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Der Einfluss der sozialen Unterstützung auf den Selbstwert am Beispiel von Peer-Groups

Titre: Der Einfluss der sozialen Unterstützung auf den Selbstwert am Beispiel von Peer-Groups

Travail d'étude , 2017 , 23 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Patricia Schön (Auteur)

Sociologie - Individu, Groupe, Société
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„Ohne den anderen gibt es kein Selbst“ (Filipp und Frey)

Der Selbstwert wird maßgeblich durch soziale Interaktion bestimmt. Wieso soziale Interaktion dabei eine so entscheidende Rolle spielt wird unter anderem in der Soziometer-Theorie, die in vorliegender Studienarbeit unter Punkt 2.3 beschrieben wird, deutlich.

Keine menschliche Eigenschaft sei erstaunlicher als unser Drang, mit anderen zu sympathisieren, deklariert der britische Philosoph und Ökonom David Hume bereits im achtzehnten Jahrhundert in seinem "Traktat über die menschliche Natur". Ähnlichkeit schafft Sympathie. Wenn uns Menschen sympathisch sind, schließen wir uns tendenziell zu Gruppen zusammen. Inwieweit Peer-Groups den Selbstwert beeinflussen, soll in folgender Studienarbeit herausgefunden werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Systematische Einordnung des Themas

1.2 Aufbau der Arbeit

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Begriffserklärung

2.1.1 Definition: Peer-Gruppen

2.1.2 Definition: Das Selbst

2.1.3 Definition: Selbstkonzept

2.1.4 Definition: Selbstwert

2.1.4.1 Definition:expliziter Selbstwert

2.1.4.2 Definition impliziter Selbstwert

2.2 Methoden zur Messung des Selbstwerts

2.2.1 impliziter Selbstwert

2.2.1.1 Implicit Association Test

2.2.1.2 Name Letter Test

2.2.2 expliziter Selbstwert

2.2.2.1 Rosenberg-Skala

2.2.2.2 Multidimensionale Selbstwertskala

2.3 Soziometer-Theorie

2.4 Problem der Selbstwertschätzung

2.4.1 zu niedriger Selbstwert

2.4.2 zu hoher Selbstwert

3. Praxisteil

3.1 Methode

3.2 Ergebnisse

3.3 Diskussion

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Studienarbeit untersucht den Einfluss sozialer Unterstützung durch Peer-Gruppen auf den individuellen Selbstwert. Dabei wird analysiert, inwieweit die Zugehörigkeit zu gleichaltrigen Gruppen, geprägt durch Ähnlichkeit und Sympathie, zur Steigerung oder Stabilität des Selbstwertgefühls beiträgt.

  • Theoretische Fundierung des Selbstwertkonzepts und der Soziometer-Theorie
  • Methoden zur Erfassung des impliziten und expliziten Selbstwerts
  • Analyse der Problematik von zu hohem oder zu niedrigem Selbstwert
  • Empirische Untersuchung des Zusammenhangs von Ähnlichkeit, Sympathie und Selbstwert
  • Diskussion der Bedeutung sozialer Interaktion für die Identitätsbildung

