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Die klientenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Rogers

Titre: Die klientenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Rogers

Travail d'étude , 2016 , 21 Pages , Note: 1,8

Autor:in: Tamara Yvonne Kurz (Auteur)

Travail Social
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Résumé Extrait Résumé des informations

Diese Arbeit behandelt das Thema „Die klientenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Rogers“. Der Begriff „klientenzentriert“ wird in der Psychotherapie verwendet und stellt den Klienten, also den hilfesuchenden Menschen und dessen Bedürfnisse in den Mittelpunkt.

Die klientenzentrierte Gesprächsführung wurde schon in der Mitte des 20. Jahrhunderts von Carl Rogers entwickelt. Sie findet bis heute Anwendung in den verschiedensten Praxisfeldern – von der Wirtschaft über Politik bis hin zu diversen Einrichtungen der Sozialen Arbeit. Der ressourcenorientierte Ansatz ist geprägt von einer humanistischen Sichtweise, bei der der Mensch, seine Fähigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten stets im Vordergrund stehen. Schon während meiner Ausbildung zur Jugend- und Heimerzieherin hat mich diese Art der Beratungsmöglichkeit angesprochen. Bei jeder Art von Therapie wird den Menschen geholfen. Sie sollen dazu befähigt werden, ihr Leben durch den Aufbau von Selbstbewusstsein, Sicherheit und dergleichen selbst in die Hände zu nehmen.

Doch bisher habe ich von keinem therapeutischen Ansatz gehört, der so sehr auf den hilfesuchenden Menschen achtet, wie dieser. Ich war zunächst überrascht, wie eine bestimmte Art der Gesprächsführung und eine durchweg positive Einstellung des Beraters derart positive Auswirkungen auf den Ratsuchenden und dessen Entwicklung haben können. Ich wollte mehr erfahren. So habe ich damals schon ein wenig mehr über dieses Thema recherchiert und bin zu der Überzeugung gelangt, dass die klientenzentrierte Gesprächsführung nicht nur eine sehr gute Möglichkeit der Beratungsform ist, sondern auch im privaten Umfeld, z. B. in der Erziehung der eigenen Kinder, eingesetzt werden kann.

In der folgenden Arbeit versuche ich, dem Leser diese Art der Beratung näherzubringen. Um einen Einblick zu verschaffen folgt zunächst eine Abgrenzung zwischen Psychotherapie und anderen Beratungs- und Therapieformen. Anschließend wird ein Überblick über Carl Rogers` Lebensstationen und die Entwicklung des klientenzentrierten Ansatzes gegeben, bevor ich auf dessen Menschenbild und Theorie, eingehen werde. Neben Beispielen zur Veranschaulichung werden die aktuellen Entwicklungen und Praxisanwendungen ebenfalls angeführt, gefolgt von einem persönlichen Résumé.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Hinführung

1.1. Unterschied zwischen Alltagsberatung, Psychotherapie und sozialpädagogischer Beratung

2. Die klientenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Rogers

2.1. Der Wegbereiter Carl Ransom Rogers - Ein biografischer Überblick

2.2. Entstehungsgeschichte

2.3. Das Menschenbild im personenzentrierten Ansatz

2.4. Die Theorie der Therapie

2.5. Beispiele für die non-direktive bzw. klientenzentrierte Gesprächsführung

2.6. Positive Veränderungen des Klienten

2.7. Fehler

2.8. Anwendung in der Praxis, Grenzen und Forschung – damals und heute

3. Schlussfolgerungen

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, die klientenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Rogers als effektiven Beratungsansatz vorzustellen, ihre theoretischen Grundlagen zu erläutern und ihre praktische Anwendbarkeit sowie Bedeutung in verschiedenen Lebensbereichen aufzuzeigen.

  • Biografische Einordnung von Carl Rogers
  • Humanistisches Menschenbild und Aktualisierungstendenz
  • Die sechs therapeutischen Basisbedingungen
  • Differenzierung zwischen direktiver und non-direktiver Gesprächsführung
  • Praktische Anwendungsgebiete des personenzentrierten Ansatzes

Auszug aus dem Buch

2.3. Das Menschenbild im personenzentrierten Ansatz

Laut Rogers ist der Aufbau einer hilfreichen Beziehung eine wichtige Grundlage für den therapeutischen Prozess. Dieses Verhältnis entsteht dann, wenn der Therapeut nicht der Symptombehandlung Vorrang gewährt, sondern die inneren Ressourcen und die Persönlichkeitsentwicklung des Klienten in den Mittelpunkt stellt, da somit auch eine Minderung oder sogar Lösung des Problems folgt.15

