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Das Zusammenspiel von kulturspezifischen und universellen nonverbalen Kommunikationsphänomenen

Título: Das Zusammenspiel von kulturspezifischen und universellen nonverbalen Kommunikationsphänomenen

Trabajo Escrito , 2011 , 25 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Shirley Borrey (Autor)

Medios / Comunicación - Comunicación intercultural
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In dieser Ausarbeitung mit dem Titel ‘Das Zusammenspiel von kulturspezifischen und universellen nonverbalen Kommunikationsphänomenen‘ zum Thema ‘Interkulturelle Kommunikation – Verständigung mit Missverständnissen‘ werden vor allem die Besonderheiten der nonverbalen Kommunikation vertieft.

Die Bearbeitung des Themas beginnt nach dieser Einleitung in Kapitel 2 mit der Definition der grundlegenden Begriffe ‘Kultur‘, und ‘Interkultur‘. Im dritten Kapitel werden die Besonderheiten der ‘interkulturellen Kommunikation‘ erläutert, wobei kurz dem sprachlichen und ausführlicher dem nichtsprachlichen Aspekt Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Die Fähigkeit zu komplexer Kommunikation erscheint dem Menschen natürlich und selbstverständlich. Doch nicht selten scheitern Kommunikationsversuche aus den einfachsten Gründen. Probleme beginnen meist schon dort, wo die Sprachkenntnisse der beteiligten Personen nicht ausreichend ausgebildet sind, um sich sinnvoll verständigen zu können. So kommt es vor allem in der interkulturellen Kommunikation (IKK) häufig zu Missverständnissen. Doch abgesehen von dem sprachlichen Kommunikationsaspekt liegen die Probleme häufig nicht nur in linguistischen Eigenheiten begründet, sondern entstehen durch sozialisationsbedingte Kulturunterschiede, denen meist eine differierende Weltanschauung zueigen ist. Hier sind nicht nur Unterschiede der Wortwahl oder der Betonung gemeint, sondern auch und vor allem nonverbale Elemente, welche die gelingende Kommunikation erheblich beeinträchtigen können.

In Kapitel 4 wird daher auf kulturspezifische nonverbale Kommunikationsaspekte eingegangen. Es werden Erkenntnisse von Jürgen Bolten und Gerhard Maletzke benannt, die veranschaulichen wie stark sich die kulturelle Prägung in Mimik, Gestik und Körpersprache zeigen können.

Nachfolgend wird sich Kapitel 5 mit einem anderen Ansatz beschäftigen, nämlich mit nonverbaler Kommunikation als angeborenem, universellem Verhalten, das kultur-übergreifend Gültigkeit besitzt. Hier werden die ‘Axiome der Kommunikation‘ von Paul Watzlawick und die Forschungen zu den Basisemotionen von Paul Ekman vorgestellt.

Der Zusammenhang dieser Theorien wird in Kapitel 6 diskutiert. Kapitel 7 beschreibt mögliche Strategien zur Problembewältigung bei interkulturellen Missverständnissen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Kulturbegriff

2.1 Was ist Kultur?

2.2 Was ist Interkultur?

3. Interkulturelle Kommunikation

3.1 Verbale Kommunikation

3.2 Nonverbale Kommunikation

3.3 Zusammenspiel von verbaler und nonverbaler Kommunikation

4. Kulturspezifische nonverbale Kommunikation

5. Universalisierte nonverbale Kommunikation

6. Nonverbale Kommunikationsphänomene in der Diskussion

7. Strategien zur Problembewältigung interkultureller Kommunikation

8. Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das komplexe Zusammenspiel zwischen kulturspezifischen und universellen nonverbalen Kommunikationsphänomenen, um die Ursachen für Missverständnisse in der interkulturellen Kommunikation zu identifizieren und Lösungsansätze für eine erfolgreiche Verständigung aufzuzeigen.

  • Definition des Kulturbegriffs und des Konzepts der Interkulturalität
  • Analyse der verbalen und nonverbalen Kommunikationsstrukturen
  • Kontrastierung kulturspezifischer vs. universalistischer Kommunikationsansätze
  • Einfluss von Watzlawicks Kommunikationstheorie und Ekmans Basisemotionen
  • Strategien zur Bewältigung interkultureller Kommunikationsprobleme

