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Realisierung von 'Offenem Unterricht' unter der Berücksichtigung von veränderter Kindheit, am Beispiel von Stationslernen (Lernen an Stationen)

Title: Realisierung von 'Offenem Unterricht' unter der Berücksichtigung von veränderter Kindheit, am Beispiel von Stationslernen (Lernen an Stationen)

Scientific Essay , 2002 , 27 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Mirja Patschkowski (Author)

Pedagogy - General
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Das Kind, seine Eigenschaften und Voraussetzungen sollen einen großen und wichtigen Raum einnehmen. Die Autorin möchte das Kind und seine Welt als Ganzes betrachten. Wie sieht die Welt der Kinder aus? Hat sich Kindheit verändert? Und wenn ja, wie hat sich Kindheit verändert? Ebenso die sinnvolle Vorgehensweise beim Stationslernen, soll thematisch einen ausreichenden Raum in dieser Arbeit bekommen. Was ist überhaupt Stationslernen genau? Und wie wendet man diese Methode in einer Klasse sinnvoll an?
Offene Unterrichtsformen kennt ein Großteil der Lehramtsstudenten ab Anfang des Studiums. Aber über den sinnvollen Einsatz besteht oft wenig Kenntnis. In den Schulpraktika reicht meist die Erkenntnisgewinnung nur bis einem kurzen Ausprobieren. Der Autorin hat sich in den Schulpraktika immer die Frage gestellt, ob offener Unterricht, und hierbei auch speziell das Stationslernen für alle Kinder sinnvoll ist und zu einem guten, dauerhaften Lernergebnis führt. Wie wendet man diese Methode richtig an?
Ebenso möchte die Autorin herausfinden, welche Probleme bei einer offenen Unterrichtsform auftreten können und wo eventuelle Vorteile für die Schüler und für die Autorin selbst als Lehrerin liegen.
Die These der Autorin zur Arbeitsform "Stationslernen" ist, dass sie es in der heutigen Zeit, in der zu meist sehr heterogenen Schulklassen existieren, für eine gute Differenzierungsmöglichkeit hält. Dennoch denke sie, dass man nicht von einer innovativen Differenzierung sprechen kann, wenn man Stationslernen ohne ausreichende Kenntnisse und ausgiebige Planung in den Unterricht einbaut. Sie denkt, ein gezielter Einsatz kann zu einem guten und gezielten Lernergebnis führen. Aber ebenso ist sie der Meinung, dass ein undurchdachter Einsatz von Stationslernen genau das Gegenteil bewirken kann.
Nicht näher eingehen möchte die Autorin in dieser Arbeit auf die Herkunft und Geschichte des offenen Unterrichts, dies würde den Rahmen der Arbeit sprengen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Kind und seine Ausgangssituation

2.1. Die Welt des Kindes

2.1.1 Die „Drei-Welten Theorie“ (Karl Popper) – Ganzheitliche Sichtweise des Kindes

2.1.2. Die Verbindung zwischen den drei Welten

2.1.3. Folgerungen für den Unterricht in der Schule – Ganzheitlichkeit

2.2 Das individuelle Kind – Die individuelle Kindheit

2.2.1 Kindheit heute – veränderte Kindheit

2.2.2. Voraussetzungen beim Kind, die unmittelbar den Unterricht beeinflussen

3. Offener Unterricht

3.1. Offener Unterricht – Was ist das?

4. Realisierungsmöglichkeiten von offenem Unterricht – Eine Methode: Stationsarbeit

4.1. Stationsarbeit - Was ist das?

4.1.1. Chancen und Möglichkeiten für Lehrer und Schüler

4.1.2. Schwierigkeiten und Probleme für Lehrer und Schüler

4.2. Stationsarbeit - Die Vorbereitungsphase

4.2.1. Regeln für die Schüler

4.2.1.1. Typisches Problemverhalten während offener Unterrichtsphasen

4.2.2. Der Laufzettel

4.2.3. Die Arbeitsaufträge und Klassenraumgestaltung

4.2.4. Anzahl der Stationen und Arbeitstempo

4.2.5. Aufbau und Gestaltung der Stationen

4.3. Stationsarbeit – Die Erkundungsphase & die Arbeitsphase

4.3.1. Das Kennen lernen der Stationen

4.3.2. Die Arbeit an den Stationen

4.3.2.1. Kinder helfen anderen Kinder – Das Helfersystem

4.3.2.2. Die Rolle der Lehrerin

4.4. Stationsarbeit – Die Schlussphase

4.4.1. Abschlussgespräch und andere Möglichkeiten

5. Abschließend

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Herausforderungen des offenen Unterrichts, mit einem speziellen Fokus auf die Methode des Stationslernens in der Grundschule. Ziel ist es zu erörtern, wie durch diese Unterrichtsform eine gezielte Differenzierung in heterogenen Lerngruppen erreicht werden kann, ohne dabei die notwendige pädagogische Führung durch die Lehrkraft aufzugeben.

  • Ganzheitliche Sichtweise des Kindes (Drei-Welten Theorie)
  • Einfluss veränderter Kindheit auf das Lernverhalten
  • Praktische Implementierung von Stationsarbeit (Vorbereitung bis Abschluss)
  • Rolle der Lehrkraft als Lernbegleiter und Beobachter
  • Differenzierungsmöglichkeiten und Lerntypen-Berücksichtigung

Auszug aus dem Buch

4.1. Stationsarbeit - Was ist das?

In der Literatur findet man viele Bezeichnungen für das, was wir an der Universität in den meisten Fällen „Stationslernen“ oder „Stationsarbeit“ nennen. Verwendete Begriffe sind: „Zirkelprogramm“, „Lernzirkel“, „Übungsstraße“, „Stationsbetrieb“ usw. Alle diese Bezeichnungen lassen unterschiedliche Assoziationen zu. Bei dem Begriff „Lernzirkel“ z.B. denkt man an etwas, was mit einem Kreis zu tun hat, also in irgendeiner Weise zirkulär abläuft. Bei der Bezeichnung „Stationsbetrieb“ würde alleine vom Wortstamm her niemand auf diesen Gedanken kommen.

