Eine Untersuchung des Bündnisses zwischen Kaiser Karl V. und Papst Leo X. anhand der Denkschrift von Mercurino Gattinara "Krieg gegen Frankreich?"


Term Paper, 2014
17 Pages

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Karl V. und Gattinara
2.1 Das Verhältnis zwischen Großkanzler zum Kaiser

3. Historischer Kontext

4. Das Bündnis zum Papst: Die Argumente eins und zwei der Denkschrift
4.1 Exkurs: Die Kaiserwahl 1519
4.2 Fortsetzung des vierten Kapitels: Das Bündnis zum Papst: Die Argumente drei, vier und fünf der Denkschrift

5. Fazit

6. Literaturverzeichnis

7. Quellenverzeichnis

1. Einleitung

Diese Hausarbeit versucht darzustellen, dass der Großkanzler Mercurino di Gattinara versuchte seinen Kaiser, Karl V. aus dem Hause Habsburg, davon zu überzeugen, dass ein Bündnis mit dem Papst größte Bedeutung besäße. In seiner Überzeugungsarbeit schreckt der Großkanzler nicht davor zurück, das Verhalten des Papstes in der Vergangenheit nicht zu erwähnen, um ihn nicht in ein schlechtes Licht zu rücken. Es wird versucht aufzuarbeiten, warum der Großkanzler das Bündnis für so wichtig hält und wie er seine Argumentation hinsichtlich des Bündnisses in der Denkschrift „Krieg gegen Frankreich?“ gestaltet. Als Quellengrundlage dient die Denkschrift „Krieg gegen Frankreich“ von Mercurino Gattinara, übersetzt ins Deutsche von Karl Lanz.

Die Darstellung des Bündnisses von Kaiser und Papst verdient Aufmerksamkeit, weil dieses Bündnis die kaiserliche Stellung ungemein gestärkt hat[1] und vor allem, weil Gattinara in dem Zusammenwirken von Kaiser und Papst eine ganz persönliche Bedeutung sah, die sein gesamtes politisches Konzept prägte: Die Monarchia universalis. Ein Konstrukt, in dem der von Gott ausgewählte Kaiser, Karl V., über allen anderen Herrschern der Welt stand. Die Aufgabe des Universalkaisers sollte sein, ein allgemein gültiges Gesetz zu schaffen und die gesamte Christenheit unter ihm zu vereinigen.[2]

Es kann aus der Darstellung des Bündnisses von Gattinara gelernt werden, wie der Großkanzler Einfluss auf Karls politische Handlungen übte. Im Rahmen dieser Hausarbeit soll betrachtet werden, wie der Großkanzler seine Argumentation hinsichtlich des Bündnisses aufbaute und welche Folgen es laut ihm gehabt hätte, dieses Bündnis nicht aufrechtzuerhalten.

Da das Bündnis im Folgenden gesondert von der gesamten Denkschrift betrachtet wird, aber im Gesamtkontext dieser Denkschrift steht, wird versucht diese in ihren Grundstrukturen vorzustellen: Die Denkschrift handelt davon, ob Karl einen Waffenstillstand mit Frankreich annehmen solle oder nicht. In seiner Tätigkeit als Großkanzler bot Gattinara dem Kaiser eine Argumentation, um ihn „richtig zu beraten“[3]. Sieben Argumente stellt er zunächst vor, die laut ihm dafür sprächen , einen Waffenstillstand anzunehmen. Diesen wiederum entgegnete er zehn Argumente, die dagegen sprächen. Aus diesen zehn Argumenten beziehen sich die ersten fünf auf das Bündnis zum Papst. Nachdem der Großkanzler auflöste, dass die erstgenannten Argumente die sieben Todsünden seien und die zweitgenannten die zehn Gebote, erklärt er dem Kaiser seine Ansicht der Dinge. In dieser Passage setzt er seine Argumentation fort, einen Waffenstillstand nicht anzunehmen. Dann widerlegt er die Argumente zugunsten einer Annahme des Waffenstillstandes. Zuletzt enthält die Denkschrift die kurze Schlussfolgerung, Karl solle die zehn Gebote verfolgen und keinen Waffenstillstand annehmen.

Im Folgenden sollen Absender und Adressat der Denkschrift kurz vorgestellt werden, wobei besondere Betrachtung auf ihrem Verhältnis zueinander liegt. Danach wird versucht, den zeitlichen Kontext zu schildern, in dem die Denkschrift verfasst wurde. In der Folge liegt die Aufmerksamkeit auf den Argumenten, weshalb ein Waffenstillstand nicht anzunehmen sei mit Bezug zum Bündnis mit dem Papst.

