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Theorie und Geschichte der Sozialen Arbeit. Hauptschwerpunkt Mittelalter

Titre: Theorie und Geschichte der Sozialen Arbeit. Hauptschwerpunkt Mittelalter

Dossier / Travail , 2015 , 22 Pages , Note: 1,8

Autor:in: Tamara Yvonne Kurz (Auteur)

Pédagogie - Histoire de la Pédagogie
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Das Thema Armut wird in Deutschland bereits seit Jahrzehnten stark diskutiert. Vor allem in Zeiten der Zuwanderungen von Wirtschaftsflüchtlingen und politisch oder religiös Verfolgter wird dieses Thema fortwährend präsenter.

Ich möchte Sie nun auf eine Reise in die Vergangenheit mitnehmen, eine Reise ins Mittelalter, um u.a. zu ergründen, wie arme Menschen damals lebten, welche Schwierigkeiten sie im Alltag zu bewältigen hatten und wie ihnen Menschen anderer Gesellschaftsschichten begegneten. Zudem möchte ich Ihnen einige Wegbereiter der Sozialen Arbeit und die Entwicklung der damals entstandenen Hilfe für die Bedürftigen vorstellen. Anschließend vergleiche ich meine Erkenntnisse mit den Gegebenheiten aus den nachfolgenden Epochen bis in die heutige Zeit.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zeitreise ins Mittelalter und in die frühe Neuzeit

2.1 Frühmittelalter

2.2 Hochmittelalter

2.3 Spätmittelalter

2.4 Frühe Neuzeit (Renaissance, Reformation):

3. Wegbereiter der Sozialen Arbeit

3.1 Thomas von Aquin

3.2 Martin Luther

3.3 Juan Luis Vives

4. Vergleich mit anderen Epochen

4.1 Absolutismus, Aufklärung, Französische Revolution

4.2 Industrialisierung und Arbeiterbewegung

4.3 Professionalisierung der Sozialen Arbeit und die bürgerliche Frauenbewegung

4.4 Erster Weltkrieg, Weimarer Republik, Nationalsozialismus und unmittelbare Nachkriegszeit

4.5 Geschichte der Sozialen Arbeit nach 1945 bis heute

5. Erkenntnisse aus der Zeitreise und abschließende Schlussfolgerungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung der Sozialen Arbeit mit einem Fokus auf das Mittelalter, um die Veränderungen im Umgang mit Armut und Bedürftigkeit im Zeitverlauf darzustellen und kritisch mit modernen Strukturen zu vergleichen.

  • Historische Analyse von Armutskonzepten im Mittelalter und der frühen Neuzeit
  • Einfluss bedeutender Wegbereiter wie Thomas von Aquin und Martin Luther
  • Entwicklung institutionalisierter Armenpflege und Sozialdisziplinierung
  • Vergleichende Betrachtung der Armutsentwicklung über verschiedene Epochen hinweg
  • Diskussion aktueller sozialer Herausforderungen im Kontext historischer Erfahrungen

Auszug aus dem Buch

2.1 Frühmittelalter:

Wir befinden uns im Frühmittelalter, das von etwa 500 bis 1180 andauert, und wagen einen kurzen Blick zurück in die Antike.1 Zu dieser Zeit bedingen sich Armut und Arbeit gegenseitig, das heißt, dass die Menschen der Auffassung sind, dass nur Arme auf körperliche Arbeit angewiesen seien. Höher Gestellte, die von ihrem Vermögen leben können, verurteilen körperliche Arbeit und die unteren Gesellschaftsschichten. Arbeit ist also stets mit negativen Gedanken behaftet. So ist auch die allgemeine Auffassung vertreten, dass sie gänzlich ungeeignet seien, ein politisches Amt inne zu haben, da die Arbeit Leib und Seele entstellt und „unedel“ macht.2 Diese Aufgaben fallen folglich den höheren Gesellschaftsschichten zu. Zudem gilt der Reichtum und das Frei-sein von körperlicher Arbeit als Voraussetzung für die ethische Vollkommenheit und intellektuelle Entfaltung.

