"Papi macht Witzchen". Nutzung von SS-Privatfotografie in der Geschichtsdidaktik


Hausarbeit (Hauptseminar), 2015
15 Seiten, Note: 1,0
Jacqueline Reinisch (Autor)

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Nutzung von Fotografie der SS und die darin enthaltene Ideologie S

3. Beispielauswahl privater Fotoalben
3.1. Das Fotoalbum für Artwin Koch
3.2. Das Fotoalbum von Karl Höcker

4. Didaktischer Einsatz von SS-Privatfotografie
4.1. Quellenkritischer Einsatz
4.2. Inhaltlicher Einsatz

5. Schlussbemerkung

6. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Papi macht Witzchen“[1]

Ordnet man diesen kurzen Satz als Bildunterschrift in einem Fotoalbum ein, so entstehen in der kollektiven Bildvorstellung meist Szenen von lachenden Kindern und Eltern inmitten eines friedvollen Familienlebens. Genau solch eine Szene findet sich auch auf dem dazugehörigen Foto von Artwin Koch mit seinem Vater. Was dieses idyllische Szenario jedoch verschweigt, ist die unmittelbare Nähe der Aufnahme zum Konzentrationslager Buchenwald, in dem im Zeitraum zwischen 1937-1945 unter der anteiligen Leitung von Karl Koch über 55.000 Menschen zu Tode kamen. Wie konnte eine solche Familienidylle im Bewusstsein zu den Geschehnissen im Lager erhalten und gelebt werden?

Auch innerhalb des Lagers wurden durch SS-Angehörige sowohl private als auch dienstliche Fotografien angefertigt. Doch welchen Zweck erfüllte diese Art der Fotografie und welche Bedeutung kann sie noch in der heutigen Geschichtswissenschaft tragen? Diese Arbeit soll der Frage nachgehen, auf welche Weise private SS-Fotoalben innerhalb der Geschichtsdidaktik eingesetzt werden und welche Chancen sich daraus ergeben können.

Dafür soll zunächst das eigene Selbstbild von SS-Angehörigen sowie deren Nutzung der Fotografie innerhalb der Konzentrationslager-SS erläutert werden. Im Anschluss werden Teile des Fotoalbums für Artwin Koch, das auf dem Gelände des Konzentrationslagers Buchenwald angelegt wurde, als Hauptuntersuchungsgegenstand vorgestellt und mit Auszügen eines weiteren Albums verglichen.

Im letzten Abschnitt dieser Seminararbeit soll untersucht werden, wie diese Alben zum einen unter quellenkritischer Betrachtungsweise und zum anderen unter inhaltlichem Aspekt in der Geschichtsdidaktik dienlich sein können und welche Chancen sich daraus für das Geschichtsverständnis von Schülerinnen und Schülern (nachfolgend Su S) ergeben können.

2. Die Nutzung von Fotografie der SS und die darin enthaltene Ideologie

Die Fotografie stellte einen wichtigen Teil der Propagandamaschinerie im NS-Staat dar,[2] dessen Struktur darauf ausgerichtet war, nachvollziehbare Urheber zu vermeiden und es so ermöglichte, dass sich einzelne Personen von getragener Verantwortung distanzieren konnten.[3] Gerade innerhalb der Aufgaben der SS seien zwar Zeugen oder der Blick der Öffentlichkeit unerwünscht gewesen, jedoch habe die eigene Legitimation zeitweilig die Dokumentation der getanen Arbeit erfordert.[4]

Neben Bildern großer Aufmärsche oder Portraits von SS-Männern wurden daher vereinzelt „beschönigende Darstellungen des Lebens in Konzentrationslagern oder Ghettos hergestellt“[5]. Das Fotografieren innerhalb des Konzentrationslagerbereiches wurde bereits im Jahr 1933 auf offizielle Fotografen beschränkt, die nur noch nach „ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung“[6] Filme oder Bilddokumente anfertigen durften.[7] Hiervon ausgenommen sollten Aufnahmen sein, die dienstlichen Zwecken des Systems dienen sollten. Hierzu gehörten in erster Linie Aufnahmen, die zur Außenpräsentation des Lagers inszeniert wurden. Darin inbegriffen seien oftmals Motive von Baumaßnahmen innerhalb und außerhalb des Lagerkomplexes, Szenen der lagerinternen Ordnung[8] oder die Arbeit der Häftlinge gewesen.

