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Innovationskultur als Vorraussetzung für digitale Transformation

Titel: Innovationskultur als Vorraussetzung für digitale Transformation

Projektarbeit , 2016 , 28 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Verena Bartlmann (Autor:in)

VWL - Innovationsökonomik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Innovationen haben schon immer das Leben der Menschheit beherrscht. Sei es die Erfindung des Rades, die Entwicklung der Dampfmaschine, die Reise ins Weltall, bis hin zum heutigen digitalen Informationszeitalter. Die Suche nach neuen Möglichkeiten, Verbesserungen des Vorhandenen und Verständnis der Naturgesetze dienten den Menschen immer schon als Antrieb. Um durch neue Technologien nicht abgehängt zu werden, war bereits in frühen Zeiten eine Adaption an drastische Neuerungen notwendig. Nicht nur die Gesellschaft muss sich den veränderten Umständen rasch anpassen, sondern insbesondere Unternehmen.

Um Kundenbedürfnisse richtig zu verstehen und befriedigen zu können, ist es für Unternehmen notwendig sich den Herausforderungen durch Innovationen zu stellen. Niemand möchte als Innovationsbremse gelten. Jedoch wird der Begriff „Innovation“ zeitweise inflationär genutzt. Um Innovationen heutzutage richtig zu verstehen, ist es notwendig sich mit den wichtigsten Treibern von Innovationen auseinanderzusetzen. Diese Projektarbeit gibt einen Einblick über die „Innovationskultur“, einen der wichtigsten Treiber von Innovation. Zuerst werden essentielle Begrifflichkeiten erläutert und im Anschluss die notwendigen Methoden eines erfolgreichen Innovationsmanagements dargestellt. Abschließend werden anhand eines konkreten Beispiels aus der Praxis die einzelnen Maßnahmen überprüft.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition: Digitale Transformation

3. Definition: Innovationskultur

4. Organisation des Innovationsmanagements in Unternehmen

4.1 Innovationsbereitschaft („Wollen“)

4.2 Innovationsfreiräume („Dürfen“)

4.2.1 Unternehmenskultur

4.2.2 Unternehmensstruktur

4.3 Innovationsfähigkeit („Können“)

4.4 Innovationsmanagement („Machen“)

4.4.1 Steuerungsinstrumente

4.4.2 Anreizsysteme

4.4.3 Rollen des Managements

5. Case Study: Axel Springer

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der Innovationskultur als essenziellen Treiber der digitalen Transformation in Unternehmen. Das zentrale Ziel ist es, Methoden eines erfolgreichen Innovationsmanagements darzulegen und anhand eines Praxisbeispiels zu evaluieren, wie Unternehmen ihre Organisationsstrukturen und Mitarbeiterführung anpassen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

  • Grundlagen der digitalen Transformation und Innovationskultur
  • Die vier Säulen des Innovationserfolgs: Wollen, Dürfen, Können, Machen
  • Methoden und Instrumente des modernen Innovationsmanagements
  • Rollenbilder des Managements in Innovationsprozessen
  • Praxisnahe Anwendung: Die Move-Initiative der Axel Springer SE

Auszug aus dem Buch

4.2 Innovationsfreiräume („Dürfen“)

Innovationen werden in Unternehmen „[…] eher [als] misstrauisch und argwöhnisch betrachtet.“13 Sie werden eher als ein Störfaktor in einem eingespielten Tagesablauf und in den bereits etablierten Machtstrukturen verstanden. Um den Misstrauen entgegen wirken zu können, können Innovationsfreiräume gewährt werden. Das heißt, dass die Mitarbeiter innovativ sein dürfen und nicht sein sollen. Dabei macht das dürfen einen großen Unterschied. Denn dies hilft dabei die Grundvoraussetzung, und zwar die Kundenbedürfnisse besser zu verstehen und zu befriedigen, zu erreichen. Das dürfen bringt die innovativen Mitarbeiter dazu, in den Innovationsfreiräumen ihre eigenen Ideen oder gar persönlichen Wünsche miteinzubringen. 14

Ein passendes Beispiel findet sich im Unternehmen 3M: Der Mitarbeiter Art Frey empfand es als störend, dass seine Zettel aus dem Gesangsbuch fielen. Dabei nahm er wahr, dass sein Kollege Spencer Silver einen Klebstoff entwickelte, der eigentlich als Dauerkleber fungieren sollte. Dies funktionierte leider nicht. Doch mit Hilfe dieser „Fehlentwicklung“ machte sich Frey an die Arbeit und entwickelte schließlich die uns heute bekannten Post-it-Zettel. Das Unternehmen 3M ist bekannt für seine vielen erfolgreichen Innovationen auf dem Markt. Über 100 neue Unternehmenszweige und Produktpaletten wurden in den letzten 100 Jahren erfolgreich veranlasst und umgesetzt. Dabei liegen die Erfolgsquoten bei 80 Prozent. 15 Doch wie tragen Unternehmensstrukturen und Unternehmenskulturen zu den Innovationsfreiräumen bei? Dies wird in den beiden darauffolgenden Kapiteln näher analysiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die historische Relevanz von Innovationen und betont die Notwendigkeit für moderne Unternehmen, sich den digitalen Herausforderungen zu stellen.

