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Der Spanisch-Amerikanische Krieg. Ein Einblick in die "Zivilisierungsmission" auf Kuba und den Beginn des amerikanischen Imperialismus

Titre: Der Spanisch-Amerikanische Krieg. Ein Einblick in die "Zivilisierungsmission" auf Kuba und den Beginn des amerikanischen Imperialismus

Dossier / Travail de Séminaire , 2015 , 26 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Caroline Breitfelder (Auteur)

Histoire de l'Europe - Nouvelle Histoire, Union européenne
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Résumé Extrait Résumé des informations

Der spanisch-amerikanische Krieg, der für drei Länder sehr unterschiedliche und weitreichende Folgen nach sich zog, soll in dieser Arbeit behandelt werden. Er fand von April im Jahre 1898 bis zum August 1898 auf Kuba, Puerto Rico und den Philippinen statt, hatte jedoch eine umfassendere Vor- sowie Nachgeschichte, die hier ebenfalls diskutiert werden soll. Die USA konnte bald einen raschen und eindeutigen Sieg über die alte Großmacht Spanien feiern, hatte nach dem Krieg jedoch mit neuen Problemen zu kämpfen: Was sollten sie jetzt mit den eroberten Gebieten machen? Und wie sollten sie sich verhalten, nun, da sie selbst das Verhalten und den Einfluss einer Großmacht an den Tag legten?

Das Hauptaugenmerk der Arbeit richtet sich hierbei auf zwei interessante Fragestellungen. Erstens: Was löste den spanisch-amerikanischen Krieg aus? War er geplant, war er ein Instrument gewollten amerikanischen Imperialismus? Oder war er ein ungewollter Funken, der ein widerwilliges Amerika schließlich auf die Weltbühne schubste? Zweitens wird die Frage beleuchtet, was nach diesem Krieg auf Kuba geschah: Wie sah die Haltung der Amerikaner gegenüber den Einwohnern Kubas aus? War die Okkupation der Vereinigten Staaten mehr eine Zivilisierungsmission anstatt eine Hilfe für Gleichberechtigte – und wenn ja, war sie „erfolgreich“? Der spanisch-amerikanische Krieg ist in der Forschung erst vor kurzem in den Mittelpunkt des Interesses getreten.2 Seitdem wurde seine Bedeutung für die Entwicklung der Supermacht der Vereinigten Staaten gründlich erforscht und einstimmig als schwerwiegend bestätigt. Für den Großteil der Forschung gilt der spanisch-amerikanische Krieg als der Anfang des amerikanischen Imperialismus und von diesem Standpunkt geht auch diese Arbeit aus. Interessant ist hierbei die Frage, ob diese Entwicklung von den Vereinigten Staaten gewollt oder sogar geplant war.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vorgeschichte

2.1 Die Situation in Spanien

2.2 Die Situation in den USA

2.2.1 Monroe-Doktrin & Manifest Destiny

2.2.2 Wirtschaftlich-politische Faktoren & Selbstzweifel

2.2.3 „Eine Nation der Zeitungsleser“ – der Druck der Öffentlichkeit

3. Der Weg in den Krieg – die Auslöser

4. Der spanisch-amerikanische Krieg – Kriegsverlauf

5. Die Folgen des Krieges

5.1 Kriegsfolgen in Spanien

5.2 Kriegsfolgen in den USA – der amerikanische Imperialismus

5.3 Kriegsfolgen auf Kuba – die Zivilisierungsmission

5.3.1 Das zerrüttete Kuba

5.3.2 Die Haltung der Amerikaner gegenüber der kubanischen Bevölkerung und rassistische Elemente

5.3.3 Amerikanische „Zivilisierungsmaßnahmen“ unter John R. Brooke und Leonard Wood

5.3.4 Das Platt Amendment und der Abzug amerikanischer Truppen

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den spanisch-amerikanischen Krieg von 1898 als zentralen Wendepunkt, der den Aufstieg der USA zur Weltmacht und den Beginn des amerikanischen Imperialismus markiert. Dabei wird analysiert, ob die US-Intervention auf Kuba gezielt geplant war oder als ungewollte Konsequenz aus politischen Spannungen und öffentlichem Druck entstand, sowie welche Rolle das Konzept der „Zivilisierungsmission“ bei der nachfolgenden Okkupation der Insel spielte.

  • Vorgeschichte und Ursachen des Krieges in Spanien und den USA
  • Einfluss der „Yellow Press“ und des öffentlichen Erwartungsdrucks
  • Die Rolle von Ideologien wie „Manifest Destiny“ und der Monroe-Doktrin
  • Die Auslöser der militärischen Intervention (u.a. Explosion der Maine)
  • Die amerikanische Okkupation Kubas und das Modell des Neo-Kolonialismus

Auszug aus dem Buch

1.2.3 „Eine Nation der Zeitungsleser“ – der Druck der Öffentlichkeit

Der kubanische Freiheitskampf erinnerte die amerikanische Zivilbevölkerung zu sehr an den eigenen Kampf um Freiheit, um ignoriert zu werden. Die harte Vorgehensweise des spanischen Verantwortlichen auf Kuba, General Valeriano Weyler y Nicolau, tat ihr übriges, um einen Aufschrei der Empörung und Sympathie für die kubanische Sache laut werden zu lassen. Die „Cuban Junta“, bestehend aus Exilkubanern, die sich als vertriebene politische Spitze Kubas verstanden, fanden in Amerika Unterstützung von Gewerkschaftsführern, Kirchen, Journalisten und nicht zuletzt Kongreßabgeordneten, bei denen es auf die Stimmen der Exilkubaner ankam.

