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Zur Schreibung von <s>, <ss> und <ß> in der deutschen Sprache. Die Rechtschreibung im Wandel der Zeit

Titre: Zur Schreibung von <s>, <ss> und <ß> in der deutschen Sprache. Die Rechtschreibung im Wandel der Zeit

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2017 , 11 Pages , Note: 3,0

Autor:in: Anonym (Auteur)

Philologie Allemande - Linguistique
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In der heutigen deutschen Sprache verfügen wir über zwei s-Laute, das stimmlose /s/ und das stimmhafte /z/. Die Schreibweise der s-Laute hat sich in den vergangenen Jahrzehnten durch die Rechtschreibreformen der Kultusministerkonferenz geändert.

In der folgenden Hausarbeit wird aus diesem Anlass auf die Geschichte der Rechtschreibregelung und speziell auf die Rechtschreibreformen der Jahre 1996/1998 und kurz auf die Rechtschreibreformen der Jahre 2004 und 2006 eingegangen, um die Veränderung bezüglich der s-Schreibweisen ausführlich darzulegen. Die einzelnen Schreibweisen werden ebenfalls genau erläutert und verständlich gemacht.

Auch wird ein kurzer Überblick über die ß-Schreibung in der Schweiz gegeben, da sich diese nochmals von der aktuellen Schreibung in Deutschland abgrenzt. Hier stellt sich außerdem die Frage, ob diese Regelung nicht auch für die deutsche Orthographie eine gute Wahl wäre.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Historie

2.1 Das erste deutsche Wörterbuch

2.2 Die Rechtschreibreformen im 20. Jahrhundert

2.3 Die Rechtschreibreform 1996/1998

3 Das amtliche Regelwerk „Deutsche Rechtschreibung“

3.1 Die Laut-Buchstaben-Zuordnung

3.2 Morphologische Änderungen in der Schreibung von <ss> und <ß>

3.3 Die schweizerische Rechtschreibung

4 Die Rechtschreibreformen 2004 und 2006

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Entwicklung der deutschen Rechtschreibung mit einem speziellen Fokus auf die Geschichte der Regelungen und die durch die Reformen von 1996/1998 induzierten Veränderungen der s-Schreibung. Die zentrale Forschungsfrage untersucht dabei, wie sich die Schreibweisen für stimmlose und stimmhafte s-Laute gewandelt haben, welche systemischen Hintergründe existieren und warum sich die schweizerische Orthografie hinsichtlich des Eszetts signifikant von der deutschen unterscheidet.

  • Historische Entwicklung der deutschen Rechtschreibung und die Rolle Konrad Dudens
  • Analyse der Rechtschreibreformen des 20. Jahrhunderts und der Reform 1996/1998
  • Systematik der Laut-Buchstaben-Zuordnung und s-Schreibung
  • Vergleichende Betrachtung der schweizerischen Rechtschreibung und des Verzichts auf das Eszett
  • Einfluss der Phonologie und Silbengelenk-Regeln auf die orthografische Standardisierung

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Laut-Buchstaben-Zuordnung

Die Schreibweisen von <s>, <ss> und <ß> fallen unter das Lautprinzip. Es ist eines der grundlegenden Prinzipien der Alphabetschrift. Aussage dieses Prinzips ist es, dass die Phoneme, die lautlichen Einheiten der Sprache, mit den Graphemen, den Schriftzeichen, korrelieren. Daraus lässt sich die Regel ableiten, dass man sprechen soll, wie man schreibt, aber auch schreiben soll, wie man spricht (vgl. Lindauer & Schmellentin 2008, S.61).

Da viele Fehler in der Laut-Buchstaben-Zuordnung geschehen, hatte die Beseitigung dieser Problematik, wie bereits beschrieben, obersten Stellenwert. Die gesellschaftliche Akzeptanz für die vorgeschlagenen, neuen Schreibweisen war hingegen sehr gering. Eine Begründung gegen diese Änderungen war, dass man nun ältere Schriften nicht mehr lesen könnte, denn um dies zu tun, bräuchte man eine Beständigkeit in der Schreibweise. Daher wäre eine neue Reform ein Bruch mit der Gewohnheit und daher nicht akzeptabel. Diese Kritik ist allerdings nur theoretisch nachvollziehbar, und praktisch sehr leicht zu entkräften. Die verbesserten Laut-Buchstaben-Zuordnungen belaufen sich in einem Fließtext auf etwa 2% der Zahl der Wörter. Daher kann nicht davon gesprochen werden, dass sich dies auf die Lesbarkeit des Textes auswirkt. Erklären kann man die Kritik allerdings aus der Subjektivität des Schreibers. Man ist an die eine Schreibung gewöhnt und eine neue, andere Schreibung bereitet zunächst ein schlechtes Gefühl. Das Aktuelle wird immer als das Richtige angesehen und alle Änderungen wirken zunächst falsch (vgl. Augst & Stock 1997, S.113f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik der s-Laute ein und umreißt die Zielsetzung der Arbeit sowie die untersuchten Rechtschreibreformen.

