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Empirische Untersuchung über den Zusammenhang zwischen Achtsamkeit und Polychronizität

Titre: Empirische Untersuchung über den Zusammenhang zwischen Achtsamkeit und Polychronizität

Thèse de Bachelor , 2018 , 66 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Auteur)

Psychologie - Psychologie de la personnalité
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Basierend auf den Definitionen von Achtsamkeit und Polychorinizität, wird ein Überblick zum Forschungsstand und zu Forschungsentwicklungen gegeben. In der Forschungsfrage wird der Zusammenhang zwischen Achtsamkeit und Polychronizität untersucht und mit Hilfe einer Online-Umfrage an Versuchspersonen getestet. Zur Erfassung der beiden Ausprägungen werden in der Online-Umfrage zwei psychologische Testverfahren angewandt: Die „Mindful Attention Awareness Scale“ (MAAS) und die „Inventory of Polychronic Values“ (IPV). Die Stichprobengröße liegt bei 120 Probanden und umfasst Teilnehmer im Alter von 18 bis 72 Jahren. Die heterogene Stichprobe, die mittels verschiedener Online-Kanäle rekrutiert wird, hat keine Einschränkungskriterien bezüglich Bildungsgrad und Erwerbstätigkeit. Die Daten werden in einem Zeitraum von acht Wochen erhoben und anschließend mit der Statistik-Software SPSS ausgewertet. Mit den Mittelwerten der IPV-Items von 3.12 und der MAAS-Items von 3.72 zeigen die Ergebnisse der deskriptiven Statistik eine durchschnittliche Ausprägung der beiden Persönlichkeitseigenschaften. Bei der Reliabilitätsanalyse weist die MAAS mit dem Alpha-Wert .87 und einer Trennschärfe von .52 eine höhere interne Konsistenz als die IPV mit einem Alpha-Wert von .34 und einer Trennschärfe von .16 auf. Der Shapiro- Wilk-Test bestätigt eine Normalverteilung beider Skalen. Da keine signifikanten Korrelationen zwischen den Gruppen wie auch den Extremgruppen festgestellt werden können, kann die Hypothese über den Einfluss der Achtsamkeit auf Polychronizität nicht bestätigt werden. Die Arbeit schließt mit einer Diskussion über die Limitationen und einem Forschungsausblick.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Achtsamkeit

2.1 Definition

2.2 Östlicher Ursprung

2.3 Westliche Auslegung und Verbreitung

2.4 Verwendung am Arbeitsplatz

2.5 Aktueller Forschungsstand

3 Polychronizität

3.1 Definition

3.2 Entwicklung im interkulturellen Kontext

3.3 Polychronizität und Multitasking

3.4 Aktueller Forschungsstand im Unternehmenskontext

4 Methode

4.1 Forschungsfrage

4.2 Stichprobe

4.3 Auswahl der Erhebungsmethode

4.4 Gestaltung des Fragebogens

4.4.1 IPV

4.4.2 MAAS

4.5 Ablauf der Studie

4.6 Auswertungsverfahren

5 Ergebnisse

5.1 Beschreibung der Stichprobe

5.2 Deskriptive Statistik

5.3 Inferenzstatistik

6 Interpretation

6.1 Limitationen

6.2 Diskussion

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen wissenschaftlich fundierten Zusammenhang zwischen dem Grad der Achtsamkeit und der Polychronizität – der Präferenz, mehrere Aufgaben gleichzeitig zu bearbeiten – empirisch zu untersuchen. Anhand einer Online-Umfrage wird geprüft, ob eine höhere Achtsamkeit die Ausprägung zur Polychronizität beeinflusst.

  • Grundlagen der Achtsamkeit: Von buddhistischen Wurzeln zur westlichen Anwendung.
  • Konzept der Polychronizität: Definition, kultureller Kontext und Abgrenzung zum Multitasking.
  • Empirische Methodik: Einsatz der MAAS-Skala (Achtsamkeit) und des IPV-Inventars (Polychronizität).
  • Datenanalyse: Statistische Auswertung zur Prüfung des Zusammenhangs zwischen den beiden Konstrukten.
  • Diskussion: Reflexion der Ergebnisse vor dem Hintergrund von Arbeitsplatzanforderungen und psychologischem Wohlbefinden.

Auszug aus dem Buch

3.3 Polychronizität und Multitasking

Die sich ständig ändernden Anforderungen im heutigen privaten und beruflichen Umfeld, die Konzentration auf mehrere Aufgaben in unterschiedlichen Netzwerken und die zunehmende Bedeutung von Schnelligkeit und Flexibilität haben das ambivalente Phänomen des Multitaskings in die Welt gerufen. Aktuelle Stellenausschreibungen verlangen häufig nach Multitasking-Fähigkeiten. Beispielsweise bei der Stichwortsuche nach „Multitasking“ in verschiedenen Jobportalen werden Tausende Treffer dafür angezeigt. Bisher wird Multitasking als kognitiver Prozess konzipiert und wird hauptsächlich in Laborumgebungen innerhalb sehr kurzer Zeitfenster wie in wenigen Sekunden oder Minuten erforscht.

