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Kino "Traumstern". Das provinzielle Kino mit 97-jähriger Geschichte

Título: Kino "Traumstern". Das provinzielle Kino mit 97-jähriger Geschichte

Trabajo de Seminario , 2017 , 12 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Daniela Scharf (Autor)

Filmología
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Das Kino Traumstern existiert seit fast nun 100 Jahren! Dass es heute noch Filme zeigt, ist vielen Faktoren zu verdanken. Begeben Sie sich mit mir auf eine gedankliche Reise in die Geschichte dieses geheimnisvollen Kinos. Wir werden von A bis Z alles beleuchten und Sie werden begeistert sein. Noch heute besteht das Kino und wartet auf Ihren Besuch; es lohnt sich!

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschichte

3. Das Kino heute

4. Infrastruktur

5. Persönliches

6. Probleme und Schwierigkeiten

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die 97-jährige Historie des Kinos „Traumstern“ in Lich und analysiert dessen Entwicklung von einer ehemaligen Turnhalle zu einem etablierten Programmkino, wobei insbesondere die betrieblichen Herausforderungen und die Rolle als kultureller Ankerpunkt in der Provinz beleuchtet werden.

  • Historische Entwicklung seit der Gründung 1920
  • Konzeptentwicklung und Positionierung als Programmkino
  • Infrastrukturelle Gegebenheiten und lokale Bedeutung
  • Persönliche Einblicke durch Zeitzeugenberichte
  • Wirtschaftliche Herausforderungen durch Digitalisierung und Konkurrenz

Auszug aus dem Buch

Das Kino heute

Zuletzt konnten die Betriebskosten nicht mehr gedeckt werden. Nur noch drei Vorstellungen am Wochenende wurden gespielt. Durchschnittlich nur 20 Zuschauer kamen pro Vorstellung. Die Enkelin Hisgens entschied das Kino zu schließen. Der Zufall wendet das Ende ab. Drei junge Männer entschließen sich 1983 das Kino zu übernehmen: Horst C., Michael M. und Edgar Langer. 1988 stieg Hans Gsänger in das Kollektiv mit ein und Horst C. und Michael M. schieden aus. Damals hatten sie von der Schließung und der Umwandlung in einen Supermarkt gehört. Dies wollten die drei Männer verhindern. Da sie keine Bank unterstützen wollte, investierten sie 80000 DM aus eigenen Mitteln und kauften die ehemaligen Licher Lichtspiele.

Aus einer spontanen Idee heraus, entwickelte sich das komplett neue und klare Konzept des Kinos. Zukünftig sollte eine Bühne erbaut werden. So konnten auch Theaterstücke aufgeführt werden und Musiker auftreten. Das Kino trägt jetzt den Slogan: „Filme Theater Musik“. Bezüglich des Kinos wurde eine Unabhängigkeit von Verleihern und Verleihen erreicht. Das Kino wurde zum Programmkino.

Langer erzählt mir im Interview, wie der Name „Traumstern“ zu Stande kam: Während eines Brainstormings erinnerte man sich zusammen an den Film „Die Frau im Mond“ von Fritz Lang. In einem Buch über diesen Stummfilm, tauchte der Begriff „Traumstern“ häufig auf. Sofort stand fest, so muss das Kino heißen. Heute macht genau dieser Name das Kino zu einer ganz eigenen Marke. Langer erklärt mir:

„Unser Name lässt eine große Interpretationsfreiheit. Jeder kann sich etwas Anderes etwas darunter vorstellen und erträumen. Für mich bedeutet er zum Beispiel, ‚träumen von etwas Besserem‘, von einer besseren Welt, aber im positiven Sinne. Ich möchte das Heute nicht schlecht reden. Wir machen durch das Zeigen der Filme einen Beitrag zu dieser Welt.“

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Vorstellung des Themas und der persönlichen Motivation der Autorin sowie Einführung in die historische Relevanz des Kinos.

Geschichte: Rückblick auf die Anfänge in einer Turnhalle im Jahr 1920, die Zeit während des Zweiten Weltkriegs und die Entwicklung bis zur Übernahme 1983.

Das Kino heute: Darstellung der Neugründung durch ein Kollektiv 1983, die Etablierung als Programmkino mit dem Slogan „Filme Theater Musik“ und die Entstehung des Markennamens.

Infrastruktur: Analyse des Standorts, der baulichen Bedingungen, der Ausstattung und des speziellen gastronomischen Angebots ohne Popcorn.

Persönliches: Einblicke in die Motivation von Edgar Langer, seine Sicht auf die Digitalisierung und technische Hilfsmittel wie GRETA und STARKS.

Probleme und Schwierigkeiten: Erörterung aktueller Herausforderungen wie illegalem Streaming und dem Wettbewerbsdruck durch Multiplexkinos in der Umgebung.

Fazit: Zusammenfassende Würdigung des „Kinos Traumstern“ als kulturell wertvolles „Sammelbecken für Kreative“ mit langfristiger Zukunftsperspektive.

Schlüsselwörter

Kino Traumstern, Lich, Programmkino, Filmgeschichte, Edgar Langer, Kulturgenossenschaft, 1920, Digitalisierung, Filmkunst, Mittelhessen, Kino, Lichtspiele, Filmmusik, Theater, Kinokultur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Geschichte und dem aktuellen Betrieb des Kinos „Traumstern“ in Lich, das auf eine 97-jährige Tradition zurückblickt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt historische Meilensteine, die Transformation zum Programmkino, wirtschaftliche Aspekte und die soziale Funktion des Kinos für die Region.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Entwicklung eines unabhängigen Kinos in einer Kleinstadt zu dokumentieren und aufzuzeigen, wie es trotz wirtschaftlicher und technologischer Veränderungen bestehen konnte.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin stützt sich primär auf ein Experteninterview mit dem Kinobetreiber Edgar Langer sowie auf Archivmaterial und weitere Quellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die chronologische Geschichte, das moderne Konzept, infrastrukturelle Details, persönliche Hintergründe und aktuelle Herausforderungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Kino Traumstern, Programmkino, Filmgeschichte, Digitalisierung und regionale Kulturarbeit.

Warum gibt es im Kino Traumstern kein Popcorn?

Laut Edgar Langer gab es dort noch nie Popcorn. Stattdessen setzt das Kino auf Fairtrade-Produkte, Nüsse und Chips, um den eigenen, traditionellen Stil zu bewahren.

Welche Rolle spielt die Kulturgenossenschaft Lich eG für das Kino?

Die Genossenschaft fungiert seit 2015 als Verpächter des Kinos und der Gaststätte, wodurch die Existenz des Kinos für mindestens 20 weitere Jahre finanziell abgesichert wurde.

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Detalles

Título
Kino "Traumstern". Das provinzielle Kino mit 97-jähriger Geschichte
Universidad
University of Weimar
Calificación
1,0
Autor
Daniela Scharf (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
12
No. de catálogo
V431020
ISBN (Ebook)
9783668765641
ISBN (Libro)
9783668765658
Idioma
Alemán
Etiqueta
Kino Hessen Gießen Lich Geschichte Traumstern Statt Gießen August Hisgen Edgar Langer Kinosaal provinziell alte Turnhalle
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Daniela Scharf (Autor), 2017, Kino "Traumstern". Das provinzielle Kino mit 97-jähriger Geschichte, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/431020
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