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Bilanzierung und Rechnungslegung nach IFRS und HGB

Ist für Unternehmen ein verpflichtender HGB-Abschluss und ein freiwilliger IFRS-Abschluss sinnvoll?

Titre: Bilanzierung und Rechnungslegung nach IFRS und HGB

Thèse de Bachelor , 2017 , 61 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Julia Einmal (Auteur)

Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die International Financial Reporting Standards (IFRS) sind heutzutage, aufgrund der globalisierten Welt und den dadurch entstehenden internationalen Geschäftsbeziehungen, ein Thema, mit dem sich nicht nur börsennotierte Großunternehmen, sondern auch mittelständische Unternehmen auseinandersetzen sollten.

Um international agieren zu können, sollte das Unternehmen bei der Rechnungslegung eine Sprache wählen, die nicht nur national (HGB in Deutschland), sondern auch international (IFRS) verstanden wird. Die Entscheidung für einen (zusätzlichen) IFRS-Abschluss sollte allerdings genau durchdacht und geplant werden.
Vorstehendes ist das Thema dieser Arbeit. Nach einer Darstellung der beiden Rechnungslegungen im Überblick werden die Unterschiedlichkeiten und jeweiligen Vor- und Nachteile umrissen. Das Ergebnis soll eine Entscheidungshilfe zur Beantwortung der Frage bieten, ob ein mittelständisches Unternehmen einen zusätzlichen IFRS-Abschluss aufstellen sollte bzw. welche Vorteile dies hätte.

Als Einstieg in das Thema erfolgt zunächst ein Abriss über die handelsrechtliche Rechnungslegung mit dem Schwerpunkt der Bilanzierung gemäß HGB. Anschließend wird die IFRS-Rechnungslegung näher beleuchtet. Eingegangen wird auf die Ziele, das Framework und auf die Schwierigkeiten, die mit der Einführung der Standards verbunden sind.

Im Folgenden werden die beiden Rechnungslegungen miteinander verglichen, indem auf deren Anwendungsziele, die unterschiedlichen Bewertungsmethoden einzelner Posten in der Bilanz sowie auf die Gewinn- und Verlustrechnung eingegangen wird. Die Schlussbetrachtung beinhaltet eine Zusammenfassung der jeweiligen Vor- und Nachteile sowie das Ergebnis.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Rechnungslegung nach dem HGB

2.1 Bedeutung des HGB als Grundlage der Rechnungslegung

2.2 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze nach HGB

2.3 Maßgeblichkeit des HGB

2.3.1 Beispiel

2.4 Probleme bei der Anwendung des HGB für die Rechnungslegung

3 Die Rechnungslegung nach IFRS

3.1 Definition und Ziele des IFRS

3.2 Struktur des IFRS Systems:

3.2.1 Framework

3.2.2 Standards

3.2.3 Interpretationen

3.3 Herausforderungen bei der Benutzung des IFRS

4 Unterschiede zwischen den beiden Ansätzen zur Rechnungslegung

4.1 Allgemeines: Vergleich der Anwendungsziele

4.2 Steuerliche Aspekte

4.3 Bewertungsmethoden

4.3.1 Vorräte

4.3.1.1 Ansatzkriterien

4.3.1.2 Erstbewertung

4.3.1.3 Folgebewertung

4.3.1.4 Beispiel

4.3.2 Langfristige Fertigungsaufträge

4.3.2.1 Beispiel

4.3.3 Abschreibungen

4.3.3.1 Außerplanmäßige Abschreibung

4.3.3.2 Wertaufholungsgebot und Neubewertung

4.3.4 Rückstellungen

4.3.4.1 Ansatzkriterien

4.3.4.2 Erstbewertung

4.3.4.3 Folgebewertung

4.3.5 Neubewertungsmodell

4.3.5.1 Beispiel

4.5 Gewinn- und Verlustrechnung

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob es für mittelständische Unternehmen sinnvoll ist, neben dem verpflichtenden HGB-Jahresabschluss zusätzlich freiwillig einen Abschluss nach IFRS aufzustellen, und bietet eine Entscheidungshilfe auf Basis eines Vergleichs der Vor- und Nachteile.

  • Vergleich der Rechnungslegungsgrundsätze nach HGB und IFRS
  • Analyse der Zielsetzungen und Strukturen beider Systeme
  • Untersuchung spezifischer Bewertungsmethoden für Vorräte, Fertigungsaufträge und Abschreibungen
  • Diskussion der Auswirkungen auf das Controlling und die Unternehmenssteuerung
  • Bewertung der Kosten-Nutzen-Relation für den Mittelstand

Auszug aus dem Buch

4.3.4 Rückstellungen

Die Rückstellungen sind Verbindlichkeiten, die zur Berücksichtigung zukünftiger Ausgaben gebildet werden. Es ist sehr wahrscheinlich, dass diese Aufwendungen anfallen, aber die Höhe und die Fälligkeit sind noch ungewiss. Aus diesem Grund müssen sie geschätzt werden. Die Rückstellungen beziehen sich auf das alte Geschäftsjahr, deswegen werden sie am Bilanzstichtag gebildet.