Viele Studien beschäftigen sich mit der Bedeutung von Multitasking im Arbeitsalltag oder in Organisationen doch stellt sich hierbei die Frage welche Rolle dabei die Polychronizität spielt und inwiefern sich diese beiden Konstrukte unterscheiden. Obwohl Polychronizität und Multitasking häufig als verwandte Themen angesehen werden, sind sie jedoch recht unterschiedliche Phänomene (König & Waller, 2010, S. 173). Viele Forscher haben die beiden Konstrukte als Synonyme betrachtet unter der Annahme, dass ein gegebenes Maß an Polychronizität ein gewisses Maß an Multitasking impliziert (Spink, Cole & Waller, 2008).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik des modernen Zeitdrucks ein und stellt die theoretische Relevanz der Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Achtsamkeit und Polychronizität dar.

2 Achtsamkeit: Dieses Kapitel erläutert die Ursprünge der Achtsamkeit, ihre westliche Adaption sowie ihre Bedeutung und psychologische Wirkung im beruflichen Kontext.

3 Polychronizität: Das Kapitel definiert Polychronizität, betrachtet ihre Rolle im interkulturellen Kontext und grenzt sie konzeptionell vom Multitasking ab.

4 Methode: Hier wird das Studiendesign erläutert, inklusive der Forschungsfrage, der Datenerhebung mittels Online-Fragebogen sowie der angewandten psychometrischen Instrumente (IPV und MAAS).

5 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die empirischen Daten der Umfrage, beschreibt die Stichprobenzusammensetzung und wertet die deskriptiven sowie inferenzstatistischen Ergebnisse aus.

6 Interpretation: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert, wobei Limitationen der Studie diskutiert und die Befunde in den aktuellen Forschungsstand eingeordnet werden.

7 Fazit: Das Fazit fasst die Kernaussagen zusammen und gibt einen Ausblick auf die Bedeutung von Achtsamkeit im Hinblick auf zukünftige Anforderungen an die Arbeitswelt.

Schlüsselwörter

Achtsamkeit, Polychronizität, Multitasking, MAAS, IPV, psychische Gesundheit, Arbeitsplatz, Stressreduktion, Zeitmanagement, empirische Untersuchung, Arbeitsengagement, Persönlichkeitspsychologie, Selbstregulation, Leistungsfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den wissenschaftlichen Zusammenhang zwischen Achtsamkeit – dem bewussten Erleben des gegenwärtigen Augenblicks – und Polychronizität, der persönlichen Präferenz, Aufgaben simultan statt sequenziell zu bearbeiten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die psychologische Fundierung von Achtsamkeit (insbesondere in der Arbeitswelt), das Konzept der polychronen Zeitnutzung sowie die empirische Analyse von Persönlichkeitsmerkmalen mittels Fragebögen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, herauszufinden, ob ein signifikanter Zusammenhang zwischen dem Grad der Achtsamkeit einer Person und ihrer Ausprägung an Polychronizität existiert, um daraus Rückschlüsse für die Arbeitsorganisation zu ziehen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine quantitative Querschnittsbefragung durchgeführt, bei der 120 Probanden mittels des „Inventory of Polychronic Values“ (IPV) und der „Mindful Attention Awareness Scale“ (MAAS) untersucht und anschließend statistisch ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine ausführliche theoretische Aufarbeitung der beiden Konzepte, die methodische Beschreibung der Datenerhebung sowie die detaillierte statistische Analyse und Diskussion der Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Achtsamkeit, Polychronizität, Multitasking, psychometrische Skalen (MAAS/IPV) und die Analyse von Arbeitsplatzanforderungen.

Warum konnte die Hypothese in der vorliegenden Studie nicht bestätigt werden?

Die statistische Analyse mittels Pearson-Korrelation ergab keinen signifikanten Zusammenhang (p > .05), was bedeutet, dass sich in der Stichprobe keine Korrelation zwischen der habituellen Achtsamkeit und der Präferenz für Multitasking nachweisen ließ.

Welche Limitationen nennt der Autor bezüglich der Stichprobe?

Der Autor weist darauf hin, dass die Stichprobe mit einem hohen Anteil an Studenten unter 26 Jahren nicht bevölkerungsrepräsentativ ist und somit die Verallgemeinerbarkeit der Ergebnisse eingeschränkt sein könnte.

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Résumé des informations

Titre
Empirische Untersuchung über den Zusammenhang zwischen Achtsamkeit und Polychronizität
Université
University of applied sciences, Munich
Note
1,3
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
66
N° de catalogue
V433234
ISBN (ebook)
9783668789975
ISBN (Livre)
9783668789982
Langue
allemand
mots-clé
Polychronizitä Achtsamkeit Multitasking Psychologie Bachelorarbeit Abschlussarbeit Awareness polychronic
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2018, Empirische Untersuchung über den Zusammenhang zwischen Achtsamkeit und Polychronizität, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/433234
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Extrait de  66  pages
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