„Hejo, spann den Wagen an“ ist ein altbekanntes Lied und noch immer in vielen Liederbüchern zu finden. Die Melodie ist sehr eingehend und bei vielen Schülerinnen und Schülern durchaus beliebt, der Text ist in der heutigen Zeit jedoch nicht mehr ansprechend für die Kinder. Der alte Text entwirft ein Bild der früheren Landwirtschaft, die Kinder von heute höchstens noch aus Filmen kennen. Pferd und Wagen wurden in der Vergangenheit durch den Traktor (norddeutsch „Trecker“) ersetzt. Deshalb hat Björn Tischler sich einen neuen Text zum Refrain ausgedacht und Strophen hinzugefügt, damit lassen sich moderne Elemente von rapartiger Popmusik in die Liedgestaltung integrieren.
Inhaltsverzeichnis
1. Was ist Unterrichtsinhalt in Bezug auf die angestrebten Kompetenzen?
1.1 Sachanalyse
1.2 Bezug zum Teilrahmenplan
2. Wie gehe ich vor und warum wähle ich diese Schritte?
3. Mit wem arbeite ich in Bezug auf die angestrebten Kompetenzen und warum ist dieses Thema für die Kinder wichtig?
3.1 Arbeitsbedingungen und Voraussetzungen der Lerngruppe
3.2 Individuelle Lernvoraussetzungen
4. Welche Kompetenzentwicklung erwarte ich bei den Schülerinnen und Schülern?
4.1 Lernschwerpunkt
4.2 Wissens- und Kompetenzentwicklung
5. Wozu wünsche ich Beratung und Rückmeldung?
Zielsetzung und Themen der Unterrichtseinheit
Das Hauptziel dieser Unterrichtseinheit ist es, den Schülerinnen und Schülern die Rhythmussprache näherzubringen und diese an praktischen musikalischen Beispielen, insbesondere durch das Lied „Hey Joe“, anzuwenden. Die zentrale Forschungsfrage bzw. der Fokus liegt dabei auf der methodischen Vermittlung von rhythmischen Kompetenzen durch aktive Musizierpraxis.
- Vermittlung der Rhythmussprache nach Zoltan Kodaly
- Einsatz von Orff-Instrumenten zur rhythmischen Begleitung
- Kreative Arbeit mit Rap und modernen Liedtexten
- Förderung der Methoden- und Sozialkompetenz durch Gruppenarbeit
- Reflexion musikalischer Lernprozesse und Zusammenarbeit
Auszug aus dem Buch
1.1 Sachanalyse
„Hejo, spann den Wagen an“ ist ein altbekanntes Lied und noch immer in vielen Liederbüchern zu finden. Die Melodie ist sehr eingehend und bei vielen Schülerinnen und Schülern durchaus beliebt, der Text ist in der heutigen Zeit jedoch nicht mehr ansprechend für die Kinder. Der alte Text entwirft ein Bild der früheren Landwirtschaft, die Kinder von heute höchstens noch aus Filmen kennen. Pferd und Wagen wurden in der Vergangenheit durch den Traktor (norddeutsch „Trecker“) ersetzt. Deshalb hat Björn Tischler sich einen neuen Text zum Refrain ausgedacht und Strophen hinzugefügt, damit lassen sich moderne Elemente von rapartiger Popmusik in die Liedgestaltung integrieren. Die harmonische Begleitung kann aufgrund der einfachen Struktur (regelmäßiger Wechsel von e-Moll und h-Moll) entweder von SchülerInnen oder LehrerInnen übernommen werden.
Sprechgesang fördert bei Kindern psychomotorische Fähigkeiten, wie eine deutliche Artikulation, und, die Einbindung der Sprache in ein rhythmisches Muster. Da Raps nicht völlig monoton vorgetragen werden, ist auch eine improvisatorische Kreativität bei der Melodiegestaltung notwendig. Die Arbeit an einem Rap kommt auch weiterführenden gesanglichen Übungen zu Gute. Die Konzentration auf die exakte, jedoch groovende, rhythmische Ausführung stellt eine Entwicklungsmöglichkeit für die Kinder dar.
