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Anforderungen an eine Multiprojektorganisation zur Einführung von Risikomanagement

Title: Anforderungen an eine Multiprojektorganisation zur Einführung von Risikomanagement

Diploma Thesis , 2005 , 98 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Dominik Daum (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Diplomarbeit wird durch einige grundlegende Hinweise eingeleitet, die das Umfeld sowie andere Aspekte dieser Ausarbeitung detaillierter beschreiben.

Dienstleistungsunternehmen – wie auch Unternehmen im Allgemeinen – sind derzeit aufgrund des sehr dynamischen Umfelds gezwungen, sich möglichst schnell an ökonomische Veränderungen anzupassen. Häufig wird dies durch Projekte umgesetzt, da diese einen wesentlichen Beitrag zur Gestaltung der Zukunft des Unternehmens erbringen. Aus diesem Grund muss sich jedes Unternehmen intensiv mit dem Management geplanter und laufender Projekte auseinandersetzen und diese insbesondere unter risikospezifischen Aspekten beurteilen.
In dieser Arbeit wird am Beispiel der KARLSRUHER VERSICHERUNGEN ein Konzept für ein übergreifendes Management der Projektrisiken beschrieben. Mittels dieser konzeptionellen Vorgehensweise soll das Multiprojektmanagement in der Lage sein, sämtliche Risiken im Projektportfolio zu erheben und in einem angemessenen Umfang zu überwachen.

Bedingt durch nicht existente oder ungenaue Standardliteratur bzw. zu oberflächliche Planungen der Praxis stellt das Ergebnis der vorliegenden Arbeit ein detailliertes Konzept dar. Aus diesem Grund kann nicht auf die Beschreibung von Referenzmodellen aus der Literatur oder anderen Unternehmen zurückgegriffen werden.
Allerdings werden theoretische Ansätze und Verfahren der beteiligten Einzeldisziplinen – Risikomanagement in den Einzelprojekten und Multiprojektmanagement – im Rahmen dieser Arbeit aufgegriffen und zu einer projektübergreifenden Verfahrensweise weiterentwickelt. An den erforderlichen Stellen wird deshalb auf die entsprechenden Quellen hingewiesen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 MOTIVATION