Im Frühmittelalter und auch in den darauffolgenden Jahrhunderten ist die Wirtschaft größtenteils agrarisch bestimmt. Da die Ertragsrate jedoch ziemlich niedrig ausfällt sind Hungersnöte alltäglich. Somit wird Armut zuallererst durch Hunger definiert.3 Zudem entsteht eine einfache gesellschaftliche Aufteilung von arm und reich: Es wird zwischen „starken“ und „schwachen“ Mitgliedern der Gesellschaft unterschieden. Als stark gilt, wer stets genug Nahrung hat und in der Lage ist, auch andere in Krisenzeiten zu unterstützen; arm hingegen ist, wem es sowohl an Lebensnotwendigem oder körperlicher Gesundheit als auch an sozialer Stärke, Ansehen, Einfluss und Wissen fehlt. So gilt nunmehr nicht allein der Arbeitende als arm, sondern all diejenigen, die laut dieser Definition nicht als stark gelten. Armut wird auch als Mangel an Standesnotwendigem definiert. Somit zählen zu den klassischen Armutsgruppen, den Witwen, Waisen,

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit gibt einen Überblick über die historische Debatte zum Thema Armut und stellt das Ziel vor, durch eine historische Zeitreise die Entwicklung der Sozialen Arbeit zu ergründen.

2. Zeitreise ins Mittelalter und in die frühe Neuzeit: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Epochen vom Frühmittelalter bis zur frühen Neuzeit und beschreibt die damit einhergehenden Wandlungen im Verständnis von Armut und Arbeit.

3. Wegbereiter der Sozialen Arbeit: Hier werden zentrale theoretische Akteure wie Thomas von Aquin, Martin Luther und Juan Luis Vives vorgestellt, deren Ideen die christliche Soziallehre und den Umgang mit Armut maßgeblich prägten.

4. Vergleich mit anderen Epochen: Das Kapitel analysiert die Entwicklung der Sozialen Arbeit vom Absolutismus über die Industrialisierung bis hin zur Nachkriegszeit und heutigen Strukturen.

5. Erkenntnisse aus der Zeitreise und abschließende Schlussfolgerungen: Eine zusammenfassende Reflexion, die historische Muster identifiziert und diese kritisch mit den heutigen Gegebenheiten der Armut und Fürsorge in Deutschland vergleicht.

Schlüsselwörter

Armut, Soziale Arbeit, Mittelalter, Armenpflege, Sozialdisziplinierung, Nächstenliebe, Almosen, Ständeordnung, Arbeitszwang, Industrialisierung, Reformen, Sozialhilfe, Wohlfahrtsgesellschaft, Geschichte, Entwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet die historische Entwicklung der Armenfürsorge und der Sozialen Arbeit mit einem Schwerpunkt auf das Mittelalter bis zur frühen Neuzeit und zieht Vergleiche zur Gegenwart.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die thematischen Schwerpunkte liegen auf dem Wandel der Wahrnehmung von Armut, den Ansätzen bedeutender Denker wie Thomas von Aquin und Luther sowie der Institutionalisierung der Armenhilfe.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Entwicklung der Armut und der entstandenen Hilfsmaßnahmen historisch nachzuzeichnen und deren Auswirkungen sowie Parallelen zu heutigen sozialen Verhältnissen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer historischen Analyse, Literaturrecherche und dem Vergleich unterschiedlicher Epochen hinsichtlich ihrer Sozialstruktur und Armenfürsorge.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die chronologische Betrachtung der Epochen, die Vorstellung einflussreicher Theoretiker sowie den Vergleich mit nachfolgenden gesellschaftlichen Entwicklungen bis heute.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Armut, Soziale Arbeit, Armenpflege, Sozialdisziplinierung, Almosen sowie die historische und gesellschaftliche Transformation im Laufe der Jahrhunderte.

Welche Rolle spielt die Kirche bei der Armenfürsorge im Mittelalter?

Die Kirche fungierte im Mittelalter als wesentlicher Träger der Armenfürsorge, wobei Hilfsbedürftige vor allem in Klöstern versorgt wurden, oft unter Berufung auf die christliche Nächstenliebe.

Wie unterscheidet sich die heutige Armut von der historischen Situation?

Während historische Armut oft existenzbedrohend war und mit gesellschaftlicher Stigmatisierung einherging, wird moderne Armut in Deutschland eher als relative Armut verstanden und durch staatlich organisierte Sozialsysteme abgefangen.

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Résumé des informations

Titre
Theorie und Geschichte der Sozialen Arbeit. Hauptschwerpunkt Mittelalter
Université
SRH University of Heidelberg
Note
1,8
Auteur
Tamara Yvonne Kurz (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
22
N° de catalogue
V435188
ISBN (ebook)
9783668764491
ISBN (Livre)
9783668764507
Langue
allemand
mots-clé
Theorie Geschichte Soziale Arbeit Armut Mittelalter Zeitreise
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Tamara Yvonne Kurz (Auteur), 2015, Theorie und Geschichte der Sozialen Arbeit. Hauptschwerpunkt Mittelalter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/435188
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Extrait de  22  pages
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