Einen weiteren wichtigen Zweck erfüllten Motive mit konkreten Verwertungsinteressen. Dazu zählte beispielsweise die Dokumentation von Unfällen oder Selbstmorden, die in Bezug zur Todesursache entlastende Funktionen für die Aufseher der Konzentrationslager mit sich tragen sollten. Die äußerst negativ stigmatisierte Darstellung von Häftlingen solle vor allem Demonstrationszwecken gedient haben. Im absoluten Gegensatz hierzu stehe die Repräsentation von SS-Feierlichkeiten, der Lebenskultur oder die Dokumentation von offiziellen Besuchen.[9] Diese Art der Bilddokumentation sollte den Gesamteindruck einer Betriebsfiliale für den Betrachter erzeugen[10] und damit die Normalität eines Lebens- und Arbeitsbereiches stützen.

Diese Normalität suggerieren beispielsweise Aufnahmen des Neubaus in Dachau in einem Album „mit kleinen Bildern der hübschen Anlage“[11]. Ebenfalls existieren eher zurückhaltend wirkende Bilder aus Auschwitz-Birkenau, die verdeutlichen können, dass ein Abbild nichts über bestehende Verhältnisse aussagt.[12] Diese Aufnahmen aus Konzentrationslagern beinhalten also weitgehend eine sachliche Ansicht der räumlichen Verhältnisse, die vereinzelt durch die Lager-SS inszeniert wurde.[13] Der Betrachtungspunkt und damit die Dokumentation der Lager erfolgte daher automatisch aus Ansicht der herrschenden Ordnungsmacht[14] und nicht aus den Verhältnissen der Häftlinge heraus.

Im Konzentrationslager Buchenwald entstand trotz des mehrfach wiederholten Verbotes zur Erstellung von Fotografien, besonders im Kommandantur- und Häftlingsbereich, eine Vielzahl der genannten dienstlichen, aber auch privaten Fotografien.[15] Gerade die Soldaten der SS seien durch starke Förderung des Elitebewusstseins und strengen Gehorsams zu einem „heroischen Selbstbild“[16] gelangt, das dem Lageralltag gegenüberstand.[17] Diesen Anschein von Normalität hielten die Soldaten auf Fotografien fest, die kaum das Lager selbst, sondern in den meisten Fällen Szenen aus der näheren Umgebung zeigten und insgesamt ihre Ausbildung und Dienstzeit dokumentieren sollten.[18] Auch das „Flair des Verbotenen“[19], weniger wegen eines Bildinhaltes, sondern eher wegen der Tat des Fotografierens selbst, sei neben der Verarbeitung psychischer Belastungen, dem Beweis der eigenen Heldenhaftigkeit oder der Dokumentation von freundschaftlichen und kameradschaftlichen Erinnerungen[20] ein weiteres mögliches Motiv gewesen, um Fotografien anzufertigen.[21] Bemerkenswert sei hierbei, dass besonders die spätere Erinnerung an freudige Anlässe die eigentlich erlebten Szenerien verdrängt und somit zu einer selektiven Erinnerung ehemaliger Soldaten geführt haben sollen.[22]

In der äußeren Repräsentation einzelner SS-Größen nahm die Porträtfotografie einen wichtigen Stellenwert ein. Die Darstellung innerhalb einer privaten Umgebung stellte einen wichtigen Schnittpunkt zwischen erwünschter Repräsentation und möglicher Kritik dar, da in einigen Zeitschriften Muster zur Außendarstellung von Parteigrößen vorgegeben wurden,[23] beispielsweise in Form des Wohnambientes, das im besten Falle das Gleichgewicht von staatlicher Würde und Bescheidenheit halten sollte.[24] Auch die Gestaltung des privaten Familienbereiches wurde durch Foto- und Bildpropaganda vorgegeben, da die Familie in der NS-Ideologie als „‘Urzelle‘ der Volksgemeinschaft“[25] angesehen wurde, deren unverrückbares Ziel der weiblichen Erziehung die kommende Mutter sein müsse.[26] Gerade in der visuellen Erinnerung an das Leben der SS in Konzentrationslagern liegt der Betrachtungspunkt stark auf der männlichen Seite und dem Übereinkommen des Mannes zwischen SS-Angehörigem und Ehemann oder Familienvater.[27] So soll Rudolf Höß, Lagerkommandant des Vernichtungslagers Auschwitz, gesagt haben: „Selbst als ich die Ausrottungsaufgabe durchführte, führte ich ein normales Familienleben und so weiter.“[28]

