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Einsatz von "Realen Optionen" im IT-Projektcontrolling

Title: Einsatz von "Realen Optionen"  im IT-Projektcontrolling

Term Paper , 2005 , 19 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Sebastian Klein (Author)

Business economics - Controlling
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Bei der Einführung moderner IT-Systeme wird häufig mit Schlagwörtern wie verbesserte Prozesseffizienz, optimales Kundenmanagement, strategische Ausrichtung usw. argumentiert, wobei ein Großteil der Verantwortung dem Projektcontrolling zugerechnet wir. Die Quantifizierung dieser Mehrwerte und die anschließende Bewertung durch die Entscheidungsträger fallen hingegen schwer und fehlen oftmals ganz.
Aufgrund der Zunahme der Markt- und Umfelddynamik im IT-Bereich resultiert, dass unternehmerische Entscheidungen häufig unter hoher Unsicherheit gefällt werden müssen. Daher gewinnen flexible Strategien an Bedeutung, da diese Handlungsspielräume eröffnen, welche dem Falle der möglichen Veränderung von Entscheidungsprämissen Rechnung tragen.
Bei der oft zur Bewertung von Strategien und Investitionsvorhaben eingesetzten Kapitalwertmethode stellt der Gegenwartswert der zukünftigen Zahlungsströme das relevante Entscheidungskriterium dar. Eine Maßnahme wird als vorteilhaft eingestuft, wenn sie einen positiven Kapitalwert generiert. Der Wert von Handlungsspielräumen ist durch diese Methode nicht adäquat zu erfassen. Eine systematische Unterbewertung ist die Folge.
Trotz negativen Kapitalwert werden in der Praxis viele IT-Projekte durchgeführt. Das Konstrukt der Realen Optionen bietet einen Erklärungsansatz für derartige Phänomene.
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, den Einsatz, sowie die Einsatzmöglichkeiten von Realen Optionen im Controlling von IT-Projekten zu untersuchen und zu beschreiben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung

2 Grundlagen des IT-Projektcontrolling

2.1 Begriffliche Grundlagen

2.1.1 Das Projekt im Allgemeinen und IT-Projekte als Spezialfall

2.1.2 Definition des Controlling

2.1.3 Zusammenführung zum Projektcontrolling

2.2 Aufgabengebiete des Projektcontrolling

3 Reale Optionen

3.1 Optionen im Allgemeinen

3.2 Realoptionen im Speziellen

3.2.1 Typen von Realen Optionen

3.2.2 Bewertungsmethoden von Realen Optionen

4 Einsetzbarkeit von Realoptionen im IT-Projektcontrolling

4.1 Anwendbarkeit von Realen Optionen für IT-Projekte

4.2 Reale Optionen im Risikomanagement

4.3 Verwendung in der Unternehmenspraxis

5 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einsatz und die Einsatzmöglichkeiten von Realen Optionen im Controlling von IT-Projekten. Das primäre Ziel ist es, den Mehrwert flexibler Handlungsspielräume bei IT-Investitionen aufzuzeigen, da klassische Kapitalwertmethoden aufgrund der hohen Unsicherheit im IT-Bereich häufig zu einer systematischen Unterbewertung führen.

  • Grundlagen des IT-Projektcontrollings
  • Konzeptualisierung von Realoptionen und deren Bewertung
  • Anwendbarkeit von Realoptionen auf IT-Projekte
  • Integration von Realoptionen in das Risikomanagement
  • Praktische Anwendungsbeispiele in der Unternehmensführung

Auszug aus dem Buch

3. 2 Realoptionen im Speziellen

Unter einer Realoption verseht man zukünftige Handlungsspielräume, wie Investitions- oder Deinvestitionsmöglichkeiten in Verbindung mit der Fähigkeit des Managements, operative Entscheidungen an veränderte Umweltbedingungen anzupassen.27 Eine Realoption stellt demnach ein Bündel an Handlungsoptionen bezüglich der Verwendung und Nutzung von realer Aktiva (z.B. Maschinen) dar.28 Handlungsspielräume im Leistungsbereich eines Unternehmens haben eine ähnliche Struktur wie Finanzoptionen. Die für die Bewertung von Finanzoptionen entwickelten Modelle lassen sich daher auch für die Bewertung von Realoptionen heranziehen. 29 Allerdings sind der Analogie zwischen Finanz- und Realoptionen Grenzen gesetzt, da die typischen Optionspreismodelle von der Existenz eines gehandelten Basisinstruments (z.B. Aktien), auf das sich die Option bezieht, ausgehen. Dies ist bei Finanzoptionen immer der Fall. Im Gegensatz dazu wird bei einer Realoption das betreffende Basisinstrument oft erst durch die Ausübung der Option (z.B. Durchführung eines IT-Projekts) geschaffen.30

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert die Problematik der Bewertung von IT-Investitionen unter Unsicherheit und führt Realoptionen als Erklärungsansatz für flexible Handlungsspielräume ein.

2 Grundlagen des IT-Projektcontrolling: Hier werden die begrifflichen Grundlagen von Projekten und Controlling definiert sowie deren Zusammenführung und die wesentlichen Aufgabengebiete im IT-Kontext beschrieben.

3 Reale Optionen: Dieses Kapitel führt das Konzept der Optionen allgemein ein und spezifiziert Reale Optionen sowie deren grundlegende Typen und Bewertungsmethoden.

4 Einsetzbarkeit von Realoptionen im IT-Projektcontrolling: Hier wird die praktische Anwendbarkeit von Realoptionen auf IT-Projekte, deren Rolle im Risikomanagement und deren Verwendung in der Unternehmenspraxis anhand von Beispielen analysiert.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass Realoptionen ein wertvolles Instrument darstellen, jedoch aufgrund ihrer Komplexität und der jungen Theorie noch weitere Forschung erfordern.

Schlüsselwörter

IT-Projektcontrolling, Reale Optionen, Realoptionen, Investitionsbewertung, Handlungsspielräume, Risikomanagement, Kapitalwertmethode, Projektplanung, Flexibilität, Unsicherheit, IT-Projekte, Strategie, Unternehmenspraxis, Optionen, Projektmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Optimierung des IT-Projektcontrollings durch die Einbindung von Realoptionen, um bei IT-Investitionen flexibler auf sich ändernde Umweltbedingungen reagieren zu können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das IT-Projektcontrolling, die Theorie der Realoptionen, Risikomanagement sowie die Anwendung dieser Konzepte in der Unternehmenspraxis.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Untersuchung, inwiefern Reale Optionen geeignet sind, die Schwächen klassischer Bewertungsverfahren bei IT-Projekten zu beheben und Entscheidungsprozesse zu verbessern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse sowie die Darstellung praktischer Anwendungsbeispiele, um die Relevanz und Einsetzbarkeit von Realoptionen im IT-Controlling aufzuzeigen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodischen Grundlagen des Projektcontrollings, die Theorie der Realoptionen sowie die spezifische Analyse deren Einsetzbarkeit in IT-Projekten und deren Rolle bei der Risikominimierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Typische Begriffe sind Reale Optionen, IT-Projektcontrolling, Investitionsbewertung, Handlungsspielräume, Unsicherheit und strategische Flexibilität.

Warum schneiden klassische Methoden bei IT-Projekten oft schlecht ab?

Klassische Methoden wie die Kapitalwertmethode basieren oft auf starren Zahlungsströmen und ignorieren die strategischen Handlungsspielräume (Optionen), wodurch IT-Projekte systematisch unterbewertet werden.

Was zeigt das Fallbeispiel des Unternehmens XYZ?

Das Beispiel veranschaulicht, wie durch den Einsatz von Realoptionen wie Aufschub-, Abbruch- oder Erweiterungsoptionen während der verschiedenen Projektphasen die Flexibilität gewahrt bleibt und ein Projekt trotz Unsicherheit erfolgreich gesteuert werden kann.

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Details

Title
Einsatz von "Realen Optionen" im IT-Projektcontrolling
College
University of Applied Sciences Bonn-Rhein-Sieg
Course
IT-Controlling
Grade
1,3
Author
Sebastian Klein (Author)
Publication Year
2005
Pages
19
Catalog Number
V43363
ISBN (eBook)
9783638411820
ISBN (Book)
9783638763295
Language
German
Tags
Einsatz Realen Optionen IT-Projektcontrolling IT-Controlling
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sebastian Klein (Author), 2005, Einsatz von "Realen Optionen" im IT-Projektcontrolling, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/43363
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