Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Pflegewissenschaft - Pflegemanagement

Entwurf eines Epilepsie Zentrums in Leipzig

Beratung, Freizeitgestaltung, Fortbildungskurse und Schulungsprogramme unter einem Dach

Titel: Entwurf eines Epilepsie Zentrums in Leipzig

Projektarbeit , 2018 , 25 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Manuela Merbach (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Pflegemanagement
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Projektarbeit wird ein Epilepsiezentrum entworfen. Dazu wird ein Marketingplan vorgestellt und verschiedene Wirtschaftsberechnungen werden durchgeführt.

Das EpilepsieZentrum Leipzig soll für Menschen mit Epilepsie und deren Angehörigen ein kompetenter Ansprechpartner werden. Das Herz des Zentrums wird die kostenlose Beratung sein. Diese soll den Betroffen bei der Bewältigung ihres Alltags unterstützen. Des Weiteren sind verschiedene Schulungsprogramme ein Teil des Angebots.

In diesen Programmen steht die Verbesserung der Lebensqualität der Betroffen und deren Angehörigen im Vordergrund. Darüber hinaus wird die Angebotsstruktur durch verschiedene Freizeitangebote abgerundet. Besonders Kinder und Jugendliche mit Epilepsie profitieren von den vielfältigen Freizeitangeboten im Zentrum, da sie sich dort, in der Regel ohne ihre Eltern, ausprobieren können und somit an Selbstständigkeit gewinnen. Währenddessen können die Eltern entspannt anderen Tätigkeiten nachgehen, da unser Personal epilepsiespezifisch geschult ist und im Notfall professionell handeln kann. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Zentrums sind Fortbildungskurse für Fachkräfte und Ehrenamtliche, welche mit dem Thema Epilepsie in Kontakt kommen. Auf diese Weise gibt es nach und nach mehr geschultes Personal, welches wiederrum Betroffenen helfen kann und zur Aufklärungsarbeit in der Gesellschaft beiträgt.

Das Zentrum wäre in Leipzig und der näheren Umgebung eine einzigartige Einrichtung. Im Gegensatz zu Arztpraxen bietet das Zentrum eine gemütliche Atmosphäre mit vielfältigen Hilfsangeboten, welche lebensweltorientiert und niedrigschwellig sind. Die Konkurrenz in Leipzig im Bereich professionelle Beratung abseits von klinischen Strukturen ist eher gering, deswegen wird die Annahme getroffen, dass eine hohe Marktchance für das EpilepsieZentrum Leipzig besteht. Und auch wenn das Zentrum sich gegenüber anderen Einrichtung abgrenzt, so wird jedoch ein umfangreiches Kooperationsnetzwerk angestrebt.

Zur Erfüllung der Aufgaben werden vier Sozialarbeiter, ein Neurologe und eine Reinigungskraft eingestellt. Es wird einen Zentrumsleiter geben, welcher gleichzeitig die Leitung einer Abteilung übernimmt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Management Summary

