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Präventive Maßnahmen der Krisenkommunikation aus Sicht der Unternehmensführung

Titel: Präventive Maßnahmen der Krisenkommunikation aus Sicht der Unternehmensführung

Hausarbeit , 2016 , 25 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Ann-Kathrin Kempmann (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Viele Menschen deuten ein Schweigen seitens des Unternehmens während einer Krise als ein Schuldeingeständnis. Die Krise selber wird nicht als Skandal betrachtet, hingegen wird die falsche bzw. unterlassene Kommunikation in der Krise kritisiert. Das allein zeigt schon, wie bedeutend das Thema Krisenkommunikation in der Unternehmensführung ist. Die Krisenkommunikation ist ein sehr komplexes Thema und beinhaltet sowohl die Vorbeugung, Vorbereitung, Bewältigung als auch die Nachbetrachtung einer Krise. Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit den präventiven Maßnahmen der Krisenkommunikation aus Sicht der Unternehmensführung. Sie soll Menschen in Führungspositionen Hinweise und Anregungen geben, wie man Krisen vorbeugen bzw. wie sich das Unternehmen auf Krisen vorbereiten kann. Darüber hinaus soll die Hausarbeit für die Bedeutung des Themas sensibilisieren und insbesondere die präventiven Maßnahmen kritisch hinterfragen.

Dazu wird im ersten thematischen Kapitel darauf eingegangen, was unter Krisenkommunikation überhaupt verstanden wird und womit sich diese beschäftigt. Danach wird die Krisenkommunikation vor, während und nach einer Krise betrachtet, um sich schließlich dem Schwerpunkt dieser Arbeit, den präventiven Verfahren der Krisenkommunikation aus Sicht der Führungsposition zu widmen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Krisenkommunikation

3. Krisenkommunikation vor, während und nach der Krise

4. Präventive Maßnahmen der Krisenkommunikation

4.1 SWOT- Analyse

4.2 Der Krisenstab

4.3 Der War Room

4.4 Die Krisenübung

4.5 Das Krisenhandbuch

4.6 Dark Site

5. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, präventive Maßnahmen der Krisenkommunikation aus der Perspektive der Unternehmensführung zu beleuchten. Sie dient als Orientierungshilfe für Führungskräfte, um Krisen frühzeitig zu erkennen, sich strategisch auf den Ernstfall vorzubereiten und die Reputation des Unternehmens durch gezielte Vorbereitungsmaßnahmen zu schützen.

  • Bedeutung und Definition von Krisenkommunikation
  • Phasen der Kommunikation vor, während und nach einer Krise
  • Methoden zur Risikoanalyse (SWOT-Analyse)
  • Strukturierung der Krisenvorbereitung (Krisenstab, Handbuch, Simulation)
  • Rolle der digitalen Krisenprävention (Dark Site)

Auszug aus dem Buch

4.3 Der War Room

Der „War Room“ wird auch als Lagezentrum bezeichnet oder als Krisenraum mit entsprechender Infrastruktur, um für eintretende Krisenfälle vorbereitet zu sein. Er sollte folgende Rahmenbedingungen erfüllen:

Gute Erreichbarkeit

Sichtschutz vor der Presse bieten und abhörsicher sein

Der Zugang sollte codiert und bewacht sein

Eigener Internetzugang sowie genügend Laptops und PCs

Telekommunikation: genügend Telefone und Smartphones

Gängiges Büromaterial wie Beamer, Whiteboards und Flipcharts

Krisenhandbuch, Notfallpläne sowie Telefonverzeichnis des eigenen Unternehmens

Eventuell Lagekarten sowie Land- und Stadtkarten von den Produktionseinrichtungen

Fernseher und Radios, um die aktuelle Berichterstattung zu verfolgen

Ruhezone sowie Verpflegungsmöglichkeit für die Krisenstabsmitglieder als Rückzugsort

Für High-Risk-Unternehmen bieten sich abhörsichere Räume, eine Notstromversorgung sowie Ausweichstandorte außerhalb des Unternehmensgeländes an

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Krisenkommunikation ein und erläutert die Problematik, dass Unternehmen häufig zu wenig in die präventive Vorbereitung investieren.

2. Krisenkommunikation: In diesem Kapitel wird der Begriff der Krisenkommunikation definiert und in das umfassende Feld des Krisenmanagements eingeordnet.

