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Die Rolle der Sprachbasis bei der Förderung der fremdsprachigen Textproduktion

Titel: Die Rolle der Sprachbasis bei der Förderung der fremdsprachigen Textproduktion

Ausarbeitung , 2015 , 19 Seiten , Note: sehr gut

Autor:in: Enikő Jakus (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Fremdsprache, DaF
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In diesem Artikel wird ein Forschungsvorhaben im Bereich DaF zur Rolle der Sprachbasis im fremdsprachigen Textproduktionsprozess vorgestellt. Diese Forschung liegt einer zukünftigen Dissertation zugrunde, die an der Doktorandenschule für Angewandte Linguistik an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Eötvös Loránd in Budapest eingereicht wird. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen die interlingualen Transferprozesse beim Textproduktionsprozess, die Sprachlernende mit L1 Ungarisch in L2 oder L3 Deutsch durchlaufen.

Der Beitrag gliedert sich in folgende thematische Teile: in der Einleitung wird auf die Aktualität des Themas eingegangen, im darauf folgenden Teil werden die Problemstellung der Forschung bzw. die Relevanz des Erkenntnisinteresses dargestellt. Anschließend werden Ziele der zu entstehenden wissenschaftlichen Arbeit bzw. Ziele der geplanten empirischen Forschung thematisiert. Nach der Skizzierung der Forschungsfragen, -hypothesen und der geplanten Forschungsmethoden endet der Artikel mit einem Ausblick auf den gehofften wissenschaftlichen Ertrag der Arbeit bzw. über ihren Ertrag für praxisorientierten Fremdsprachenunterricht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. PROBLEMSTELLUNG

3. BEGRIFFLICHKEIT

4. ERKENNTNISINTERESSEN

5. FORSCHUNGSFRAGEN und -HYPOTHESEN

6. FORSCHUNGSDESIGN

7. WISSENSCHAFTLICHER ERTRAG BZW. ERTRAG FÜR DIE PRAXIS

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle der Sprachbasis – insbesondere des grammatischen Wissens und der Valenztheorie – im fremdsprachigen Textproduktionsprozess von ungarischen Lernenden. Ziel ist es, durch eine Kombination aus quantitativen und qualitativen Methoden aufzudecken, wie interlinguale Transferprozesse bei der Produktion von deutschen Satzstrukturen ablaufen und wie diese Erkenntnisse zur Optimierung des Fremdsprachenunterrichts beitragen können.

  • Analyse der Rolle der Sprachbasis und des grammatischen Wissens bei der Textproduktion
  • Untersuchung von interlingualen Transferprozessen (L1 Ungarisch, L2/L3 Deutsch/Englisch)
  • Anwendung der Valenztheorie als Modell zur Fehleranalyse und Strukturuntersuchung
  • Optimierung des institutionellen Fremdsprachenunterrichts durch Lehrerbewusstsein und didaktische Konzepte

Auszug aus dem Buch

1. EINLEITUNG

Infolge der Globalisierung bzw. der Entwicklung der Mobilität haben Fremdsprachenkenntnisse in der heutigen Welt einen besonders hohen Stellenwert. Sie schaffen Zugang zu anderen Menschen aus anderen Kulturen und ermöglichen ihre Verständigung im internationalen Kontext. In Europa war Mehrsprachigkeit bis zur Entstehung der Nationalstaaten im 18. und 19. Jahrhundert eine Normalität, die nach der Entstehung der europäischen Einheit des 20. Jahrhunderts und durch das Verschwinden der politischen Grenzen wieder an Bedeutung zugenommen hat (Feld-Knapp, 2014a: 15-16). Kulturelle Vielfalt und Mehrsprachigkeit sind also auch heute in Europa Realität und als Potenzial vorhanden.

Wenn aber Menschen aus verschiedenen Ländern in Europa aufeinandertreffen, wird meistens Englisch als Verkehrssprache Nummer Eins, als lingua franca verwendet, das vorhin erwähnte Potenzial des traditionellen mehrsprachigen Europas wird dementsprechend selten ausgenutzt. Für Sprachlernende mit L1 Ungarisch bedeutet es eine besonders große Herausforderung, einen Zugang z.B.: zu den germanischen Sprachen wie Englisch oder Deutsch zu schaffen. Das Ungarische als Teil der finnougrischen Sprachfamilie befindet sich nämlich in Europa in einer isolierten Situation, indem es sprachgenetisch weit von den anderen europäischen Sprachen steht. Die wichtigste Frage im ungarischen Kontext ist aus diesem Grund in Bezug auf das Fremdsprachenlernen, wie der Prozess der Aneignung der erwähnten Fremdsprachen für Sprachlernende mit L1 Ungarisch optimiert werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Das Kapitel führt in die Relevanz von Mehrsprachigkeit und Fremdsprachenlernen im europäischen Kontext ein und definiert die zentrale Rolle der Sprachbasis für den Spracherwerb.

