Dieses Exposé umfasst zum Thema "Die Gestensprache feministisch-informierter Kunst" mehrere Ansätze. Es handelt sich um eine Vorarbeit, nicht um eine letztlich fertig verfasste Arbeit.
Im Kontext einer solchen werden mehrere Punkte thematisiert: Die zentrale Frage- und Problemstellung wird dargelegt und in den derzeitigen Forschungsstand eingebettet. Eine erste theoretische Rahmung begleitet von einer Werkauswahl wird dargelegt. Grundlegende Leitfragen werden, ebenso wie einige Ergebnisannahmen, aufgestellt. Eine Arbeitsgliederung wird zum Ende vorgestellt.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Zentrale Fragestellung und Problemstellung
- 2 Forschungsstand
- 3 Theoretische Rahmung und Werkauswahl
- 3.1 Ketty la Rocca Le mie parole e tu? (1971/1972)
- 3.2 Shirin Neshat: Women of Allah (1994)
- 4 Grundlegende Leitfragen
- 5 Ergebnisannahmen
- 6 Titelvorschläge und Arbeitsgliederung
- 7 Literatur
- 8 Bibliographie
- 9 Abbildungen
- 10 Abbildungsverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Forschungsarbeit befasst sich mit der feministisch-informierten Kunst der 1970er Jahre und untersucht, wie die Gestensprache in diesen Werken als Mittel der Selbstermächtigung und Subversion patriarchaler Strukturen eingesetzt wird.
- Die Rolle der Gestensprache in der feministischen Kunst
- Die Un-/Möglichkeit einer geschlechtlichen Gestensprache
- Das subversive Potential von Gestensprache
- Die Auseinandersetzung mit den Theorien von Lacan, Kittler und Derrida
- Die Anwendung der Ergebnisse der Gestenforschung auf die Analyse der Werke
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel thematisiert die zentrale Fragestellung und Problemstellung der Forschungsarbeit. Es stellt den Ausgangspunkt der Analyse dar, die sich auf die feministische Kunst der 1970er Jahre und die Rolle der Gestensprache konzentriert. Das zweite Kapitel befasst sich mit dem Forschungsstand. Es werden die kunsthistorischen und kunstwissenschaftlichen Auseinandersetzungen mit der feministischen Kunst sowie die relevanten Theorien von Gender Studies, Machtverhältnissen und Psychoanalyse beleuchtet. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Erforschung der Gestik in Werken feministisch-informierter Künstlerinnen und der Einbindung der Gestenforschung in die Analyse.
Schlüsselwörter
Feministische Kunst, Gestensprache, Körperlichkeit, Selbstermächtigung, Subversion, Patriarchat, Gender Studies, Machtverhältnisse, Psychoanalyse, Lacan, Kittler, Derrida, Butler, Gestikforschung, Mimetische Gesten, Performative Gesten.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Thema der Untersuchung zur Gestensprache?
Die Arbeit untersucht, wie feministisch-informierte Kunst der 1970er Jahre Gestensprache als Mittel zur Selbstermächtigung und Subversion patriarchaler Strukturen nutzt.
Welche Künstlerinnen werden beispielhaft analysiert?
Im Fokus stehen Werke von Ketty la Rocca („Le mie parole e tu?“) und Shirin Neshat („Women of Allah“).
Was versteht man unter dem "subversiven Potenzial" von Gesten?
Gesten können traditionelle Geschlechterrollen unterlaufen oder ironisieren, indem sie körperliche Ausdrucksformen nutzen, die sich der patriarchalen Deutung entziehen.
Welche theoretischen Rahmenbedingungen werden genutzt?
Die Arbeit stützt sich auf Theorien von Lacan, Derrida, Kittler und Judith Butler im Kontext der Gender Studies und Psychoanalyse.
Gibt es eine spezifisch "geschlechtliche" Gestensprache?
Dies ist eine zentrale Leitfrage der Arbeit: Es wird geprüft, ob und wie Gestik geschlechtlich codiert ist und wie Künstlerinnen diese Codierung aufbrechen.
- Arbeit zitieren
- Laura Kowalewski (Autor:in), 2015, Die Gestensprache feministisch-informierter Kunst, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/433525