Doch ebenfalls fotografisch dokumentiert ist auch eine große Anzahl Frauen und Familien, die in unmittelbarer Umgebung der Konzentrationslager lebten, wodurch davon auszugehen ist, dass diese über das System und die Geschehnisse im Konzentrationslager sowohl Kenntnis erlangten als auch davon profitierten.[29] Der Grund weshalb die SS-Führung die Frauen und Familien in direkter Nähe zu Konzentrations- und Vernichtungslagern leben ließ und diese wiederum ein scheinbar friedvolles Familienleben führten, lag in der Weltanschauung der sogenannten „Sippengemeinschaft“. Diese habe aus „verschworener Gemeinschaft von Männern und Frauen“[30] bestanden. Diese Form der Gemeinschaftsideologie habe die Funktion der Verschleierung sozialer Gegensätze mit sich getragen, indem die SS-Führung über das gesellschaftliche Gemeinwohl entschieden habe.[31]

Da es laut einer Rede Himmlers „scheußlich und furchtbar für einen deutschen Menschen [ist], wenn er das ansehen muß“[32], sollte es die Aufgabe der Ehefrau sein, ein illusorisch normales Familienleben zu erzeugen und somit den Verbrechen den Anschein einer alltäglichen beruflichen Tätigkeit zu geben. Hierdurch sollte die Belastungssituation des Mannes gemindert werden. Auch die Etablierung und Aufrechterhaltung des gesellschaftlichen Lebens durch gemeinsame Ausflüge oder SS-Feierlichkeiten stellten Aufgaben der Ehefrauen dar, deren Funktion der bereits genannten glich.[33] Die SS-Familien, die oftmals in luxuriösen Wohnanlagen untergebracht waren, bilden mit der Erfüllung dieser Aufgaben einen „integrale[n] Bestandteil des Gesamtkonzeptes Konzentrationslager“[34]. Die Frauen sollten somit Anteil an den Aufgaben ihrer Ehemänner erhalten, da es für die SS wichtig gewesen sei, alle Wissenden und Teilhaber der sogenannten „Blut-Sippschaft“[35] einzubeziehen.[36] Durch diese Kenntnisnahme, Duldung der Verbrechen und Partizipation könne den SS-Ehefrauen ebenso ein Anteil der Täterschaft unterstellt werden.[37] Inwiefern sich Gemeinschaftsgefühl und Ideologie der SS beispielshaft in privaten Fotoalben wiederfinden, soll im weiteren Verlauf der Arbeit genauer betrachtet werden.

3. Beispielsauswahl privater Fotoalben

3.1. Das Fotoalbum für Artwin Koch

Das Fotoalbum für Artwin Koch, den Sohn des ersten Lagerkommandanten Buchenwalds, wurde im Jahr 1938 nach Vorgaben durch Häftlinge der Buchbinderei und Fotoabteilung des Konzentrationslagers angelegt und bestand ursprünglich aus 76 Seiten, von denen sechs Seiten entfernt wurden.[38]

Obwohl oder gerade weil es sich bei dem Fotoalbum um ein privates Album handelt, wird der „Sippengedanke“ der SS-Führung sehr deutlich. Vor allem die idyllische Lebensweise und heile Familienwelt in der Nähe des Konzentrationslagers unterstreichen die gelebte Weltanschauung der SS. Es finden sich Familienaufnahmen, Bilder von Ausflügen in den am Lager liegenden Zoo und auch die Dokumentation des eigenen luxuriösen Wohnbereiches als Außen- und Innenaufnahme. Dass der Wohnbereich innerhalb eines Familienalbums ohne Familienmitglieder dargestellt wird, könnte auf die Vorgaben dieser Darstellungen aus Illustrierten zurückzuführen sein.

Bemerkenswert ist, dass es trotz des Verbotes durch Karl Koch selbst zu familiären Aufnahmen innerhalb des Kommandantur- und Lagerbereiches gekommen ist. Abgesehen von der Bildunterschrift „Ein Sonntagmorgen im Lager“ findet sich jedoch kein direkter Hinweis darauf. Die Aufnahmen innerhalb des Lagers sparen die gesamte Häftlingswelt typischerweise vollkommen aus,[39] sodass auch das Innere des Lagers geordnet und friedvoll erscheint. Wird der Bereich außerhalb der Häftlingszone benannt, heißt es „Zoo Buchenwald“ oder „Im Buchenwald“ und ist ohne Hintergrundkenntnis nicht als Kommandantur- oder SS-Bereich in der Nähe des Lagers zu erkennen. Besonders der Nutzung des Dativs[40] kann zugeschrieben werden, dass das Augenmerk auf die heimische Umgebung des Waldes zu legen sei. Insgesamt findet sich innerhalb der Schriften des Albums die häufige Verwendung des Diminutivs.[41] Auch hier kann die gewollte Verharmlosung der Umgebung und der Verantwortlichkeit eine tragende Rolle gespielt haben. Die Entfernung einiger Seiten und die Bildunterschrift „Mami, April 1940“[42] unter einem Foto Karl Kochs deuten weiter daraufhin, dass das Album nachträglich aus unbekannten Gründen bearbeitet wurde.

3.2. Das Album von Karl Höcker

Vergleicht man das Album Artwin Kochs mit einem Album, das von Adjutant Karl Höcker[43] in der Nähe von Auschwitz angelegt wurde, sind sowohl einige Ähnlichkeiten als auch Unterschiede aufzufinden. Auch in diesem Album finden sich ebenso Bilder, die die heitere Stimmung innerhalb der SS-Gesellschaft und eine idyllische Lebenskultur mit Nachmittagen auf der Terrasse oder auch Trinkgesellschaften bei offiziellen Feierlichkeiten zeigen. Bildlegenden wie „Hier gibt es Blaubeeren“[44] weisen keinerlei Zusammenhänge zwischen Frauengesellschaften und den Morden innerhalb des wenig entfernten Vernichtungslagers Auschwitz auf.

Unterschiede finden sich in diesem Album durch die Abbildungen militärischer Präsenz. Da Karl Höcker Adjutant war, finden sich im Album Fotografien von Lazarett-Einweihungen oder militärische Besichtigungen des Lagerbereiches. Obwohl der eigentliche Häftlingsbereich auch hier ausgespart wurde, sind dennoch einzelne Fotografien enthalten, die die Selektion auf der Rampe dokumentieren. Diese Bildserien stellen somit die bereits erwähnte Dokumentation von Kameradschaft und Dienstzeit dar.

4. Didaktischer Einsatz von SS-Privatfotografie

4.1. Quellenkritischer Einsatz

Das Bild, in der Zeitgeschichte vor allem die Gattung der Fotografie, besitzt mehrere zeitliche und aufgabenorientierte Einsatzmöglichkeiten innerhalb des Unterrichts und der Pädagogik. In den häufigsten Fällen wird es zu Beginn von Unterrichtssequenzen als „Mittel der Motivation“[45] eingesetzt, um das Interesse der Su S zu wecken. Die bestehende Forderung, das Bild müsse weniger als Illustrationsmittel und mehr als historische Quelle betrachtet werden, scheitere daher oft. Dies sei häufig auf die scheinbare Eindeutigkeit besonders der Fotografie zurückzuführen.[46] Trotz ihrer Geltung als „Abdruck der Wirklichkeit“[47] enthalte die Fotografie eine innere Mehrdeutigkeit, denn obwohl diese einen hohen dokumentarischen Wert besäße, sei sie einer Vielzahl von Einflüssen in ihrer Erschließung ausgesetzt.[48] Um Irrungen zu vermeiden und quellenkritisch vorgehen zu können, sei es daher äußerst wichtig die Beschreibung und Interpretation einer Fotografie[49] getrennt vorzunehmen.[50] Trotz ihrer eigenständigen Bildsprache seien diese dennoch vieldeutig, da die gesehene Bedeutung von den jeweiligen Kommunikationskontexten abhänge.[51] Beispielsweise könne der Bezug zur Bildunterschrift nur im Ansatz stimmen, wenn darin eher eine Absicht verfolgt, als ein Augenblick beschrieben sei.[52] Vor allem im Nationalsozialismus sei der Einsatz einer passenden Bildunterschrift wichtig gewesen, sobald die rein graphische Gestaltung der Aufnahme nicht die gewünschte Aussage deutlich machen konnte.[53]