Auszug aus dem Buch

2.3 Soziometer-Theorie

Aus sozialpsychologischer Sicht, ist zur Entwicklung des Selbst, die aktive Interaktion zwischen einem Menschen und seinem Kommunikationspartner nötig (Mummendy, 2006). Cooley erläutert schon im Jahr 1902, dass Empndungen eines Individuums über sich selbst, stark davon abhängen, wie sie von anderen behandelt werden. Die daraus konzipierte Soziometer-Theorie nach Leary et al. (1995), geht davon aus, dass der Selbstwert die Aufgabe übernimmt, eine soziale Eliminierung vorzubeugen. Mitglied einer Gruppe zu sein bzw. sich einer Gruppe angehörig zu fühlen, zählt zu den elementaren Bedürfnissen eines Menschen und ist deshalb von bedeutsamer Wichtigkeit (Baumeister und Leary, 1995). Zur Sicherung dieses Bedürfnisses, registriert der Soziometer den Grad, inwieweit sich ein Mensch einer Gruppe verbunden oder ausgegrenzt fühlt. Besteht ein Gefühl des Ausschlusses, so motiviert der Selbstwert zur aktiven Veränderung. Dazu ist allerdings die Fähigkeit, andere Menschen gut analysieren und beurteilen zu können, von hoher Bedeutung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung sozialer Interaktion für das Selbst ein und definiert die Forschungsfrage bezüglich des Einflusses von Peer-Gruppen.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert zentrale Begrifflichkeiten wie Selbstkonzept und Selbstwert, stellt gängige Messmethoden vor und erörtert die Soziometer-Theorie sowie Probleme der Selbstwertschätzung.

3. Praxisteil: In diesem Teil wird die empirische Studie von Prof. Dr. Tatjana Seibt zur Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Selbstwert, Ähnlichkeit und Sympathie beschrieben, analysiert und diskutiert.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, wonach Sympathie und Ähnlichkeit zwar korrelieren, jedoch keine direkte, bedeutsame Rolle für den Zusammenschluss von Gruppen und den daraus entwickelten Selbstwert im Rahmen dieser Studie spielen.

5. Literaturverzeichnis: Hier werden sämtliche in der Arbeit verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Publikationen gelistet.

Schlüsselwörter

Selbstwert, Selbstkonzept, Peer-Gruppen, Soziometer-Theorie, Sympathie, Ähnlichkeit, expliziter Selbstwert, impliziter Selbstwert, soziale Interaktion, Rosenberg-Skala, Identität, Gruppen zugehörigkeit, psychologische Messung, Selbstwertschätzung, Persönlichkeitspsychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der psychologischen Untersuchung, wie soziale Faktoren, insbesondere die Interaktion innerhalb von Peer-Gruppen, den Selbstwert eines Individuums beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Definition des Selbst und des Selbstwerts, die wissenschaftliche Messung von impliziten und expliziten Selbstwertgefühlen sowie die Soziometer-Theorie.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, durch eine theoretische Auseinandersetzung und eine empirische Studie zu entschlüsseln, inwieweit Peer-Gruppen den Selbstwert steuern und welche Rolle Sympathie dabei spielt.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Es werden gängige Testverfahren wie die Rosenberg-Skala für den expliziten Selbstwert und der Name Letter Test sowie der Implicit Association Test für den impliziten Selbstwert vorgestellt und angewandt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Theoriebildung zu psychologischen Begriffen und einer eigenen praktischen Studie mit 131 Probanden, deren Ergebnisse statistisch ausgewertet werden.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Selbstwert, Soziometer-Theorie, Peer-Groups, Ähnlichkeit und Identität charakterisieren.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen implizitem und explizitem Selbstwert?

Expliziter Selbstwert wird als bewusste Einstellung zu sich selbst definiert, während der implizite Selbstwert unbewusste Assoziationen und Bewertungen von Objekten in Verbindung mit dem Selbst umfasst.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der Korrelation von Ähnlichkeit und Sympathie?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass sich zwar eine Tendenz zeigt, dass ähnliche Individuen sich sympathischer finden, dies jedoch in der durchgeführten Studie keine bedeutsame, direkte Auswirkung auf den Selbstwert hatte.

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Résumé des informations

Titre
Der Einfluss der sozialen Unterstützung auf den Selbstwert am Beispiel von Peer-Groups
Université
University of Applied Management
Note
1,7
Auteur
Patricia Schön (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
23
N° de catalogue
V436018
ISBN (ebook)
9783668775473
ISBN (Livre)
9783668775480
Langue
allemand
mots-clé
Selbstwert Peergroup
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Patricia Schön (Auteur), 2017, Der Einfluss der sozialen Unterstützung auf den Selbstwert am Beispiel von Peer-Groups, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/436018
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Extrait de  23  pages
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