Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Health - Gerontology

Ambient Assisted Living zur Versorgung älterer Menschen. Seniorenhilfe und Versorgung in den eigenen vier Wänden

Title: Ambient Assisted Living zur Versorgung älterer Menschen. Seniorenhilfe und Versorgung in den eigenen vier Wänden

Textbook , 2018 , 74 Pages

Autor:in: Melanie Herrmann (Author)

Health - Gerontology
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Im heutigen Zeitalter haben pflegebedürftige Senioren durch die Entwicklung von innovativen Technologien die Möglichkeit, selbstbestimmend ihr Leben zu gestalten. Das Konzept Ambient Assisted Living kann sie in den eigenen vier Wänden bei der häuslichen Verpflegung unterstützen. Welche Chancen und Herausforderungen bieten derartige Gerontechnologien? Weshalb hat diese Methode noch keinen Anklang bei uns gefunden?

Diese Publikation gibt einen Überblick über das Ambient Assisted Living und seine Einsatzgebiete. Melanie Herrmann zeigt auf, warum der Bedarf an altersgerechten, unterstützenden Technologien steigen wird und welche Chancen sich im Zuge dessen bieten. Dabei geht sie besonders auf die Seniorenhilfe in Neu-Ulm ein. Das Buch zeigt, wie Städte die Versorgung älterer Bürgerinnen und Bürger effektiv organisieren können.

Aus dem Inhalt:
- Ambient Assisted Living;
- Gerontechnologien;
- Seniorenhilfe;
- Alternde Gesellschaft;
- Häusliche Pflege

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Aufbau und Zielsetzung

2 Gründe für den Einsatz ambienter, altersgerechter Technologien

2.1 Der demographische Wandel und der Fachkräftemangel

2.2 Gesundheitliches Befinden älterer Menschen

2.3 Sozialer Wandel - Autonomie und Leben im Alter

2.4 Chancen des technologischen Fortschritts

3 AAL- Ambient Assisted Living

3.1 Einordnung und Begriffsbestimmung

3.2 Einsatzbereiche

3.3 Fehlende Akzeptanz als zentrale Herausforderung

3.4 Anforderungen an die Entwicklung und Implementierung von AAL-Systemen

4 Seniorenhilfe in der Stadt Neu Ulm

4.1 Bevölkerungsstruktur in Neu Ulm

4.2 Pflegebedürftigkeit und Pflegestruktur in Neu-Ulm

4.3 Seniorenpolitisches Gesamtkonzept und AAL

4.4 Beratungsmöglichkeiten der Stadt Neu-Ulm

5 Empirische Untersuchung zur Akzeptanz ambienter Technologien

5.1 Methodologie der Umfrage

5.2 Ergebnisse der Umfrage und Hypothesenprüfung

6 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Diskrepanz zwischen den vielfältigen technischen Möglichkeiten von Ambient Assisted Living (AAL) und der bisher geringen Marktdurchdringung bei hochaltrigen Menschen. Ziel ist es, die Barrieren für die Akzeptanz dieser Technologien zu identifizieren und aufzuzeigen, wie durch gezielte Informationsangebote und nutzerzentrierte Entwicklung die Akzeptanz gesteigert werden kann, um ein längeres, autonomes Leben in der eigenen Häuslichkeit zu ermöglichen.

  • Herausforderungen durch den demographischen Wandel
  • Grundlagen und Einsatzgebiete von AAL-Systemen
  • Analyse der Akzeptanzbarrieren (Datenschutz, Kosten, Komplexität)
  • Seniorenhilfe und Beratungsstrukturen in Neu-Ulm
  • Empirische Erhebung zur Technologieakzeptanz bei verschiedenen Altersgruppen

Auszug aus dem Buch

3.3 Fehlende Akzeptanz als zentrale Herausforderung

Seit die Elektrifizierung privater Haushalte Standard ist und Normen, neben konformen Steckern und einer zuverlässigen Stromqualität dafür sorgen, dass technische Geräte ihre Anwender nicht gefährden, vereinfachen Assistenzsysteme vielen Menschen ihr Alltagserleben. Gerade Technologien, die körperlich schwere Arbeit erleichtern und dadurch ein gewisses Maß an Komfort bieten, wie es beispielsweise bei einer Waschmaschine der Fall ist, wurden nie kritisch betrachtet von jeher akzeptiert. Heute findet man in der Regel in ziemlich jedem deutschen Haushalt eine Vielzahl technischer Geräte, die dessen Besitzer in irgendeiner Weise unterstützen. Sie bieten oftmals einen höheren Komfort und dienen nicht selten dazu den eigenen Lifestyle auszudrücken.

Das gilt nicht für Assistenzsystemen die speziell auf die Bedürfnisse alter Menschen ausgerichtet sind. Trotz deren zunehmenden Relevanz und den ausgereiften technischen Möglichkeiten, sind diese Systeme der breiten Masse nahezu unbekannt oder werden häufig abgelehnt. Das liegt einerseits an den fehlenden staatlichen Rahmenbedingungen und andererseits an einer Vielzahl von Faktoren, die insbesondere für die Akzeptanz durch Hochbetagte, maßgebend sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die technologiegesteuerte Produktentwicklung der Vergangenheit und führt in die Thematik der altersgerechten Assistenzsysteme ein, um die Forschungsfrage zur geringen Marktdurchdringung zu begründen.

