Koordination- und Beweglichkeitstraining. Planung eines Trainingsplans für eine durchschnittliche männliche Person im fortgeschrittenen Alter zur Steigerung der Beweglichkeit des Beckenbereichs.
Inhaltsverzeichnis
1 TEILAUFGABE 1 – PERSONENDATEN
2 TEILAUFGABE 2 – BEWEGLICHKEITSTESTUNG
3 TEILAUFGABE 3 – TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
4 TEILAUFGABE 4 – TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
5 TEILAUFGABE 5 – LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung individueller Trainingspläne zur Rehabilitation und Leistungsverbesserung eines 53-jährigen Probanden nach einer Beckenringfraktur. Basierend auf einer umfassenden Beweglichkeitsanalyse werden gezielte Trainingsmaßnahmen für den Beweglichkeits- und Koordinationsbereich entwickelt, um Bewegungsdefizite auszugleichen und die physische Belastbarkeit wiederherzustellen.
- Analyse des aktuellen Gesundheitszustandes und der Belastbarkeit.
- Manuelle Beweglichkeitstestung der relevanten Muskelgruppen nach Janda.
- Erstellung eines strukturierten Dehnprogramms für den Beckengürtel und die unteren Extremitäten.
- Entwicklung eines Koordinations- und Gleichgewichtstrainings unter verschiedenen Druckbedingungen.
- Wissenschaftliche Literaturrecherche zu den Effekten unterschiedlicher Dehnintensitäten.
Auszug aus dem Buch
Tabelle 2: Beweglichkeitstestung 1: M. pectoralis major
Testübung: Testung der Brustmuskulatur (M. pectoralis major)
Testdurchführung: (nach Janda, 2000, S.270) > Rückenlage auf Behandlungsliege > Beine angewinkelt zur Fixierung des Beckens (Füße in Kontakt mit Auflagefläche) > Thorax wird mit der Hand/Unterarm in diagonaler Richtung von der zu testenden Seite weg, durch leichten Zug des Trainers fixiert (kein Druck!) > Testarm, im Schultergelenk abduziert, sowie im Ellenbogengelenk einen 90 Grad Beugewinkel > Messbereich = Position des Oberarmes zur Horizontalen > Wichtig: „Bauchmuskulatur anspannen“ um ein Abheben des Beckens oder eine Hyperlordose der Lendenwirbelsäule zu vermeiden, da dies das Messergebnis manipulieren würde.
Richt- bzw. Normwerte: (nach Janda, 2000, S.271) Stufe 0: Oberarm erreicht die Horizontale; der Oberarm kann durch leichten Druck des Testers unter die Horizontale bewegt werden. -> Keine Beweglichkeitsdefizite. Stufe 1: Oberarm erreicht die Horizontale nicht; durch leichten Druck des Testers bis zur Horizontalen bewegt werden. -> Leichte Beweglichkeitsdefizite. Stufe 2: Oberarm erreicht Horizontale auch durch Druck des Testers nicht. -> Deutliche Bewegungsdefizite.
Testergebnisse der Person: Rechts: Stufe 0; Links: Stufe 0
Bewertung der Testergebnisse: Die Person hat keine Beweglichkeitsdefizite im M. pectoralis major
Zusammenfassung der Kapitel
1 TEILAUFGABE 1 – PERSONENDATEN: In diesem Kapitel werden die allgemeinen Daten, der Gesundheitszustand und die spezifischen Trainingsmotive des Probanden nach seinem Unfall dokumentiert und bewertet.
2 TEILAUFGABE 2 – BEWEGLICHKEITSTESTUNG: Hier erfolgt eine systematische manuelle Beweglichkeitsprüfung verschiedener Muskelgruppen unter Verwendung standardisierter Testverfahren nach Janda.
3 TEILAUFGABE 3 – TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Dieses Kapitel präsentiert ein detailliertes Dehnprogramm, das gezielt auf die im vorherigen Kapitel identifizierten Bewegungsdefizite eingeht.
4 TEILAUFGABE 4 – TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Es wird ein Koordinations- und Gleichgewichtstraining erarbeitet, welches durch Variation der Bedingungen und Drucksituationen die motorische Leistungsfähigkeit steigern soll.
5 TEILAUFGABE 5 – LITERATURRECHERCHE: Abschließend werden zwei wissenschaftliche Studien zu den Auswirkungen von Dehnintensitäten auf die Bewegungsreichweite analysiert und in den Kontext der Arbeit gesetzt.
Schlüsselwörter
Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Beckenringfraktur, Rehabilitation, Janda, Dehnintensität, Muskeldehnung, Gleichgewichtstraining, Belastungsgefüge, Bewegungsdefizite, M. iliopsoas, Mm. ischiocrurales, Training, Leistungsdiagnostik, Physiotherapie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der sportspezifischen Trainingsplanung für eine Person, die nach einer Beckenringfraktur ihre ursprüngliche Beweglichkeit im Hüft-Becken-Bereich wiedererlangen möchte.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Schwerpunkte liegen auf der funktionellen Beweglichkeitsanalyse, der Erstellung maßgeschneiderter Dehnprogramme sowie der Entwicklung von Koordinationsübungen zur Gleichgewichtsschulung.
Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?
Das Ziel ist die Wiederherstellung der vollen Bewegungsamplitude und Belastbarkeit des Probanden durch ein fundiertes, trainergestütztes Trainingskonzept.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es werden klinische Beweglichkeitstests nach Janda zur Diagnostik sowie evidenzbasierte Ansätze für das Dehn- und Koordinationstraining angewendet.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Dokumentation der Ist-Situation, die Durchführung verschiedener Muskeltests und die Ausarbeitung von Übungsplänen inklusive methodischer Begründungen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Beweglichkeitstraining, Rehabilitation, Koordinationstraining, Beckenringfraktur und muskuläre Dysbalancen.
Wie unterscheidet sich das Dehnprogramm in der Arbeit?
Das Programm ist individuell auf die nach dem Unfall bestehenden Defizite des Probanden abgestimmt und integriert unterschiedliche Dehnmethoden (aktiv, passiv, postisometrisch).
Wie wurden die Koordinationsübungen aufgebaut?
Sie orientieren sich am Koordinations-Anforderungs-Regler (KAR) von Neumaier und berücksichtigen verschiedene Druckbedingungen wie Zeit- und Präzisionsdruck.
- Citation du texte
- Denise Kiontke (Auteur), 2018, Koordination- und Beweglichkeitstraining. Planung eines Trainingsplans anhand eines Praxisbeispiels, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/431667