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Notwendige Anpassungen im Umlaufvermögen

Title: Notwendige Anpassungen im Umlaufvermögen

Term Paper , 2005 , 41 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Carsten Dombrowsky (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Summary Excerpt Details

Der immer stärker wachsende Globalisierungsprozess und der damit verbundene Finanzierungsbedarf bringen immer mehr deutsche Unternehmen dazu, sich zusätzlich an ausländische Investoren zu wenden. Dadurch tritt die deutsche Rechnungslegung zunehmend in Konkurrenz mit den verschiedenen ausländischen Vorschriften. „Hauptgegner“ der deutschen Rechnungslegungsvorschriften sind die US-GAAP (United States Generally Accepted Accounting Principles) und die IAS/IFRS (International Accounting Standards bzw. International Financial Reporting Standards). So muss zum Beispiel jedes Unternehmen, das den Gang an eine amerikanische Börse plant, die Bilanzierungsregelungen der US-GAAP einhalten. Darüber hinaus verlangen abgesehen von den Börsenaufsichten auch immer mehr ausländische Investoren eine einheitliche Rechnungslegung. Denn nur mit Hilfe vergleichbarer Rahmenbedingungen sind sie in der Lage, Entscheidungen für ein Investment zu tätigen. Abgesehen davon schrecken die zahlreichen Wahlrechte der deutschen Rechnungslegung in Bilanzierungs- und Bewertungsbelangen ausländische Investoren ab. So bieten beispielsweise die nur teilweise normierten Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung (GoB) wenig Sicherheit. Um dieser Problematik aus dem Wege zu gehen, erstellen in Deutschland seit vielen Jahren verschiedene Unternehmen ihre Jahresabschlüsse nach unterschiedlichen Rechnungslegungsstandards. So war Daimler-Benz im Jahre 1993 das erste Unternehmen, das sowohl einen Jahresabschluss nach HGB als auch nach US-GAAP anfertigte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Aufbau der Arbeit

