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Geburtshelferkröte und Knoblauchkröte

Titre: Geburtshelferkröte und Knoblauchkröte

Élaboration , 2016 , 15 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Auteur)

Biologie - Zoologie
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Geburtshelferkröte sowie die Knoblauchkröte gehören zu der Wirbeltierklasse der Amphibien. Ebenso werden beide in die Ordnung der Froschlurche eingeordnet. In Bezug auf die Familie zählt die Geburtshelferkröte zu den Scheibenzünglern und die Knoblauchkröte zu den Europäischen Schaufelfußkröten – damit gehört weder die eine noch die andere Kröte zu den Echten Kröten. Die Geburtshelferkröte erhielt ihren Namen aufgrund der falschen Annahme, dass das Männchen während des Amplexus aktiv die Laichschnüre aus der Kloake des Weibchens zieht. Das Besondere an dieser Art ist jedoch, dass es unter allen Froschlurchen die einzige Art ist die sich an Land paart, die die Eier nicht sofort ins Wasser anlegt und bei der die Brutpflege Männersache ist. Die Knoblauchkröte erhielt ihren Artnamen aufgrund eines nach Knoblauch riechendem Sekret, welches die Kröte in Stresssituationen absondert. In der vorliegenden Ausarbeitung folgen zunächst die Hintergrundinformationen zur Geburtshelferkröte und im Anschluss die der Knoblauchkröte. Die Körperlänge der Geburtshelferkröte liegt zwischen vier und fünf Zentimetern, wobei die Weibchen nur geringfügig größer sind als die Männchen. Aufgrund der warzigen Haut und der kurzen Hinterbeine ist sie mit der Erdkröte verwechselbar, wobei die schlitzförmig und senkrecht gestellten Augen ein deutliches Unterscheidungsmerkmal sind. Die Echten Kröten und damit auch die Erdkröten hingegen haben horizontal-elliptische Pupillen. Die Hautfärbung auf der Oberseite variiert zwischen Grau- und Brauntönen, wohingegen die Unterseite schmutzig-weiß und grau-gefleckt aussieht. Der Kopf ist flach, die Schnauze zugespitzt und die Augen stehen relativ weit auseinander. Im Gegensatz zu den Knoblauchkröten ist das Trommelfell äußerlich gut sichtbar und die Fersenhöcker sind nur gering entwickelt. Die Rufe des Froschlurches erinnern an Glockentöne weshalb er auch unter dem Namen „Glockenfrosch“ bekannt ist. Das Männchen besitzt weder eine Schallblase noch über saisonale Brunstschwielen, nichtsdestotrotz ist es aufgrund der um die Hinterbeine gebundenen Laichschnur unverwechselbar. Man kann somit davon ausgehen, dass es sich in Abbildung 1 um eine männliche Geburtshelferkröte handelt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geburtshelferkröte (Alytes obstericans)

2.1 Merkmale

2.2 Verbreitung

2.3 Lebensräume und Lebensweise

2.4 Fortpflanzung

2.4.1 Laichabgabe und Entwicklung

2.5 Gefährdung und Schutz

3. Knoblauchkröte (Pelobates fuscus)

3.1 Merkmale

3.2 Verbreitung

3.2.1 Studie: Life-history strategi of two sympatric spadefoots

3.3 Lebensräume und Lebensweise

3.4 Fortpflanzung

3.4.1 Larven und deren Entwicklung

3.5 Abwehrverhalten

3.6 Gefährdung und Schutz

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Ausarbeitung verfolgt das Ziel, grundlegende biologische Aspekte und Lebensweisen der Geburtshelferkröte und der Knoblauchkröte vergleichend darzustellen. Die zentrale Fragestellung konzentriert sich dabei auf die Merkmale, Verbreitungsgebiete, Fortpflanzungsstrategien sowie die ökologische Gefährdung beider Froschlurcharten.

  • Biologische Merkmale und Unterscheidungsmerkmale der Arten
  • Geografische Verbreitung in Europa und Deutschland
  • Spezielle Fortpflanzungsstrategien und Brutpflegeverhalten
  • Anpassungen an Lebensräume und Bodenstrukturen
  • Aktueller Gefährdungsstatus und Schutzmaßnahmen

