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"Mach' es zu deinem Projekt". Der Einsatz des Projektstrukturplans im Coaching

Título: "Mach' es zu deinem Projekt". Der Einsatz des Projektstrukturplans im Coaching

Escrito Polémico , 2018 , 22 Páginas , Calificación: zertifiziert

Autor:in: Andreas Wildner (Autor)

Economía de las empresas - Otros
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Ziel dieser Arbeit ist es, den Projektstrukturplan hinsichtlich seiner Anwendbarkeit für das Coaching zu untersuchen. Die systemische Beratung folgt dem personenzentrierten Ansatz nach Carl Rodgers und ist durch Elemente des Hypnosystemischen angereichert worden. Der Projektstrukturplan ist als Methode im Projektmanagement bekannt und kommt bisher ausschließlich im klassischen Projektumfeld zum Einsatz.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Fragestellung

3. Hintergrund

4. Bedingungen für die Geeignetheit von Methoden im personenzentrierten hypnosystemischen Coaching

4.1. Aufstellungsarbeit von sozialen Beziehungen im Coaching

4.2. Bedingungen für nachhaltiges Selbstmanagement im personenzentrierten Coaching (Rodgers, Sparrer, von Kibèd)

4.3. Bedingungen für nachhaltiges Selbstmanagement in der Time-Line-Therapy (James, Woodsmall, Bandler)

5. Der Projektstrukturplan in der Praxis

5.1. Die Arbeit mit dem Projektstrukturplan im Projektmanagement

5.2. Die Arbeit mit dem Projektstrukturplan im Coaching

6. Reflexion

7. Konklusio

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht, inwiefern der klassische Projektstrukturplan, ein bewährtes Instrument aus dem Projektmanagement, für den Einsatz im personenzentrierten, hypnosystemischen Coaching adaptiert werden kann, um Klienten bei der Strukturierung und Bewältigung komplexer Lebensanliegen zu unterstützen.

  • Analyse der funktionalen Unterschiede zwischen Projektmanagement und systemischem Coaching.
  • Erarbeitung theoretischer Bedingungen für die Eignung von Methoden im Coaching.
  • Untersuchung von Ansätzen wie Aufstellungsarbeit und Time-Line-Therapy für das Selbstmanagement.
  • Praktische Erprobung und Reflexion des Einsatzes eines strukturierten Planungsmodells im Coaching-Setting.

Auszug aus dem Buch

5.2. Die Arbeit mit dem Projektstrukturplan im Coaching

Mein Coachee erhielt insgesamt drei Stunden Coaching (C1 - C3) in zwei Sitzungen (Dokumentation siehe Anlage):

C 1. Problemdefinition, Auftragsklärung

C 2. Weitere Auftragsklärung, Fokussierung, Abgrenzung Coaching von Therapie, Wechsel in die Lösungstrance

C 3. Arbeit mit dem Projektstrukturplan

In der ersten Sitzung C1 nutzte der Coachee die Zeit und den Raum, verschiedene Anliegen darzulegen. Dabei handelte es sich um ein Geflecht ineinander verschränkter Problemebenen aus privaten Beziehungs- und Liebesbeziehungen (P1), wirtschaftlichem und organisatorischem Übersichtsverlust mit dem Wunsch zu mehr Kontrolle über das eigene Leben (P2) sowie – nach eigenen Angaben – Depression gepaart mit dem Helfenden-Helfersyndrom (P3). Jede Problemdimension bestand aus mehreren Teilproblemen: Beispielweise emotionale Bindungen zu verschiedenen Menschen, die jeweils bestimmte intime und soziale Bedürfnisse befriedigen und auch soziale und emotionale Abhängigkeiten zueinander haben. Aufgrund von Verschränkung der Problemebenen miteinander sah sich der Coachee zur zeitlichen und strukturellen Entkopplung außerstande. Dies versperrte ihm auch den Weg zur Lösung von Teilproblemen.

In der ersten Sitzung (C1) habe ich mit Hilfe von Mikrothesen am Problembewusstsein gearbeitet. Das Ergebnis war zunächst für den Coachee und mich als Coach unbefriedigend. Es konnten keine wesentlichen Lösungsansätze entwickelt werden. In der zweiten Coachingstunde (C2) habe ich deshalb eine erneute Zielklärung vorgeschlagen. Dadurch konnte die Fokussierung auf eines der Anliegen erreicht werden.

Hierbei habe ich die Kartenabfrage als Mittel gewählt. Der Coachee hat alle Probleme spontan geschildert und auf Karten geschrieben.

In der dritten Stunde (C3) schlug ich dem Coachee vor, die erstellten Karten aus einer Problemdimension zunächst in eine Reihenfolge zu bringen. Hierbei erschien es mir geeignet, nach der Time-Line-Therapy vorzugehen. Der Coachee brachte die Karten in eine für ihn logische Ordnung. Anschließend wählte er die Organisation des eigenen

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung motiviert die Fragestellung durch das Bedürfnis nach Struktur im Alltag und stellt die Ausgangsthese auf, dass der Einsatz des Projektstrukturplans im Coaching undenkbar sein könnte.

