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Die Differenzierung kognitiver Fähigkeiten in Abhängigkeit von Alter und Fähigkeitsniveau

Titre: Die Differenzierung kognitiver Fähigkeiten in Abhängigkeit von Alter und Fähigkeitsniveau

Dossier / Travail , 2013 , 24 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Katrin Gehlhaar (Auteur)

Psychologie - Diagnostiques
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Betrachtet man das weite Ausmaß an kognitiven Fähigkeiten des Menschen, so stellt sich die Frage, wie diese Fähigkeiten strukturell organisiert sind. Neben unterschiedlichen Intelligenzmodellen ist eine weitere Überlegung, dass eine bestimmte Organisation von Fähigkeiten nicht interindividuell konstant ist, sondern von weiteren Faktoren wie beispielsweise dem Fähigkeitsniveau oder dem Alter einer Person mit abhängt.

In der folgenden Hausarbeit werde ich dieser Fragestellung näher nachgehen. Nach einer allgemeinen theoretischen Einführung, werde ich durch die Darstellung einer Studie von Tucker-Drob sowie einer weiteren Studie von Hülür, Wilhelm und Robitzsch die Differenzierung kognitiver Fähigkeiten in Abhängigkeit von Alter und Fähigkeitsniveau näher erläutern. Abschließend ende ich mit einem Ausblick für weitere Forschungsanregungen sowie praktischen Konsequenzen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Die Differenzierung kognitiver Fähigkeiten in Abhängigkeit von Alter und Fähigkeitsniveau

1) Allgemeiner theoretischer Hintergrund

2) Studie: “Differentiation of Cognitive Abilities Across the Life Span” (Tucker-Drob, 2009)

2.1.Theoretischer Hintergrund

2.1.1 Theoretischer Hintergrund der Fähigkeiten Differenzierung

2.1.2 Theoretischer Hintergrund der altersabhängigen Differenzierung und Dedifferenzierung

2.1.3 Hintergrund der Methoden

2.2 Fragestellung und Hypothesen

2.3 Methoden

2.4 Ergebnisse

2.5 Schlussfolgerungen

3) Studie 2: „Intelligence Differentiation in Early Childhood” (Hülür et al., 2006)

3.1.Theoretischer Hintergrund

3.2 Fragestellung und Hypothesen

3.3 Methoden

3.4 Ergebnisse

3.5 Schlussfolgerungen

4) Praktische Konsequenzen und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die strukturelle Organisation kognitiver Fähigkeiten und deren Abhängigkeit von interindividuellen Faktoren wie dem Alter und dem Fähigkeitsniveau. Im Zentrum steht die Überprüfung der Hypothesen zur Fähigkeiten-Differenzierung sowie zur Alters-Differenzierung und -Dedifferenzierung mittels wissenschaftlicher Studien.

  • Strukturelle Modelle der Intelligenz (z.B. Spearman, Carroll, Horn-Cattell)
  • Untersuchung der Hypothese zur Fähigkeiten-Differenzierung bei unterschiedlichen Fähigkeitsniveaus
  • Analyse der Alters-Differenzierungs- und Dedifferenzierungs-Hypothese über die Lebensspanne
  • Anwendung nicht-linearer faktorenanalytischer Methoden in der Intelligenzforschung
  • Praktische Implikationen für Personalauswahl und Pädagogik

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Theoretischer Hintergrund der Fähigkeiten Differenzierung

Andersons Theorie (2001) ist eine der möglichen Erklärungen für die Fähigkeiten Differenzierungs Hypothese. Er geht davon aus, dass verschiedene Faktoren zur kognitiven Leistung beisteuern, die alle von einem grundlegenden Verarbeitungsmechanismus bestimmt sind. Angenommen dieser Basismechanismus weist eine höhere Effizienz auf, beispielsweise in Form einer schnelleren Verarbeitung, so sind die spezifischeren Faktoren für die Leistung weniger an diesen Basismechanismus gebunden und deren Korrelation nimmt ab.

Dettermann und Daniel (1989) argumentierten ähnlich. Sie gingen davon aus, dass wenn zentrale, grundlegende Prozesse ineffizient sind, sie die Effizienz aller anderen Prozesse beeinträchtigen. Daraus folgt, dass Personen mit effizienten Basisprozessen eine wesentlich größere Variabilität weiterführender Prozesse entwickeln können als dies bei Personen der Fall ist, deren grundlegenden kognitiven Prozesse nur ineffizient funktionieren.

In bisherigen Studien wurde eine solche Fähigkeiten Differenzierung meist durch eine Aufteilung der Probanden in niedrige und hohe Fähigkeiten untersucht. Bei den beiden Gruppen wurde dann das Ausmaß der Korrelation oder die Varianz, die durch einen gemeinsamen Faktor erklärt werden kann, analysiert. Viele Studien konnten die Fähigkeiten Differenzierungs Hypothese belegen. Dettermann und Daniel (1989) haben zum Beispiel festgestellt, dass Subtests des Wechsler Intelligenz Tests bei Personen mit niedrigen Fähigkeiten höhere Korrelation aufweisen, als bei Personen auf einem höheren Fähigkeitsniveau. Ähnliche Befunde fanden auch Abad, Colom, Juan-Espinosa und García (2003) bei denen bei Personen mit niedrigen Fähigkeiten ein gemeinsamer Faktor mehr der beobachteten Varianz erklärte, als dies bei Personen auf einem hohen Fähigkeitsniveau der Fall war. Bis zum Zeitpunkt der hier dargestellten Studie gab es jedoch lediglich eine Studie, die zur Untersuchung der Fähigkeiten Differenzierungs Hypothese nicht-lineare Modelle benutze. Diese Studie war von Der und Deary (2003), die polynomiale Regressionen verwendeten.

Zusammenfassung der Kapitel

Die Differenzierung kognitiver Fähigkeiten in Abhängigkeit von Alter und Fähigkeitsniveau: Einleitung in die Fragestellung zur Organisation kognitiver Fähigkeiten und deren Variabilität über Alter und Niveau hinweg.

1) Allgemeiner theoretischer Hintergrund: Darstellung klassischer Intelligenzmodelle wie der Zwei-Faktoren-Theorie von Spearman und der 3-Schichten-Theorie von Carroll.

2) Studie: “Differentiation of Cognitive Abilities Across the Life Span” (Tucker-Drob, 2009): Anwendung nicht-linearer Faktormodelle zur gleichzeitigen Überprüfung von Fähigkeiten- und Alters-Differenzierungshypothesen.

3) Studie 2: „Intelligence Differentiation in Early Childhood” (Hülür et al., 2006): Analyse der kognitiven Differenzierung in der frühen Kindheit unter Verwendung verschiedener konkurrierender Messmodelle.

4) Praktische Konsequenzen und Ausblick: Diskussion der Ergebnisse hinsichtlich ihrer Relevanz für die Personalauswahl, pädagogische Interventionen sowie zukünftige Forschungsrichtungen.

Schlüsselwörter

Kognitive Fähigkeiten, Intelligenzmodelle, Fähigkeiten-Differenzierung, Alters-Differenzierung, Dedifferenzierung, g-Faktor, nicht-lineare Faktoranalyse, Woodcock-Johnson III, SON-R 2 1/2-7, Intelligenzentwicklung, Lebensspanne, statistische Modellierung, Validität, kognitive Leistung, psychologische Diagnostik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie kognitive Fähigkeiten strukturell organisiert sind und inwiefern diese Organisation durch das Lebensalter sowie das allgemeine Fähigkeitsniveau einer Person beeinflusst wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind die Theorien zur Intelligenzstruktur, die Fähigkeiten-Differenzierungshypothese, die Alters-Differenzierungs- und Dedifferenzierungshypothese sowie die wissenschaftliche Überprüfung dieser Konzepte mittels empirischer Studien.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Hauptziel besteht darin, zu klären, ob kognitive Fähigkeiten bei Personen mit höherem Fähigkeitsniveau unabhängiger voneinander sind und ob sich die Struktur dieser Fähigkeiten im Laufe der Entwicklung (Kindheit bis Erwachsenenalter) signifikant verändert.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es wird eine Literaturarbeit mit Sekundäranalysen von Studien (Tucker-Drob, 2009; Hülür et al., 2006) durchgeführt, die auf nicht-linearen faktorenanalytischen Methoden und Modellvergleichen basieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zwei spezifische, relevante Studien detailliert vorgestellt und hinsichtlich ihrer theoretischen Hintergründe, methodischen Vorgehensweisen, Ergebnisse und Schlussfolgerungen analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Schlagworten zählen kognitive Fähigkeiten, g-Faktor, Fähigkeiten-Differenzierung, Alters-Differenzierung und nicht-lineare Faktorenanalyse.

Welche Rolle spielt das Fähigkeitsniveau bei der Differenzierung?

Die Ergebnisse stützen die Hypothese, dass bei einem höheren kognitiven Fähigkeitsniveau die einzelnen kognitiven Leistungen weniger stark miteinander korrelieren, was auf eine stärkere Spezialisierung hindeutet.

Warum konnte die Dedifferenzierung im Alter nicht eindeutig bestätigt werden?

Entgegen der ursprünglichen Annahme einer Dedifferenzierung im Erwachsenenalter zeigten die analysierten Daten teilweise entgegengesetzte Trends, was die Notwendigkeit unterstreicht, bestehende Konzepte kritisch zu hinterfragen.

Inwiefern beeinflusst der sozioökonomische Status die Ergebnisse?

Der Text weist darauf hin, dass ein höherer sozioökonomischer Status mit einem höheren Fähigkeitsniveau korreliert, was wiederum die Unabhängigkeit der kognitiven Fähigkeiten beeinflussen kann.

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Résumé des informations

Titre
Die Differenzierung kognitiver Fähigkeiten in Abhängigkeit von Alter und Fähigkeitsniveau
Université
University of Ulm
Note
2,0
Auteur
Katrin Gehlhaar (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
24
N° de catalogue
V429589
ISBN (ebook)
9783668731707
ISBN (Livre)
9783668731714
Langue
allemand
mots-clé
differenzierung fähigkeiten abhängigkeit alter fähigkeitsniveau
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Katrin Gehlhaar (Auteur), 2013, Die Differenzierung kognitiver Fähigkeiten in Abhängigkeit von Alter und Fähigkeitsniveau, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/429589
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Extrait de  24  pages
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