2 Gründe für den Einsatz ambienter, altersgerechter Technologien: Dieses Kapitel analysiert den demographischen Wandel, den Fachkräftemangel in der Pflege sowie die veränderten Lebensumstände älterer Menschen als zentralen Treiber für technischen Unterstützungsbedarf.

3 AAL- Ambient Assisted Living: Es erfolgt eine Definition und Einordnung von AAL-Systemen in das Fachgebiet der Gerontotechnologie sowie eine detaillierte Erläuterung technischer Einsatzbereiche und der Herausforderungen bezüglich der Nutzerakzeptanz.

4 Seniorenhilfe in der Stadt Neu Ulm: Das Kapitel betrachtet die lokale Situation in Neu-Ulm, inklusive Bevölkerungsstruktur und bereits vorhandener seniorenpolitischer Konzepte, um Anknüpfungspunkte für AAL-Technologien aufzuzeigen.

5 Empirische Untersuchung zur Akzeptanz ambienter Technologien: Die Methodik und Ergebnisse einer Befragung von 84 Passanten werden ausgewertet, um die Einstellungen verschiedener Altersgruppen zu AAL zu prüfen und Hypothesen zu validieren.

6 Ausblick: Der Ausblick resümiert die Notwendigkeit, AAL als Changeprozess zu begreifen und betont, dass bei der Implementierung die Würde des Menschen und eine sorgfältige Abwägung im Vordergrund stehen müssen.

Schlüsselwörter

Ambient Assisted Living, AAL, alternde Gesellschaft, Technologie, Demographischer Wandel, Pflege, Nutzerakzeptanz, Gerontotechnologie, Neu-Ulm, digitale Assistenzsysteme, Autonomie, Lebensqualität, Barrierefreiheit, Technikakzeptanz, Seniorenhilfe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung innovativer Assistenzsysteme (Ambient Assisted Living) zur Unterstützung der häuslichen Versorgung älterer Menschen und untersucht, warum diese Technik trotz ihres Potenzials bisher nur wenig akzeptiert wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der demographische Wandel, die Entwicklung altersgerechter Technik, die Faktoren für eine erfolgreiche Nutzerakzeptanz sowie die lokale Seniorenhilfestruktur am Beispiel der Stadt Neu-Ulm.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, warum trotz technischer Fortschritte keine Marktdurchdringung bei hochaltrigen Personen erfolgt und welche Strategien zur Akzeptanzsteigerung beitragen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine empirische Untersuchung durchgeführt, basierend auf persönlichen eins-zu-eins-Interviews mit 84 Passanten unterschiedlicher Altersgruppen, um deren subjektive Einschätzungen und Bedenken zu erfassen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Analyse des Bedarfs an AAL, die Erläuterung technischer Anwendungsbereiche, eine Situationsanalyse der Stadt Neu-Ulm und die Auswertung der selbst durchgeführten Befragung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Neben AAL und Ambient Assisted Living prägen Begriffe wie Akzeptanz, demographischer Wandel, Autonomie und Lebensqualität die wissenschaftliche Auseinandersetzung in dieser Arbeit.

Wie unterscheidet sich die Einstellung der verschiedenen Altersgruppen zur Technik?

Die Untersuchung zeigt, dass jüngere Altersgruppen neuen Technologien deutlich offener gegenüberstehen, während bei hochaltrigen Menschen (75+) oft ein geringeres Selbstvertrauen im Umgang mit Technik sowie größere Bedenken bezüglich Datenschutz und Kosten bestehen.

Welche Rolle spielt die Stadt Neu-Ulm für die praktische Umsetzung?

Neu-Ulm dient als Praxisbeispiel, an dem aufgezeigt wird, wie bereits existierende Beratungsstrukturen, wie der "Seniorenwegweiser", dazu genutzt werden könnten, Aufklärung über AAL zu leisten und regionale Dienstleister besser zu vernetzen.

Excerpt out of 74 pages  - scroll top

Details

Title
Ambient Assisted Living zur Versorgung älterer Menschen. Seniorenhilfe und Versorgung in den eigenen vier Wänden
Author
Melanie Herrmann (Author)
Publication Year
2018
Pages
74
Catalog Number
V435634
ISBN (eBook)
9783956875991
ISBN (Book)
9783956876011
Language
German
Tags
AAL Ambient Assisted Living Gerontologie Gerontechnologie Demographischer Wandel Pflegewissenschaften Alterswissenschaften Ambient Intelligence IKT alternde Gesellschaft Technologien Assistenzsysteme
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Melanie Herrmann (Author), 2018, Ambient Assisted Living zur Versorgung älterer Menschen. Seniorenhilfe und Versorgung in den eigenen vier Wänden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/435634
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  74  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint