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Das Männerchorwesen zwischen 1890 und 1914

Ein Instrument zur Kriegsbegeisterung der Bevölkerung

Título: Das Männerchorwesen zwischen 1890 und 1914

Trabajo Escrito , 2015 , 9 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Musicología - Otras
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Diese Arbeit versucht, auf wenigen Seiten Tendenzen der Kriegsbegeisterung der Bevölkerung durch die Instrumentalisierung der Männerchöre zwischen 1890 und 1914 aufzuzeigen.
Nach einer knapp gefassten historischen Einordnung dieses Zeitabschnittes folgt eine Zusammenfassung anhand der ausgewählten Bereiche „Kaiserlicher Einfluss“ und „Volksliederbuch für Männerchor“ (, die sicherlich durch weitere Bereiche zu ergänzen wäre), die zeigt, wie sehr die Institution der Männerchöre für Propagandazwecke genutzt wurde.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. 1890 bis 1914: Historische Einordnung

3. Das Männerchorwesen zwischen 1890 bis 1914

3.1 Kaiserlicher Einfluss

3.2 Volksliederbuch für Männerchor

3.3 Instrumentalisierung zur Kriegsbegeisterung der Bevölkerung

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle des Männerchorwesens zwischen 1890 und 1914 als ein Instrument zur Förderung der Kriegsbegeisterung innerhalb der Bevölkerung des Deutschen Kaiserreichs. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwiefern durch gezielte Liedauswahl und staatlich beeinflusste Veranstaltungen eine ideologische Indoktrination stattfand.

  • Historische Einordnung des Zeitraums 1890 bis 1914
  • Einfluss der Monarchie auf das Chorwesen
  • Bedeutung des „Volksliederbuchs für Männerchor“ als Propagandainstrument
  • Verbindung von musikalischer Erziehung und militaristischer Ideologie
  • Tendenzen der Instrumentalisierung zur Kriegsbegeisterung

Auszug aus dem Buch

3.1 Kaiserlicher Einfluss

Die machthabenden Organe der Monarchie jener Zeit haben großes Interesse daran, das Männerchorwesen nachhaltig zu fördern. Es ist eins der zahlreichen Instrumente, um Gedankengut zu verbreiten und die Kriegsbegeisterung der Massen weiter anzuheizen. Neben der Musik werden weitere Lebensbereiche von dieser Ideologie durchdrungen. Neben Sportvereinen und der Schule sind auch Kriegsvereine weit verbreitet. Ludwig Quidde bezeichnet sie als „wirksames Mittel, die klein-bürgerliche Gesellschaft mit dem Geist des Militarismus zu durchdringen“8.

Am 27. Januar 1895 gibt Kaiser Wilhelm II. folgenden Erlass bekannt:

„Zu meiner Freude habe ich in letzter Zeit mehrfach Gelegenheit gehabt, wahrzunehmen, wie die Deutschen Männergesangsvereine bestrebt sind, den vaterländischen Gesang zu pflegen und zu fördern. Eingedenk dessen, daß Deutsches Lied und Deutscher Sang alle Zeit auf die Veredelung der Volksseele einen segensreichen Einfluß geübt und die Nation in der Treue gegen Gott, Thron, Vaterland und Familie gestärkt haben, wünsche Ich am heutigen Tage Meiner warmen Theilnahme an diesen Bestrebungen besonders Ausdruck zu geben. Zu dem Ende will Ich hierdurch einen Wanderpreis stiften, welcher bei einem etwa jährlich zu veranstaltenden Wettstreite Deutscher Männergesangsvereine dem jedesmaligen Sieger für die beste Leistung auf diesem Gebiete zuerkannt werden soll …“9

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt das Ziel der Arbeit, Tendenzen der Kriegsbegeisterung durch Männerchöre zwischen 1890 und 1914 aufzuzeigen, und ordnet die methodische Herangehensweise ein.

2. 1890 bis 1914: Historische Einordnung: Dieses Kapitel skizziert die gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen des Kaiserreichs unter Wilhelm II. und betont die Dominanz von Nationalismus und Militarismus.

3. Das Männerchorwesen zwischen 1890 bis 1914: Das Hauptkapitel analysiert, wie Männerchöre als Plattformen für staatliche Propaganda und Patriotismus genutzt wurden.

3.1 Kaiserlicher Einfluss: Hier wird der gezielte Einfluss des Kaisers auf das Chorwesen durch Erlasse und die Stiftung von Wanderpreisen beleuchtet.

3.2 Volksliederbuch für Männerchor: Dieses Kapitel beschreibt die Entstehung und Zielsetzung des 1906 veröffentlichten Liederbuchs als Mittel zur ideologischen Gleichschaltung.

3.3 Instrumentalisierung zur Kriegsbegeisterung der Bevölkerung: Hier wird der Zusammenhang zwischen der moralischen Prägung durch Chorgesang und der erzeugten Kriegsbegeisterung untersucht.

4. Fazit: Das Fazit stellt fest, dass das Chorwesen zwar nicht der alleinige, aber ein bedeutender Faktor der gesellschaftlichen Prägung war und die damaligen Werte bis in die Moderne fortwirken.

Schlüsselwörter

Männerchorwesen, Kaiserreich, Kriegsbegeisterung, Wilhelm II., Volksliederbuch, Instrumentalisierung, Militarismus, Patriotismus, Propaganda, Sozialisation, Liedauswahl, Monarchie, Indoktrination, deutsche Kulturgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die gesellschaftliche Rolle von Männerchören im Deutschen Kaiserreich zwischen 1890 und 1914 als Instrument zur Förderung der Kriegsbegeisterung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören der Einfluss des Kaisers auf das Vereinswesen, die Bedeutung patriotischer Liedauswahl und die Verbindung von Musik mit militaristischer Ideologie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Institutionen wie Männerchöre systematisch für Propagandazwecke genutzt wurden, um die Bevölkerung emotional an die Monarchie zu binden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine historische Analyse von Zeitzeugnissen, Erlassen und zeitgenössischer Literatur, um Tendenzen der gesellschaftlichen Indoktrination zu identifizieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Einordnung, die Untersuchung kaiserlicher Einflussnahmen, die Analyse des „Volksliederbuchs für Männerchor“ und die Betrachtung der allgemeinen Instrumentalisierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Kriegsbegeisterung, Männerchorwesen, Militarismus, Indoktrination und Kaiserreich.

Welche Funktion hatten die durch den Kaiser gestifteten Wanderpreise?

Die Preisverleihungen dienten als aufwendige, kaiserliche Zurschaustellung, die den Patriotismus stärken und die Macht der Monarchie unterstreichen sollte.

Inwiefern beeinflusste das "Volksliederbuch für Männerchor" die Gesellschaft?

Es fungierte als verbindendes Element der verschiedenen Gesellschaftsklassen und zielte darauf ab, durch gezielte Liedauswahl bestimmte nationale und soldatische Werte zu vermitteln.

Final del extracto de 9 páginas  - subir

Detalles

Título
Das Männerchorwesen zwischen 1890 und 1914
Subtítulo
Ein Instrument zur Kriegsbegeisterung der Bevölkerung
Universidad
TU Dortmund  (Institut für Musik und Musikwissenschaft)
Calificación
2,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
9
No. de catálogo
V434821
ISBN (Ebook)
9783668762237
ISBN (Libro)
9783668762244
Idioma
Alemán
Etiqueta
Männerchorwesen Chor Gesang Krieg Instrumentalisierung Kaiserreich Kaiser Volklieder Volksliederbuch Männer Propaganda Wilhelm II Weimarer Republik Militär Ideologie Deutschland
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2015, Das Männerchorwesen zwischen 1890 und 1914, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/434821
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