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Der Einfluss von Kontextualisierungen bei Persönlichkeitsfragebögen auf die Validität

Título: Der Einfluss von Kontextualisierungen bei  Persönlichkeitsfragebögen auf die Validität

Trabajo Escrito , 2013 , 21 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Katrin Gehlhaar (Autor)

Psicología - Trabajo, Empresa, Organización
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Personen verhalten sich in verschiedenen Situationen unterschiedlich und zeigen kein transsituational konstantes Bild ihrer Persönlichkeit. Aus diesem Grund kann die Validität von Persönlichkeitsmessungen verbessert werden, wenn für die Items ein spezifischer Kontext vorgegeben wird.

Lievens, Corte und Schollaert (2008) zeigen in ihrer Studie, dass eine zum Kriterium passende Kontextualisierung zu einer Verringerung der interindividuellen Varianz führt und damit die Validität steigert. Außerdem nimmt durch die Verwendung eines Bezugsrahmens die intraindividuelle Konsistenz zu, was ebenfalls zu einer verbesserten Validität führt.

In der Metaanalyse von Schaffer und Postlethwaite (2012) wird der Effekt der verbesserten Validität durch die Verwendung eines spezifischen Kontextes erneut deutlich. Mögliche Moderatoren wie der ursprüngliche Zweck der Persönlichkeitsmessung, eine höhere Reliabilität kontextualisierter Fragebögen oder ein publication bias erwiesen sich in dieser Untersuchung als nicht signifikant. Die Befunde dieser Studien zeigen, wie wichtig die Verwendung eines spezifischen Kontextes bei Persönlichkeitsmessungen ist und regen für weitere Forschung an.

In verschiedensten Bereichen wie zum Beispiel der Personalauswahl kann es eine wichtige Bedeutung haben, die künftige Leistung einer Person vorherzusagen. Hierfür sind Einschätzungen der Persönlichkeit ein gutes Mittel. Doch was stellt sicher, dass solche Messungen auch eine ausreichende Validität besitzen, um die zu erwartende spätere Leistung zuverlässig einzuschätzen und durch welche Maßnahmen lässt sich die Validität steigern?

Wie diese Hausarbeit zeigt, scheint es nützlich Personen bei der Selbsteinschätzung ihrer Persönlichkeit einen spezifischen Kontext, auf den sich die Fragebogenitems beziehen, vorzugeben. Ein solcher Kontext verhindert, dass Personen die Items der Fragebögen unterschiedlich interpretieren und womöglich auf einen Kontext beziehen, der keinen Bezug zum eigentlichen Kriterium „Leistung“ besitzt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1) Allgemeiner theoretischer Hintergrund

2) Studie: “A Closer Look at the Frame-of-Reference Effect in Personality Scale Scores and Validity” (Lievens et al., 2008)

2.1 Fragestellung und Hypothesen

2.2 Studie 1

2.2.1 Methoden

2.2.2 Ergebnisse

2.2.3 Schlussfolgerungen

2.3 Studie 2

2.3.1 Methoden

2.3.2 Ergebnisse

2.3.3 Schlussfolgerungen

2.4 Diskussion und praktische Konsequenzen

3) Studie 2: „ A matter of context: A meta-analytic investigation of the

3.1 Fragestellung und Hypothesen

3.2 Methode

3.3 Ergebnisse

3.4 Diskussion und praktische Konsequenzen

4) Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss der Kontextualisierung von Persönlichkeitsfragebögen auf deren Validität bei der Vorhersage der Arbeitsleistung. Dabei wird analysiert, ob die Vorgabe eines spezifischen Bezugsrahmens (z.B. Arbeitsplatz) die Interpretation der Items vereinheitlicht und somit die prognostische Güte verbessert.

  • Bedeutung der Kontextualisierung für die Validität von Persönlichkeitsmessungen.
  • Vergleich zwischen allgemeinen, kontextfreien und kontextspezifischen Items.
  • Analyse der Rolle von interindividueller Variabilität und intraindividueller Konsistenz.
  • Untersuchung von Moderatoren und methodischen Aspekten in Metaanalysen zur Arbeitsleistung.
  • Praktische Implikationen für die Personalauswahl und Teamzusammenstellung.

Auszug aus dem Buch

2.1 Fragestellung und Hypothesen

Die traditionelle Sichtweise geht davon aus, dass bei Items ohne einen Bezugsrahmen die Interpretation der Personen auf welchen Kontext sich die Fragen beziehen, sehr unterschiedlich sein kann. Man kann vermuten, dass manche Personen für alle Items den selben Bezugsrahmen, wie beispielsweise ihr Verhalten am Arbeitsplatz, verwenden, andere Personen hingegen bei verschiedenen Items unterschiedliche Bezugsrahmen benutzen. Aus diesem Grund kann man von einer relativ hohen interindividuellen Varianz ausgehen. Wird nun ein spezifischer Kontext vorgegeben, so verringert sich die Varianz zwischen den Testpersonen und die Reliabilität und damit letztendlich auch die Validität steigt an (Lievens, DeCorte, & Schollaert, 2008).

