Menschen gingen dabei an gemeinnützige Organisationen oder Kirchen. Der durchschnittliche Spendenwert beträgt 35 Euro pro Jahr und die Spendenhäufigkeit wird mit 6,7 Spenden pro Person und Jahr angegeben. Im Gesamtergebnis nahm vor allem die Spendenbereitschaft für die Not- und Katastrophenhilfe ab, da es im Jahr der Messung keine medienwirksamen Umwelt- oder Naturkatastrophen gab. Für Flüchtlinge engagierten sich laut der GfK-Studie circa 31,7 Millionen Menschen mit Geld- und Sachspenden, aber auch mit ehrenamtlicher Tätigkeit.[27]

Für ein Rekordergebnis im Dezember war vor allem die Altersgruppe der über 70‑jährigen Menschen verantwortlich. Auch die Altersgruppe bis 39 Jahre, ist im Jahr 2016 durchaus spendenfreudig gewesen. Diese finanzielle Unterstützung wurde allerdings überwiegend über das Internet vorgenommen beziehungsweise durch dieses ausgelöst – beispielsweise über Social-Media-Ansprache.[28] Die folgende Grafik verdeutlicht die Spendenverteilung.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Verteilung des Geldspendevolumens nach Spendenzweck[29]

Zu sehen ist, dass die Spenden vor allem der humanitären Hilfe zugutekommen. Die Wege der Spendenbeschaffung, insbesondere die jungen Generationen betreffend, werden sich weiter stark verändern. Digitale Services und Angebote werden zukünftig noch weiter zunehmen und werden schon heute von jungen Menschen und sogar Flüchtlingen verstärkt genutzt. Darüber hinaus nimmt die Anzahl von gemeinnützigen Organisationen und Vereinen stetig zu. Mitte des Jahres 2017 sind es bereits 500.000 Vereine und 16.000 Stiftungen.[30] Denn so positiv auch die Rekordsumme des Jahres 2016 zu verzeichnen ist, desto nachdenklicher muss auch die Altersstruktur der Spender machen. 40% der Spenden stammte von über 70-jährigen Menschen. Die jungen Spender werden verstärkt über soziale Netzwerke angesprochen, während die älteren Spender immer noch auf die persönliche Ansprache setzen.[31] Da diese Altersschicht aufgrund von Krankheit oder Tod wegfallen wird, müssen sich Non-Profit-Organisationen der Herausforderungen stellen, den Wegfall dieser finanziellen Einnahmen zu kompensieren, um ihr Engagement weiter fortführen zu können. Da eine Spende üblicherweise erst einmal mit Misstrauen belegt ist, sind die Organisationen gut beraten, transparenter zu arbeiten und regelmäßig über die Projekte zu berichten.[32]

[...]


[1] Vgl. Appel, W., Michel-Dittgen, B., Digital Natives, 2013, S. 3

[2] Vgl. Jureit, U., Wildt, M., Generationen: zur Relevanz eines wissenschaftlichen Grundbegriffs, 2005, S. 116

[3] Vgl. Bruch, H., Kunze, F., Böhm, S., Generationen erfolgreich führen – Konzepte und Praxiserfahrungen zum Management des demographischen Wandels, 2010, S. 91 f.

[4] Vgl. Ruthus, J., Arbeitgeberattraktivität aus Sicht der Generation Y, 2014, S. 9.

[5] Vgl. Eberhardt,, D., Generationen zusammen führen, 2016, S. 42

[6] Vgl. Zeit Online, Bund K., Heuser U., Kunze A., Generation Y., online im Internet, URL: http://www.zeit.de/2013/11/Generation-Y-Arbeitswelt/seite-3 (Zugriff am 10.03.2018, 21:00 Uhr MEZ)

[7] Vgl. Hurrelmann, K., Albrecht, E., Die heimlichen Revolutionäre, 2014, S. 148

[8] Vgl. OnlineMarketing.de GmbH, Influencer Marketing, online im Internet. URL: https://onlinemarketing.de/lexikon/definition-influencer-marketing, (Zugriff am 07.03.2018, 21:34 Uhr MEZ)

[9] Vgl. Hurrelmann, K., Albrecht, E., Die heimlichen Revolutionäre, 2014, S. 7

[10] Vgl. Homma, S., Milkau, S., Generation Y in: Laux, D. (Hrsg.) Ist der öffentliche Dienst als Arbeitgeber zukunftsfähig, 2015, S. 40.