1.2 AUSGANGSSITUATION DER KARLSRUHER VERSICHERUNGEN

2 PROBLEMSTELLUNG

3 THEMENABGRENZUNG

4 BEGRIFFLICHKEITEN

4.1 PROJEKT

4.2 PROJEKTPORTFOLIO

4.3 MULTIPROJEKTMANAGEMENT

4.4 PROJEKTRISIKO

4.5 RISIKOMANAGEMENT (RM) IN PROJEKTEN

5 AUSGANGSSITUATION

5.1 SITUATIONSBESCHREIBUNG

5.2 DEFIZITE

6 ANFORDERUNGEN AN EIN OPTIMIERTES PROJEKTÜBERGREIFENDES RISIKOMANAGEMENT

6.1 UNTERNEHMENSKULTUR

6.2 RISIKOMANAGEMENT IN DEN EINZELPROJEKTEN

6.3 PROJEKTÜBERGREIFENDES RISIKOMANAGEMENT

6.4 KONZERNWEITES RISIKOMANAGEMENT

7 KONZEPT EINES PROJEKTÜBERGREIFENDEN RISIKOMANAGEMENTS

7.1 PROJEKTRISIKOPOLITIK

7.2 PROJEKTÜBERGREIFENDER-RISIKOMANAGEMENT-PLAN

7.2.1 EINHEITLICHE FACHTERMINI

7.2.2 ROLLENSPEZIFIKATION

7.2.2.1 RISIKOKATEGORIEN

7.2.3 METHOLOGIE

7.2.3.1 KEY PERFOMANCE INDIZES

7.2.3.2 RISIKO-AMPEL

7.2.3.3 RISIKO-TEMPLATES

7.2.3.4 RISIKO-DATENBANK

7.2.3.5 RICHTLINIEN ZUR VOLLSTÄNDIGKEIT UND PLAUSIBILITÄT

7.2.3.6 INTERDEPENDENZANALYSE

7.2.3.7 RISIKOPORTFOLIO-MATRIX

7.2.3.8 KONTROLLMETRIKEN

7.2.4 ANFORDERUNGEN AN DIE EINZELPROJEKTE

7.2.4.1 TERMINE

7.2.4.2 INFORMATIONEN

7.3 PROZESSMODELL

7.3.1 RISIKO-KOLLEKTION

7.3.1.1 KOLLEKTIONSPHASE

7.3.1.2 STICHPROBENPRÜFUNG

7.3.2 RISIKO-ANALYSE

7.3.2.1 SELEKTION

7.3.2.2 RISIKO-PRÜFUNG

7.3.2.3 MASSNAHMEN-PRÜFUNG

7.3.3 RISIKO-CONTROLLING

7.3.3.1 RISIKO-ÜBERWACHUNG

7.3.3.2 MASSNAHMEN-ÜBERWACHUNG

7.3.3.3 RISIKO-KOMMUNIKATION

7.4 KONTINUIERLICHE PROZESSESOPTIMIERUNG

7.5 PROZESSSCHNITTSTELLEN

7.5.1 PROJEKTAUFTRAGSWESEN

7.5.2 PROJEKTPORTFOLIO-AUSWAHL

7.5.3 ABHÄNGIGKEITSMANAGEMENT

7.5.4 BERICHTSWESEN

7.5.5 KONZERNWEITES RISIKOMANAGEMENT

7.6 ANFORDERUNGEN DURCH DIE INTERNE REVISION

7.7 KRITISCHE BEWERTUNG DES KONZEPTES

7.7.1 VORTEILE

7.7.2 NACHTEILE

7.8 STUFENWEISE EINFÜHRUNG DES KONZEPTES

7.8.1 PHASE 1: VORARBEIT

7.8.2 PHASE 2: ANPASSUNG DES OPERATIVEN RM

7.8.3 PHASE 3: INSTALLATION DES PRM

7.8.4 PHASE 4: VERBESSERUNG DES PRM

7.9 ERFOLGSFAKTOREN

8 SCHLUSSBETRACHTUNG

8.1 FAZIT

8.2 AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Konzeption eines projektübergreifenden Risikomanagements (PRM) für die KARLSRUHER VERSICHERUNGEN, um sämtliche Risiken im Projektportfolio effizient zu erfassen, zu analysieren und zu überwachen. Dabei wird untersucht, wie eine solche Methode in die bestehende Multiprojektmanagement-Organisation integriert werden kann, um Synergien zu nutzen und die Qualität der Risikobewertung bei der Portfolio-Auswahl maßgeblich zu steigern.

  • Integration von Risikomanagement in das bestehende Multiprojektmanagement (MPM)
  • Entwicklung eines standardisierten PRM-Prozesses und eines PRM-Plans
  • Etablierung von Kennzahlen, Methoden (z. B. RBS, Risiko-Ampel) und Reporting-Standards
  • Konzernweite Abstimmung der Risikobewertung zur Unterstützung strategischer Entscheidungen
  • Analyse der Anforderungen für eine Prüfung durch die Interne Revision

Auszug aus dem Buch

4.1 Projekt

Das Deutsche Institut für Normung definiert in seiner DIN 69901 ein Projekt als:

„Ein Vorhaben, das im Wesentlichen durch Einmaligkeit seiner Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist, wie zum Beispiel nach der Zielvorgabe [...], der zeitlichen, finanziellen, personellen oder anderen Abgrenzungen sowie durch die Abgrenzung gegenüber anderen Vorhaben und eine projektspezifische Organisation.“5

Eine ähnliche Beschreibung findet sich bei Wischnewski, bei welcher der Risikoaspekt in den Vordergrund gestellt wird:

„Jedes außergewöhnliche Vorhaben ist ein Projekt. Außergewöhnlich bedeutet Terminisiko, Kostenrisiko oder Qualitätsrisiko. Ein solches Projekt bedarf besonderer Maßnahmen. [...] Liegt mindestens ein Risiko vor, handelt es sich um ein Projekt.“6

Trotz unterschiedlicher Formulierungen sind die Definitionen miteinander konsistent und eignen sich für die verschiedensten Einsatzgebiete. Die nachfolgenden Ausführungen des Projektbegriffes basieren auf der folgenden, zusammenfassenden Definition:

Unter einem Projekt wird ein einmaliges, komplexes und bedeutendes Vorhaben verstanden, das klare Ziele hat, gegenüber anderen Aufgaben klar abgegrenzt ist, über begrenzte Ressourcen verfügt, eine spezifische Organisationsform hat und mit einem gewissen Risiko verbunden ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel erläutert die ökonomische Relevanz von Risikomanagement in einer zunehmend dynamischen Projektumgebung und stellt die Motivation für das Projekt am Beispiel der KARLSRUHER VERSICHERUNGEN dar.

2 PROBLEMSTELLUNG: Es wird das Kernziel formuliert, ein projektübergreifendes Risikomanagement (PRM) zu konzipieren, um Synergien im Projektportfolio zu heben und Transparenz über die Risikolage zu schaffen.

3 THEMENABGRENZUNG: Hier wird klargestellt, dass der Fokus auf dem strategischen PRM liegt, während das operative Risikomanagement der Einzelprojekte nur in notwendigem Umfang betrachtet wird.

4 BEGRIFFLICHKEITEN: Die für die Arbeit zentralen Begriffe, wie Projekt, Projektportfolio, Multiprojektmanagement, Projektrisiko und Risikomanagement, werden definiert und auf einen einheitlichen Stand gebracht.

5 AUSGANGSSITUATION: Die aktuelle Situation bei den KARLSRUHER VERSICHERUNGEN wird analysiert, wobei Defizite im Risikomanagement, wie fehlende Standardisierung und mangelnde Aggregation, identifiziert werden.

6 ANFORDERUNGEN AN EIN OPTIMIERTES PROJEKTÜBERGREIFENDES RISIKOMANAGEMENT: Dieses Kapitel leitet Anforderungen an die Unternehmenskultur, die Einzelprojekte und die übergreifende MPM-Organisation ab, um ein effizientes PRM zu ermöglichen.

7 KONZEPT EINES PROJEKTÜBERGREIFENDEN RISIKOMANAGEMENTS: Der Hauptteil der Arbeit beschreibt detailliert das entwickelte PRM-Konzept, inklusive Rollen, Prozessmodell, Methoden und Schnittstellen zur Internen Revision.

8 SCHLUSSBETRACHTUNG: Zusammenfassendes Fazit der Ergebnisse und ein Ausblick auf die Weiterentwicklung des PRM-Systems hin zu einem quantitativen Frühwarnsystem.

Schlüsselwörter

Risikomanagement, Multiprojektmanagement, Projektportfolio, Risikoportfolio, Risikokultur, Risikobewertung, Risikoampel, Risk Breakdown Structure, Interdependenzanalyse, Risikokollektion, Projektsteuerung, Unternehmensstrategie, Prozessmodell, Risikotemplate, KARLSRUHER VERSICHERUNGEN

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit befasst sich mit der Konzeption und Implementierung eines projektübergreifenden Risikomanagementsystems innerhalb einer Multiprojektorganisation am Beispiel der KARLSRUHER VERSICHERUNGEN.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen das Zusammenspiel von Multiprojektmanagement und Risikomanagement, die Definition von Rollen und Prozessen zur Risikosteuerung sowie die methodische Aufbereitung und Aggregation von Risikoinformationen aus Einzelprojekten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, ein systematisches Verfahren zu entwickeln, mit dem sämtliche Projektrisiken eines Unternehmens gesammelt, analysiert und bewertet werden können, um eine bessere Entscheidungsgrundlage für das Projektportfolio-Management zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse von Referenzmodellen, kombiniert mit einer praxisorientierten Ist-Analyse in den KARLSRUHER VERSICHERUNGEN mittels Experteninterviews und Befragungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Entwicklung des PRM-Konzepts, angefangen bei der Projektrisikopolitik über den PRM-Plan mit seinen spezifischen Methoden (wie RBS und Risiko-Ampel) bis hin zum detaillierten Prozessmodell zur Erhebung, Analyse und Überwachung von Risiken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Risikomanagement, Multiprojektmanagement, Risikoportfolio, Risikoampel, Risk Breakdown Structure, Interdependenzanalyse und Prozessoptimierung.

Wie unterscheidet sich das PRM vom operativen Risikomanagement?

Das operative Risikomanagement fokussiert sich auf die Identifikation und Behandlung spezifischer Risiken innerhalb eines Einzelprojekts, während das PRM diese Informationen übergeordnet aggregiert, um Abhängigkeiten zwischen Projekten zu erkennen und Risikokonstellationen für das gesamte Portfolio zu bewerten.

Warum ist die Interdependenzanalyse für die KARLSRUHER VERSICHERUNGEN so wichtig?

Sie ermöglicht es, wechselseitige Abhängigkeiten zwischen Projekten und Risiken transparent zu machen, wodurch redundante Gegenmaßnahmen vermieden und versteckte Kumulationseffekte im Gesamtportfolio frühzeitig erkannt werden können.

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Details

Title
Anforderungen an eine Multiprojektorganisation zur Einführung von Risikomanagement
College
Karlsruhe University of Cooperative Education
Course
Diplomarbeit / Abschlussarbeit
Grade
1,5
Author
Dominik Daum (Author)
Publication Year
2005
Pages
98
Catalog Number
V43051
ISBN (eBook)
9783638409377
Language
German
Tags
Anforderungen Multiprojektorganisation Einführung Risikomanagement Diplomarbeit Abschlussarbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dominik Daum (Author), 2005, Anforderungen an eine Multiprojektorganisation zur Einführung von Risikomanagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/43051
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