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Tabuthemen der Gesellschaft. Eine Existenzanalyse der Depression

Titre: Tabuthemen der Gesellschaft. Eine Existenzanalyse der Depression

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2014 , 7 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Auteur)

Médecine - Zones frontalières médicaux et zones spéciales
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Durch eine Präsentation im Rahmen eines Seminars namens ,,Methoden pädagogischer Handlungsfelder (Krisenpädagogik)“ bin ich auf das Thema ,,Existenzanalyse der Depression“ gestoßen. Hier hat mich vor allem die neue Blickweise auf eine so sensible und intime Angelegenheit fasziniert. Das Thema wurde von mir aus Interesse gewählt. Obwohl viele Menschen unter Depressionen leiden, ist es dennoch ein Tabuthema in unserer Gesellschaft. Betroffene Menschen verstecken sich oft und niemand will zugeben, dass man unter Depressionen leidet.

„Ich kann nicht schlafen. Ich kann nicht essen. Ich kann nicht lesen, keine Unterhaltung führen und mich nicht länger als ein paar Sekunden am Stück konzentrieren. Die Schwerkraft, die mich umgibt, hat sich verdreifacht. Es ist eine ungeheuere Anstrengung, nur den Arm zu heben oder einen Schritt vorwärts zu machen. Wenn ich nicht zusammengerollt auf dem Sofa liege, gehe ich langsam auf und ab. Ich schaukle in meinem Schaukelstuhl. Ich ringe die Hände... Weinend komme ich nach Hause. Wieder sinnlose Tränen. Warum lässt Gott das alles zu? Ich weine, damit endlich alles aufhört. Ich weine um Gnade...“ (Hammen, 1999).

Depression ist ein Zustand der durch Trauer hervorgerufen werden kann. Es gibt in unser aller Leben Situationen, die nur schwer zu verarbeiten sind. Somit kann Depression uns alle betreffen. Aber ist jeder, der mal einen schlechten Tag hat, traurig ist oder der tagelang zu Hause sitzt, gleich depressiv? Es ist wichtig, dass in diesem Bereich noch Aufklärungsarbeit betreiben wird, damit Betroffene und Angehörige auch wissen, wie mit Depressionen am besten umzugehen ist, denn es gibt viele Therapiemöglichkeiten, die Betroffenen helfen, damit sie wieder ein glückliches Leben führen zu können.

Einführend wird in Kapitel 1 zunächst der Begriff ,,Depression“ definiert und die Diagnose erläutert. Anschließend werde ich in Kapitel 2 einige Symptome aufzählen, bevor ich im 3. Kapitel verschiedene Formen der Depression beschreiben werde. Im Kapitel 4 werde ich Therapiemöglichkeiten für Betroffene anführen und danach im 5. Kapitel noch auf die Existenzanalyse der Depression eingehen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1.) Einleitung:

2.) Hauptteil:

a) Depression – Definition:

i) Entstehung einer Depression laut Existenzanalyse und Symptome der Depression:

j) Diagnose und Häufigkeit:

b) Therapiemöglichkeiten:

3.) Resümee und Ausblick:

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, ein tieferes Verständnis für das Krankheitsbild der Depression zu entwickeln und existenzanalytische Perspektiven sowie Behandlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, um Betroffenen und Angehörigen bei der Bewältigung der Erkrankung zu helfen.

  • Definition und grundlegende Symptomatik der Depression
  • Die existenzanalytische Sichtweise auf die Entstehung depressiver Zustände
  • Diagnostische Verfahren und epidemiologische Aspekte
  • Therapeutische Ansätze und Strategien zur Krankheitsbewältigung
  • Methoden zur Prävention und zum Ausbruch aus dem Teufelskreis

Auszug aus dem Buch

2.) Hauptteil:

„Depressionen sind psychische Störungen, bei denen über längere Zeiträume charakteristische Symptommuster mit ausgeprägten Stimmungsveränderungen, insbesondere Niedergeschlagenheit, Freudlosigkeit, emotionale Leere, Interessenslosigkeit und Antriebsverlust bestehen. Damit verbunden treten häufig verschiedenste körperliche Beschwerden auf“ (Härter 2010, o.S.). Depressive Menschen wollen nicht mehr Leben und deshalb auch nicht mehr aktiv am Leben teilhaben. Aus diesem Grund ziehen sie sich zurück, sind antriebslos, wollen niemanden mehr sehen, pflegen also keine Kontakte mehr, und schließen sich zu Hause ein. Erkrankte verändern demnach ihre gesamte Persönlichkeit.

Jeder Mensch muss aber aktiv am Leben teilnehmen, damit ein lebenswertes Leben entstehen kann. Wichtig ist es in einem ständigen Austausch mit der Welt und sich selbst zu stehen, denn nur so können wir alle ein erfüllendes Leben führen.

Das Leben ist immer an einen Wechsel und eine Veränderung gebunden. Nichts im Leben bleibt für immer konstant. Dieser Wechsel und diese Veränderung haben die Zeit als Voraussetzung. Zeit ist eine formale Bestimmung und gibt dem Leben einen Rahmen. Jeder Mensch braucht auch eine Vitalität, also ein Gefühl, denn ohne Gefühl gäbe es keine Empfindungen von Leben oder Lebendigkeit. Die volle Gefühlsqualität kommt im Leben erst durch Nähe zu anderen. Durch diese zwischenmenschliche Nähe kommen wie an die Quelle der Werte und die Lust des Lebens (vgl. Längle 2004, S. 5-6).

Zusammenfassung der Kapitel

1.) Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Motivation der Autorin, sich mit dem Tabuthema Depression auseinanderzusetzen, und gibt einen strukturellen Ausblick auf die Arbeit.

2.) Hauptteil: Der Hauptteil definiert Depressionen, erläutert existenzanalytische Erklärungsmodelle für deren Entstehung, beschreibt Symptome sowie Diagnosewege und stellt verschiedene Therapiemöglichkeiten vor.

3.) Resümee und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse über die Krankheit zusammen und betont die Bedeutung individueller Therapieansätze sowie die Stärkung der Lebenssinnhaftigkeit.

Schlüsselwörter

Depression, Existenzanalyse, Psychische Störungen, Symptome, Diagnose, Therapie, Lebenssinn, Zwischenmenschliche Beziehungen, Suizidprävention, Teufelskreis, Antriebslosigkeit, Trauer, Wertepflege, Krankheitsbild, Gesundheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Krankheitsbild der Depression, wobei insbesondere die Perspektive der Existenzanalyse beleuchtet wird, um Verständnis und Auswege aufzuzeigen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Definition der Krankheit, die existenzanalytische Entstehung, diagnostische Kriterien sowie diverse therapeutische Interventionsmöglichkeiten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, durch Aufklärungsarbeit zum Thema Depression Berührungsängste abzubauen und Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene sowie Angehörige darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und der theoretischen Auseinandersetzung mit existenzanalytischen Ansätzen und klinischen Leitlinien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsdefinition, die Analyse von Entstehung und Symptomen, die Diagnose sowie die Erläuterung von Therapiemöglichkeiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Depression, Existenzanalyse, Lebenssinn, Therapiemöglichkeiten und zwischenmenschliche Beziehungen.

Wie definiert die Arbeit das Verhältnis zwischen zwischenmenschlicher Nähe und Depression?

Mangelnde soziale Kontakte und das Fehlen liebevoller Beziehungen werden als kritische Faktoren identifiziert, die den Rückzug aus dem Leben fördern und eine Depression begünstigen können.

Welche Bedeutung kommt der Existenzanalyse bei der Vorbeugung von Depressionen zu?

Die Existenzanalyse empfiehlt gezielte „Kräftepflege“, Wertepflege und einen sorgsamen Zeiteinsatz, um die psychische Widerstandsfähigkeit zu stärken.

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Résumé des informations

Titre
Tabuthemen der Gesellschaft. Eine Existenzanalyse der Depression
Université
University of Graz
Note
2,0
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
7
N° de catalogue
V434083
ISBN (ebook)
9783668758148
ISBN (Livre)
9783668758155
Langue
allemand
mots-clé
tabuthemen gesellschaft eine depression Therapie Existenzanalyse
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2014, Tabuthemen der Gesellschaft. Eine Existenzanalyse der Depression, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/434083
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