Das zentrale Thema dieser Hausarbeit ist die Frage, inwiefern Poesie Kunst ist. Die vorliegende Arbeit soll sich dabei ausschließlich auf den Poesiebegriff der Frühromantik beziehen, der im Folgenden dargelegt werden soll. Im Anschluss daran soll Poesie und Kunst in Bezug zueinander gesetzt werden. Zudem sollen Merkmale herausgearbeitet werden, inwiefern Poesie Kunst ist. Dabei beziehe ich mich auf das im Titel bereits erwähnte Werk "Heinrich von Ofterdingen" von Novalis.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Der frühromantische Poesiebegriff
- Poesie als Kunst in Heinrich von Ofterdingen
- Schlusswort
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Frage, inwiefern Poesie Kunst ist, und konzentriert sich dabei auf den Poesiebegriff der Frühromantik, insbesondere im Kontext von Novalis' Werk "Heinrich von Ofterdingen".
- Die Bedeutung der Einbildungskraft in der frühromantischen Poetik
- Die Rolle der Poesie in der Erhebung des Individuums und der Vermittlung von Erkenntnis
- Die Verschmelzung von Gegensätzen in der Kunst der Dichtung und Poesie
- Die Bedeutung der Urpoesie und ihre Verbindung zur menschlichen Seele
- Das Konzept des Romantisierens und die Suche nach poetischer Bedeutsamkeit im Alltag
Zusammenfassung der Kapitel
- Die Einleitung führt in das Thema der Arbeit ein und stellt die Forschungsfrage sowie den Fokus auf den frühromantischen Poesiebegriff dar.
- Das zweite Kapitel widmet sich dem frühromantischen Poesiebegriff und beleuchtet die Ideen von Novalis und den Brüdern Schlegel. Es werden zentrale Merkmale der Poesie wie die Bedeutung der Einbildungskraft, die Vermittlung von Erkenntnis und die Aufhebung von Gegensätzen erörtert.
- Das dritte Kapitel untersucht die Darstellung von Poesie als Kunst in Novalis' Roman "Heinrich von Ofterdingen". Es analysiert die Rolle der Poesie im Werk, die Bedeutung von Traumsequenzen und Märchenszenen sowie die Verbindung von Poesie und der inneren Welt des Menschen.
Schlüsselwörter
Frühromantik, Poesie, Kunst, Novalis, Heinrich von Ofterdingen, Einbildungskraft, Urpoesie, Transzendentalpoesie, Romantisieren, Poetik, Dichtung, Gegensätze, Individuum, Realität, Erkenntnis, Seele.
Häufig gestellte Fragen
Inwiefern wird Poesie in der Frühromantik als Kunst betrachtet?
In der Frühromantik gilt Poesie als die höchste Form der Kunst, da sie durch die Einbildungskraft Gegensätze verschmilzt und dem Individuum ermöglicht, tiefere Erkenntnisse über die Seele und die Welt zu erlangen.
Welche Rolle spielt Novalis' Werk „Heinrich von Ofterdingen“?
Der Roman dient als zentrales Beispiel für den frühromantischen Poesiebegriff. Er zeigt die Reise eines Dichters und wie Poesie die innere Welt und die Realität miteinander verbindet.
Was bedeutet der Begriff „Romantisieren“ bei Novalis?
Romantisieren bedeutet, dem Gewöhnlichen ein geheimnisvolles Ansehen, dem Bekannten die Würde des Unbekannten und dem Endlichen einen unendlichen Schein zu geben.
Was versteht man unter „Urpoesie“?
Urpoesie bezeichnet die ursprüngliche, reine Kraft der Dichtung, die tief in der menschlichen Seele verwurzelt ist und die Verbindung zum Transzendenten herstellt.
Wie hängen Einbildungskraft und Erkenntnis zusammen?
Die Einbildungskraft ist das Werkzeug der Poesie. Sie erlaubt es dem Menschen, über die bloße rationale Wahrnehmung hinauszugehen und eine poetische Wahrheit zu erkennen.
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- Lena Gabel (Author), 2017, Inwiefern ist Poesie Kunst?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/429780