Im Rahmen der Weiterbildung zur pflegerischen Leitung wurde von mir das Projekt „Leitfaden zum Umgang mit Leihinstrumenten“ durchgeführt.
Die Anzahl der Leihsiebe im Krankenhaus ist signifikant gestiegen. Der organisatorische Aufwand ist immer sehr hoch, da die Systeme jedes Mal den kompletten Instrumentenkreislauf in der ZSVA durchlaufen müssen. Angefangen bei der Kontrolle der Instrumente und Implantate, über die Reinigung und Desinfektion bis hin zur Sterilisation, jeweils vor und nach der Anwendung des Systems. Das bedeutet erheblichen zeitlichen sowie personellen Aufwand. Um meinem Team und mir die Arbeit etwas zu erleichtern, wollte ich einen Leitfaden zum Umgang mit Leihinstrumenten erstellen.
Mir liegt dieses Projektthema auch persönlich sehr am Herzen, da die Flut an Leihinstrumenten immer weiter zunimmt und qualifiziertes Personal für die ZSVA nicht leicht zu finden ist. Also wollte ich den Mitarbeitern der ZSVA, sowie auch den Mitarbeitern der OP-Abteilung die Prozesse vereinfachen. Hierzu war es mir wichtig eine klare Struktur und einen einheitlichen Leitfaden zu schaffen und die bereits vorhandenen Dokumente zu optimieren. Die Ziele, die ich mit meinem Projekt erreichen möchte, sind folgende:
- mehr Übersicht,
- einheitliche Handlungspfade,
- Patientensicherheit gewährleisten,
- Zeitersparnis durch optimierte Prozesse,
- Kostenersparnis.
Inhaltsverzeichnis
1. Projektanlass
1.1 Themenwahl
1.2 Persönliches Interesse
1.3 Darstellung des Arbeitsumfeldes
1.4 Ausgangssituation
2. Projektbeschreibung
2.1 Projektauftrag
2.2 Projektziele
2.3 Projektplan
2.4 Projektgruppe
2.5 Meilensteine
3. Projektschritte/Projektverlauf
3.1 Erstes Projektgruppentreffen
3.2 Zweites Projektgruppentreffen
3.3 Probelauf
3.4 Drittes Projektgruppentreffen
3.5 Finale Umsetzung
3.6 Stolpersteine/ Schwierigkeiten
4. Projektergebnis
4.1 Aktueller Stand und Ergebnis
4.2 Noch zu erledigende Schritte
4.3 Fazit
4.4 Danksagung
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Projektarbeit ist die Prozessoptimierung beim Umgang mit Leihinstrumenten, um durch die Einführung eines strukturierten Leitfadens sowie einer standardisierten Checkliste die Patientensicherheit zu erhöhen und den Arbeitsalltag für das Personal in der ZSVA und im OP zu erleichtern.
- Strukturierung der Leihinstrumentenprozesse
- Erhöhung der Patientensicherheit durch lückenlose Dokumentation
- Einführung einer standardisierten Checkliste
- Optimierung der Kommunikation und Nachvollziehbarkeit
- Zeit- und Kostenersparnis durch effizientere Arbeitsabläufe
Auszug aus dem Buch
1. Projektanlass
Im Rahmen der Weiterbildung zur pflegerischen Leitung wurde von mir, Corinna Dallmeier, das Projekt „Leitfaden zum Umgang mit Leihinstrumenten“ durchgeführt.
1.1 Themenwahl
Seit dem Chefarztwechsel in der Unfallchirurgie/Orthopädie ist die Anzahl der Leihsiebe signifikant gestiegen. Bis 2015 hatten wir im Kreiskrankenhaus im Durchschnitt 4,5 Leihsysteme pro Monat im Haus z.B. für Hallux-OPs oder Schlittenprothesen. Seit 2016 haben wir durchschnittlich 14,2 Leihsiebe monatlich im Haus.