2. Karl V. und Gattinara

Karl V., aus dem Geschlecht der Habsburger wurde im Jahre 1500 in Gent geboren und von seiner Tante Magarete in den burgundischen Niederlanden erzogen. Er wurde im Jahre 1515 Herzog von Burgund, 1517 als Carlos I. König von Spanien und konnte 1519 die Nachfolge seines Großvaters Maximilian I., als Kaiser des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation, antreten. Er starb im Jahre 1558.

Mercurino Gattinara, 1465 geboren, genoss in seiner italienischen Heimat ein Studium der Rechtswissenschaften in Turin. Seit dem beginnenden 15. Jahrhundert stand er in den Diensten Magaretes von Habsburg, der Regentin der Niederlande und des Kaisers Maximilians I. Aufgrund hoher Wertschätzung[4] die er sich in ihren Diensten erlangte und dem Verlangen, dem Hofe Karls einen universalen Charakter zu geben[5], machte ihn Karl im Jahre 1518 zum Großkanzler aller seiner Königreiche und Länder[6]. Er starb im Jahre 1530.

2.1 Das Verhältnis zwischen Großkanzler zum Kaiser

Seitdem Karl 16 Jahre alt war, nahm er Anteil an politischen Entscheidungen[7], doch galt als sehr gelenkt von seinen Räten[8]. Besonders der Herr von Chievres[9], sein Großkämmerer, zog ihn in seinen Bann[10]. Gattinara konnte nach seinem Amtsantritt[11] ebenfalls Einfluss auf den jungen spanischen König ausüben[12], sodass er es schaffte, dass Karl Kaiser werden wollte[13]. Gattinara verfolgte ein eigenes politisches Konzept: Wie bereits erwähnt, verfolgte Gattinara die Vorstellung einer Universalmonarchie, dass heißt ein allgemeiner Frieden und ein allgemein gültiges Recht[14], welche geführt wird vom Kaiser im Einklang mit dem Papst, „als den zwei großen Leuchten der Welt[…], daß davon der ganze Erdkreis erstrahle und es dann gemäß dem göttlichen Wort nur noch eine Herde und einen Hirten gebe.“[15] Der Großkanzler sieht einen Kaiser als von Gott auserwählt.[16] Ein Kaiser stehe Gott näher als andere Fürsten[17], nach Gattinara verwies Gott ihn mit der Kaiserwahl auf den Weg der rechtmäßigen Weltherrschaft.[18] Gott ordne die Welt, der Kaiser lenke sie zum Wohle aller Christen.[19] Doch sieht Gattinara Karl nicht als fertigen perfekten Kaiser, sondern bis zuletzt sieht er Karl als seinen Schüler. Er müsse Karl positiv beeinflussen und den Weg weisen[20], wie es ein Bild aus seiner Autobiografie verdeutlicht: Karl sei ein Pferd, welchem Gattinara die Sporen gibt, so dass es alleine weiterlaufen könne.[21] Dieses „Sporen geben“ nimmt Gattinara in seinem Amt als Großkanzler, in Form von Denkschriften vor.

3. Historischer Kontext

Die Denkschrift wurde am 30. Juli 1521 verfasst als Reaktion auf kriegerische Handlungen, die von Frankreich ausgingen. Die Jahre zwischen 1515 und 1521 waren zwischen Frankreich und Habsburg friedlich. Karl hatte 1516 mit Franz I.[22], dem französischen König seit 1515, den Friedensvertrag von Noyon geschlossen, der den französischen Besitz Mailands und Genuas sicherte, welche nach der erfolgreichen Schlacht 1515 bei Marignano in französische Abhängigkeit gerieten.[23] Der Vertrag erleichterte außerdem Karls Erwerbung der spanischen Königskrone.[24] Einen Wendepunkt der Beziehung kann im Wahlkampf um die Kaiserkrone gesehen werden, so deutet Czernin, dass der Wahlkampf zeige, dass sowohl Franz als auch Karl davon ausgingen bald einen Konflikt austragen zu müssen.[25] Deswegen suchten beide nach der Wahl nach Verbündeten, vor allem Heinrich VIII., König von England, und der Papst standen im Zentrum der Interessen.[26] Ein Konfliktfeld war vorauszusehen: Italien. Neapel und Sizilien gehörten zur Krone Aragons und somit Karl, jedoch hegten auch die Franzosen Anspruch auf Neapel.[27] Mailand stand seit Jahrzehnten im Konflikt zwischen Habsburg und Frankreich, weil es der mächtigste Staat in Oberitalien war. Ein gewählter Kaiser musste ihn also durchqueren, wenn er nach Rom zur Kauserkrönung wollte. welchen man zur überqueren hatte, wollte man nach Rom, um sich zum Kaiser krönen zu lassen.[28] Mailand und Genua waren ehemalige Reichsstädte, daher hegten die Habsburger den Anspruch.[29] Kurz gesagt: Frankreich störte sich am spanischen Besitz Neapels und Karl störte sich am französischen Besitz Mailands.[30]