Wenn wir von unserem heutigen Verständnis über Stationslernen ausgehen, ist es eine Lernmethode, bei der ein ständiger Arbeitsplatzwechsel, ein Stationswechsel, vorgenommen wird. Damit verbunden ist eine lehrerunabhängige Durchführung und Bearbeitung. Heute kennen wir diese Arbeitsweise aus Fächern, wie Sachunterricht, Deutsch, Mathematik, Musik usw.

Tatsächlich hat das Stationslernen seinen Ursprung im Sportunterricht und wurde damals „Zirkeltraining“ genannt und von den Engländern Morgan und Adamson im Jahre 1952 entwickelt. Das „Zirkeltraining“ hatte keineswegs die Aufgabe Kinder in der Grundschule behutsam an sportliche Übungen heranzuführen, sondern es wurde für den Leistungssport entwickelt. Schnelle Abfolgen und Wechsel mit zeitlicher Begrenzung sollten zu mehr Leistungsfähigkeit und Kondition führen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Autorin legt dar, warum sie das Thema Stationslernen wählt und stellt ihre These auf, dass diese Methode eine effektive Differenzierungsmöglichkeit darstellt, sofern sie wohlüberlegt geplant wird.

2. Das Kind und seine Ausgangssituation: Es wird die Welt des Kindes mittels Poppers "Drei-Welten Theorie" analysiert und beleuchtet, wie sich die veränderte Kindheit auf die schulischen Voraussetzungen auswirkt.

3. Offener Unterricht: Dieses Kapitel definiert das Konzept des offenen Unterrichts als Antwort auf starre Unterrichtsstrukturen und betont die Notwendigkeit, Kinder als mündige Bürger zu betrachten.

4. Realisierungsmöglichkeiten von offenem Unterricht – Eine Methode: Stationsarbeit: Der Hauptteil erläutert detailliert die theoretischen Grundlagen, die Vorbereitung, die Phasen des Unterrichts (Erkundung, Arbeits- und Schlussphase) sowie die Rolle der Lehrkraft.

5. Abschließend: Die Autorin resümiert, dass offener Unterricht und Stationslernen wichtige Chancen zur Förderung von Selbstständigkeit und Kommunikation in heterogenen Klassen bieten, wobei Führung durch den Lehrer unerlässlich bleibt.

Schlüsselwörter

Offener Unterricht, Stationslernen, Grundschule, Differenzierung, Ganzheitlichkeit, Lerntypen, Schülerzentrierung, Selbstständigkeit, Laufzettel, Helfersystem, Lernprozess, Motivation, Sozialformwechsel, Unterrichtsplanung, Heterogenität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem offenen Unterricht in der Grundschule, wobei die Methode des Stationslernens detailliert untersucht und praktisch aufbereitet wird.

Welche thematischen Schwerpunkte werden gesetzt?

Zentrale Themen sind die Lebenswelt des Kindes, die methodische Durchführung von Stationsarbeit sowie die Rolle der Lehrkraft bei der Gestaltung schülerzentrierter Lernprozesse.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Stationslernen zur Differenzierung in heterogenen Schulklassen genutzt werden kann und welche Planungsaspekte für ein erfolgreiches Lernergebnis entscheidend sind.

Welche wissenschaftlichen Perspektiven fließen ein?

Die Arbeit stützt sich auf reformpädagogische Ansätze und bezieht unter anderem die "Drei-Welten Theorie" von Karl Popper zur ganzheitlichen Betrachtung des Kindes mit ein.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorbereitung der Lernumgebung, den Einsatz von Laufzetteln, die Gestaltung der Lernstationen sowie die Steuerung der Arbeits- und Reflexionsphasen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Offener Unterricht, Stationslernen, Differenzierung, Selbstständigkeit, Schülermotivation und ganzheitliches Lernen.

Warum hält die Autorin den "Lernzirkel" als Begriff für problematisch?

Sie empfindet den Begriff als irreführend, da er einen kreisförmigen Ablauf nahelegt, während offener Unterricht freie Wahlmöglichkeiten bei den Stationen bieten sollte.

Wie sollte die Lehrkraft beim Helfersystem verfahren?

Die Autorin bevorzugt eine freie Form der gegenseitigen Hilfe unter Schülern anstelle starrer Rollenverteilungen, um eine Überforderung der Kinder zu vermeiden.

Welche Bedeutung kommt dem Abschlussgespräch zu?

Es dient der Selbstreflexion der Schüler über ihre Arbeitsweise und Emotionen sowie der Sammlung von Feedback für die Lehrkraft zur weiteren Unterrichtsplanung.

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Details

Title
Realisierung von 'Offenem Unterricht' unter der Berücksichtigung von veränderter Kindheit, am Beispiel von Stationslernen (Lernen an Stationen)
College
University of Hildesheim
Grade
1,5
Author
Mirja Patschkowski (Author)
Publication Year
2002
Pages
27
Catalog Number
V43027
ISBN (eBook)
9783638409186
ISBN (Book)
9783638596848
Language
German
Tags
Realisierung Offenem Unterricht Berücksichtigung Kindheit Beispiel Stationslernen Stationen)
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mirja Patschkowski (Author), 2002, Realisierung von 'Offenem Unterricht' unter der Berücksichtigung von veränderter Kindheit, am Beispiel von Stationslernen (Lernen an Stationen), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/43027
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