Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Medios / Comunicación - Multimedia, internet, nuevas tecnologías

Politische Inhalte und Beeinflussung in sozialen Netzwerken am Beispiel Facebook

Título: Politische Inhalte und Beeinflussung in sozialen Netzwerken am Beispiel Facebook

Trabajo de Seminario , 2017 , 11 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Conrad Borchers (Autor)

Medios / Comunicación - Multimedia, internet, nuevas tecnologías
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Was sind die gesellschaftlichen Implikationen von „Hasskommentaren“, „Filterblasen“, „Big Data“ und „Falschmeldungen“? Am Beispiel Facebook wird auf Grundlage von Gesetzestexten und wissenschaftlichen Arbeiten die individuelle, gesellschaftliche und staatliche Verantwortung im Zeitalter der Digitalisierung beleuchtet.

"Das Internet ist für uns alle Neuland (...)." - Angela Merkel am 19.06.2013

Dieses Zitat, welches nach mittlerweile 4 Jahren immer noch im Bewusstsein unserer Gesellschaft ist, wurde 2013 unmittelbar nach dessen Äußerung mehrheitlich als Fauxpas bezeichnet. Nicht nur diese Bezeichnung, sondern die vielleicht unverhältnismäßige Bekanntheit des Zitats zeugt von einer Selbstverständlichkeit der festen Integration des Internets in unseren Alltag und speziell in die Politik. Das Internet ist Informationsquelle, es dient der Kommunikation und ist eine Diskussionsplattform. Die Relevanz des Internets stellt zukunftsweisende Fragen an Bildung, Forschung, Politik, Recht, Arbeitsmarkt und Medienkompetenzen. Gerade Letztgenanntes stellt eine besondere Motivation für diese Arbeit dar. Ohne eine kritische Auseinandersetzung mit dem Internet können die tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen, die das Internet mit sich bringt, nachteilig werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Facebook als soziales Netzwerk und Unternehmen

2.1. Allgemeine Betrachtung und Einführung

2.2. Die Rolle politischer Inhalte auf Facebook

3. Problemstellungen und Hypothesen

4. Verantwortung gegenüber undemokratischen Entwicklungen

4.1. Des Individuums

4.2. Des Staates

5. Gesetzliche Grundlagen

5.1. Grundgesetz

5.2. Netzwerkdurchsetzungsgesetz

6. Diskussion und Konklusion

7. Reflexion

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die Rolle von Facebook als politischer Akteur und hinterfragt, inwieweit soziale Netzwerke durch ihre Struktur und den Umgang mit Nutzerdaten demokratische Prozesse beeinflussen können, wobei insbesondere die Verantwortung von Individuen und staatlichen Institutionen im Kontext aktueller Gesetzgebungen wie dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz analysiert wird.

  • Struktur und Funktionsweise von Facebook als soziales Netzwerk und Wirtschaftsunternehmen
  • Einfluss von Algorithmen und Datenanalyse auf die politische Meinungsbildung
  • Verantwortung des Einzelnen im Umgang mit digitalen Informationen
  • Staatliche Handlungsspielräume und das Netzwerkdurchsetzungsgesetz
  • Dialektik zwischen Meinungsfreiheit im Netz und dem Schutz demokratischer Grundwerte

Auszug aus dem Buch

2.2. Die Rolle politischer Inhalte auf Facebook

Selbstverständlich nutzt nicht jeder Nutzer Facebook als Nachrichtendienst und für politische Inhalte und Diskussionen. Primär scheinen der Kontakt zu Bekannten und Freunden, sowie die Unterhaltung im Vordergrund zu stehen. So haben deutsche Unterhaltungsseiten wie "Faktastisch" stand August 2017 3,5 Millionen "Gefällt-mir" Angaben und erscheinen somit auf der Startseite ebenso vieler Nutzer. Spitzenpolitiker wie Angela Merkel haben demgegenüber maximal um die 2,4 Millionen solcher Angaben. Die größten Parteien Deutschlands, CDU und SPD, haben dabei unter 200.000 „Gefällt mir“ Angaben. Die AFD hat hingegen mehr Reichweite mit aktuell über 300.000 Angaben. Diese Reichweiten werden vor dem Hintergrund der zum Zeitpunkt der Erarbeitung dieser Arbeit kurz bevorstehenden Bundestagswahl 2017 zur politischen Werbung oder auch Informierung von potenziellen Wählern über Wahlkampfveranstaltungen genutzt.