Der Krieg begann im Frühjahr 1521 mit einem Angriff Robert de la Marcks, im französischen Auftrag und unter dem Schutz Frankreichs, aufs burgundische Luxemburg.[31] Franz behauptete, dass la Marck in eigenem Interesse ohne Unterstützung Frankreichs handle, doch abgefangene Briefe aus England[32] konnten dies widerlegen.[33] Franz warf Karl zudem vor, dass er sich nicht an den Vertrag von Noyon gehalten habe, da er einen jährlichen Zins für Neapel an Frankreich nicht leistete sowie den Erbprinz von Navarra nicht entschädigte, dafür dass die spanische Krone ihm sein Land entrissen hatte.[34] Jedoch war der Angriff von la Marck nicht erfolgreich, da Franz I., vom englischen König gedrängt, ihn zurückbeorderte. Danach fielen kaiserliche Truppen[35] in la Marcks Herzogtum ein und eroberten es.[36] Eine zweite Front wurde in Navarra eröffnet. Franz I. schickte Lesparre, einen Bruder seiner Mätresse Françoise de Foix nach Navarra, um es zu erobern. Dies gelang ihm schnell, da die Spanier mit einem Ständeaufstand in den Städten zu kämpfen hatten[37], sodass Lesparre innerhalb von 14 Tagen Navarra eroberte und Henri d’Albret auf den Thron setzte.[38] Am 19. Mai 1521 hatte Lesparre Pamplona, die Hauptstadt Navarras erobert, doch durch unüberlegtes weiteres Vordringen[39] musste er fliehen, sodass die französische Armee in Navarra am 29. Juni völlig geschlagen war.[40] Wie erwartet öffnet sich ein drittes Konfliktfeld in Italien. Nach der Eroberung Mailands hatte Franz I. die anderen zwei Brüder seiner Mätresse dort eingesetzt. Sie machten sich dort jedoch so unbeliebt, dass im Frühjahr 1521 eine Reihe von Aufständen in der Lombardei stattfanden.[41] Der eingesetzte Stellvertreter des französischen Königs verfolgte seine Feinde bis in päpstliches Gebiet. Der Papst gab daraufhin ein Bündnis mit dem Kaiser bekannt.[42] Nach dem Angriff Roberts auf Luxemburg hatte sich der englische Premierminister Wolsey zur Vermittlung beider angeboten, doch Frankreich lehnte einen Frieden mit Karl ab, da sie mit zeitnahen Erfolgen rechneten, so berichtet es zu mindestens Gattinara. Nachdem aber Robert de la Marck geschlagen war sowie Navarra zurückerobert, gab Frankreich sich bereit an einer Friedensverhandlung unter Wolseys Vermittlung in Calais teilzunehmen.[43] Dafür hatte sich Gattinara schon nach Dünkirchen begeben, woher er die Denkschrift schrieb.

[...]


[1] Vgl. Brandi, Karl: Kaiser Karl V. Werden und Schicksal einer Persönlichkeit und eines Weltreiches, München 1937, S. 131.

[2] Vgl. Czernin, Ursula: Gattinara und die Italienpolitik Karls V. Grundlagen, Entwicklung und Scheitern eines politischen Programmes, Frankfurt am Main / Berlin / Bern u.a. 1993, S. 121ff.

[3] Mercurino Gattinara: Krieg gegen Frankreich? Hrsg. v. Alfred Kohler in Quellen zur Geschichte Karls V. Freiherr vom Stein-Gedächtnisausgabe Bd. 15, Darmstadt 1990 , S.81, Z. 7.

[4] Vgl. Kodek, Ilse: Der Großkanzler Kaiser Karls V. zieht Bilanz, Die Autobiografie Mercurino Gattinaras aus dem Lateinischen übersetzt, Münster 2004, S. 16.

[5] Vgl. Czernin, Ursula: Gattinara und die Italienpolitik Karls V. Grundlagen, Entwicklung und Scheitern eines politischen Programmes, Frankfurt am Main 1993, S. 90.

[6] Vgl. Kodek, I.: Autobiografie, S.152: „titulum ac administrationem supremi ac magni cancellarii omnium regnorum ac dominiorum suorum (Vita S.271, 15f.)

[7] Vgl. Kohler, A.: Karl V. 1500-1558; Eine Biografie, München 1999, S. 50.

[8] Vgl. ebd. S. 53f.