2. Definition: Digitale Transformation: Dieses Kapitel definiert die digitale Transformation als fortlaufenden Veränderungsprozess und diskutiert dessen Einfluss auf Unternehmen, Staat und Individuen.

3. Definition: Innovationskultur: Hier wird der Begriff Innovationskultur als essenzielles Wertegefüge beschrieben, das eine lernförderliche Umgebung schafft und Innovationsfähigkeit ermöglicht.

4. Organisation des Innovationsmanagements in Unternehmen: Dieses Hauptkapitel gliedert sich in die Bereiche Wollen, Dürfen, Können und Machen, um die organisatorischen Rahmenbedingungen für erfolgreiche Innovationen zu definieren.

5. Case Study: Axel Springer: Anhand des Axel Springer Verlags wird analysiert, wie ein konservatives Medienhaus durch Changemanagement-Initiativen zu einem agilen, digitalen Arbeitgeber transformiert werden kann.

6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass eine erfolgreiche Innovationskultur ein langwieriger Prozess ist, der auf Vertrauen, offener Kommunikation und einer konstruktiven Fehlerkultur basiert.

Schlüsselwörter

Innovationskultur, Digitale Transformation, Innovationsmanagement, Intrapreneurship, Organisationsstruktur, Unternehmensführung, Change Management, Innovationsbereitschaft, Mitarbeiterförderung, Wertschöpfungskette, Axel Springer, Lernkultur, Motivationsfaktoren, Innovationsfreiräume, Kompetenzentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die notwendigen kulturellen und organisatorischen Voraussetzungen, damit Unternehmen im digitalen Zeitalter erfolgreich innovativ sein können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Innovationskultur, das Innovationsmanagement, die digitale Transformation sowie die verschiedenen Rollen von Führungskräften bei der Förderung von Mitarbeiterpotenzialen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, einen theoretischen Rahmen für die Gestaltung einer innovationsfreundlichen Unternehmenskultur zu schaffen und aufzuzeigen, wie diese in der Praxis (am Beispiel Axel Springer) umgesetzt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu Innovationsmanagement und -kultur sowie einer ergänzenden Fallstudienanalyse, um die theoretischen Aspekte zu illustrieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die vier Säulen des Innovationserfolgs (Wollen, Dürfen, Können, Machen) und untersucht, wie diese durch Anreizsysteme und Managementrollen im Unternehmen verankert werden können.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Kernbegriffe sind Innovationskultur, Digitale Transformation, Intrapreneurship, Innovationsmanagement und Change Management.

Was genau versteht die Arbeit unter einem "Intrapreneur"?

Ein Intrapreneur ist ein engagierter, unternehmerisch denkender Mitarbeiter, der innerhalb des Unternehmens agiert und Verantwortung für Innovationen übernimmt.

Welche Rolle spielt die Fehlerkultur im Unternehmen?

Eine positive Fehlerkultur ist laut Arbeit entscheidend, da sie den Übergang von einer angstbehafteten Schuldkultur hin zu einer Lernkultur markiert, in der Irrtümer als Chancen zur Weiterentwicklung begriffen werden.

Was ist die Besonderheit der "Pizza CONNECTion" bei Axel Springer?

Es handelt sich um ein informelles Networking-Format, das in Mittagspausen stattfindet, um Mitarbeiter verschiedener Abteilungen bei Pizza zusammenzubringen und den internen Wissens- und Innovationsaustausch zu fördern.

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Details

Titel
Innovationskultur als Vorraussetzung für digitale Transformation
Note
1,3
Autor
Verena Bartlmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
28
Katalognummer
V434407
ISBN (eBook)
9783668768956
ISBN (Buch)
9783668768963
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Digital Digitale Transformation Transformation Innovation Innovationskultur Innovationsmanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Verena Bartlmann (Autor:in), 2016, Innovationskultur als Vorraussetzung für digitale Transformation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/434407
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Leseprobe aus  28  Seiten
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