[11] Vgl. Ternes, A. et al., Flüchtlingsstandort Deutschland – eine Analyse, 2017, S. 36 ff.

[12] Vgl. Bund, K., Glück schlägt Geld, 2014, S. 4 ff.

[13] Vgl. ebd. S. 25 ff.

[14] Vgl. Scholz, C. Generation Z, 2014, S. 190

[15] Vgl. Mangelsdorf, M., Von Babyboomer bis Generation Z, 2015, S. 20 f.

[16] Vgl. Klaffke, M., Generationen-Management, 2014, S. 11.

[17] Vgl. Social Media Statistiken. Generation Y vs. Generation Z: Nutzung von Social-Media-Plattformen, online im Internet, URL: http://www.socialmediastatistik.de/generation-y-z-nutzung-social-media/ (Zugriff am 05.03.2018, 22:10 Uhr MEZ)

[18] Vgl. Kühl, S., Organisationen, 2011, S. 10 ff.

[19] Eigene Darstellung: inhaltlich entnommen aus: gut.org gemeinnützige Aktiengesellschaft, Non-Profit oder For-Profit: Was ist der bessere Weltverbesserer?, online im Internet: URL: http://www.trendradar.org/de/analyse/non-profit-oder-for-profit-was-ist-der-bessere-weltverbesserer-1/, (Abgerufen am 10.03.2018 / 22:30 Uhr MEZ).

[20] Vgl. Herzka, M., Führung im Widerspruch – Management in Sozialen Organisationen, 2013, S. 15 f.

[21] Vgl. ebd. S. 14.

[22] Vgl. Lampe, B., Ziemann, K., Dr. Ullrich, A., Online-Fundraising, 2015, S. 13

[23] Vgl. Kollmann, T., E-Entrepreneurship, 2016, S. 363.

[24] Vgl. Kaltenbeck, J., Crowdfunding und Social Payments, 2011, S. 5 ff.

[25] Vgl. ebd.

[26] Vgl. Weidmann, C., Kohlhepp, R., Die gemeinnützige GmbH, 2014, S. 134

[27] Vgl. GfK und Deutscher Spendenrat e.V. 2017, Bilanz des Helfens 2017, S. 6 ff.

[28] Vgl. ebd. S. 21

[29] Deutscher Spendenrat, Verteilung des privaten Geldspendevolumens nach Spendenzweck in Deutschland im Jahr 2017, online im Internet, URL: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/181996/umfrage/spendenzwecke-in-deutschland/ (Zugriff am 15.03.2018, 21:20 Uhr MEZ)

[30] Vgl. Westdeutsche Zeitung GmbH & Co. KG, Non-Profit-Organisationen: Spendenbeschaffung wird schwieriger, online im Internet, URL: http://www.wz.de/home/wirtschaft/non-profit-organisationen-spendenbeschaffung-wird-schwieriger-1.2446618 (Zugriff am 10.03.2018, 21:15 Uhr MEZ)

[31] Vgl. Lampe, B., Ziemann, K., Dr. Ullrich, A., Online-Fundraising, 2015, S. 17 ff.

[32] Vgl. Westdeutsche Zeitung GmbH & Co. KG, Non-Profit-Organisationen: Spendenbeschaffung wird schwieriger, online im Internet, URL: http://www.wz.de/home/wirtschaft/non-profit-organisationen-spendenbeschaffung-wird-schwieriger-1.2446618 (Zugriff am 10.03.2018, 21:15 Uhr MEZ)

[...]

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Auswirkungen der Digitalisierung auf das Spendenverhalten der Digital Natives. Der Non-Profit-Bereich
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Dortmund früher Fachhochschule
Note
2,0
Autor
Jahr
2018
Seiten
19
Katalognummer
V429458
ISBN (eBook)
9783668752665
ISBN (Buch)
9783668752672
Dateigröße
711 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
NGO, Hilforganisationen, Spenden, Generation Y
Arbeit zitieren
Christian Schreiber (Autor:in), 2018, Auswirkungen der Digitalisierung auf das Spendenverhalten der Digital Natives. Der Non-Profit-Bereich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/429458

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