[9] (Wilhelm von Croy, +1521)

[10] Vgl. ebd. S. 119: Karl hörte sehr auf seinen Großkämmerer, der für ihn eine Art Vaterfigur einnahm. Daher erklärt sich auch die profranzösische Politik, die Karl bis zu seinem Tod betrieb.

[11] In den Jahren 1518-1521 stand Gattinara auf einer Stufe mit Chièvres. Nach dessen Tod im Jahre 1521 wurde Gattinara der wichtigste Ratgeber. Vgl. Kodek, I.: Autobiografie, S. 18.

[12] Vgl. ebd., S. 118, S. 121; Brandi, K.: Karl V., S. 78: „Gattinara sollte nicht nur die große Politik, sondern mehr noch die Persönlichkeit Karls in einer Weise beeinflussen, wie vor ihm nur Chièvres, nach ihm niemand wieder.“.

[13] Vgl. Brandi, K.: Karl V., S. 81; Vgl. Kohler, A.: Eine Biografie, S. 66; Vgl. Kodek, I.: Autobiografie, S. 17.: Spanien war stark gegen eine Kandidatur Karls, aus Angst er würde als Kaiser Spanien vernachlässigen. Außerdem sollte er nicht so schnell nach seiner Ankunft (1517) wieder das Land verlassen, ohne die Nachkommenschaft zu sichern. Aus burgundischer Sicht stellte die Kandidatur einen Bruch des Vertrags von Noyon dar. Vgl. Kohler, A.: Eine Biografie, S.66

[14] Vgl. Czernin, U.: Gattinara, S. 71.

[15] Vgl. Kodek, I.: Autobiografie, S. 158f.

[16] Vgl. Kohler, A.: Eine Biografie, S. 96.

[17] Vgl. Kodek, I.: Autobiografie, S. 40.

[18] Vgl. Kaiserliche Herrscherpflichten. Hrsg. v. Alfred Kohler in Quellen zur Geschichte Karls V. Freiherr vom Stein-Gedächtnisausgabe Bd. 15, Darmstadt 1990, S. 59.

[19] Vgl. Kodek, I.: Autobiografie, S. 69.

[20] Vgl. ebd., S. 67.

[21] Vgl. ebd., S. 68.

[22] +1548

[23] Vgl. Czernin, U.: Gattinara, S. 92f.

[24] Vgl. Guerdan, R.: Franz I., S. 102.

[25] Vgl. Czernin, U.: Gattinara, S. 111ff.

[26] Vgl. ebd., S. 150.; Vgl. Guerdan, Franz I., S. 121.

[27] Vgl. Czernin, U.: Gattinara, S. 94.

[28] Vgl. Czernin, U.: Gattinara, S. 92.

[29] Vgl. ebd., S. 91.

[30] Vgl. Guerdan, R.: Franz I., S. 121

[31] Vgl. ebd., S. 126f. ;vgl. Kodek, I.: Autobiografie, S. 163.

[32] Vgl. Brandi, K.: Karl V., S. 133f.: Ein Brief von Franz an den Grafen Carpi wurde durch die Kaiserlichen abgefangen, in welchem Franz offen schreibt, dass er Robert de la Marck unterstütze.

[33] Vgl. Kohler, A.: Eine Biografie, S. 158.

[34] Vgl. Guerdan, R.: Franz I., S. 121.

[35] Unter Führung des Grafen von Nassaus. Vgl. Kodek, I.: Autobiografie, S. 164.

[36] Vgl. Guerdan, R.: Franz I., S. 128.

[37] Zum Comuneros-Aufstand: Kohler, A. Eine Biografie, S. 62ff.

[38] Vgl. Guerdan, R.: Franz I., S. 126ff.

[39] Vgl. ebd., S. 128f.

[40] Vgl. Brandi, K.: Karl V., S. 126.

[41] Vgl. Guerdan, R.: Franz I., S. 129f.

[42] Vgl. ebd. S. 130.

[43] Vgl. Brandi, K.: Karl V., S. 133. ; vgl. Kodek, I.: Autobiografie, S. 165.

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Details

Title
Eine Untersuchung des Bündnisses zwischen Kaiser Karl V. und Papst Leo X. anhand der Denkschrift von Mercurino Gattinara "Krieg gegen Frankreich?"
College
University of Wuppertal
Author
Year
2014
Pages
17
Catalog Number
V432562
ISBN (eBook)
9783668748729
ISBN (Book)
9783668748736
File size
525 KB
Language
German
Tags
Karl V., Gattinara
Quote paper
Lukas Mertschuweit (Author), 2014, Eine Untersuchung des Bündnisses zwischen Kaiser Karl V. und Papst Leo X. anhand der Denkschrift von Mercurino Gattinara "Krieg gegen Frankreich?", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/432562

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