Das "Orff-Instrumentarium" ist eine sinnvolle und vielseitige Zusammenstellung von einfachen, leicht spielbaren Instrumenten. Es entstand aus dem Bestreben nach einer Belebung des Musikunterrichts durch eigenes, freies und schöpferisches Musizieren. Anlass dazu gab die Tätigkeit Carl Orffs an der Günther-Schule in München und seine Idee einer gegenseitigen Durchdringung und Ergänzung von Musik und Bewegung. Die Orff´schen Percussioninstrumente sind fast in allen Schulen vorhanden und bieten sich besonders für die Begleitung an.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Was ist Unterrichtsinhalt in Bezug auf die angestrebten Kompetenzen?: Dieses Kapitel analysiert die musikalischen Inhalte, wie das Lied „Hey Joe“, Rap-Elemente und den Einsatz des Orff-Instrumentariums, sowie deren Verankerung im Teilrahmenplan Musik.
2. Wie gehe ich vor und warum wähle ich diese Schritte?: Hier wird der methodisch-didaktische Ablauf der Musikstunde detailliert beschrieben, von der Einstiegsphase im Sitzkreis bis zur abschließenden Reflexion.
3. Mit wem arbeite ich in Bezug auf die angestrebten Kompetenzen und warum ist dieses Thema für die Kinder wichtig?: Dieser Abschnitt beleuchtet die Lernausgangslage der Klasse, einschließlich der sozialen und individuellen Voraussetzungen sowie der organisatorischen Bedingungen.
4. Welche Kompetenzentwicklung erwarte ich bei den Schülerinnen und Schülern?: In diesem Teil werden die angestrebten Lernfortschritte in den Bereichen Methoden-, Ausdrucks-, Kommunikations- und Reflexionskompetenz konkret definiert.
5. Wozu wünsche ich Beratung und Rückmeldung?: Der Autor formuliert hier gezielte Fragen zu Klarheit, Klassenmanagement und Lehrerpersönlichkeit, um eine professionelle Reflexion des Unterrichts zu ermöglichen.
Schlüsselwörter
Rhythmussprache, Musikunterricht, Orff-Instrumente, Hey Joe, Rap, Grundschule, Teilrahmenplan, Kompetenzentwicklung, Gruppenarbeit, Rhythmusbausteine, Methodenkompetenz, Musikpädagogik, Unterrichtsplanung, Klassenmanagement, Musizieren.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Planung und methodischen Gestaltung einer Musikstunde in der Grundschule, in der das Lied „Hey Joe“ mit modernen Rap-Elementen und Rhythmusinstrumenten vertieft wird.
Was sind die zentralen Themenfelder der Unterrichtseinheit?
Die zentralen Themen sind die Anwendung der Rhythmussprache nach Kodaly, die Arbeit mit Orff-Instrumenten und die kreative Auseinandersetzung mit musikalischer Rhythmik durch Sprechgesang.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Unterrichtseinheit?
Das Ziel ist die Festigung der Rhythmussprache bei den Kindern durch eine handlungsorientierte Anwendung an praktischen Beispielen, wobei das rhythmische Verständnis im Zentrum steht.
Welche wissenschaftliche Methode wird für die Vermittlung verwendet?
Es wird eine handlungsorientierte Musikdidaktik eingesetzt, die auf dem Klippert-Programm basiert und eine Mischung aus frontalem Unterricht und offener Gruppenarbeitsphase vorsieht.
Was wird im Hauptteil des Dokuments behandelt?
Der Hauptteil umfasst die Sachanalyse der musikalischen Inhalte, die detaillierte Darstellung des Stundenverlaufs, eine Analyse der Lernvoraussetzungen der Lerngruppe sowie die Definition der angestrebten Kompetenzen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Besonders prägend sind die Begriffe Rhythmussprache, Orff-Instrumente, Kompetenzentwicklung und Musikunterricht in der Grundschule.
Warum ist die „Rhythmussprache“ ein wichtiger Bestandteil der Einheit?
Sie ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, komplexe Rhythmen in kurzer Zeit sicher zu erfassen, zu notieren und eigenständig zu realisieren, was die musikalische Autonomie fördert.
Wie geht die Lehrkraft mit individuellen Lernunterschieden in der Klasse um?
Durch die Gruppenzusammenstellung werden leistungsstarke und rhythmisch schwächere Kinder kombiniert, sodass die Schüler voneinander profitieren können, während schwächere Schüler zusätzlich durch die LAA unterstützt werden.
- Citation du texte
- Eva Zilles (Auteur), 2017, Rhythmische Begleitung und Strophenerarbeitung des Liedes "Hey Joe, schmeiß den Trecker an", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/432843