3. Krisenkommunikation vor, während und nach der Krise: Hier werden die zeitlichen Phasen der Krisenkommunikation analysiert, wobei besonders das "Issues Management" als Früherkennungssystem hervorgehoben wird.

4. Präventive Maßnahmen der Krisenkommunikation: Dieses Kapitel bildet den Hauptteil und stellt konkrete Instrumente vor, wie Unternehmen sich präventiv auf Krisen einstellen können.

4.1 SWOT- Analyse: Hier wird die SWOT-Analyse als wichtiges Verfahren zur Identifikation von Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken innerhalb der präventiven Phase vorgestellt.

4.2 Der Krisenstab: Dieses Kapitel erläutert die ideale Zusammensetzung und die Aufgaben eines Krisenstabs als zentrale Entscheidungsinstanz.

4.3 Der War Room: Hier wird der Bedarf an einem speziellen Lagezentrum thematisiert, das die notwendige Infrastruktur für ein effektives Krisenmanagement bietet.

4.4 Die Krisenübung: Dieses Kapitel befasst sich mit der Notwendigkeit regelmäßiger Krisensimulationen zur Erhöhung des Lerneffekts und zur Überprüfung der präventiven Maßnahmen.

4.5 Das Krisenhandbuch: Das Krisenhandbuch wird als essentielles Nachschlagewerk und schriftliche Vorbereitung für den Ernstfall beschrieben.

4.6 Dark Site: Hier wird die Dark Site als versteckte Webseite erläutert, die im Krisenfall schnell aktiviert werden kann, um relevante Informationen bereitzustellen.

5. Resümee: Das Resümee fasst die Arbeit zusammen und betont, dass präventive Maßnahmen zwar zeit- und kostenintensiv sind, aber essenziell für den Schutz der Unternehmensreputation bleiben.

Schlüsselwörter

Krisenkommunikation, Krisenmanagement, Unternehmensführung, Prävention, Krisenstab, Krisenhandbuch, SWOT-Analyse, Issues Management, Reputation, Krisenübung, Dark Site, Risikoeinschätzung, Krisenprävention, Notfallplanung, Stakeholder.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt präventive Strategien und Instrumente der Krisenkommunikation, die es Unternehmen ermöglichen, sich auf potenzielle Krisenszenarien vorzubereiten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse unternehmerischer Schwachstellen, der Bildung von Krisenstäben, der Gestaltung von Krisenräumen sowie der Erstellung von Handbüchern.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Führungskräfte für die Bedeutung präventiver Krisenkommunikation zu sensibilisieren und konkrete, praktisch umsetzbare Methoden zur Krisenvorsorge aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit Fachliteratur, die Ansätze verschiedener Autoren vergleicht und kritisch reflektiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich detailliert den präventiven Instrumenten wie der SWOT-Analyse, dem Krisenstab, dem War Room, Krisenübungen, dem Krisenhandbuch und der Dark Site.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Krisenkommunikation, Krisenprävention, Reputation, Krisenstab, Krisenhandbuch und Risikomanagement sind die zentralen Begriffe der Arbeit.

Warum ist das "Red-Dot-Prinzip" im Kontext des War Room relevant?

Es bietet eine kostengünstige Alternative für kleinere Unternehmen, indem benötigte Technik für den Krisenfall markiert wird, ohne einen dauerhaft exklusiven Raum einrichten zu müssen.

Welche Rolle spielt die kritische Selbstreflexion nach einer Krisenübung?

Das sogenannte "De-Briefing" ist entscheidend, um den Lernerfolg zu sichern, Schwachstellen zu identifizieren und Verbesserungsvorschläge für das Krisenmanagement zu formulieren.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Präventive Maßnahmen der Krisenkommunikation aus Sicht der Unternehmensführung
Hochschule
Universität Trier
Veranstaltung
Modul VII Organisationspädagogik: Wissens- und Handlungsformen der Personal- und Organisationsentwicklung
Note
2,0
Autor
Ann-Kathrin Kempmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
25
Katalognummer
V432687
ISBN (eBook)
9783668746718
ISBN (Buch)
9783668746725
Sprache
Deutsch
Schlagworte
präventive maßnahmen krisenkommunikation sicht unternehmensführung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ann-Kathrin Kempmann (Autor:in), 2016, Präventive Maßnahmen der Krisenkommunikation aus Sicht der Unternehmensführung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/432687
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Leseprobe aus  25  Seiten
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