Dies kann einerseits über die Seiten selbst geschehen oder auch über finanziell erworbene Werbeplätze auf der Startseite des Nutzers. Unter dem Begriff des „digitalen Wahlkampfes“ geben Parteien nicht unerhebliche Teile ihres Wahlkampfbudgets für Werbung im Internet aus. Wie hoch genau die Ausgaben dabei sind und welche Strategien dabei angewendet werden ist hierbei nicht transparent bzw. öffentlich. Jedes Engagement eines Nutzers auf Facebook hingegen ist dabei immer eine öffentliche oder halböffentliche Darlegung der individuellen politischen Überzeugung, die in Form von Information über den Nutzer automatisiert verarbeitet wird. Wendet man die Begriffe der Filterblase und des Wissensmanagements somit auf politische Inhalte an, entsteht die Gefahr einer Konfrontation des Nutzers mit einseitigen politischen Inhalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der gesellschaftlichen Veränderung durch das Internet und Definition des Untersuchungsgegenstandes Facebook als politischer Faktor.

2. Facebook als soziales Netzwerk und Unternehmen: Analyse der unternehmerischen Struktur von Facebook und der Bedeutung von Nutzerdaten für die algorithmische Steuerung von Inhalten.

3. Problemstellungen und Hypothesen: Herleitung der zentralen Forschungsfragen sowie Formulierung von Hypothesen zur Eignung von Facebook als politische Informationsquelle.

4. Verantwortung gegenüber undemokratischen Entwicklungen: Untersuchung der Rollen von Individuum und Staat bei der Wahrung demokratischer Standards in sozialen Netzwerken.

5. Gesetzliche Grundlagen: Erläuterung des verfassungsrechtlichen Rahmens und des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes im Kontext digitaler Hasskommentare.

6. Diskussion und Konklusion: Synthese der Ergebnisse mit der Schlussfolgerung, dass der Nutzer eigenverantwortlich eine aufgeklärte Medienkompetenz entwickeln muss.

7. Reflexion: Kritische Betrachtung des methodischen Vorgehens und der Herausforderungen bei der wissenschaftlichen Erarbeitung der Arbeit.

Schlüsselwörter

Facebook, Soziale Netzwerke, Politische Beeinflussung, Digitale Meinungsbildung, Filterblase, Wissensmanagement, Netzwerkdurchsetzungsgesetz, Demokratie, Rechtsstaat, Hasskommentare, Digitale Aufklärung, Medienkompetenz, Wahlkampf, Internet, Grundgesetz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Einfluss von sozialen Netzwerken, speziell Facebook, auf die politische Meinungsbildung und die damit verbundenen Herausforderungen für die Demokratie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören das Geschäftsmodell von Facebook, die algorithmische Selektion von Informationen, die Verantwortung der Nutzer sowie die staatliche Regulierung durch Gesetze.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Chancen und Gefahren von Facebook als politischem Faktor abzuwägen und aufzuzeigen, wie Nutzer und Gesetzgeber auf undemokratische Tendenzen reagieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit verfolgt einen dialektischen und deskriptiven Ansatz, der die Analyse von Gesetzestexten und digitalen Phänomenen mit einer kritischen Reflexion verbindet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Mechanismen der Nutzerbeeinflussung, die Rolle von Politik und Parteien im "digitalen Wahlkampf" sowie die Möglichkeiten und Grenzen des staatlichen Eingreifens.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Filterblase, digitale Aufklärung, wehrhafte Demokratie, Meinungsfreiheit, Hasskommentare und Wissensmanagement.

Warum wird das Netzwerkdurchsetzungsgesetz in der Arbeit thematisiert?

Das Gesetz wird als konkretes Beispiel für den Versuch des Staates angeführt, durch Regulierung gegen verfassungsfeindliche Inhalte vorzugehen, wobei dessen Effektivität und Problematik kritisch hinterfragt werden.

Welches Fazit zieht der Autor in Bezug auf die Verantwortung des Nutzers?

Der Autor schlussfolgert, dass staatliche Interventionen ihre Grenzen haben und das Individuum durch eine bewusste und aufgeklärte Mediennutzung der Gefahr politischer Manipulation aktiv begegnen muss.

Final del extracto de 11 páginas  - subir

Detalles

Título
Politische Inhalte und Beeinflussung in sozialen Netzwerken am Beispiel Facebook
Calificación
1,0
Autor
Conrad Borchers (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
11
No. de catálogo
V435135
ISBN (Ebook)
9783668762985
ISBN (Libro)
9783668762992
Idioma
Alemán
Etiqueta
facebook wahlkampf filterblase fake news social media soziale medien politik manipulation
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Conrad Borchers (Autor), 2017, Politische Inhalte und Beeinflussung in sozialen Netzwerken am Beispiel Facebook, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/435135
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  11  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint