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Megacities im globalen Süden. Entstehungsgründe in Industrieländern und Entwicklungsländern

Título: Megacities im globalen Süden. Entstehungsgründe in Industrieländern und Entwicklungsländern

Trabajo Escrito , 2016 , 21 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Andreas Stadler (Autor)

Ciencias de la Tierra / Geografía - Demografía, planeamiento urbanístico y ordenación territorial
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Sie faszinieren, machen dem Menschen seine Winzigkeit deutlich und doch sind sie nicht nur mit Glamour und Erhabenheit verbunden wie etwa die Vorzeige-Megacities Dubai und Las Vegas. Diese beiden Beispiele stellen wahrlich „inszenierte Stadtlandschaften“ dar: Ökonomisch strukturiert und thematisiert prallt hier scheinbarer Luxus auf Höchstleistungen hinsichtlich des Tourismus. Diese Megacities verkörpern schier endlose Überlegenheit, Größe, Unnahbarkeit und Klasse. Von Wohlstand ganz zu schweigen. Doch handelt es sich hierbei um die ‚Glitzerwelt‘ der Megacities.

Nicht alle Megacities erreichen jenen Status, der in diesen beiden Fällen der Idee einer perfekt ökonomischen Struktur entsprungen ist. Designet für Zeitlosigkeit, Kommerzialisierung und Erlebnisorientierung im Zuge der Globalisierung und auch ihrer Idee der Strukturierung sicherlich Vorreiter eines neuen Städtemaßstabs. Je größer eine Stadt, umso faszinierender wirkt sie auf den Menschen. 1950 existierten mit Tokio und New York zwei Megacities – heute sind es weltweit mehr als 20.

Megacities bestimmen schon längst nicht mehr nur das Bild in wohlhabenden Gegenden dieser Welt. Besonders in Entwicklungsländer legen sie ein enorm hohes und schnelles Wachstum an den Tag.
Doch jene Megapolen in den Ländern des globalen Südens rücken seit einigen Jahren immer mehr ins Blickfeld der Öffentlichkeit und machen auf gravierende Probleme aufmerksam. Hier regieren nicht Glanz, Glamour und der Kommerz.

Es sind Armut, Slums, Umwelt- und strukturelle Probleme, mit denen jene Megacities zu kämpfen haben. Viele der Probleme, die eine derart hohe Bevölkerungsdichte mit sich bringt, sind oft nur schwer zu erfassen.
Diese Arbeit beschäftigt sich genau mit diesen Aspekten. Nach einer genaueren Bestimmung des Terminus ‚Megacity‘ wird aufgezeigt, welche Gründe für das Entstehen von Megacities vorliegen. Dabei werden sowohl Industrie-Länder als auch Entwicklungsländer und deren Beweggründe aufgezeigt.

Im Weiteren werden die unterschiedlichen Probleme, die in den Megacities in Entwicklungsländern vorliegen. Im Fazit sollen weitere Lösungsansätze aufgezeigt und betrachtet werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffliche Bestimmung

3. Die Entstehung von Megacities

3.1. Bevölkerungswachstum

3.2. Entstehungsgründe in Industrieländern

3.3. Entstehungsgründe in Entwicklungsländern

4. Probleme in Entwicklungsländern

4.1. Vulnerabilität

4.2. Armut

4.3. Informalität

4.4. Regier- und Steuerbarkeit

5. Das Beispiel Lagos

6. Lösungsansätze

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Analyse von Megacities im globalen Süden, wobei der Fokus auf den Ursachen des rasanten Wachstums und den daraus resultierenden sozialen sowie strukturellen Problemen liegt, um abschließend Lösungsansätze zu diskutieren.

  • Definition und theoretische Bestimmung des Begriffs Megacity
  • Ursachenanalyse der Entstehung von Megacities im Vergleich (Industrie- vs. Entwicklungsländer)
  • Untersuchung zentraler Problematiken wie Vulnerabilität, Armut und Informalität
  • Fallstudie der Megacity Lagos unter Berücksichtigung von Klimawandel und infrastrukturellen Defiziten
  • Diskussion von Strategien zur Verbesserung der Regier- und Steuerbarkeit

Auszug aus dem Buch

4.1. Vulnerabilität

Dieser Terminus bezeichnet die Anfälligkeit oder auch Gefährdung einer Gesellschaft, die durch natürliche und/ oder auch soziale externe wie auch interne Ereignisse entstehen kann (Prof. Dr. Kraas & Mertins, 2008: S. 6).

Jede Gesellschaft ist dabei ihren eigenen Eigenheiten unterworfen, die jeweiligen Anfälligkeiten beruhen naturgemäß auf dem vorliegenden kulturellen und natürlichen Umfeld. Dieser Gedankengang stellt die Basis dar hinsichtlich der Entwicklung des geographischen Konzepts der Verwundbarkeit (Prof. Dr. Kraas & Mertins, 2008: S. 6).

Im Zuge dieser Überlegung und Theorie wurden natürlich auch entsprechende Untersuchungen durchgeführt und deren Ergebnisse bezüglich Nahrungs-, Hunger- und Erntekrisen konnte mit den aus diesen Untersuchungen und Forschungen in den Megacities der Industrieländer auf jene Städte in Entwicklungsländern übertragen werden (Prof. Dr. Kraas & Mertins, 2008: S. 6).

Bestehende Grundanfälligkeiten werden durch weitere Negativ-Prozesse, wie etwa einen Krieg, Terror oder auch Naturkatastrophen usw. verstärkt.

Allgemeinhin gilt dies natürlich für alle Krisen, die auftreten können und implizieren auch Korruption, Bandenkriminalität, ‚Ghetto-Kriege‘ etc. Treten solche Prozesse in Kraft, besteht steht die Gefahr, dass sich durch die vorliegenden Anfälligkeiten diese Krisen zu Katastrophen und absoluten Notlagen entwickelt (Prof. Dr. Kraas & Mertins, 2008: S. 6).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung thematisiert die Faszination und die Probleme von Megacities und umreißt die Zielsetzung der Arbeit, Beweggründe und Herausforderungen zu untersuchen.

2. Begriffliche Bestimmung: In diesem Kapitel werden Kriterien wie Einwohnerzahl und Bevölkerungsdichte definiert, um eine wissenschaftliche Grundlage für den Begriff Megacity zu schaffen.

3. Die Entstehung von Megacities: Es wird das explosive Bevölkerungswachstum als Hauptursache identifiziert und zwischen den historischen Entwicklungen in Industrie- und Entwicklungsländern differenziert.

4. Probleme in Entwicklungsländern: Hier werden zentrale Herausforderungen wie soziale Verwundbarkeit, Armut, informelle Sektoren sowie die mangelnde Regierbarkeit analysiert.

5. Das Beispiel Lagos: Anhand von Lagos wird das rasante Wachstum und der massive Anpassungsdruck einer spezifischen Megacity in Nigeria detailliert beleuchtet.

6. Lösungsansätze: Das abschließende Kapitel diskutiert Möglichkeiten, wie Megacities durch interne Strukturierung und verbesserte Planung nachhaltiger gestaltet werden können.

Schlüsselwörter

Megacities, globaler Süden, Bevölkerungswachstum, Urbanisierung, Vulnerabilität, Armut, Informalität, Lagos, Stadtplanung, Regierbarkeit, Infrastruktur, soziale Disparität, Migration, Klimawandel, Nachhaltigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Herausforderungen und Entstehungsursachen von Megacities, insbesondere in Ländern des globalen Südens.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen gehören das rasante Bevölkerungswachstum, strukturelle Probleme wie Armut und Informalität sowie die stadtgeographische Analyse.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Gründe für das Entstehen von Megacities aufzuzeigen und ein Verständnis für die komplexen Probleme zu entwickeln, mit denen diese Städte zu kämpfen haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, die geographische Konzepte der Verwundbarkeit und Urbanisierung auf Megacities anwendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine Analyse der Probleme in Entwicklungsländern und eine Fallstudie über Lagos.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Megacities, Urbanisierung, soziale Disparitäten und Regierbarkeit definiert.

Inwiefern beeinflusst der Klimawandel die Entwicklung von Lagos?

Lagos ist durch den Meeresspiegelanstieg, Sturmwellen und Bodenerosionen massiv gefährdet, was die Lebensbedingungen in der Stadt zusätzlich verschlechtert.

Warum ist die „Regierbarkeit“ von Megacities in Entwicklungsländern so schwierig?

Die Kombination aus rasantem Zuwachs, Korruption und fehlenden administrativen Strukturen erschwert eine effektive Steuerung und Planung dieser urbanen Räume.

Final del extracto de 21 páginas  - subir

Detalles

Título
Megacities im globalen Süden. Entstehungsgründe in Industrieländern und Entwicklungsländern
Universidad
University of Heidelberg
Calificación
2,3
Autor
Andreas Stadler (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
21
No. de catálogo
V434498
ISBN (Ebook)
9783668758063
ISBN (Libro)
9783668758070
Idioma
Alemán
Etiqueta
megacities süden entstehungsgründe industrieländern entwicklungsländern
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Andreas Stadler (Autor), 2016, Megacities im globalen Süden. Entstehungsgründe in Industrieländern und Entwicklungsländern, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/434498
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