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Zur Geschichte des Immersionsversprechens des Kinos im Spiegel des Filmplakats

Título: Zur Geschichte des Immersionsversprechens des Kinos im Spiegel des Filmplakats

Tesis de Máster , 2017 , 129 Páginas , Calificación: 2,2

Autor:in: Anonym (Autor)

Medios / Comunicación - Historia de los medios de comunicación
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Der wissenschaftliche Diskurs hat sich verändert. Wo im 19. und teilweise auch 20. Jahrhundert noch viele Zusammenhänge als trivial und einfach gegeben akzeptiert wurden, ist das Bewusstsein für kritische Auseinandersetzung mit trivial erscheinenden Fragestellungen des Alltages angestiegen. Als Beispiel dafür lässt sich der Begriff der Immersion ansehen. Seit den ersten Darstellungen durch die bildende Kunst werden Medien aktiv rezipiert. Die dadurch entstehende Rezeptionswirkung stellt einen kausalen Zusammenhang mit dem Verständnis unseres gesellschaftlichen Lebens her.

Der stetige menschliche Fortschrittsgedanke ermöglichte erste optische Neuerungen in der Darstellung durch das wachsende Verständnis, Räumlichkeit visuell darzustellen. Durch die räumliche Wirkung von zweidimensionalen Gemälden und raumfüllenden Panoramen lässt sich bereits zu Zeiten der Antike feststellen, dass sich Rezipienten starker an das Medium binden lassen konnten. Die darstellende Kunst prägte das Altertum, das Mittelalter und blieb noch in der Neuzeit präsent. Durch die Kunst konnten Ansätze, die zur Verständnis unserer Welt von Nutzen waren, fundamentiert dargestellt und für die nächste Generation gesichert werden.

Durch das wachsende technische und naturwissenschaftliche Wissen etablierte sich das Streben nach neuen Alltagstechnologien. Auch die Kunst war davon betroffen und es wurden Wege gesucht, originalgetreue Abbildungen von reellen Begebenheiten erstellen zu können. Die Fotografie wurde erfunden, etabliert und im Laufe des 19. Jahrhunderts massentauglich gemacht. Der nächstfolgende Schritt ließ die Bilder „laufen lernen“ und es wurden zusammenhängende Bilder aufgenommen und in schneller Abfolge wiedergegeben. Der Film als Medium war geboren...

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Hinführung

1.2 Das Filmplakat als Teil des (Kino)-Filmes

1.3 Gegenstand, Fragestellung und Methode

1.4 Forschungüberblick

1.5 Zur Auswahl der Beispiele

2 Die Immersion

2.1 Der Begriff - Die Definition und die Kontextualisierung

2.2 Die verschiedenen Arten der Immersion

2.2.1 Die narrative Immersion

2.2.2 Die ludische Immersion

2.2.3 Räumliche Immersion

2.2.4 Emotionale Immersion

2.3 Erste Ansätze in der bildenden Kunst

3 Das Immersionsversprechen des Kinoplakats

3.1 Die Entwicklung des Films und die kohärente Evolution der Kinoplakate

3.1.1 Vom Kinomatographen bis zum Tonfilm - Die Anfänge

3.1.2 Der Tonfilm

3.1.3 Der Farbfilm

3.2 Der stereoskopische und der 3D-Film

3.2.1 Die Periode der Neuerscheinung

3.2.2 Die konvergente Ära

3.2.3 Das Festival of Britain

3.2.4 Das Aufkommen des 3D-Films im Kino

3.2.5 Die Renaissance des Panoramas

3.2.6 Der Erotik-Film

3.2.7 Die phantom rides - Der Vorläufer des IMAX-Kinos?

3.2.8 Die immersive Ära

3.2.9 Die digitale Ära

4 Das Immersionsversprechen am Objekt des Kinoplaktes

5 Fazit

5.1 Zusammenfassung der Ergebnisse

5.2 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die medienwissenschaftliche Fragestellung, wie das Filmplakat im historischen Kontext das Versprechen auf immersive Erfahrungen durch die Filmrezeption kommuniziert. Es wird analysiert, inwiefern Kinoplakate technische Innovationen und räumliche Aspekte als Werbemittel nutzen, um beim Rezipienten eine entsprechende Erwartungshaltung zu erzeugen.

  • Wissenschaftliche Fundierung des Begriffs der Immersion in der Medienwissenschaft
  • Analyse verschiedener Immersionsarten (narrativ, ludisch, räumlich, emotional)
  • Historische Entwicklung von Filmtechnologien (Tonfilm, Farbfilm, 3D/Stereoskopie)
  • Wechselwirkung zwischen filmischer Innovation und Gestaltung von Kinoplakaten
  • Untersuchung spezifischer Genres wie Erotikfilm und phantom rides

Auszug aus dem Buch

1.1. Hinführung

„Is immersion to be understood merely as a result of, and thus little more than a synonym for, realism? If so, what kind of simulation would this imply? This essay posits that two distinctly different modes, namely external and internal realism, could be responsible for the emergence of immersive experience, and, in particular, examines the effect of the latter. In this context, the specific characteristics of the potential for abstraction inherent in the moving image will be emphasized in order to analyze a wide and perhaps surprising variety of characteristics that point to its immersive potential.“1

