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Das biomedizinische Krankheitsbild und das bio-psycho-soziale Krankheitsmodell

Eine Kritik hinsichtlich ihrer Bedeutung für die soziale Altenarbeit am Beispiel von Depression im Alter

Title: Das biomedizinische Krankheitsbild und das bio-psycho-soziale Krankheitsmodell

Term Paper , 2017 , 13 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Katharina Kreutzer (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

In der nachfolgenden Arbeit sollen zwei gängige Krankheitsmodelle des Gesundheitssystems vorgestellt und aus Perspektive der sozialen Arbeit bewertet werden. Dies geschieht am Beispiel einer Depression im Alter.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einblick in die soziale Altenarbeit

2. Definition Depression

2.1 Depression im Alter

3. Das biomedizinische Krankheitsbild und das bio-psycho-soziale Krankheitsmodell und ihre Bedeutung für die soziale Altenarbeit

3.1 Das biomedizinische Krankheitbild

3.1.1 Das biomedizinische Krankheitsbild und Altersdepression

3.1.2 Kritik am Modell aus der Perspektive der sozialen Altenarbeit

3.2 Das bio-psycho-soziale Krankheitsmodell

3.2.1 Das bio-psycho-soziale Krankheitsmodell und Depression im Alter

3.2.2 Kritik am Modell aus Perspektive der sozialen Arbeit

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern zwei gängige Krankheitsmodelle – das biomedizinische und das bio-psycho-soziale Modell – als Grundlage für die soziale Altenarbeit bei der Betreuung von Patienten mit Altersdepression dienen können und ob sie eine ganzheitliche Versorgung unterstützen.

  • Analyse des biomedizinischen Krankheitsmodells in der Altenpflege.
  • Evaluation des bio-psycho-sozialen Modells hinsichtlich seiner Ganzheitlichkeit.
  • Kritische Bewertung beider Modelle aus der Perspektive der sozialen Altenarbeit.
  • Betrachtung von Depression im Alter unter Berücksichtigung sozialökonomischer Faktoren.
  • Identifikation von Handlungsfeldern für die klinische Sozialarbeit.

Auszug aus dem Buch

3.2 Das bio-psycho-soziale Krankheitsmodell

Das bio-psycho-soziale Modell gehört zu den psychosomatischen Krankheitsmodellen und versucht mit einer großen Bandbreite an berücksichtigten Einflussfaktoren die Entstehung von psychischen Erkrankungen zu erklären (vgl. Franke 2012, S. 131). George Engel übte schon 1977 Kritik am „pathogen-orientierten Denken“ (Fritsch 2013, S. 36) des biomedizinischen Modells „aufgrund der Begrenztheit auf einen engen somatischen Fokus“ (Fritsch 2013, S. 36). Engel war mit seinen Überlegungen Teil eines „weltumspannenden Netzwerks“ (Egger 2016, S. 17), das mit Berufung auf die allgemeine Systemtheorie von Bertalaffny 1968 (vgl. Walter 2006, S.74) das bio-psycho-soziale Krankheitsmodell entwickelte.

„Die Ebenen des biopsychosozialen Modells stehen in Wechselwirkung; das jeweilige Subsystem [biologisch, psychisch, sozial] verfügt über eine gewisse Autonomie und wird gleichzeitig auch von dem übergeordneten Subsystem mitbestimmt. Es handelt sich um eine hierarchische Verbindung von Systemen, die gemäß kybernetischen Grundsätzen der Regulation, Rückmeldung und Gegenregulation verbunden sind. Bei der Entstehung und im Verlauf einer Erkrankung sind Einflüsse der sozialen Gemeinschaft, der Familie und individuelle Verhaltensmuster ebenso von Bedeutung wie entsprechende molekulare und organpathologische Gegebenheiten“ (Möller et al. 2011, S. 295). In diesem Modell wird davon ausgegangen, dass das Individuum sich immer zwischen Gesundheit und Krankheit bewegt, mal näher an dem einen, mal näher an dem anderen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einblick in die soziale Altenarbeit: Einführung in die wachsende Bedeutung der sozialen Altenarbeit und Problematisierung der oft rein medizinisch fokussierten stationären Betreuung.

2. Definition Depression: Darstellung der WHO-Definition von Depression sowie eine spezifische Betrachtung der Risikofaktoren und Besonderheiten bei der Depression im Alter.

3. Das biomedizinische Krankheitsbild und das bio-psycho-soziale Krankheitsmodell und ihre Bedeutung für die soziale Altenarbeit: Gegenüberstellung und kritische Analyse zweier zentraler Krankheitsmodelle hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit und Reichweite für die Profession der sozialen Arbeit.

4. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Notwendigkeit eines ganzheitlichen Ansatzes in der Arbeit mit alten Menschen, der soziale Faktoren stärker integriert.

Schlüsselwörter

Soziale Altenarbeit, Depression im Alter, biomedizinisches Krankheitsmodell, bio-psycho-soziales Modell, Gesundheit, Krankheit, stationäre Altenhilfe, Sozialarbeit, ganzheitliche Versorgung, psychosomatische Krankheitsmodelle, Lebensweltorientierung, Komorbidität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der sozialen Altenarbeit im Kontext der Behandlung von Altersdepression und untersucht die Eignung verschiedener Krankheitsmodelle für diesen Bereich.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der stationären Altenbetreuung, den medizinischen versus biopsychosozialen Erklärungsmodellen für Depressionen und den Handlungsräumen der sozialen Arbeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu evaluieren, inwiefern die gewählten Krankheitsmodelle eine Grundlage für eine bestmögliche, ganzheitliche Betreuung älterer Klienten bieten können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse und die Bewertung bestehender Krankheitsmodelle anhand fachwissenschaftlicher Erkenntnisse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert das biomedizinische Modell und das bio-psycho-soziale Modell, deren Anwendung auf das Beispiel der Altersdepression sowie deren spezifische Kritik aus Sicht der sozialen Arbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind soziale Altenarbeit, Altersdepression, biopsychosoziale Perspektive, Ganzheitlichkeit und professionelle Handlungsfelder der sozialen Arbeit.

Wie unterscheidet sich die Bewertung des Falls des 79-jährigen Mannes in den beiden Modellen?

Während das biomedizinische Modell primär die Stoffwechselstörung und medikamentöse Therapie fokussiert, berücksichtigt das bio-psycho-soziale Modell zusätzlich traumatische Verluste und soziale Isolation.

Warum fordert der Autor eine "Arbeit an sich selbst" der sozialen Arbeit?

Der Autor argumentiert, dass eine weitere Professionalisierung und das Heraustreten aus der Nische notwendig sind, um soziale und ökonomische Faktoren als essenzielle Aspekte der Gesundheitsförderung zu etablieren.

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Details

Title
Das biomedizinische Krankheitsbild und das bio-psycho-soziale Krankheitsmodell
Subtitle
Eine Kritik hinsichtlich ihrer Bedeutung für die soziale Altenarbeit am Beispiel von Depression im Alter
College
Munich University of Applied Sciences  (FK 11 Soziales)
Course
Grundlagen Gesundheitswissenschaften
Grade
1,3
Author
Katharina Kreutzer (Author)
Publication Year
2017
Pages
13
Catalog Number
V433192
ISBN (eBook)
9783668754843
ISBN (Book)
9783668754850
Language
German
Tags
Bio-psycho-soziales Modell Depression Soziale Arbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katharina Kreutzer (Author), 2017, Das biomedizinische Krankheitsbild und das bio-psycho-soziale Krankheitsmodell, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/433192
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