Auszug aus dem Buch

2.4 Fortpflanzung

Die Paarung spielt sich vollständig an Land ab. Nachdem sich die beiden Geschlechtspartner, im Anschluss an die Paarungsrufe, an ihren Köpfen berührt haben, umklammert das Männchen das Weibchen in der Lendengegend (Amplexus). Anschließend folgt eine längere Stimulierungsphase indem das Männchen mit seinen Hinterzehen die Kloake des Weibchens bestreicht und dabei wippende Bewegungen ausführt (30 min. bis 1,5h). Durch das Aufblähen des Weibchens wird der Beginn des Ausstoßes der Eier signalisiert. Daraufhin rückt das Männchen weiter nach vorne, um das Weibchen in der Nackenregion mit den Vorderbeinen umklammern zu können, woraufhin das Weibchen innerhalb weniger Sekunden zwei Laichschnüre absondert. Die beiden Geschlechtspartner bilden mit ihren Hinterbeinen einen Körbchen (siehe Abb. 6), sodass das Eipaket nicht seitlich hinweggleiten kann und schließlich vom Männchen besamt werden kann. Nach einer etwa 20-minütigen Pause streckt es seine Hinterbeine mehrmals durch das Gewirr der Eier um sicher zu stellen, dass sich diese schließlich um seine Fersengelenke wickeln. Das Weibchen wird nun von ihrer Pflicht entbunden. Innerhalb der nächsten zwei Wochen kann dasselbe Männchen weitere Eier von eins bis zwei Weibchen aufnehmen. Anschließend sucht der Krötenvater für die nächsten 15 – 45 Tage (je nach Temperatur) ein feuchtwarmes Versteck. Nichtsdestotrotz geht das Männchen nachts weiterhin auf Nahrungssuche. Nachdem sich die dottereichen Eier von gelb nach dunkelbraun gefärbt haben, begibt es sich ans Fortpflanzungsgewässer (vgl. GÜNTHER & SCHEIDT 1996).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Kurze Einordnung der beiden Amphibienarten in die Systematik der Froschlurche und Vorstellung der Namensherkunft.

2. Geburtshelferkröte (Alytes obstericans): Detaillierte Betrachtung der körperlichen Merkmale, der europäischen Verbreitung, der spezifischen Lebensraumansprüche sowie der einzigartigen Brutpflege durch das Männchen.

3. Knoblauchkröte (Pelobates fuscus): Analyse der anatomischen Besonderheiten, des Verbreitungsgebiets sowie der speziellen Anpassungen an bodenorientierte Lebensweisen und das Grabverhalten.

Schlüsselwörter

Geburtshelferkröte, Knoblauchkröte, Amphibien, Froschlurche, Fortpflanzung, Brutpflege, Laichschnur, Metamorphose, Gefährdung, Rote Liste, Lebensraumverlust, Biotopschutz, Herpetologie, Artenporträt, Ökologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit liefert einen Überblick über die Biologie, Lebensweise und den Schutzstatus zweier heimischer Froschlurcharten: der Geburtshelferkröte und der Knoblauchkröte.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf Morphologie, Verbreitung, Fortpflanzungsbiologie und den spezifischen Gefährdungsfaktoren beider Arten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die strukturierte Darstellung und der Vergleich dieser beiden Amphibienarten hinsichtlich ihrer Anpassungsstrategien und ökologischen Voraussetzungen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Ausarbeitung gewählt?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf wissenschaftlichen Fachpublikationen und ökologischen Studien basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in zwei große Abschnitte, die jeweils Merkmale, Verbreitung, Lebensraum, Fortpflanzung und Schutzmaßnahmen der beiden Krötenarten erläutern.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?

Zu den zentralen Begriffen zählen Amphibienschutz, Fortpflanzungsstrategien, Metamorphose, Lebensraumverlust und die spezifischen Merkmale der Scheibenzüngler und Schaufelfußkröten.

Warum ist das Fortpflanzungsverhalten der Geburtshelferkröte so besonders?

Sie betreibt eine ausgeprägte Brutpflege, bei der das Männchen die Laichschnüre an seinen Hinterbeinen trägt, bis die Larven schlüpfreif sind.

Welche Funktion haben die Fersenhöcker bei der Knoblauchkröte?

Diese als Grabschaufeln fungierenden Strukturen ermöglichen es der Kröte, sich in lockeren Boden einzubewegen und so Schutz vor Fressfeinden und Austrocknung zu finden.

Fin de l'extrait de 15 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Geburtshelferkröte und Knoblauchkröte
Université
University of Koblenz-Landau
Note
1,7
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
15
N° de catalogue
V432910
ISBN (ebook)
9783668797741
ISBN (Livre)
9783668797758
Langue
allemand
mots-clé
Geburtshelferkröte Knoblauchkröte
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2016, Geburtshelferkröte und Knoblauchkröte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/432910
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Extrait de  15  pages
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