Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Musicologie - Divers

Heinrich Schütz - seine geistlichen Werke

Titre: Heinrich Schütz - seine geistlichen Werke

Dossier / Travail de Séminaire , 2004 , 10 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Isabelle Lindekamp (Auteur)

Musicologie - Divers
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

In dieser Arbeit wird das geistliche Werk von Heinrich Schütz (1585-1672) thematisiert. Dazu werden zunächst wichtige biographische Aspekte in einem (musik-)geschichtlichen Kontext beschrieben.
Schütz hat verschiedene Werke komponiert, diese näher zu beschreiben ist im Rahmen dieser Arbeit nicht möglich. Daher wird eine Gruppe, in der die schütz´sche Handschrift deutlich zu erkennen ist, exemplarisch näher beschrieben und analysiert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Heinrich Schütz- sein Leben

2.1 Biographische Aspekte

2.2 Studien in Italien

2.3 Heinrich Schütz der Hofkapellmeister

3. Musikgeschichtliche Einordnung

3.1 Musiker im 17. Jahrhundert

3.2 Musik im 17. Jahrhundert

4. Heinrich Schütz der Komponist

4. 1 Die kleinen geistlichen Konzerte

4.2 Figurenlehre

4.3 Der „schütz´sche“ Stil

4.4 Analyse „Eile mich Gott zu erretten

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das geistliche Werk von Heinrich Schütz im Kontext seiner biographischen Entwicklung und der musikgeschichtlichen Bedingungen des 17. Jahrhunderts. Das primäre Ziel ist es, exemplarisch an einer Werkgruppe die spezifische Tonsprache von Schütz herauszuarbeiten und zu analysieren, wie er den Herausforderungen seiner Zeit durch die Verbindung von Rhetorik und Komposition begegnete.

  • Biographische Prägung von Heinrich Schütz
  • Einflüsse des italienischen Barockstils
  • Bedeutung der „Kleinen geistlichen Konzerte“
  • Anwendung der musikalisch-rhetorischen Figurenlehre
  • Tonsprache als Antwort auf die Zeitumstände

Auszug aus dem Buch

4.2 Figurenlehre

Die Idee, solistischen Gesang als gesteigerte Rede zu verstehen und Musik nach den Prinzipien der Rhetorik zu organisieren, wird in den geistlichen Konzerten besonders deutlich. In dem Stück Ich liege und schlafe“ aus der 2. Sammlung der Kleinen geistlichen Konzerte vertont er den Text „ich liege und schlafe“ melodisch abwärts bewegend (Anabasis), dagegen wird „und erwache“ aufwärts strebend (Katabasis) und auch sequenzierend vertont. Der Gegensatz schlafen-erwachen wird zudem durch einen Taktwechsel von einem Vierer zu einem Dreiertakt verdeutlicht und durch eine Pause, die das Ausruhen verdeutlichen mag, räum lich und zeitlich voneinander getrennt.

Solche und noch viele weitere Stilmittel fasste Burmeister (1606) unter dem Begriff Hypotyposis zusammen (vgl. Heinemann/ Gurlitt, 1996).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Einführung in das Thema der geistlichen Werke von Heinrich Schütz unter Berücksichtigung biografischer und musikalischer Zusammenhänge.

2. Heinrich Schütz- sein Leben: Darstellung der Lebensstationen von Schütz, von seiner frühen Ausbildung bis zu seiner langjährigen Tätigkeit als Hofkapellmeister in Dresden.

3. Musikgeschichtliche Einordnung: Untersuchung der sozio-ökonomischen Stellung des Musikers im 17. Jahrhundert sowie des Wandels vom polyphonen Stil zur konzertierenden Barockmusik.

4. Heinrich Schütz der Komponist: Analyse der kompositorischen Besonderheiten, insbesondere der „Kleinen geistlichen Konzerte“, der rhetorischen Figurenlehre und einer Werkanalyse.

5. Fazit: Zusammenfassende Würdigung von Schütz’ Beitrag zur deutschen Kirchenmusik und seiner Fähigkeit, individuelle Tonsprache in schwierigen Kriegszeiten zu entwickeln.

Schlüsselwörter

Heinrich Schütz, Barockmusik, geistliche Konzerte, Hofkapellmeister, Vokalmusik, Rhetorik, Figurenlehre, Monodie, Generalbass, 17. Jahrhundert, Kompositionstechnik, Musikalisch-rhetorische Figuren, evangelische Kirchenmusik, Dreißigjähriger Krieg, Italienische Einflüsse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt das geistliche Schaffen des Komponisten Heinrich Schütz und setzt dieses in den biographischen sowie musikgeschichtlichen Kontext des 17. Jahrhunderts.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung der Tonsprache bei Schütz, dem Einfluss des italienischen Stils auf die deutsche Kirchenmusik und der Anwendung rhetorischer Prinzipien in der Komposition.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin mit dieser Arbeit?

Das Ziel ist eine exemplarische Analyse einer Werkgruppe, um die für Heinrich Schütz charakteristische Handschrift innerhalb der zeitgenössischen Kompositionsformen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Untersuchung verwendet?

Die Arbeit nutzt einen musikwissenschaftlichen Ansatz, der biographische Dokumentation mit der Analyse musikalisch-rhetorischer Figuren kombiniert.

Welche inhaltlichen Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Entstehungsgeschichte und Struktur der „Kleinen geistlichen Konzerte“, die Erläuterung der Figurenlehre und eine konkrete Analyse des Stücks „Eile mich Gott zu erretten“.

Durch welche Schlagworte lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Barockmusik, musikalische Rhetorik, Generalbass, geistliche Konzerte und die Einflüsse des Dreißigjährigen Krieges auf das Musikleben.

Welche Rolle spielte der Dreißigjährige Krieg für das kompositorische Werk von Schütz?

Der Krieg führte zu personellen Dezimierungen und finanziellen Engpässen an den Höfen, was Schütz dazu zwang, kleinere, solistische Besetzungen zu wählen, woraus die Gattung der „Kleinen geistlichen Konzerte“ hervorging.

Was versteht man in diesem Zusammenhang unter „Figurenlehre“?

Die Figurenlehre bezeichnet die bewusste Gestaltung musikalischer Wendungen, um rhetorische Inhalte des Textes direkt in Töne zu übersetzen – etwa durch Aufwärts- oder Abwärtsbewegungen der Melodie.

Fin de l'extrait de 10 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Heinrich Schütz - seine geistlichen Werke
Université
University of Dortmund
Cours
Geschichte der evangelischen Kirchenmusik
Note
1,3
Auteur
Isabelle Lindekamp (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
10
N° de catalogue
V43059
ISBN (ebook)
9783638409445
Langue
allemand
mots-clé
Heinrich Schütz Werke Geschichte Kirchenmusik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Isabelle Lindekamp (Auteur), 2004, Heinrich Schütz - seine geistlichen Werke, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/43059
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  10  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint