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Das fremdsprachenintensive Vorbereitungsjahr. Chance für die Förderung der individuellen Mehrsprachigkeit im Fremdsprachenunterricht an ungarischen Schulen

Título: Das fremdsprachenintensive Vorbereitungsjahr. Chance für die Förderung der individuellen Mehrsprachigkeit im Fremdsprachenunterricht an ungarischen Schulen

Redacción Científica , 2014 , 17 Páginas , Calificación: sehr gut

Autor:in: Enikő Jakus (Autor)

Didáctica de la asignatura Alemán - Alemán como idioma extranjero
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Resumen Extracto de texto Detalles

In Ungarn existiert eine besondere Form des institutionellen Fremdsprachenlernens in der sekundären Bildung, die als NyEK (nyelvi előkészítő évfolyam: fremdsprachenintensives Vorbereitungsjahr / FVJ) bekannt ist. Es erfüllt grundsätzlich bildungspolitische Ziele, denen eine Bestandsaufnahme zu vorhandenen Fremdsprachenkenntnissen der ungarischen Bevölkerung zugrunde liegt. Das Konzept des FVJ wurde entwickelt, um Lernenden eine möglichst intensive Beschäftigung mit einer Fremdsprache zu ermöglichen und dadurch zugleich auch eine solide Basis für das Erlernen einer zweiten Fremdsprache zu schaffen. Im Beitrag wird gezeigt, wie der Sprachunterricht im FVJ zur Umsetzung der genannten bildungspolitischen Ziele beitragen kann. Es wird ein Überblick darüber geboten, wie die sekundäre Bildung in Ungarn bislang von der Einführung von FV-Jahrgängen profitieren konnte, welche Schwierigkeiten und Herausforderungen sich dabei für Schüler und Lehrkräfte ergeben haben. Darüber hinaus wird auf weitere, bis heute oft ungenutzte Potenziale eingegangen, die zur Förderung von Mehrsprachigkeit in FV-Jahrgängen einen wichtigen Beitrag leisten können – durch die angemessene Ausnutzung dieser Möglichkeiten könnte sich diese Lernform nämlich auch längerfristig als äußerst effektiv und verlässlich erweisen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das FVJ im bildungspolitischen Kontext

3. Das FVJ von den Anfängen bis heute

3.1. Die ersten Erfahrungen mit FV-Jahrgängen

3.2. Untersuchungen über FV-Jahrgänge

3.3. Vorbereitungsjahrgänge heute

3.4. Die Rolle des Lehrers in Vorbereitungsjahrgängen

3.4.1. Besondere Herausforderungen

3.4.2. Besondere Aufgaben eines Lehrers im Vorbereitungsjahrgang

4. Zur Relevanz der Bezugswissenschaften für den intensiven Sprachunterricht im FVJ

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das in Ungarn eingeführte "fremdsprachenintensive Vorbereitungsjahr" (FVJ) als bildungspolitisches Instrument zur Förderung individueller Mehrsprachigkeit. Ziel ist es, die Effektivität dieses Programms zu analysieren, bisherige Erfahrungen der Akteure (Schüler und Lehrkräfte) aufzuarbeiten und Potenziale aufzuzeigen, wie durch eine stärkere Einbeziehung wissenschaftlicher Erkenntnisse, etwa aus der kontrastiven Linguistik und Mehrsprachigkeitsdidaktik, die Sprachlernprozesse optimiert werden können.

  • Bildungspolitischer Kontext und Zielsetzung des FVJ in Ungarn
  • Analyse bisheriger Erfahrungen und Herausforderungen in der Schulpraxis
  • Rolle und Aufgabenprofile von Lehrkräften in intensiven Lernformen
  • Relevanz von Bezugswissenschaften wie kontrastiver Linguistik und Tertiärsprachenforschung
  • Strategien zur Förderung individueller Mehrsprachigkeit und Kooperationsdidaktik

Auszug aus dem Buch

3.4.1. Besondere Herausforderungen

Hohe Stundenzahlen können nicht nur das Lerntempo intensivieren, sondern kurz- oder längerfristig auch zum Verlust von Motivation (bis hin zur „Erschöpfung“) führen. Die Herausforderungen beginnen dabei bereits bei der Aufnahmeprüfung: Seit 2008 dürfen hier FVJ-Schulen die fremdsprachlichen Kompetenzen der Lernenden nicht prüfen, so dass oft nur auf Ergebnisse der zentralen Prüfungen zurückgegriffen werden kann, ohne zu wissen, wie die Schüler ihr Fremdsprachenwissen erworben haben. Die daraus resultierende Heterogenität unter den Lernern bereitet am Anfang des Schuljahres in der Regel v.a. bei der Gruppeneinteilung ernsthafte Probleme. Es ist kaum möglich, homogene Lernergruppen zu bilden, weshalb die Lehrer breit gefächerte Kenntnisse über Differenzierungsmöglichkeiten (z.B. die Förderung von schwächeren Schülern) besitzen soll(t)en.

Bestimmt werden soll auch, wie viele Lehrkräfte in einem Vorbereitungsjahrgang unterrichten und wie sie ihre Aufgabenbereiche aufteilen. Sie sollten einerseits die Anforderungen so stellen, dass sich die Schüler des „Lernens“ im alltäglich-herkömmlichen Sinn nicht entwöhnen. Erhöhte Stundenzahlen in der Fremdsprache mit mangelnden Anforderungen in anderen Fächern (z.B. durch die unterrepräsentierten naturwissenschaftlichen Fächer) können dazu führen, dass die Schüler unterfordert werden oder nach einer abgelegten Sprachprüfung am Fremdsprachenlernen nicht mehr interessiert sind, was ihre Motivation auch allgemein schwächt bzw. schwächen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Einführung fremdsprachenintensiver Vorbereitungsjahrgänge in Ungarn vor, skizziert deren bildungspolitische Ziele und definiert die zentrale Fragestellung der Arbeit bezüglich der Förderung individueller Mehrsprachigkeit.

2. Das FVJ im bildungspolitischen Kontext: Hier werden die Ursachen für die Entstehung des FVJ erläutert, wobei insbesondere auf nationale Forschungsergebnisse zur Fremdsprachenkompetenz sowie auf europäische Initiativen wie den Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen verwiesen wird.

3. Das FVJ von den Anfängen bis heute: Dieser Abschnitt bietet einen Rückblick auf die Entwicklung des Programms, analysiert empirische Befunde, diskutiert die heutige Relevanz durch neue Rahmenlehrpläne und beleuchtet die Rolle der Lehrkräfte in dieser speziellen Lernform.

4. Zur Relevanz der Bezugswissenschaften für den intensiven Sprachunterricht im FVJ: In diesem Teil wird die Bedeutung der kontrastiven Linguistik, der Spracherwerbsforschung und der Fremdsprachendidaktik für die Gestaltung effektiver Lernprozesse und die Förderung der Mehrsprachigkeit hervorgehoben.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Chancen des FVJ zusammen und formuliert Bedingungen, unter denen die Förderung individueller Mehrsprachigkeit erfolgreich gelingen kann, wobei der Fokus auf kooperativer Didaktik und Lehrerqualifikation liegt.

Schlüsselwörter

Fremdsprachenunterricht, Vorbereitungsjahrgang, Ungarn, Mehrsprachigkeit, Fremdsprachendidaktik, kontrastive Linguistik, Tertiärsprachenerwerb, Lehrerrolle, Lernmotivation, Bildungsplanung, heterogene Lerngruppen, Sprachlernerfahrung, interkulturelle Kompetenz, Handlungsfähigkeit, Schulpraxis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das in Ungarn praktizierte fremdsprachenintensive Vorbereitungsjahr (FVJ) und untersucht dessen Potenzial zur Förderung individueller Mehrsprachigkeit bei Schülern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die bildungspolitische Begründung des FVJ, die Herausforderungen in der praktischen Schulumsetzung, die Rolle der Lehrkräfte sowie die Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Verbesserung des Sprachlernprozesses.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie das FVJ durch eine gezielte wissenschaftliche Fundierung (insbesondere durch Ansätze der Mehrsprachigkeitsdidaktik) noch effektiver genutzt werden kann, um echte Mehrsprachigkeitsprofile bei Lernenden zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine analytische Aufarbeitung, die bildungspolitische Rahmenvorgaben, empirische Untersuchungen zu FV-Jahrgängen und Theorien der Angewandten Linguistik (z.B. Tertiärsprachenforschung, kontrastive Analyse) integriert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Historie und den Erfahrungen des FVJ, der Rolle des Lehrers in diesem Kontext sowie der Bedeutung von Bezugswissenschaften für die Optimierung des intensiven Sprachunterrichts.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Mehrsprachigkeitsdidaktik, kontrastive Linguistik, Tertiärsprachenerwerb, institutioneller Fremdsprachenunterricht und die spezifische ungarische Bildungsform des FVJ.

Welche Rolle spielt die kontrastive Analyse im FVJ-Unterricht?

Die kontrastive Analyse dient dazu, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Sprachsystemen bewusst zu machen, um Lernschwierigkeiten gezielter anzugehen und Transfererscheinungen beim Erwerb einer dritten Sprache konstruktiv zu nutzen.

Welche Konsequenzen zieht die Autorin für die Lehrerausbildung?

Die Autorin fordert eine stärkere Einbindung der Mehrsprachigkeitsdidaktik und konkreter methodischer Strategien für intensive Lernformen in die universitäre Ausbildung, um angehende Lehrkräfte auf die Herausforderungen der Heterogenität vorzubereiten.

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Detalles

Título
Das fremdsprachenintensive Vorbereitungsjahr. Chance für die Förderung der individuellen Mehrsprachigkeit im Fremdsprachenunterricht an ungarischen Schulen
Universidad
Eötvös Loránd University
Calificación
sehr gut
Autor
Enikő Jakus (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
17
No. de catálogo
V434810
ISBN (Ebook)
9783668770614
ISBN (Libro)
9783668770621
Idioma
Alemán
Etiqueta
vorbereitungsjahr chance förderung mehrsprachigkeit fremdsprachenunterricht schulen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Enikő Jakus (Autor), 2014, Das fremdsprachenintensive Vorbereitungsjahr. Chance für die Förderung der individuellen Mehrsprachigkeit im Fremdsprachenunterricht an ungarischen Schulen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/434810
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