Der wissenschaftliche Diskurs hat sich verändert. Wo im 19. und teilweise auch 20. Jahrhundert noch viele Zusammenhänge als trivial und und einfach gegeben akzeptiert wurden, ist das Bewusstsein für kritische Auseinandersetzung mit trivial erscheinenden Fragestellungen des Alltages angestiegen. Als Beispiel dafür lässt sich der Begriff der Immersion ansehen. Das vorgegangene Zitat soll dabei einführend die Tragweite des (medienwissenschaftlichen) Immersionsbegriffes skizzieren. Seit den ersten Darstellungen durch die bildende Kunst werden Medien aktiv rezipiert. Die dadurch entstehende Rezeptionswirkung stellt einen kausalen Zusammenhang mit dem Verständnis unseres gesellschaftlichen Lebens her.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die medienwissenschaftliche Untersuchung der Immersion ein und skizziert die methodische Vorgehensweise sowie die Zielsetzung der Arbeit.

2 Die Immersion: Dieses Kapitel verortet den Immersionsbegriff medienwissenschaftlich und differenziert zwischen verschiedenen Typen wie narrativer, ludischer, räumlicher und emotionaler Immersion.

3 Das Immersionsversprechen des Kinoplakats: Das Kapitel analysiert die historische Entwicklung der Filmtechnik und deren korrelierende Darstellung auf Kinoplakaten, um das Versprechen immersiver Erfahrungen zu untersuchen.

4 Das Immersionsversprechen am Objekt des Kinoplaktes: Hier wird das Filmplakat als Instrument der Kommunikationspolitik betrachtet und die paratextuelle Verbindung zwischen Film und Plakat zusammenfassend reflektiert.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen und diskutiert die Hypothese der Entwicklung von Werbestrategien in Bezug auf immersive Versprechen.

Schlüsselwörter

Immersion, Filmplakat, Kinogeschichte, Filmrezeption, Medienwissenschaft, Stereoskopie, 3D-Film, visuelle Kommunikation, Immersionsversprechen, Werbestrategie, Kinotechnik, Rezeptionserfahrung, Paratext, digitale Ära, Spektakel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die medienwissenschaftliche Beziehung zwischen Kinofilmen und ihren zugehörigen Plakaten, insbesondere im Hinblick darauf, wie diese Plakate das Versprechen auf eine immersive Filmerfahrung kommunizieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die theoretische Herleitung des Immersionsbegriffs, die historische Entwicklung filmtechnischer Innovationen (von frühen Filmen über 3D bis zur digitalen Ära) und die Analyse von Werbestrategien auf Kinoplakaten.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, wie Kinoplakate im historischen Kontext technisch bedingte Innovationen nutzen, um Erwartungen an ein immersives Filmerlebnis beim Zuschauer zu wecken.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine diskurs- und inhaltsanalytische Herangehensweise, wobei sie konkrete Beispiele von Kinoplakaten deskriptiv untersucht, um historische Konstanten und Veränderungen in der Werbepraxis zu identifizieren.

Welche Inhalte deckt der Hauptteil ab?

Der Hauptteil behandelt chronologisch die verschiedenen Phasen der Filmtechnik – Tonfilm, Farbfilm, 3D/Stereoskopie sowie die Renaissance des Panoramas – und vergleicht diese mit den Gestaltungsmustern der entsprechenden Filmplakate.

Was charakterisiert die in der Arbeit untersuchten Schlüsselwörter?

Die Schlüsselwörter beziehen sich auf die Schnittstelle zwischen technischer Filmgeschichte, visueller Gestaltung (Grafik/Design) und medienwissenschaftlicher Rezeptionstheorie, wobei der Fokus stets auf dem Begriff der Immersion liegt.

Welche Rolle spielt die 3D-Technik für die Argumentation des Autors?

Die 3D-Technik dient als zentrales Beispiel für eine technische Innovation, die das Versprechen auf Immersion direkt und offensiv auf Werbeplakaten thematisiert, um Zuschauer für das neue Seherlebnis zu gewinnen.

Was ist das zentrale Ergebnis in Bezug auf die Hypothese von Bernard Mendiburu?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass sich Mendiburus Hypothese – dass sich 3D als Standard etabliert und der Begriff "3D" schließlich von Postern verschwindet, da das Spektakuläre zur Normalität wird – in Teilen bewahrheitet hat, da heute eine gewisse Trivialisierung der immersiven Werbung feststellbar ist.

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Detalles

Título
Zur Geschichte des Immersionsversprechens des Kinos im Spiegel des Filmplakats
Universidad
University of Marburg
Calificación
2,2
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
129
No. de catálogo
V435164
ISBN (Ebook)
9783668762718
ISBN (Libro)
9783668762725
Idioma
Alemán
Etiqueta
immersion filmgeschichte filmplakat filmposter
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2017, Zur Geschichte des Immersionsversprechens des Kinos im Spiegel des Filmplakats, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/435164
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