Prozessmanagement steht im Mittelpunkt der Qualitätsnormen. Die Qualität und die Effektivität der Prozesse sind herausragende Wettbewerbskriterien. Die Präsentation vermittelt praxisbewährte Grundlagen für ein wirksames Prorzessmanagement.
Inhaltsverzeichnis
1. Definitionen
2. Prozessmanagement in Qualitätsnormen
3. Beispiel für eine Prozesslandschaft
4. Mitwirkende im Geschäftsprozessmanagement
5. Phasenkonzept des Geschäftsprozessmanagements
6. Methodik der Prozessstrukturierung
7. PDCA-Kreis und Wirkungen im Prozessmanagement
8. Interne Kunden-Lieferanten-Vereinbarungen / Kennzahlen
9. Prozesskostenermittlung
Zielsetzung & Themen
Das Dokument bietet einen strukturierten Leitfaden zur Anwendung der Methodik des Geschäftsprozessmanagements (GPM), um durch Prozessorientierung und systematische Abläufe die Effizienz und Qualität in Unternehmen nachhaltig zu steigern.
- Grundlagen und Definitionen des Prozessmanagements
- Eingliederung von Prozessmodellen in Qualitätsnormen wie ISO 9001 und EFQM
- Methodik der Prozessstrukturierung und Erfassung
- Rollenkonzepte und Verantwortlichkeiten im GPM
- Steuerung durch PDCA-Zyklen und interne Leistungsvereinbarungen
Auszug aus dem Buch
1. Definitionen: Vom Taylorismus zur Prozessorientierung
Prinzipien tayloristischer Arbeitsorganisation
• Arbeitszerlegung und –spezialisierung
• Standardisierung und Minimierung von Qualifikationen vor Ort
• Zentralisierung von Kompetenzen in spezialisierten organisatorischen Einheiten
• Funktionsegoismus, viele Schnittstellen
Zusammenfassung der Kapitel
1. Definitionen: Erläutert die grundlegenden Begriffe des Prozesses und des Prozessmanagements sowie den historischen Wandel von tayloristischen Strukturen hin zur Prozessorientierung.
2. Prozessmanagement in Qualitätsnormen: Zeigt die Verankerung von prozessorientierten Ansätzen in Standards wie der DIN EN ISO 9001 und dem EFQM-Modell auf.
3. Beispiel für eine Prozesslandschaft: Kategorisiert typische Unternehmensabläufe in Kern-, Unterstützungs- und Führungsprozesse.
4. Mitwirkende im Geschäftsprozessmanagement: Definiert die notwendigen Rollen wie Prozesseigner, GPM-Team, Koordinator und Lenkungsausschuss sowie deren spezifische Aufgaben.
5. Phasenkonzept des Geschäftsprozessmanagements: Beschreibt den methodischen Ablauf von der Aufnahme der Prozessarbeit über Analyse, Verbesserung und Lenkung bis hin zur kontinuierlichen Optimierung.
6. Methodik der Prozessstrukturierung: Vermittelt praktische Ansätze zur Analyse von Prozessketten, unter anderem durch die Anwendung der 7-W-Methode.
7. PDCA-Kreis und Wirkungen im Prozessmanagement: Erklärt den Deming-Kreis als zyklisches Steuerungsinstrument zur Qualitätssicherung und Prozessverbesserung.
8. Interne Kunden-Lieferanten-Vereinbarungen / Kennzahlen: Behandelt die Schnittstellenoptimierung innerhalb des Unternehmens durch Leistungsvereinbarungen und den Einsatz von Kennzahlen.
9. Prozesskostenermittlung: Bietet einen Rahmen für die finanzielle Bewertung und Transparenz von Prozessen auf Basis von Personal- und Betriebskosten.
Schlüsselwörter
Geschäftsprozessmanagement, GPM, Prozessorientierung, Qualitätsmanagement, ISO 9001, EFQM, Prozesslandschaft, PDCA-Zyklus, Prozessstrukturierung, Prozesskostenermittlung, Schnittstellenmanagement, Leistungsvereinbarungen, Kennzahlen, KVP, Prozessoptimierung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das grundlegende Ziel des Dokuments?
Das Dokument dient als methodischer Leitfaden, um die Effizienz von Geschäftsprozessen durch eine systematische Strukturierung und kontinuierliche Verbesserung zu steigern.
Welche zentralen Themenbereiche werden behandelt?
Neben der Definition von Prozessmanagement liegt der Fokus auf der organisatorischen Verankerung in Qualitätsnormen, Rollenkonzepten, der operativen Phasenplanung und der Messbarkeit von Prozessleistung.
Was ist das primäre Ziel der beschriebenen Methodik?
Das Ziel ist die Überwindung funktionaler Silos (Funktionsegoismus) durch eine ganzheitliche Prozessorientierung, die sich an Kundenanforderungen und messbaren Prozesszielen ausrichtet.
Welche wissenschaftliche oder methodische Basis wird genutzt?
Es werden klassische Management-Tools wie der PDCA-Zyklus (Plan-Do-Check-Act), die 7-W-Fragemethode zur Ist-Erfassung und standardisierte Prozessmodelle der ISO 9001 und des EFQM herangezogen.
Wie ist der operative Hauptteil strukturiert?
Der Hauptteil gliedert sich in eine klare Phasenlogik – von der Aufnahme der Prozessarbeit über die Ist-Analyse bis hin zur laufenden Prozesslenkung und kontinuierlichen Verbesserung.
Wodurch zeichnet sich eine effiziente Prozessgestaltung laut dem Autor aus?
Sie zeichnet sich durch klare Verantwortlichkeiten (Prozesseigner), definierte Schnittstellen (Kunden-Lieferanten-Vereinbarungen) und eine konsequente Überprüfung anhand von Qualitäts- und Effizienzkennzahlen aus.
Was unterscheidet moderne Arbeitsorganisation vom Taylorismus?
Während der Taylorismus auf Spezialisierung und Zentralisierung setzt, fördert die moderne Prozessorientierung die Aufgabenintegration und bereichsübergreifende Kooperation.
Wie können Schwachstellen in einer Prozesskette identifiziert werden?
Die Identifikation erfolgt durch eine strukturierte Ist-Erfassung, bei der jede Aktivität kritisch hinsichtlich ihres Mehrwerts und ihrer Schnittstellen mit der 7-W-Methode hinterfragt wird.
- Arbeit zitieren
- Manfred Maurer (Autor:in), 2018, Methodik des Geschäftsprozessmanagements (GPM), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/432482