2. Geschäftsidee

3. Marketingplan

3.1 Marktsituation

3.1.1 Analyse des gesellschaftlichen, kulturellen und sozialen Umfelds

3.1.2 Analyse der Problemlage, des Bedarfs und der Nachfrage

3.1.3 Analyse der Konkurrenten

3.1.4 Bewertung der Marktchance

3.2 Marketingziele

3.2.1 Ergebnisse der Analyse, Definition der Aufgaben und der angestrebte Marktpositionierung

3.2.2 Finanzwirtschaftliche Ziele

3.2.3 Sozial-kulturelle Ziele

3.3 Marketingstrategie

3.4 Operatives Marketing

3.4.1 Allgemein

3.4.2 Abteilung Fortbildung

3.4.3 Abteilung Beratung

3.4.4 Abteilung Schulung

3.4.5 Abteilung Freizeit

3.4.6 Kommunikationspolitik

4. Organisationsplan

4.1 Aufbauorganisation

4.2. Ablauforganisation

5. Personalplan

6. Investitionsplan

7. Wirtschaftlichkeitsberechnungen

7.1 Erlöse und variable Kosten

7.1.1 Abteilung Fortbildung

7.1.2 Abteilung Beratung

7.1.3 Abteilung Schulung

7.1.4 Abteilung Freizeit

7.2 Unternehmensfixe Kosten

7.3 Ergebnisrechnung

7.4 Deckungsbeitragsrechnung

7.5 Liquiditätsrechnung

8. Finanzierungsplan

9. Chancen und Risiken

10. Rechtsform

Zielsetzung und Themen

Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines tragfähigen Geschäftskonzepts für das "EpilepsieZentrum Leipzig", um ein spezialisiertes, lebensweltorientiertes Hilfsangebot für Betroffene und deren Angehörige zu etablieren. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit der organisatorischen und finanziellen Machbarkeit eines solchen Zentrums, das Beratung, Schulung, Freizeit und Fortbildung unter einem Dach vereint.

  • Entwicklung eines integrierten Angebotsmodells für Menschen mit Epilepsie.
  • Analyse der Markt- und Konkurrenzsituation in Leipzig und Umgebung.
  • Erstellung eines detaillierten operativen Marketing- und Organisationsplans.
  • Planung der Personalstruktur sowie der finanziellen Investitions- und Wirtschaftlichkeitsberechnungen.
  • Konzeptionierung der Finanzierungssicherung durch Vereinsgründung und öffentliche Fördergelder.

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Analyse der Problemlage, des Bedarfs und der Nachfrage

Die Klienten haben aufgrund der unterschiedlichen Formen und Verläufe ihrer Krankheit, sowie den unterschiedlichen Schwierigkeiten je nach Alter, stark unterschiedliche Problematiken zu bewältigen. Im Kindesalter sind zu einem mit Entwicklungshemmnisse und den damit verbundenen späteren Folgen zu rechnen, wenn diese nicht ihrem Krankheitsbild und ihrer entsprechenden Entwicklung gefördert werden.

Im Jugendalter sind häufig die Führerschein-, Ausbildungs- bzw. Berufswahlproblematik und die damit einhergehende eingeschränkte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu benennen. Diese Problematiken können einen eingreifenden Einschnitt in das Leben eines Erwachsenden bedeuten und zu weiteren multidimensionalen Problemen führen. Im Leben von erwachsenen Epileptikern häufen sich zudem die Probleme von Arbeitsangelegenheiten und den damit verbundenen Kündigungsschutz. Und darüber hinaus ist die Anerkennung vom Behindertenstatus ein wichtiges Thema.

Natürlich sind auch die Angehörigen von der Krankheit des Klienten betroffen, sein es die Eltern des epileptischen Kindes, die Freunde des Jugendlichen oder die Kollegen des Erwachsenen. Oft haben die Angehörigen einen höheren Informationsbedarf als die Betroffen, da sie bei den Anfällen nicht bewusstlos und damit handlungsfähig sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Management Summary: Bietet einen Überblick über das Vorhaben, eine Anlaufstelle für Menschen mit Epilepsie in Leipzig durch ein kostendeckendes, vereinsbasiertes Zentrum zu schaffen.

2. Geschäftsidee: Erläutert die Angebotsstruktur aus Beratung, Schulung, Freizeit und Fortbildung, die gezielt auf die Alltagsbedürfnisse und das soziale Umfeld von Betroffenen ausgerichtet ist.

3. Marketingplan: Analysiert die Marktsituation, definiert Zielgruppen und Marketingstrategien sowie die operativen Angebote der einzelnen Fachabteilungen.

4. Organisationsplan: Beschreibt die Aufbau- und Ablauforganisation sowie die Stellenbeschreibungen und Aufgabenverteilung des Personals.

5. Personalplan: Detailliert die benötigten Fachkräfte, deren Qualifikationen sowie die entstehenden Personalkosten für den Betrieb des Zentrums.