Die Kontextualisierung einer Aufnahme nimmt daher einen übermäßigen Anteil der quellenkritischen Untersuchung ein. Hierzu können nicht nur Bildunterschriften gehören, sondern ebenso Produktions- und Entstehungsgeschichte, Rezeption der Rahmen der Veröffentlichung und wenn möglich die Biographien und persönlichen Einstellungen von Darsteller und Dargestelltem.[54] Der im ersten Schritt nächste Einfluss ist und bleibt jedoch die Bildunterschrift oder Legende, die als „eine Art Schraubstock“[55] wirke. Die Legenden können in verschiedenen Formaten vorhanden sein. Die rein technische Legende gibt beispielsweise Größe, Material, Titel und Informationen zur Urheberschaft an. Diese Form der Legende ist für die Betrachtung am wenigsten beeinflussend. Eine denotative Legende beschreibt den Anschauungsgegenstand und die näheren Umstände. Bereits hier kann die Ausführlichkeit der Legende variieren und damit zu unterschiedlichen Deutungsmöglichkeiten führen. Dennoch verbürge sich die denotative Legende für eine Umschreibung des dargestellten Geschehnisses.

[...]


[1] Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora: Konvolut Fotoalbum Artwin Koch, URL: http://fotoarchiv.buchenwald.de/index.php?id=1160#/fotos/2721 [09.06.2018].

[2] Vgl. Rolf Sachsse: Die Erziehung zum Wegsehen. Fotografie im NS-Staat, Dresden 2003, S. 26.

[3] Vgl. ebd., S. 27.

[4] Vgl. ebd., S. 43f.

[5] Ebd., S. 45.

[6] Habbo Knoch: Die Tat als Bild. Fotografien des Holocaust in der deutschen Erinnerungskultur , Hamburg 2001, S. 92.

[7] Vgl. ebd.

[8] Beispielsweise Appelle oder Aufsichten.

[9] Vgl. ebd.

[10] Vgl. ebd.

[11] Rolf Sachsse: Die Erziehung zum Wegsehen. Fotografie im NS-Staat, S. 217.

[12] Vgl. ebd.

[13] Vgl. ebd., S. 221.

[14] Vgl. ebd., S. 217.

[15] Vgl. Sandra Starke: "Papi macht Witzchen" SS-Soldaten als Knipser, URL: http://www.buchenwald.de/fileadmin/buchenwald/download/wissenschaftliche_beitraege/Sandra_Starke_Knipser.pdf, [09.06.2018].

[16] Ebd., S. 2.

[17] Vgl. ebd.

[18] Vgl. ebd., S. 1.

[19] Rolf Sachsse: Die Erziehung zum Wegsehen. Fotografie im NS-Staat, S. 219.

[20] Vgl. Sandra Starke: "Papi macht Witzchen" SS-Soldaten als Knipser, S. 7.

[21] Vgl. Rolf Sachsse. Die Erziehung zum Wegsehen. Fotografie im NS-Staat, S. 219.

[22] Vgl. ebd.

[23] Vgl. ebd., S. 41.

[24] Vgl. ebd.

Die Ausführungen zum Wohnambiente sollen in der späteren Analyse noch eine weitere Rolle spielen.

[25] Hermann Hinkel: Zur Funktion des Bildes im deutschen Faschismus. Bildbeisp., Analysen, didakt. Vorschläge, Steinbach (Giessen), Wissmar 1975, S. 38.

[26] Vgl. ebd., S. 46.

[27] Vgl. Gudrun Schwarz: Eine Frau an seiner Seite. Ehefrauen in der "SS-Sippengemeinschaft", Berlin 2001, S. 100.

[28] Rudolf Höß, zit. nach: Ebd., S. 100.

[29] Vgl. Ebd.

[30] Ebd., S.102.

[31] Hermann Hinkel: Zur Funktion des Bildes im deutschen Faschismus. Bildbeisp., Analysen, didakt. Vorschläge, S. 22.

[32] Gudrun Schwarz: Eine Frau an seiner Seite. Ehefrauen in der "SS-Sippengemeinschaft", S.102.

[33] Vgl. ebd.

[34] Ebd., S. 112.

[35] Ebd., S. 104.

[36] Vgl. ebd., S. 104

[37] Vgl. ebd.

[38] Vgl. Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora: Konvolut Fotoalbum Artwin Koch, URL: http://www.buchenwald.de/fileadmin/buchenwald/fotoarchiv/print.php?inventarnr=3332 [14.08.2015].

Für die folgende Analyse sollen einzelne ausgewählte Beispielseiten im Fokus stehen.

[39] Habbo Knoch. Die Tat als Bild. Fotografien des Holocaust in der deutschen Erinnerungskultur, S.93.

[40] „Der erste Schnee. Dez.1940. Im Buchenwald“.

[41] „Papi“, „Witzchen“, „Mami“.

[42] Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora: Konvolut Fotoalbum Artwin Koch, http://www.buchenwald.de/fileadmin/buchenwald/fotoarchiv/print.php?inventarnr=3332 [14.08.2015].

[43] Holocaust Memorial Museum, Washington D.C., URL: http://collections.ushmm.org/search/catalog?utf8=%E2%9C%93&q=hoecker+album&search_field=all_fields&f[record_type_facet][]=Photograph&commit=search [27.08.2015].

[44] Holocaust Memorial Museum, URL: http://collections.ushmm.org/search/catalog/pa1163643 [27.08.2015].

[45] Bergmann, Klaus; Schneider, Gerhard: Das Bild, in: Handbuch Medien im Geschichtsunterricht, hg. von Hans-Jürgen Pandel, Becher, Ursula A. J, Schwalbach/Ts. (1999), S. 248.

[46] Vgl. Christoph Hamann: Bild - Abbild - Schlüsselbild. Zur Vergegenwärtigung von Vergangenheit durch Fotografien, in: Praxis Geschichte H.1, 2006, S. 5.

[47] Cornelia Brink: Ikonen der Vernichtung. Öffentlicher Gebrauch von Fotografien aus nationalsozialistischen Konzentrationslagern nach 1945, Berlin 1998, S. 10.

[48] Michael Sauer: Geschichte unterrichten. Eine Einführung in die Didaktik und Methodik, Seelze-Velber 2001, S. 196f.

[49] Da es sich bei dem Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit um private SS-Fotografie handelt, wird im nachfolgenden von der Fotografie die Rede sein, obwohl sich die Analysen auch auf andere Gattungen von Bildern beziehen können.

[50] Vgl. Herwig Buntz: Fotografien im Geschichtsunterricht. Didaktische Überlegungen, in: Praxis Geschichte H.1, 2006, S. 12.

[51] Ebd. S. 6.

[52] Vgl. Cornelia Brink: Ikonen der Vernichtung. Öffentlicher Gebrauch von Fotografien aus nationalsozialistischen Konzentrationslagern nach 1945, S. 61.

[53] Vgl. Rolf Sachsse: Die Erziehung zum Wegsehen. Fotografie im NS-Staat, S. 40.

[54] Vgl. Sandra Starke: "Papi macht Witzchen" SS-Soldaten als Knipser, S. 12.

[55] Christoph Hamann: Bild - Abbild - Schlüsselbild. Zur Vergegenwärtigung von Vergangenheit durch Fotografien, in: Praxis Geschichte H. 1, 2006, S. 6.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
"Papi macht Witzchen". Nutzung von SS-Privatfotografie in der Geschichtsdidaktik
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen
Note
1,0
Autor
Jahr
2015
Seiten
15
Katalognummer
V429870
ISBN (eBook)
9783668744646
ISBN (Buch)
9783668744653
Dateigröße
567 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Geschichtsdidaktik, Geschichte, Didaktik, Medien, Fotografie, Nationalsozialismus, Privatfotografie, Fotoalben, Buchenwald, Unterrichtseinsatz, Geschichtsunterricht, Medien im Geschichtsunterricht
Arbeit zitieren
Jacqueline Reinisch (Autor), 2015, "Papi macht Witzchen". Nutzung von SS-Privatfotografie in der Geschichtsdidaktik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/429870

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