2. Fragestellung: Das Ziel der Arbeit wird definiert, das darin besteht, die Anwendbarkeit des Projektstrukturplans für das Coaching zu prüfen und theoretisch sowie empirisch zu hinterfragen.

3. Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die Funktionsweise des Projektstrukturplans als Planungs- und Steuerungsinstrument im Projektmanagement und grenzt die professionelle Rolle des Projektmanagers von der des Coaches ab.

4. Bedingungen für die Geeignetheit von Methoden im personenzentrierten hypnosystemischen Coaching: Es werden theoretische Voraussetzungen für den Einsatz von Methoden im Coaching erarbeitet, wobei Aspekte der Systemtheorie, der Aufstellungsarbeit und der Time-Line-Therapy betrachtet werden.

5. Der Projektstrukturplan in der Praxis: Nach der Darstellung der Anwendung im Projektmanagement folgt die konkrete Beschreibung der Durchführung und der Modifikation des Projektstrukturplans in der Arbeit mit einem Coachee.

6. Reflexion: Hier werden die während der Arbeit gewonnenen Erkenntnisse reflektiert und Kriterien für eine erfolgreiche Methodenanwendung im Coaching zusammengefasst.

7. Konklusio: Das Fazit bestätigt, dass der Projektstrukturplan erfolgreich als ressourcenaktivierendes Instrument im Coaching eingesetzt werden kann, sofern die spezifischen Bedingungen des personenzentrierten Ansatzes gewahrt bleiben.

Schlüsselwörter

Projektstrukturplan, Systemisches Coaching, Veränderungsmanagement, Projektmanagement, Personenzentrierter Ansatz, Hypnosystemik, Selbstmanagement, Aufstellungsarbeit, Time-Line-Therapy, Auftragsklärung, Strukturierung, Problemdimensionen, Lösungsorientierung, Prozessabläufe, Coaching-Methodik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Facharbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob und wie der ursprünglich aus dem Projektmanagement stammende Projektstrukturplan als hilfreiche Methode im systemischen Coaching eingesetzt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Untersuchung verbindet Methoden des klassischen Projektmanagements mit den theoretischen Grundlagen der personenzentrierten systemischen Beratung und des hypnosystemischen Coachings.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Hypothese zu prüfen, ob der Projektstrukturplan im Coaching-Kontext anwendbar ist, und die Bedingungen für einen erfolgreichen Einsatz zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Herleitung von Bedingungen für Coaching-Methoden sowie einer empirischen Überprüfung anhand praktischer Fallbeispiele aus der Coaching-Tätigkeit des Autors.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die funktionalen Unterschiede zwischen klassischer Beratung und Coaching analysiert, gefolgt von einer Vorstellung systemischer Methoden wie Aufstellungsarbeit und Time-Line-Therapy, um schließlich die praktische Anwendung des Projektstrukturplans bei einem Klienten darzulegen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Projektstrukturplan, systemisches Coaching, Selbstmanagement, Personenzentrierter Ansatz und Lösungsorientierung.

Wie unterscheidet sich die Nutzung des Projektstrukturplans im Coaching von der im Projektmanagement?

Im Projektmanagement dient er primär der sachlogischen Steuerung von Ergebnissen und Ressourcen, während er im Coaching als flexibles, visuelles Instrument genutzt wird, um dem Klienten emotionale und strukturelle Zugänge zu seinen Anliegen zu eröffnen.

Welche Rolle spielt die Time-Line-Therapy im Kontext des Projektstrukturplans?

Die Time-Line-Therapy dient im konkreten Fallbeispiel dazu, dem Coachee zu helfen, eine zeitliche Ordnung in seine Anliegen zu bringen und eine Perspektive einzunehmen, die die Erledigung von Aufgaben erst ermöglicht.

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Detalles

Título
"Mach' es zu deinem Projekt". Der Einsatz des Projektstrukturplans im Coaching
Universidad
University of Cologne  (INeKO Institut an der Universität zu Köln für die Entwicklung personaler und interpersonaler Kompetenzen)
Calificación
zertifiziert
Autor
Andreas Wildner (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
22
No. de catálogo
V434086
ISBN (Ebook)
9783668767324
ISBN (Libro)
9783668767331
Idioma
Alemán
Etiqueta
Coaching Projektmanagement Projektstrukturplan Personenzentrierte Arbeit Timeline Therapy Bodenanker Aufstellungsarbeit Change-Management
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Andreas Wildner (Autor), 2018, "Mach' es zu deinem Projekt". Der Einsatz des Projektstrukturplans im Coaching, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/434086
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