2. PROBLEMSTELLUNG: Es wird die Herausforderung für ungarische Lernende skizziert, bedingt durch die isolierte sprachgenetische Position des Ungarischen, und die Notwendigkeit zur Optimierung der grammatischen Kompetenz betont.

3. BEGRIFFLICHKEIT: Dieses Kapitel klärt grundlegende Termini wie Fremdsprache, Tertiärsprache, Mehrsprachigkeit sowie die unterschiedlichen Ebenen des Begriffs Grammatik für die Forschungsarbeit.

4. ERKENNTNISINTERESSEN: Hier werden die Forschungsziele definiert, insbesondere die Untersuchung von Satzstrukturen als Indikator für grammatisches Wissen und die Qualität von Schülertexten.

5. FORSCHUNGSFRAGEN und -HYPOTHESEN: Das Kapitel formuliert konkrete Fragen zu Satzstrukturschwierigkeiten und interlingualem Transfer sowie die entsprechenden prüfbaren Hypothesen.

6. FORSCHUNGSDESIGN: Es wird der methodische Rahmen der Arbeit beschrieben, der aus einer quantitativen und qualitativen Erhebung, Textanalysen und retrospektiven Interviews besteht.

7. WISSENSCHAFTLICHER ERTRAG BZW. ERTRAG FÜR DIE PRAXIS: Abschließend wird der Nutzen der Forschung für die pädagogische Praxis und die Weiterentwicklung des Lehrerbewusstseins im Fremdsprachenunterricht dargelegt.

Schlüsselwörter

Sprachbasis, Textproduktion, Fremdsprachenunterricht, Valenztheorie, Mehrsprachigkeit, Interlingualer Transfer, Lernertextanalyse, Deutsch als Fremdsprache, Satzstruktur, Sprachbewusstsein, Tertiärsprachenlernen, Sprachdidaktik, Fehleranalyse, Textkompetenz, Ungarn.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Forschungsarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie ungarische Lernende bei der Textproduktion im Deutschen sprachstrukturelle Mittel verwenden und welche Rolle dabei interlinguale Transferprozesse spielen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die Schwerpunkte liegen auf der Valenzgrammatik, dem Einfluss der L1 auf den Erwerb von Fremdsprachen sowie der didaktischen Optimierung des Fremdsprachenunterrichts im ungarischen Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist die Förderung der Textproduktion bei Lernenden mit L1 Ungarisch durch eine systematische Untersuchung von Satzstrukturen und die Optimierung des Lernprozesses.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Forschung ist methodisch gemischt angelegt: Es werden schriftliche Tests, Fehleranalysen von Lernertexten sowie retrospektive Interviews durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der theoretischen Fundierung der Begriffe, der Problemstellung der Sprachkonstellation, der Ableitung von Forschungsfragen und der detaillierten Beschreibung des methodischen Vorgehens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Sprachbasis, Valenztheorie, Textproduktion, Mehrsprachigkeit und interlingualer Transfer.

Warum ist das Ungarische für diese Untersuchung besonders relevant?

Aufgrund der genetischen Isolation des Ungarischen im Vergleich zu germanischen Sprachen ergeben sich spezifische Herausforderungen bei der Aneignung von Sprachen wie Deutsch oder Englisch, die eine kontrastive Analyse notwendig machen.

Welche Rolle spielt die Valenztheorie?

Sie dient als linguistisches Modell, um die Satzstruktur und die grammatische Korrektheit bei der Textproduktion präzise zu analysieren und Fehlerursachen besser zu verstehen.

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Details

Titel
Die Rolle der Sprachbasis bei der Förderung der fremdsprachigen Textproduktion
Hochschule
Eötvös Loránd Universität
Note
sehr gut
Autor
Enikő Jakus (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
19
Katalognummer
V434813
ISBN (eBook)
9783668765115
ISBN (Buch)
9783668765122
Sprache
Deutsch
Schlagworte
rolle sprachbasis förderung textproduktion
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Enikő Jakus (Autor:in), 2015, Die Rolle der Sprachbasis bei der Förderung der fremdsprachigen Textproduktion, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/434813
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Leseprobe aus  19  Seiten
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