„Unter der Parole ,Cuba libre‘ solidarisierte sich der überwiegende Teil der Öffentlichkeit mit den Aufständischen.“ Die Cuban Junta fütterte auch die amerikanische Presse regelmäßig und kostenlos mit Berichten über Kuba. Dabei war der spanienfeindlichen „yellow press“ der Wahrheitsgehalt dieser Berichte weniger wichtig als das Gehalt, das durch den Verkauf der Zeitungen in ihre Kassen floss: „Facts, or lack thereof, were not allowed to get in the way of a profitable story, and the story that sold was that of Spain's guilt.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Bedeutung des spanisch-amerikanischen Krieges ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der Planung und Motivation des US-Imperialismus.

2. Vorgeschichte: Das Kapitel beleuchtet die politische Situation in Spanien und den USA sowie die ideologischen und wirtschaftlichen Triebkräfte, die zu einer wachsenden Einmischung führten.

3. Der Weg in den Krieg – die Auslöser: Hier werden die unmittelbaren Ereignisse analysiert, die den Eintritt der USA in den Krieg provozierten, insbesondere die Versenkung der Maine.

4. Der spanisch-amerikanische Krieg – Kriegsverlauf: Dieser Abschnitt beschreibt den kurzen, für die USA erfolgreichen militärischen Konflikt und die anschließende Neuordnung der Machtverhältnisse im Vertrag von Paris.

5. Die Folgen des Krieges: Das Kapitel analysiert die weitreichenden Auswirkungen des Krieges auf Spanien, die USA und insbesondere auf Kuba im Rahmen der amerikanischen „Zivilisierungsmission“.

6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass der Krieg den Beginn einer imperialistischen Phase der USA einleitete, die durch eine hybride Form von indirekter politischer Kontrolle und wirtschaftlicher Abhängigkeit geprägt war.

Schlüsselwörter

Spanisch-amerikanischer Krieg, Kuba, Imperialismus, Manifest Destiny, Zivilisierungsmission, Monroe-Doktrin, Yellow Press, US-Außenpolitik, Vertrag von Paris, Platt Amendment, John R. Brooke, Leonard Wood, Kuba-Krise, Neo-Kolonialismus, nationale Identität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den spanisch-amerikanischen Krieg von 1898 und analysiert dessen Rolle als Katalysator für den amerikanischen Imperialismus sowie die Auswirkungen auf Kuba.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit fokussiert auf die Vorgeschichte des Krieges, die Bedeutung medialer Berichterstattung, die Ideologie der US-Außenpolitik und die spätere Okkupation Kubas.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es wird untersucht, ob der Krieg ein gezieltes Instrument imperialistischer Bestrebungen war und wie die „Zivilisierungsmission“ auf Kuba in der Praxis umgesetzt wurde.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer historisch-analytischen Auswertung zeitgenössischer Quellen und einschlägiger fachwissenschaftlicher Literatur zum Thema.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der kriegsauslösenden Faktoren, den Verlauf des militärischen Konflikts sowie eine detaillierte Betrachtung der politischen Folgen für Kuba und die USA.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Neben dem spanisch-amerikanischen Krieg stehen vor allem Begriffe wie „Manifest Destiny“, „Zivilisierungsmission“, „Imperialismus“ und „Platt Amendment“ im Zentrum.

Welche Rolle spielte das Platt Amendment für Kuba?

Das Platt Amendment legitimierte die indirekte Kontrolle der USA über Kuba und sicherte den Amerikanern das Interventionsrecht, was die formale Unabhängigkeit Kubas stark einschränkte.

Wie bewertet die Autorin die Rolle von General Leonard Wood?

Wood wird als Exponent der neokolonialistischen Politik dargestellt, der die Zivilisierungsmaßnahmen in Kuba streng und kompromisslos im Sinne amerikanischer Interessen vorantrieb.

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Résumé des informations

Titre
Der Spanisch-Amerikanische Krieg. Ein Einblick in die "Zivilisierungsmission" auf Kuba und den Beginn des amerikanischen Imperialismus
Université
University of Constance
Note
1,3
Auteur
Caroline Breitfelder (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
26
N° de catalogue
V430837
ISBN (ebook)
9783668736863
ISBN (Livre)
9783668736870
Langue
allemand
mots-clé
Europäische und amerikanische Zivilisierungsmissionen im 19. und 20. Jahrhundert kuba Amerika Spanien Imperialismus
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Caroline Breitfelder (Auteur), 2015, Der Spanisch-Amerikanische Krieg. Ein Einblick in die "Zivilisierungsmission" auf Kuba und den Beginn des amerikanischen Imperialismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/430837
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Extrait de  26  pages
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