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Die Grundzüge der Operativen Pädagogik Klaus Pranges

Título: Die Grundzüge der Operativen Pädagogik Klaus Pranges

Trabajo Escrito , 2018 , 21 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Myrthe Prell (Autor)

Pedagogía - General
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Mit der Zeigestruktur der Operativen Pädagogik hat Klaus Prange ein eigenes Verständnis von der Erziehung entwickelt. Das Hauptziel dieser Arbeit ist, der Frage nachzugehen, wie Prange den Begriff der Erziehung definiert und in welche elementaren Formen er ihn ausdifferenziert. Das behandelte Thema ist damit in den Bereich der Allgemeinen Pädagogik zu verorten, da es sich mit der Bestimmung der erziehungswissenschaftlichen Grundbegrifflichkeiten beschäftigt. Zu Beginn soll dargestellt werden, wer die Person Klaus Prange ist und zu welchen Themen diese publiziert hat. Den inhaltlichen Schwerpunkt der Arbeit bildet die Darstellung der Grundzüge der Zeigeoperation. Die Grundmomente des Erziehungsbegriffes umfassen die Triangulation, die pädagogische Differenz und die Artikulation. Nach der Präsentation der Grundform des Zeigens, folgen die vier, ihr unterstehenden, elementaren Formen, welche entsprechend der originalen Reihenfolge Pranges angeordnet sind. Abschließend soll die Frage geklärt werden, wie man die Zeigestruktur auf eine konkrete Lernsituation hin anwenden kann. Das zeigende Erziehen wird anhand der Konfirmandenarbeit exemplarisch demonstriert. Das methodische Vorgehen ist ausschließlich hermeneutisch. Die Bearbeitung des Themas erfolgt durch Literaturstudien. Die Argumentation orientiert sich an den Werken Pranges, in welchen er die Zeigestruktur der Erziehung vorstellt. Den textlichen Hauptbezug bildet dabei die Seminarlektüre „Die Formen des pädagogischen Handelns“ von Klaus Prange und Gabriele Strobel-Eisele.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Klaus Prange: Person und Werk

3. Grundmomente des Erziehungsbegriffes Pranges

4. Die Grundform des Zeigens

4.1 Das ostensive Zeigen: Die Übung

4.2 Das repräsentative Zeigen: Die Darstellung

4.3 Das direktive Zeigen: Die Aufforderung

4.4 Das reaktive Zeigen: Die Rückmeldung

5. Darstellung der Grundzüge des Zeigens am Beispiel der Konfirmandenarbeit

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, das von Klaus Prange entwickelte Verständnis von Erziehung im Rahmen der Operativen Pädagogik zu analysieren und zu erläutern, wie er den Erziehungsbegriff in elementare Formen ausdifferenziert.

  • Person und wissenschaftliches Werk von Klaus Prange
  • Grundlegende Begrifflichkeiten und Mechanismen der Operativen Pädagogik
  • Die vier elementaren Formen des Zeigens (ostensiv, repräsentativ, direktiv, reaktiv)
  • Praktische Anwendung der Zeigetheorie am Beispiel der Konfirmandenarbeit

Auszug aus dem Buch

4. Die Grundform des Zeigens

„Das Zeigen [ist, M. P.] die Grundform des Erziehens. […] Überall, wo erzogen wird, wird auch etwas gezeigt“ (Prange 2014, S. 43, eigene Hervorhebung, M. P.). Damit ist gemeint, dass das Zeigen die einzig zentrale Form des Erziehens ist und nicht nur eine von vielen verschiedenen Aktionen des pädagogischen Handelns darstellt (vgl. ebd. S. 43). Auf Grund dessen verwendet Prange die Begriffe „Zeigen“ und „Erziehen“ synonym (vgl. ebd. S. 44). Es ist nicht möglich zu erziehen, ohne die zu vermittelnden Sachverhalte zu zeigen und dabei in einer bestimmten Art und Weise zu beschreiben (vgl. ebd. S. 54). Diese Aussage kann jedoch nicht ins Gegenteil verkehrt werden, denn Erziehen findet nur dort statt, wo das Lernen im Vordergrund steht, auch wenn der erstrebte Zustand, das Lernen, nicht eintritt.

So sind beispielsweise Aktionen bei denen der Verkauf im Vordergrund steht und die entsprechenden Produkte dem Kunden gezeigt werden, keine erzieherischen Maßnahmen, denn diese haben zum Ziel, den Kunden zum Kauf und nicht zum Lernen zu bewegen (vgl. ebd. S. 49). Allerdings wird auch gelernt, ohne dass jemanden etwas von einem anderen gezeigt wurde. Eine Situation in welcher gelernt wird, ist damit nicht in jedem Fall ein erzieherischer Zustand. Dies begründet sich darin, dass das Lernen dem Erziehen gegenüber autonom ist (vgl. ebd. S. 50). Das Lernen ist an die jeweilige Person gebunden und nicht übertragbar, Erziehen dagegen ein sozialer Akt der Kommunikation. Erziehung stellt damit die zeitliche, soziale und inhaltliche Abstimmung zwischen der zwischenmenschlichen Interaktion des Zeigens und den individuellen Abläufen des Lernens dar. Die gängige Vorstellung dessen, was das Wesen der Erziehung ausmacht, ist die Repräsentation der Welt. Das Zeigen steht dabei für die Grundgebärde des Erziehens (vgl. Prange 2011, S. 23).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Forschungsfrage zur Definition und Ausdifferenzierung des Erziehungsbegriffs nach Klaus Prange sowie Erläuterung der hermeneutischen Vorgehensweise.

2. Klaus Prange: Person und Werk: Biografischer Abriss und Einordnung von Prange in den Fachbereich der Allgemeinen Pädagogik.

3. Grundmomente des Erziehungsbegriffes Pranges: Analyse der Triangulation, der pädagogischen Differenz und der Bedeutung der Artikulation für den Erziehungsprozess.

4. Die Grundform des Zeigens: Zentrale theoretische Herleitung des Zeigens als Grundgebärde des Erziehens.

4.1 Das ostensive Zeigen: Die Übung: Erläuterung der Bedeutung der Übung und Wiederholung beim direkten Zeigen von Fertigkeiten.

4.2 Das repräsentative Zeigen: Die Darstellung: Beschreibung der Vermittlung von Wissen durch Zeichen, Sprache und Bilder sowie die Rolle von Vorbildern.

4.3 Das direktive Zeigen: Die Aufforderung: Untersuchung der verschiedenen Appellformen wie Befehl, Rat und Anregung zur Lenkung des Lernenden.

4.4 Das reaktive Zeigen: Die Rückmeldung: Erörterung von Lob und Tadel als Mechanismen der erzieherischen Antwort auf das Lernverhalten.

5. Darstellung der Grundzüge des Zeigens am Beispiel der Konfirmandenarbeit: Exemplarische Anwendung der Zeigetheorie auf die pädagogische Praxis in der kirchlichen Jugendarbeit.

6. Fazit: Zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse und Beantwortung der einleitenden Fragestellung.

Schlüsselwörter

Operative Pädagogik, Klaus Prange, Erziehungsbegriff, Zeigen, Lernen, pädagogische Differenz, Triangulation, Artikulation, ostensives Zeigen, repräsentatives Zeigen, direktives Zeigen, reaktives Zeigen, pädagogisches Handeln, Konfirmandenarbeit, Didaktik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der „Operativen Pädagogik“ nach Klaus Prange und untersucht, wie Prange Erziehung als eine spezifische Zeigestruktur definiert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen zählen die theoretische Bestimmung des Erziehungsbegriffs, die Analyse der pädagogischen Kommunikation durch die Triangulation und die Differenzierung in die vier elementaren Zeigeformen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, nachzuvollziehen, wie Prange Erziehung definiert und in welche Formen er diesen Begriff ausdifferenziert, um die Struktur pädagogischen Handelns zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Das methodische Vorgehen ist rein hermeneutisch und basiert auf der intensiven Auswertung der Fachliteratur von Klaus Prange.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsbestimmung, die detaillierte Darstellung der vier Zeigeformen sowie ein konkretes Praxisbeispiel aus der Konfirmandenarbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Operative Pädagogik, Zeigen, Lernen, pädagogische Differenz und Artikulation.

Warum wird die Konfirmandenarbeit als Beispiel herangezogen?

Sie dient dazu, die abstrakte Zeigetheorie von Prange an einer konkreten, realen Lernsituation zu demonstrieren und ihre praktische Anwendbarkeit zu prüfen.

Welche Bedeutung kommt der „pädagogischen Differenz“ zu?

Sie beschreibt den notwendigen Unterschied zwischen der Vermittlung durch den Erzieher und der Aneignung durch den Lernenden, um den Prozess als pädagogisch zu qualifizieren.

Was ist mit dem „didaktischen Dreieck“ gemeint?

Das didaktische Dreieck (Triangulation) beschreibt die Beziehung zwischen Lernendem, Erzieher und dem Lerngegenstand.

Was versteht man unter den Fehlformen des Zeigens?

Prange identifiziert Fehlformen wie Abrichtung, Indoktrination oder Kränkung, die entstehen, wenn eine Zeigeform missbraucht wird oder die Freiheit des Educandus unangemessen einschränkt.

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Detalles

Título
Die Grundzüge der Operativen Pädagogik Klaus Pranges
Universidad
University of Augsburg
Calificación
1,7
Autor
Myrthe Prell (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
21
No. de catálogo
V433507
ISBN (Ebook)
9783668752214
ISBN (Libro)
9783668752221
Idioma
Alemán
Etiqueta
operative Pädagogik Zeigestruktur Grundform des Zeigens Klaus Prange das ostensive Zeigen das repräsentative Zeigen das direktive Zeigen das reaktive Zeigen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Myrthe Prell (Autor), 2018, Die Grundzüge der Operativen Pädagogik Klaus Pranges, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/433507
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