Rogers stellte die These auf, dass jeder Mensch eine innere Tendenz besitzt, die nach Entwicklung seiner Fähigkeiten und nach der Erhaltung des Organismus strebt, dass also jegliches Verhalten auf Selbststeigerung und -reproduktion ausgelegt ist. Diese innere Kraft bezeichnete er als Aktualisierungstendenz. Jeder Mensch besitzt somit die Fähigkeit, Veränderungsprozesse aus eigener Kraft heraus in Bewegung zu setzen. Rogers kam so zu dem Schluss, dass die klientenzentrierte Beratung nur dann erfolgreich sein kann, wenn man als Therapeut die notwendigen Voraussetzungen, wie z. B. eine hilfreiche Beziehung, für die Aktualisierungstendenz schafft, die wiederum eine positive Veränderung, Wachstum und Problemlösung ermöglicht.16

Wie bereits erwähnt, geht dieser Ansatz davon aus, dass der Klient selbst weiß, worin sein Problem besteht und auch in der Lage ist, die Lösung hierfür zu finden.17

Die klientenzentrierte Gesprächsführung ist von diesem humanistischen Menschenbild, in dem großes Vertrauen in die Entwicklung des Menschen, die ihm innewohnende Kraft zur Selbstentfaltung und seine Selbstbestimmung tief verankert liegt, stark geprägt.18

Zusammenfassung der Kapitel

1. Hinführung: Einführung in das Thema und Abgrenzung der klientenzentrierten Gesprächsführung gegenüber anderen Beratungsformen wie Alltagsberatung und klinischer Psychotherapie.

2. Die klientenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Rogers: Detaillierte Betrachtung der Biografie von Rogers, der historischen Entwicklung des Ansatzes, des humanistischen Menschenbildes sowie der zentralen therapeutischen Theorie und Praxis.

3. Schlussfolgerungen: Reflektion über die Beständigkeit, Vielseitigkeit und Komplexität des Ansatzes sowie die Bedeutung der Aktualisierungstendenz für den therapeutischen Lernprozess.

Schlüsselwörter

Klientenzentrierte Gesprächsführung, Carl Rogers, Humanistische Psychologie, Aktualisierungstendenz, Non-direktive Beratung, Personenzentrierter Ansatz, Therapeutische Beziehung, Selbstbestimmung, Empathie, Bedingungslose Wertschätzung, Inkongruenz, Selbstkonzept, Psychotherapie, Soziale Arbeit, Reflexion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die klientenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Rogers, ihre theoretischen Wurzeln und ihre Anwendungsmöglichkeiten in Therapie und Alltag.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen das humanistische Menschenbild, die historische Entwicklung der Methode, die Bedeutung der therapeutischen Beziehung und der praktische Einsatz der Gesprächsführung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das Verständnis für den klientenzentrierten Ansatz zu fördern und aufzuzeigen, wie durch eine wertschätzende Haltung positive Entwicklungsprozesse beim Ratsuchenden initiiert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der theoretischen Auseinandersetzung mit dem humanistischen Ansatz nach Carl Rogers und dessen praktischen Implikationen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Biografie von Rogers, die Entstehungsgeschichte des Ansatzes, das Menschenbild, die sechs Therapiebedingungen, Gesprächsbeispiele, Veränderungen beim Klienten sowie Fehlervermeidung und Anwendungsfelder.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wesentliche Begriffe sind Personenzentrierung, Aktualisierungstendenz, Empathie, bedingungslose Wertschätzung und der non-direktive Ansatz.

Wie unterscheidet sich die Alltagsberatung von der sozialpädagogischen Beratung?

Während Alltagsberatung meist auf subjektiven Erfahrungen basiert, zeichnet sich sozialpädagogische Beratung durch Professionalität, methodisches Vorgehen, Uneigennützigkeit und eine gezielte Vermittlung von Hilfsangeboten aus.

Was bedeutet der Begriff "Aktualisierungstendenz" in Rogers Modell?

Es handelt sich um die dem Menschen innewohnende, lebenslange Kraft, sich zu entfalten, eigene Fähigkeiten zu entwickeln und nach Selbststeigerung zu streben.

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Résumé des informations

Titre
Die klientenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Rogers
Université
SRH University of Heidelberg
Note
1,8
Auteur
Tamara Yvonne Kurz (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
21
N° de catalogue
V435194
ISBN (ebook)
9783668762275
ISBN (Livre)
9783668762282
Langue
allemand
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Tamara Yvonne Kurz (Auteur), 2016, Die klientenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Rogers, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/435194
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Extrait de  21  pages
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