4.3.4.1 Ansatzkriterien

HGB

§ 249 Abs. 1 HGB lautet: „Rückstellungen sind für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften zu bilden. Ferner sind Rückstellungen zu bilden für 1. im Geschäftsjahr unterlassene Aufwendungen für Instandhaltung, die im folgenden Geschäftsjahr innerhalb von drei Monaten oder für Abraumbeseitigung, die im folgenden Geschäftsjahr nachgeholt werden, 2. Gewährleistungen die ohne rechtliche Verpflichtung erbracht werden.“. Die Rückstellungen dürfen nur aus den genannten Gründen gebildet werden, nicht benötigte Rückstellungen sind aufzulösen (§ 249 Abs. 2 HGB).

IFRS

Gemäß IAS 37.14 ist eine Rückstellung zu passivieren, wenn

1. „es aus einem Ereignis der Vergangenheit eine gegenwärtige Verpflichtung gibt (rechtlich oder faktisch) (das verpflichtende Ereignis);

2. eine Zahlung wahrscheinlich (mehr Gründe dafür als dagegen) ist, und

3. die Höhe zuverlässig geschätzt werden kann.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Rechnungslegung und Darstellung der Forschungsfrage, ob ein freiwilliger IFRS-Abschluss für mittelständische Unternehmen sinnvoll ist.

2 Die Rechnungslegung nach dem HGB: Erläuterung der Bedeutung des HGB, der maßgeblichen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung (GoB) und der damit verbundenen Problematiken.

3 Die Rechnungslegung nach IFRS: Beschreibung der Definition, der Ziele und der dreistufigen Struktur des IFRS-Systems bestehend aus Framework, Standards und Interpretationen.

4 Unterschiede zwischen den beiden Ansätzen zur Rechnungslegung: Detaillierter Vergleich der Anwendungsziele, steuerlichen Aspekte, Bewertungsmethoden für spezifische Posten sowie der Gewinn- und Verlustrechnung.

5 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Vor- und Nachteile beider Rechnungslegungssysteme als Entscheidungshilfe für die Praxis.

Schlüsselwörter

HGB, IFRS, Rechnungslegung, Jahresabschluss, Bilanzierung, Bewertung, Mittelstand, GoB, Maßgeblichkeitsprinzip, Gewinn- und Verlustrechnung, Rückstellungen, Vorräte, Fertigungsaufträge, Controlling, Harmonisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Gegenüberstellung von nationaler Rechnungslegung nach HGB und internationaler Rechnungslegung nach IFRS für den deutschen Mittelstand.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Themenfelder umfassen die rechtlichen Grundlagen beider Systeme, die Struktur der IFRS, Bewertungsmethoden in Bilanz und GuV sowie die praktischen Implikationen für die Unternehmenssteuerung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erarbeitung einer Entscheidungshilfe, ob ein mittelständisches Unternehmen neben dem HGB-Abschluss freiwillig einen IFRS-Abschluss aufstellen sollte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, die durch konkrete Fallbeispiele zur Bilanzierung und Bewertung ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Darstellung des HGB und der IFRS sowie einen anschließenden detaillierten Vergleich der Ansätze in Bezug auf Bewertungsmethoden und Erfolgsrechnung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Rechnungslegung, HGB, IFRS, Bilanzierung, Vorsichtsprinzip, Maßgeblichkeitsprinzip und Harmonisierung.

Welche Bedeutung hat das Maßgeblichkeitsprinzip in diesem Kontext?

Es verdeutlicht die enge steuerliche Verknüpfung der Handelsbilanz nach HGB mit der Steuerbilanz, ein wesentlicher Aspekt, der bei der IFRS-Umstellung zu berücksichtigen ist.

Wie unterscheidet sich die Bewertung von Vorräten nach IFRS von der nach HGB?

Während im HGB ein Wahlrecht bei Verwaltungskosten besteht und das strenge Niederstwertprinzip gilt, sind nach IFRS direkt produktionsbezogene Verwaltungskosten zu aktivieren und der Nettoveräußerungswert zu berücksichtigen.

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Résumé des informations

Titre
Bilanzierung und Rechnungslegung nach IFRS und HGB
Sous-titre
Ist für Unternehmen ein verpflichtender HGB-Abschluss und ein freiwilliger IFRS-Abschluss sinnvoll?
Université
University of Applied Sciences Stendal
Note
2,0
Auteur
Julia Einmal (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
61
N° de catalogue
V435333
ISBN (ebook)
9783668763807
ISBN (Livre)
9783668763814
Langue
allemand
mots-clé
bilanzierung rechnungslegung ifrs unternehmen hgb-abschluss ifrs-abschluss
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Julia Einmal (Auteur), 2017, Bilanzierung und Rechnungslegung nach IFRS und HGB, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/435333
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Extrait de  61  pages
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