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Der Jesuitenorden. Gründung und Missionen in Asien

Titre: Der Jesuitenorden. Gründung und Missionen in Asien

Dossier / Travail , 2017 , 15 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Anonym (Auteur)

Histoire de l'Europe - Temps modernes, Absolutisme, Industrialisation
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Diese Arbeit untersucht den Werdegang und die Verbreitung von christlichen Missionen. Die Entdeckungen in der Neuen Welt durch die Spanier und Portugiesen hatten mit einem Schlag die Möglichkeiten Europas revolutionär verändert. Dabei spielten die christlichen Missionen, welche eng mit der portugiesischen Expansion verbunden waren, eine bedeutende Rolle. Eine Form der Verbreitung des Christentums, insbesondere in Teilen Asiens, waren die weitreichenden Missionen der Jesuiten im sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Ignatius von Loyola (1491 - 1556) und die Gründung des Ordens

3. Anfangszeit und Organisation des Ordens

3.1 Exerzitien und Spiritualität

3.2 „Den Seelen helfen“ - Arbeit als Seelsorger

4. Globale Ausbreitung - Missionen in Asien

4.1 Franz Xaver (1506 – 1552) in Indien

4.2 Matteo Ricci (1552 – 1610) in China

5. Resümee

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die historische Entwicklung des Jesuitenordens, von seiner Gründung durch Ignatius von Loyola bis hin zu seiner globalen Ausbreitung in Asien, und analysiert dabei die spezifische Organisationsstruktur sowie die missionarischen Methoden seiner Mitglieder.

  • Historische Hintergründe und Gründung des Jesuitenordens
  • Organisationsstruktur und ordenseigene Spiritualität
  • Die Rolle der Exerzitien als geistliches Fundament
  • Missionarische Konzepte in Asien (Inkulturation und Akkomodation)
  • Fallbeispiele: Franz Xaver in Indien und Matteo Ricci in China

Auszug aus dem Buch

3.1 Exerzitien und Spiritualität

Für die Spiritualität und Frömmigkeit der Jesuiten waren die Auffassungen des Ordensgründers Ignatius von Loyola über Gott und Welt: die 'geistlichen Übungen' (Friedrich 2016, 67) die wichtigsten Grundlagen. „Unter geistlichen Übungen versteht man jede Art, das Gewissen erforschen, sich zu besinnen, zu betrachten mündlich und im Geist zu beten und andere geistige Tätigkeiten, [.].“ (Fischer 1987, 81).

Diese Ausarbeitung von zwei unterschiedlichen Haltungen, sich einerseits mit weltlichen Dingen und andererseits mit Gott zu beschäftigen, spiegelten die gesamte Spiritualität des Jesuitenordens wider. Ignatius arbeitete seit seiner Bekehrung im Jahr 1521 an diesen Schriften, welche in erster Linie aus seinen inneren Erlebnissen seiner Verwundung vor Pamplona resultierten.

Daraus entwickelten sich in der darauffolgenden Zeit Hinweise zum gesamten Ablauf der Exerzitien, wie zu den einzelnen Übungen, die Zeiten des Gebets und der Besinnung. Die endgültige Fassung des Buches wurde dann 1541 durch Papst Paul III. bestätigt und verbreitete sich in den Jahren danach rasend schnell unter den Jesuiten, aber auch innerhalb der gesamten katholischen Kirche.

Die Exerzitien bestanden aus einem vierwöchigen Programm, in dem man Anleitungen zu Meditationstechniken, Gebeten und spiritueller Selbsterforschung absolvierte. In Kooperation mit einem geistlichen Begleiter stand bei der Absolvierung der Exerzitien die Verleihung geistlicher Klarheit über den eigenen Lebensweg, sowie die Neuausrichtung der Seele des Menschen und die Begegnung mit Gott im Vordergrund.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Bedeutung christlicher Missionen für die Ausbreitung des Christentums und skizziert den Aufbau der Arbeit hinsichtlich der jesuitischen Geschichte und Methoden.

2. Ignatius von Loyola (1491 - 1556) und die Gründung des Ordens: Dieses Kapitel behandelt das Leben des Ordensgründers Ignatius von Loyola sowie den Prozess, der zur Gründung der „Gesellschaft Jesu“ und deren Anerkennung durch den Papst führte.