2 Historie: Dieses Kapitel beleuchtet die Anfänge der Rechtschreibstandardisierung durch Konrad Duden sowie die Entwicklung der Reformversuche im 20. Jahrhundert bis zur Reform von 1996/1998.

3 Das amtliche Regelwerk „Deutsche Rechtschreibung“: Es werden die zentralen Regelbereiche des amtlichen Regelwerks erläutert, mit einem Hauptfokus auf die Laut-Buchstaben-Zuordnung und die speziellen phonologischen Bedingungen der Schweiz.

4 Die Rechtschreibreformen 2004 und 2006: Das Kapitel beschreibt die kontinuierliche Optimierung der Reform von 1996/1998 durch den Rat für deutsche Rechtschreibung und die Einführung neuer, überarbeiteter Regelwerke.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und stellt fest, dass sich die s-Schreibung nach den Reformen stabilisiert hat und die Gesellschaft diese weitgehend akzeptiert.

Schlüsselwörter

Rechtschreibung, Reform, s-Schreibung, Lautprinzip, Laut-Buchstaben-Zuordnung, Phoneme, Grapheme, Eszett, Silbengelenk, Orthografie, Schweiz, Duden, Kultusministerkonferenz, Standardisierung, Sprachwandel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der historischen und systematischen Entwicklung der deutschen Rechtschreibung, insbesondere mit dem Wandel der Schreibweise von s-Lauten durch die Reformen ab 1996.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Lautprinzip der Alphabetschrift, die historisch bedingte Entwicklung der Duden-Redaktion, die spezifischen Regelungen für <s>, <ss> und <ß> sowie die Besonderheiten der schweizerischen Orthografie.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, die Veränderungen in der s-Schreibung durch die Rechtschreibreformen darzulegen und die fachlichen Hintergründe, wie etwa das Silbengelenk oder die Phonetik, verständlich zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptiv-analytische Methode, basierend auf der Auswertung bestehender Fachliteratur, Regelwerke und linguistischer Konzepte der Sprachdidaktik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert das amtliche Regelwerk, die morphologischen Bedingungen der s-Schreibung sowie die konträren phonologischen Ansätze der deutschen Standardsprache gegenüber dem schweizerischen System.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Rechtschreibreform, Lautprinzip, s-Schreibung, Silbengelenk und Orthografie.

Warum spielt das „Silbengelenk“ eine so wichtige Rolle für die S-Schreibung?

Das Silbengelenk ist entscheidend, da es die Entscheidung zwischen <ss> und <ß> beeinflusst; bei einem kurzen Vokal und ambisyllabischer Realisierung des Konsonanten wird im Standarddeutschen ein <ss> geschrieben.

Wie unterscheidet sich die schweizerische Orthografie grundlegend von der in Deutschland?

Die Schweiz verzichtet vollständig auf das Eszett <ß> und ersetzt dieses konsequent durch ein Doppel-s <ss>, was durch die dortigen phonologischen Besonderheiten und die Unterscheidung von Lenis und Fortis begründet wird.

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Résumé des informations

Titre
Zur Schreibung von <s>, <ss> und <ß> in der deutschen Sprache. Die Rechtschreibung im Wandel der Zeit
Université
University of Vechta
Note
3,0
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
11
N° de catalogue
V429848
ISBN (ebook)
9783668752238
ISBN (Livre)
9783668752245
Langue
allemand
mots-clé
schreibung sprache rechtschreibung wandel zeit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2017, Zur Schreibung von <s>, <ss> und <ß> in der deutschen Sprache. Die Rechtschreibung im Wandel der Zeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/429848
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Extrait de  11  pages
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