Der organisatorische Aufwand ist immer sehr hoch, da die Systeme jedes Mal den kompletten Instrumentenkreislauf in der ZSVA durchlaufen müssen. Angefangen bei der Kontrolle der Instrumente und Implantate, über die Reinigung und Desinfektion bis hin zur Sterilisation, jeweils vor und nach der Anwendung des Systems. Das bedeutet erheblichen zeitlichen sowie personellen Aufwand.
Um meinem Team und mir die Arbeit etwas zu erleichtern, wollte ich einen Leitfaden zum Umgang mit Leihinstrumenten erstellen. Dies wurde auch von der Geschäftsleitung als sinnvoll angesehen und so erteilte mir Herr E. am 20.04.2017 die Zustimmung, dieses Projekt durchzuführen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Projektanlass: Beschreibt die steigende Anzahl an Leihinstrumenten im Kreiskrankenhaus und die daraus resultierende Notwendigkeit, Prozesse durch einen Leitfaden zu optimieren.
2. Projektbeschreibung: Definiert die Ziele des Projekts wie Prozessoptimierung, Patientensicherheit und Effizienzsteigerung sowie die Zusammensetzung der Projektgruppe.
3. Projektschritte/Projektverlauf: Dokumentiert den chronologischen Ablauf von der Recherche über die verschiedenen Projektgruppentreffen bis hin zum Probelauf und der finalen Umsetzung.
4. Projektergebnis: Zieht Bilanz über die erreichten Ziele und den aktuellen Umsetzungsstand der neuen Arbeitsanweisungen und Checklisten.
Schlüsselwörter
Leihinstrumente, ZSVA, Prozessoptimierung, Checkliste, Patientensicherheit, Instrumentenkreislauf, Sterilisation, OP-Management, Dokumentation, Qualitätsmanagement, Arbeitsanweisung, Unfallchirurgie, Orthopädie, Leitfaden, Krankenhausmanagement
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Entwicklung und Implementierung eines Leitfadens zur Optimierung des Umgangs mit Leihinstrumenten in einem Kreiskrankenhaus.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit fokussiert sich auf die Prozesssteuerung in der ZSVA, die Dokumentation von Leihsystemen, das Qualitätsmanagement im OP sowie die Arbeitssicherheit und Effizienzsteigerung des Personals.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das primäre Ziel ist es, durch eine strukturierte Checkliste und einheitliche Handlungspfade die Arbeitsprozesse zu erleichtern, die Nachvollziehbarkeit zu verbessern und die Patientensicherheit zu gewährleisten.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es wurde eine praxisorientierte Projektarbeit durchgeführt, die auf Analysen des IST-Zustands, Literaturrecherche, interdisziplinären Projektgruppentreffen und einem praktischen Probelauf basiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Projektbeschreibung, die detaillierte Darstellung des Projektverlaufs mit Meilensteinen und die konkreten Schritte zur Umsetzung der neuen Arbeitsanweisungen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Prozessoptimierung, Leihinstrumente, ZSVA, Checkliste, Patientensicherheit und Qualitätsmanagement gekennzeichnet.
Warum wurde eine Checkliste als Kerninstrument gewählt?
Die Checkliste dient dazu, den organisatorischen Aufwand zu minimieren, Verwechslungen zu vermeiden und eine lückenlose Dokumentation über den gesamten Weg des Leihsystems sicherzustellen.
Wie wurde mit Stolpersteinen während des Projekts umgegangen?
Herausforderungen wie personelle Veränderungen durch Schwangerschaft oder häufige Ausfälle wurden durch kurze Dienstwege, direkte Kommunikation und eine flexible Rollenbesetzung innerhalb der Projektgruppe gelöst.
- Citation du texte
- Corinna Dallmeier (Auteur), 2018, "Einfach Leihen". Leitfaden zum Umgang mit chirurgischen Leihinstrumenten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/434962