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Das Prinzip von Erwin Wurms "One Minute Sculptures" als erweiterter Skulpturbegriff

Werkanalyse in handlungsorientiertem Verfahren

Title: Das Prinzip von Erwin Wurms "One Minute Sculptures" als erweiterter Skulpturbegriff

Lesson Plan , 2017 , 15 Pages , Grade: 1,25

Autor:in: Marie Welsche (Author)

Art - Visual arts general, stylistics
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Die Schülerinnen und Schüler erkennen Erwin Wurms „One Minute Sculptures“ als Beispiele eines erweiterten Skulpturbegriffes, da sie einerseits Merkmale traditioneller Skulpturen aufweisen, aber andererseits Merkmale nicht aufweisen oder neue Aspekte hinzufügen, indem die SuS Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu einer traditionellen Skulptur anhand einer Werkanalyse und eines handlungsorientierten Verfahrens erarbeiten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Kompetenzen / Lernziele

2. Geplanter Unterrichtsverlauf

3. Sachanalyse

4. Didaktische Begründung und Analyse

5. Methodische Entscheidungen

6. Literaturangaben:

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Unterrichtseinheit ist es, den Schülern den erweiterten Skulpturbegriff durch die Werkanalyse von Erwin Wurms „One Minute Sculptures“ zu vermitteln. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, inwiefern diese performativen, vergänglichen Arbeiten als Skulpturen definiert und in einen klassischen Ausstellungskontext eingeordnet werden können.

  • Vergleich zwischen traditioneller Skulptur (am Beispiel von Michelangelos „David“) und zeitgenössischer Aktionskunst
  • Handlungsorientierter Zugang durch die eigene Umsetzung von Skulpturen
  • Reflexion über Materialität, Vergänglichkeit und den Einbezug des Betrachters als Akteur
  • Auseinandersetzung mit künstlerischen Strategien der Dekontextualisierung alltäglicher Objekte

Auszug aus dem Buch

3. Sachanalyse

Erwin Wurm ist ein bekannter österreichischer Künstler. Dieses Jahr bespielt er den österreichischen Pavillon der Biennale in Venedig. Seine Arbeiten sind humorvoll und hinterfragen die vorherrschenden Meinungen und Vorstellungen. So spielen beispielsweise seine „One Minute Sculptures“ mit dem Begriff der Skulptur, indem Wurm keine Skulpturen anfertigt, sondern diverse Gegenstände und Skizzen ausstellt, durch deren Anweisungen der Rezipient selbst eine vorgegebene Pose einnehmen und in dieser für eine Minute erstarren und zur Skulptur werden soll. „Die bewegungslose Aktion wird zu einer Skulptur auf Zeit, die sich nach einer Minute wieder auflöst und verschwindet. Allein ihr Abbild wird in jenen – für die Skulptur eigentlich unüblichen - Medien überliefert. [...] Sie halten die figurative, lebendige und zugleich bewegungslose Live-Performance eines Moments auf Dauer fest und werden so selbst zur Skulptur.“2 Egal ob Video, Zeichnung oder Buch – all seine Arbeiten werden von Wurm als Skulpturen bezeichnet, weshalb er sich beispielhaft für den erweiterten Skulpturbegriff eignet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Kompetenzen / Lernziele: Dieses Kapitel definiert die angestrebten Haupt- und Teillernziele, die sich auf das Verständnis des erweiterten Skulpturbegriffs sowie die methodischen und affektiven Kompetenzen der Schüler beziehen.

2. Geplanter Unterrichtsverlauf: Hier wird die zeitliche und methodische Struktur der Unterrichtsstunde in Form einer tabellarischen Übersicht dargestellt, inklusive Lehrerschritten, Schülerreaktionen und Medieneinsatz.

3. Sachanalyse: Dieses Kapitel bietet eine tiefgehende fachwissenschaftliche Untersuchung der „One Minute Sculptures“ von Erwin Wurm und stellt sie in den kunsthistorischen Kontext sowie in direkten Vergleich zur klassischen Skulptur.

4. Didaktische Begründung und Analyse: Der Autor begründet hier die Auswahl der Thematik für die Sekundarstufe I und erläutert die didaktische Reduktion sowie die Einbettung in den Lehrplan.

5. Methodische Entscheidungen: Dieser Teil reflektiert die gewählten Unterrichtsmethoden, wie die Museumssimulation und Gruppenarbeit, und begründet deren Eignung für den angestrebten Lernprozess.

6. Literaturangaben: Ein Verzeichnis der verwendeten Quellen und weiterführender Literatur zur theoretischen Fundierung der Arbeit.

Schlüsselwörter

Erwin Wurm, One Minute Sculptures, erweiterter Skulpturbegriff, Aktionskunst, Werkanalyse, Kunstunterricht, Skulptur, Plastik, performative Kunst, Handlungsorientierung, Museumspädagogik, Michelangelos David, Zeitlichkeit, Dekontextualisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit entwirft ein Unterrichtskonzept für das Fach Kunst, das sich mit der Werkanalyse von Erwin Wurms „One Minute Sculptures“ beschäftigt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Themenfelder umfassen den erweiterten Skulpturbegriff, die Gegenüberstellung von klassischer und zeitgenössischer Kunst sowie handlungsorientierte Lernmethoden.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Schülern zu vermitteln, wie eine temporäre, durch den Betrachter vollzogene Handlung als Skulptur definiert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf kunstwissenschaftliche Analysen und didaktische Fachmethodik zur Unterrichtsplanung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl die Sachanalyse der Wurm'schen Arbeiten als auch die didaktische Begründung des Unterrichtsentwurfs sowie methodische Überlegungen dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem „erweiterter Skulpturbegriff“, „Aktionskunst“, „Werkanalyse“ und „Handlungsorientierung“.

Warum wird Michelangelos „David“ als Vergleichsobjekt herangezogen?

Er dient als klassisches Beispiel einer traditionellen Skulptur, um durch den Kontrast zu Wurms Arbeiten die Veränderungen im zeitgenössischen Skulpturverständnis deutlicher hervorzuheben.

Welche Rolle spielt die Zeit in Wurms Skulpturen?

Die Zeit ist konstituierend, da die Skulptur nur für die Dauer der Haltung existiert und somit das Moment der Vergänglichkeit ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit wird.

Warum werden „Rollenkarten“ im Unterricht eingesetzt?

Die Rollenkarten simulieren ein Museumsszenario, in dem Schüler als Kuratoren über die Aufnahme von Wurms Werken in eine Ausstellung diskutieren, um eine vertiefte Auseinandersetzung zu fördern.

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Details

Title
Das Prinzip von Erwin Wurms "One Minute Sculptures" als erweiterter Skulpturbegriff
Subtitle
Werkanalyse in handlungsorientiertem Verfahren
Grade
1,25
Author
Marie Welsche (Author)
Publication Year
2017
Pages
15
Catalog Number
V435426
ISBN (eBook)
9783668786394
ISBN (Book)
9783668786400
Language
German
Tags
Erwin Wurm One Minute Sculptures handlungsorientiertes Verfahren Werkananlyse achte Klasse erweiterter Skulpturenbegriff
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marie Welsche (Author), 2017, Das Prinzip von Erwin Wurms "One Minute Sculptures" als erweiterter Skulpturbegriff, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/435426
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