Auszug aus dem Buch

3.3 Zusammenspiel von verbaler und nonverbaler Kommunikation

Grundsätzlich sind verbale und nonverbale Kommunikation voneinander unabhängig. Meist wirken sie aber sehr eng zusammen, ergänzen, verstärken und/oder bedingen sich. Die Sprache beschreibt einen objektiven Zustand, während die nonverbalen Zeichen das subjektive Gefühl dazu zeigen. So können bestimmte Aussprüche mit konkreter Mimik einhergehen (ein überraschtes ‘Oh!‘ mit weit aufgerissenen Augen), Gesten das Gesagte betonen/begleiten (ein Winken begleitet den Abschiedsgruß) und die Körperhaltung eine Aussage verstärken (eine Verneinung mit verschränkten Armen). Die nonverbalen Elemente sind dabei oft entscheidend dafür, wie die Nachricht des Senders vom Empfänger interpretiert wird. Wenn die verbalen und nonverbalen Elemente sich widersprechen und verschiedene Botschaften aussenden, kann es beim Empfänger allerdings zu Verwirrung kommen, da dieser versucht, die Diskrepanz in Einklang zu bringen. Wird eine traurige Nachricht beispielsweise mit einem Lächeln überbracht, erfährt der Empfänger zwei gegensätzliche Informationen, die in ihrem Zusammenspiel auf sehr unterschiedliche Weise interpretiert werden können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit erläutert die Relevanz der nonverbalen Kommunikation in der interkulturellen Begegnung und führt in die behandelten Konzepte ein.

2. Der Kulturbegriff: Es werden zentrale Definitionen von Kultur als soziales Konstrukt und Interkulturalität als synergetisches Potenzial dargelegt.

3. Interkulturelle Kommunikation: Das Kapitel differenziert zwischen verbalen und nonverbalen Aspekten und analysiert deren gemeinsames Wirken im interkulturellen Kontext.

4. Kulturspezifische nonverbale Kommunikation: Hier wird aufgezeigt, wie kulturelle Sozialisation spezifische, oftmals unterschiedliche Kommunikationscodes prägt.

5. Universalisierte nonverbale Kommunikation: Dieser Teil betrachtet kulturübergreifende Ansätze wie die Axiome von Watzlawick und die Basisemotionen nach Ekman.

6. Nonverbale Kommunikationsphänomene in der Diskussion: Die Ergebnisse aus Theorie und Empirie werden kritisch gegenübergestellt, um die Debatte zwischen kultureller Spezifität und Universalität zu führen.

7. Strategien zur Problembewältigung interkultureller Kommunikation: Das Kapitel bietet methodische Ansätze und praktische Tipps, um interkulturelle Missverständnisse zu minimieren.

8. Zusammenfassung und Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über die Bedeutung der interkulturellen Kompetenz und der kritischen Nutzung von Ratgebern.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Kommunikation, Nonverbale Kommunikation, Kulturstandards, Sozialisation, Enkulturation, Missverständnisse, Paul Watzlawick, Paul Ekman, Basisemotionen, Kommunikationstheorie, Interkulturelle Kompetenz, Critical Incidents, Synergiepotenziale, Sprachbarrieren, Körpersprache.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert, wie nonverbale Kommunikation in interkulturellen Situationen abläuft und welche Rolle dabei angeborene, universelle Muster gegenüber erlernten, kulturspezifischen Verhaltensweisen spielen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die Definition von Kultur, die Theorie der interkulturellen Kommunikation, nonverbale Codes (Mimik, Gestik, Körpersprache) sowie Theorien zur Kommunikation von Watzlawick und Ekman.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für interkulturelle Kommunikationsprobleme zu entwickeln, um durch theoretische Fundierung und praktisches Wissen Missverständnisse zu reduzieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse und kontrastiert kommunikationswissenschaftliche Modelle (Watzlawick) sowie psychologische Studien (Ekman, Bolten).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung, die Analyse von verbalen und nonverbalen Elementen, die Diskussion der Universalität versus Kulturspezifität und die Darstellung von Bewältigungsstrategien.

Was sind die charakteristischen Schlüsselwörter?

Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Interkulturelle Kompetenz, nonverbale Kommunikation, Kulturstandards, Basisemotionen und interkulturelle Missverständnisse aus.

Welche Rolle spielt Paul Watzlawick in der Arbeit?

Seine Axiome der Kommunikation werden genutzt, um universelle Regeln interpersonellen Verhaltens auf interkulturelle Begegnungen zu übertragen und deren Grenzen aufzuzeigen.

Wie unterscheidet sich die Auffassung von Bolten von der von Ekman?

Während Bolten den Fokus stark auf die kulturspezifischen Unterschiede in der Wahrnehmung und Handlung legt, betont Ekman die Existenz universeller Basisemotionen, die auch bei isolierten Völkern identisch ausgedrückt werden.

Was sind 'Critical Incidents' im interkulturellen Kontext?

Es sind spezifische, oft problematische Schlüsselsituationen, die in Trainings genutzt werden, um das Bewusstsein für kulturelle Differenzen und mögliche Fehlinterpretationen zu schärfen.

Final del extracto de 25 páginas  - subir

Detalles

Título
Das Zusammenspiel von kulturspezifischen und universellen nonverbalen Kommunikationsphänomenen
Universidad
University of Hagen
Calificación
2,3
Autor
Shirley Borrey (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
25
No. de catálogo
V430725
ISBN (Ebook)
9783668736542
ISBN (Libro)
9783668736559
Idioma
Alemán
Etiqueta
zusammenspiel kommunikationsphänomenen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Shirley Borrey (Autor), 2011, Das Zusammenspiel von kulturspezifischen und universellen nonverbalen Kommunikationsphänomenen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/430725
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