3. Anfangszeit und Organisation des Ordens: Hier werden die organisatorischen Besonderheiten des Jesuitenordens, sein Selbstverständnis und die Rolle der Bildung beleuchtet.

3.1 Exerzitien und Spiritualität: Dieses Unterkapitel beschreibt die Bedeutung der geistlichen Übungen für die jesuitische Praxis und deren Entwicklung als spirituelles Fundament.

3.2 „Den Seelen helfen“ - Arbeit als Seelsorger: Der Fokus liegt hier auf dem seelsorgerischen Selbstverständnis des Ordens und der Hinwendung zu den gesellschaftlichen Randgruppen.

4. Globale Ausbreitung - Missionen in Asien: Dieses Kapitel erläutert die Expansion des Ordens nach Übersee im Kontext kolonialer Handelsbeziehungen und missionarischer Zielsetzungen.

4.1 Franz Xaver (1506 – 1552) in Indien: Eine Darstellung der Missionsreisen Franz Xavers, seiner Methoden der Massentaufe und seines Wirkens in Indien.

4.2 Matteo Ricci (1552 – 1610) in China: Das Kapitel widmet sich der Arbeit Matteo Riccis und seinem innovativen Ansatz der Akkomodation an die chinesische Kultur.

5. Resümee: Das Resümee fasst die zentrale Rolle des Jesuitenordens in der Frühen Neuzeit sowie die Bedeutung seiner innovativen Strukturen und Methoden zusammen.

Schlüsselwörter

Jesuitenorden, Ignatius von Loyola, Missionierung, Exerzitien, Spiritualität, Frühe Neuzeit, Globalisierung, Franz Xaver, Matteo Ricci, Akkomodation, Inkulturation, Seelsorge, Katholische Kirche, Missionsmethode, Gesellschaft Jesu

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Historie des Jesuitenordens, seiner Entstehung unter Ignatius von Loyola und seiner weltweiten Expansion in der Frühen Neuzeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die Ordensorganisation, die spirituelle Praxis durch Exerzitien, die soziale Seelsorge sowie die Missionsarbeit in Indien und China.

Welches ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die spezifischen Arbeitsweisen, das Organisationsmodell und die missionarischen Ansätze des Jesuitenordens verständlich darzulegen und deren Erfolg in verschiedenen kulturellen Kontexten zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse historischer Quellen und Sekundärliteratur zur Geschichte der Jesuiten und der Missionsgeschichte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit inhaltlich behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Ordensgründung, die Erläuterung der internen Struktur und Spiritualität sowie die detaillierte Betrachtung der Missionserfolge von Franz Xaver und Matteo Ricci.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Jesuitenorden, Inkulturation, Exerzitien, Akkomodation, Missionierung und Ignatius von Loyola.

Inwiefern unterschieden sich die Missionsansätze von Franz Xaver und Matteo Ricci?

Während Franz Xaver primär auf die schnelle Taufe und die Verbreitung des Glaubens bei der breiten Masse setzte, verfolgte Matteo Ricci einen intellektuellen Weg der Akkomodation, indem er sich an die kulturellen Gegebenheiten und die Elite Chinas anpasste.

Welche Bedeutung hatten die sogenannten „Geistlichen Übungen“ für den Orden?

Die Exerzitien bildeten das geistige Fundament des Ordens; sie dienten der Lebensentscheidung, der spirituellen Klarheit und der Ausrichtung auf den Willen Gottes.

Warum wird der Jesuitenorden als „neuartiger Ordenstyp“ bezeichnet?

Er unterschied sich durch seine Flexibilität, seine Abkehr von strengen Klosterkonventionen und sein aktives Eintreten in die Welt anstatt eines rein kontemplativen Rückzugs.

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Résumé des informations

Titre
Der Jesuitenorden. Gründung und Missionen in Asien
Université
University of Koblenz-Landau
Note
2,3
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
15
N° de catalogue
V429914
ISBN (ebook)
9783668733275
ISBN (Livre)
9783668733282
Langue
allemand
mots-clé
jesuitenorden gründung missionen asien 16. und 17. Jahrhundert Matteo Ricci
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2017, Der Jesuitenorden. Gründung und Missionen in Asien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/429914
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Extrait de  15  pages
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