Der alternative Erklärungsansatz geht davon aus, dass die Verwendung eines spezifischen Bezugsrahmens nicht nur die Variabilität zwischen den Personen verringert, sondern auch die Inkonsistenz innerhalb einer Person reduziert wird. Entgegen der traditionellen Sichtweise geht dieser Ansatz davon aus, dass die Varianz zwischen den Personen nur einen minimalen Einfluss auf die Reliabilität hat, solange eine Person konsistent den gleichen Bezugsrahmen verwendet und die Reliabilitäten von verschiedenen Bezugsrahmen ähnlich sind. Ähnlich wie die traditionelle Sichtweise geht dieser Ansatz auch davon aus, dass die interindividuelle Varianz einen Einfluss auf die Validität hat. Benutzen die Personen durchgängig einen Bezugsrahmen, der mit dem Kriterium in Verbindung steht, so ist anzunehmen, dass die Kriteriumsvalidität dadurch ansteigt.

Zusammenfassung der Kapitel

1) Allgemeiner theoretischer Hintergrund: Einführung in die Problematik der Validität bei Persönlichkeitsmessungen und Darstellung der theoretischen Grundlagen, warum eine Kontextualisierung die Vorhersagekraft erhöhen kann.

2) Studie: “A Closer Look at the Frame-of-Reference Effect in Personality Scale Scores and Validity” (Lievens et al., 2008): Empirische Untersuchung zweier Studien zur Klärung der Mechanismen (interindividuelle Variabilität vs. intraindividuelle Konsistenz) hinter der Validitätssteigerung durch Bezugsrahmen.

3) Studie 2: „ A matter of context: A meta-analytic investigation of the: Metaanalytische Betrachtung der Validität von kontextualisierten vs. nicht-kontextualisierten Messungen mit Fokus auf den Arbeitsplatz und weitere Moderatoren.

4) Ausblick: Zusammenfassende Diskussion der Ergebnisse sowie Anregungen für zukünftige Forschungsansätze und methodische Überlegungen zur Verfälschbarkeit.

Schlüsselwörter

Persönlichkeitsfragebögen, Validität, Kontextualisierung, Bezugsrahmen, Arbeitsleistung, Personalauswahl, Reliabilität, Intraindividuelle Konsistenz, Interindividuelle Variabilität, Metaanalyse, Big Five, Verfälschung, Arbeitsplatz, Persönlichkeitsmessung, Kriteriumsvalidität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob Persönlichkeitsfragebögen eine höhere Vorhersagekraft für die Arbeitsleistung besitzen, wenn den Befragten ein spezifischer Kontext (z.B. Arbeitsplatz) vorgegeben wird, statt allgemeine Aussagen zu treffen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die Verbesserung der diagnostischen Validität, die Bedeutung von Bezugsrahmen in psychologischen Tests, die Person-Situations-Interaktionstheorie sowie die Analyse von Reliabilitätsunterschieden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, wissenschaftlich zu belegen, dass die Vorgabe eines Kontextes die subjektive Interpretation von Testitems reduziert und somit zu einer valideren Einschätzung der Persönlichkeit im Hinblick auf künftige Arbeitsleistung führt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine theoretische Aufarbeitung bestehender Literatur sowie die Analyse und Diskussion zweier spezifischer Forschungsarbeiten durchgeführt, darunter eine experimentelle Studie und eine umfassende Metaanalyse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Studie von Lievens et al. (2008) zur intraindividuellen Konsistenz und die Metaanalyse von Shaffer und Postlethwaite (2012) hinsichtlich der relativen Validität im Kontext Arbeitsplatz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Validität, Kontextualisierung, Persönlichkeitsfragebögen, Bezugsrahmen und Arbeitsleistung.

Warum spielt die Person-Situations-Interaktionstheorie eine Rolle?

Diese Theorie erklärt, warum Verhalten situationsabhängig variiert und Persönlichkeitsmerkmale nur dann zuverlässige Prädiktoren sind, wenn der Testkontext mit der späteren Situation übereinstimmt.

Was ergab die Metaanalyse hinsichtlich des Publication Bias?

Die Analyse zeigte für die meisten Persönlichkeitsdimensionen keine signifikanten Unterschiede zwischen veröffentlichten und unveröffentlichten Studien, was gegen einen starken Publication Bias in diesem Bereich spricht.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich berufsbezogener Fragebögen?

Sie regt an, dass zwar einfache Kontextvorgaben (wie "bei der Arbeit") nützlich sind, zukünftige Forschung jedoch spezifische Fragebögen für verschiedene Berufsarten entwickeln sollte, um die Validität weiter zu präzisieren.

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Detalles

Título
Der Einfluss von Kontextualisierungen bei Persönlichkeitsfragebögen auf die Validität
Calificación
1,3
Autor
Katrin Gehlhaar (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
21
No. de catálogo
V429584
ISBN (Ebook)
9783668731158
ISBN (Libro)
9783668731165
Idioma
Alemán
Etiqueta
einfluss kontextualisierungen persönlichkeitsfragebögen validität
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Katrin Gehlhaar (Autor), 2013, Der Einfluss von Kontextualisierungen bei Persönlichkeitsfragebögen auf die Validität, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/429584
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