6. Investitionsplan: Listet die notwendigen Anschaffungen für die Zentrumsräumlichkeiten sowie die entsprechenden Abschreibungen auf.

7. Wirtschaftlichkeitsberechnungen: Enthält die detaillierte Finanzplanung, einschließlich Erlösen, variablen und fixen Kosten sowie Liquiditäts- und Deckungsbeitragsanalysen.

8. Finanzierungsplan: Erörtert die Mittelherkunft und die Aufteilung zwischen Innen- und Außenfinanzierung sowie die Abhängigkeit von Förderungen.

9. Chancen und Risiken: Identifiziert die Marktpotentiale des Zentrums gegenüber den möglichen finanziellen und nachfragebedingten Risiken.

10. Rechtsform: Begründet die Wahl eines gemeinnützigen Vereins zur Absicherung und Erlangung von Fördermöglichkeiten.

Schlüsselwörter

Epilepsie, EpilepsieZentrum Leipzig, Sozialmanagement, Beratung, Schulung, Freizeitangebote, Fortbildung, Betroffene, Angehörige, Vereinsgründung, Sozialarbeit, Wirtschaftlichkeitsberechnung, Finanzierungsplan, Marktchance, Lebensweltorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit entwickelt einen Businessplan für die Gründung des "EpilepsieZentrum Leipzig", einer spezialisierten Einrichtung für Menschen mit Epilepsie.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit gliedert sich in Marketing, Personalplanung, Organisationsstruktur sowie eine umfassende wirtschaftliche Kalkulation des geplanten Zentrums.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Etablierung eines niedrigschwelligen, lebensweltorientierten Anlaufpunktes, der fachliche Unterstützung und soziale Teilhabe unter einem Dach bündelt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine betriebswirtschaftliche Planungs- und Konzeptionsmethode angewandt, inklusive Marktanalyse und detaillierter Finanzkalkulation.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der operativen Umsetzung der Geschäftsidee, von der Marketingstrategie über die Aufbauorganisation bis hin zum Investitions- und Finanzierungsplan.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Epilepsie-Beratung, soziale Teilhabe, Wirtschaftlichkeit, Vereinsstruktur und lebensweltorientierte Sozialarbeit aus.

Warum ist eine Vereinsgründung notwendig?

Die Vereinsform ist essentiell, um den Status der Gemeinnützigkeit zu erlangen und damit für öffentliche Fördergelder sowie Stiftungszuschüsse berechtigt zu sein.

Wie unterscheidet sich das Zentrum von Arztpraxen?

Das Zentrum arbeitet sozialarbeiterisch und lebensweltorientiert anstatt rein klinisch, wodurch ein holistischer Ansatz zur Alltagsbewältigung entsteht.

Wie wird die Finanzierung des Zentrums gesichert?

Die Finanzierung stützt sich auf einen Mix aus Eigenfinanzierung durch Umsatzerlöse und einer 29-prozentigen Außenfinanzierung durch Fördermittel und Spenden.

Was ist das Alleinstellungsmerkmal des Zentrums?

Das Alleinstellungsmerkmal ist die Bündelung verschiedenster Hilfsangebote – von Beratung über Schulungen bis hin zur Freizeitgestaltung – an einem zentralen, nicht-klinischen Ort.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Entwurf eines Epilepsie Zentrums in Leipzig
Untertitel
Beratung, Freizeitgestaltung, Fortbildungskurse und Schulungsprogramme unter einem Dach
Hochschule
Hochschule Merseburg
Note
1,0
Autor
Manuela Merbach (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
25
Katalognummer
V431793
ISBN (eBook)
9783668746497
ISBN (Buch)
9783668746503
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Epilepsie Businessplan Marketing Finanzplan Management
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Manuela Merbach (Autor:in), 2018, Entwurf eines Epilepsie Zentrums in Leipzig, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/431793
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  25  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum