Auf Grund der gesamtwirtschaftlichen Bedeutung für die deutsche Volkswirtschaft und der damit zusammenhängenden Repräsentanz werden KMU zusammen mit multinationalen Unternehmen (MNU) in der vorliegenden Seminararbeit betrachtet. Um die gesamtwirtschafte Bedeutung von ausländischen Direktinvestitionen für das In- und Ausland zu verdeutlichen, wird in Kapitel 2 eine grobe Struktur der Investitionsbestände, Investitionsgründe und der Investitionszielregionen ausgeführt. Wesentliches Ziel des Kapitels ist es zu verdeutlichen, weshalb deutsche Unternehmen ausländische Direktinvestitionen in Erwägung ziehen und diese durchführen. Dabei wird auch betrachtet, welche Risiken deutsche Unternehmen im heimischen Markt sehen und welche Motivatoren für Auslandsinvestments sich auf Grund dessen ergeben. Abschließend werden die Zielregionen betrachtet, die sich oft aus den Motiven der Investition begründen lassen. Besonders erwähnt wird die Bedeutung der EU als Binnenmarkt für FDI-Entscheidungen und der damit verbundenen Attraktivität als Zielregion investierender Unternehmen. Die Effekte die durch ausländische Direktinvestitionen entstehen, werden in Kapitel 3 betrachtet. Damit wird zwischen erwarteten Effekten durch FDI und den daraus entstehenden externen Effekten unterschieden. Unternehmen besitzen deutliche formulierte Ziele bezogen auf das Investment. Eine Erreichung dieser Ziele wird als erwarteter Effekt bezeichnet, ein außerhalb der Planung auftretender Effekt als Externalität. Da Externalitäten positiv oder negativ für die investierenden Unternehmen ausfällen können, werden diese auch separat aufgeführt. Auf einen Vergleich aktueller Literatur zur statistischen Signifikanz und der Auswirkung einzelner Externalitäten wird aus Platzgründen verzichtet.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Entscheidungsgrundlage für FDI und aus Sicht der Unternehmen
- Gründe für ausländische Direktinvestionen
- Risikoidentifikation im Inland
- Arten und Zielregion ausländischer Direktinvestitionen
- Aufkommen von Externalitäten durch FDI – eine Abgrenzung
- Effekte und Erwartungen innerhalb der Planung
- Effekte außerhalb der Investitionsplanung
- Ein positiver Mehrwert – erhofft und gewollt
- Profit durch FDI mit aller Gewalt – Konsequenzen
- Externalitäten aus aufkommenden Agglomerationsvorteile
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit analysiert die Externalitäten, die durch ausländische Direktinvestitionen (FDI) für die investierenden Unternehmen entstehen. Der Fokus liegt dabei auf deutschen Unternehmen, die im Ausland investieren, sowie auf ausländischen Unternehmen, die in Deutschland investieren. Die Arbeit befasst sich insbesondere mit den Entscheidungsfaktoren, die Unternehmen bei FDI-Entscheidungen berücksichtigen, den Arten und Zielregionen von FDI sowie den Auswirkungen, die FDI auf Unternehmen und deren Umfeld haben.
- Entscheidungsgrundlage für ausländische Direktinvestitionen
- Risiken und Chancen von FDI für deutsche Unternehmen
- Arten und Zielregionen von FDI
- Positive und negative Externalitäten von FDI
- Bedeutung von FDI für die deutsche Wirtschaft
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung führt in die Thematik der ausländischen Direktinvestitionen (FDI) ein und erläutert die Bedeutung von FDI für die deutsche Wirtschaft. Es wird auf die unterschiedlichen Akteure, die an FDI beteiligt sind, wie z.B. multinationale Unternehmen (MNU) und kleine und mittlere Unternehmen (KMU), eingegangen.
Entscheidungsgrundlage für FDI und aus Sicht der Unternehmen
Dieses Kapitel beleuchtet die Gründe, warum Unternehmen ausländische Direktinvestitionen tätigen. Es werden sowohl interne Faktoren, wie z.B. Risikoidentifikation im Inland, als auch externe Faktoren, wie z.B. Marktchancen im Ausland, betrachtet. Die verschiedenen Arten von FDI werden vorgestellt und die wichtigsten Zielregionen für deutsche Unternehmen werden analysiert.
Aufkommen von Externalitäten durch FDI – eine Abgrenzung
Dieses Kapitel untersucht die Effekte, die durch FDI entstehen. Dabei wird zwischen den geplanten und den ungeplanten Effekten, den sogenannten Externalitäten, unterschieden. Es werden sowohl positive als auch negative Externalitäten betrachtet, die sich auf die investierenden Unternehmen auswirken können.
Häufig gestellte Fragen
Was sind Externalitäten bei ausländischen Direktinvestitionen (FDI)?
Externalitäten sind ungeplante Nebenwirkungen einer Investition, die außerhalb der ursprünglichen Unternehmensplanung auftreten und positiv oder negativ sein können.
Warum tätigen deutsche Unternehmen FDI?
Gründe sind die Erschließung neuer Märkte, Kostenvorteile im Ausland, die Nähe zu Kunden oder die Umgehung von Risiken im heimischen Markt.
Was sind Agglomerationsvorteile?
Es sind Vorteile, die durch die räumliche Nähe zu anderen Unternehmen, Zulieferern und Forschungseinrichtungen in einer Zielregion entstehen (Cluster-Effekt).
Welche Rolle spielt die EU für FDI-Entscheidungen?
Der EU-Binnenmarkt ist aufgrund wegfallender Handelshemmnisse und stabiler rechtlicher Rahmenbedingungen eine der attraktivsten Zielregionen für investierende Unternehmen.
Gibt es Unterschiede zwischen MNU und KMU bei FDI?
Ja, multinationale Unternehmen (MNU) verfügen meist über mehr Ressourcen für FDI, während kleine und mittlere Unternehmen (KMU) oft spezifischere Nischenmärkte anvisieren.
- Quote paper
- Michael Metzler (Author), 2018, Externalitäten von FDI für die investierenden Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/429622