2 Allgemeines zu den Rechnungslegungsstandards

2.1 Die deutsche Rechnungslegung

2.1.1 Das Handelsgesetzbuch (HGB)

2.1.2 Intentionen und Ziele der deutschen Rechnungslegungsstandards

2.2 Die internationale Rechnungslegung

2.2.1 Das International Accounting Standards Board (IASB)

2.2.2 Die International Financial Reporting Standards (IFRS)

3 Der Umstellungsprozess von HGB nach IAS/IFRS

3.1 Allgemeine Betrachtungen

3.2 Exemplarische Änderungen

3.2.1 Grundlagen der Rechnungslegungen

3.2.2 Kapitalflussrechnung und GuV-Rechnung

3.2.3 Anschaffungs- und Herstellungskosten

4 Das Umlaufvermögen

4.1 Allgemeine Regelungen des HGB

4.2 Allgemeine Regelungen der IAS/IFRS

4.3 Überblick über die einzelnen Posten

4.3.1 Vorräte

4.3.1.1 Regelungen des HGB

4.3.1.1.1 Bilanzierungsgrundsätze

4.3.1.1.2 Bewertungsgrundsätze

4.3.1.2 Regelungen der IAS/IFRS

4.3.1.2.1 Bilanzierungsgrundsätze

4.3.1.2.2 Bewertungsgrundsätze

4.3.1.2.2.1 Zugangsbewertung

4.3.1.2.2.2 Folgebewertung

4.3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

4.3.2.1 Regelungen des HGB

4.3.2.1.1 Bilanzierungsgrundsätze

4.3.2.1.2 Bewertungsgrundsätze

4.3.2.2 Regelungen der IAS/IFRS

4.3.2.2.1 Bilanzierungsgrundsätze

4.3.2.2.2 Bewertungsgrundsätze

4.3.2.2.2.1 Zugangsbewertung

4.3.2.2.2.2 Folgebewertung

4.3.3 Wertpapiere des Umlaufvermögens

4.3.3.1 Regelungen des HGB

4.3.3.1.1 Bilanzierungsgrundsätze

4.3.3.1.2 Bewertungsgrundsätze

4.3.3.2 Regelungen der IAS/IFRS

4.3.3.2.1 Bilanzierungsgrundsätze

4.3.3.2.2 Bewertungsgrundsätze

4.3.3.2.2.1 Zugangsbewertung

4.3.3.2.2.2 Folgebewertung

4.3.4 Kassenbestand, Bankguthaben und Schecks

4.3.4.1 Regelungen des HGB

4.3.4.1.1 Bilanzierungsgrundsätze

4.3.4.1.2 Bewertungsgrundsätze

4.3.4.2 Regelungen der IAS/IFRS

4.3.4.2.1 Bilanzierungsgrundsätze

4.3.4.2.2 Bewertungsgrundsätze

5 Würdigung und Fazit

5.1 Umstellungsmaßnahmen im Umlaufvermögen

5.1.1 Umstellungsmaßnahmen bei der Bilanzierung und Bewertung der Vorräte

5.1.2 Umstellungsmaßnahmen bei der Bilanzierung und Bewertung der finanziellen Vermögenswerte

5.2 Zeit- und Kostenfaktor

5.2.1 Zeitplan

5.2.2 Kosten

5.3 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, den notwendigen Umstellungsprozess der Rechnungslegung für deutsche Unternehmen von den Vorschriften des HGB hin zu den internationalen IAS/IFRS-Standards aufzuzeigen, wobei ein besonderer Fokus auf den Auswirkungen auf das Umlaufvermögen liegt.

  • Vergleich der deutschen (HGB) und internationalen (IAS/IFRS) Rechnungslegungsgrundsätze.
  • Detaillierte Analyse der Bilanzierung und Bewertung verschiedener Posten des Umlaufvermögens (Vorräte, Forderungen, Wertpapiere, liquide Mittel).
  • Identifikation notwendiger Anpassungsschritte bei der Umstellung der Rechnungslegung.
  • Betrachtung der ökonomischen Dimensionen der Umstellung, insbesondere Zeit- und Kostenfaktoren.
  • Würdigung der Auswirkungen der Umstellung auf das bilanzierende Unternehmen und deren Investoren.

Auszug aus dem Buch

4.3.1.2.2.1 Zugangsbewertung

IAS 2 (überarb. 2003) zu Folge werden Vorräte zum Zeitpunkt ihres Zugangs mit ihren Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bewertet.54 Darüber hinaus bestehen auch nach den Regelungen der IAS/IFRS den handelsrechtlichen Vorschriften vergleichbare, vereinfachende Bewertungsmethoden. Sofern der durch sie ermittelte Kostensatz den tatsächlichen Anschaffungskosten oder Herstellungskosten nahe kommt, sind gemäß IAS 2.21 (überarb. 2003) sowohl die „Standardkostenmethode“ als auch die „retrograde Methode“ zulässig. Das Standardkostenverfahren berücksichtigt dabei sowohl die normale Höhe des Materialeinsatzes und der Löhne als auch die normale Leistungsfähigkeit und Kapazitätsauslastung. Sie werden regelmäßig überprüft und bei Änderungen den aktuellen Gegebenheiten angepasst.55

Bei der Bewertung sich schnell umschlagender Vorratsposten mit vergleichbarer Bruttogewinnspanne wird überwiegend die retrograde Methode angewandt. Dabei werden die Anschaffungskosten durch die Subtraktion des Verkaufpreises mit einer angemessenen Bruttogewinnspanne ermittelt.56

Ein weiteres zulässiges Verfahren ist das sogenannte Verbrauchsfolgeverfahren. Es kommt in den Fällen zum Tragen, in denen eine große Anzahl substituierbarer Vorräte zu bewerten ist. Damit in einem solchen Fall nicht eine beliebige Verbrauchsfolge angenommen wird, müssen die Anschaffungskosten und Herstellungskosten durch das FiFo-Verfahren (First-in-First-out) ermittelt werden. 57 Andere denkbare Verbrauchsfolgeverfahren wie etwa das HiFo (Highest-in-First-out) oder das LiFo (Last-in-First-out) sind nicht zulässig.58

In den Fällen jedoch, in denen die zu bewertenden Vorräte normalerweise nicht austauschbar sind oder nur für spezielle Projekte angeschafft wurden, ist stets die Einzelbewertung vorzuziehen.59

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die zunehmende Bedeutung internationaler Standards aufgrund des Globalisierungsprozesses und definiert das Ziel der Arbeit, den Wechsel vom HGB zu IAS/IFRS im Kontext des Umlaufvermögens zu untersuchen.

2 Allgemeines zu den Rechnungslegungsstandards: Erläutert die Grundlagen und Prinzipien sowohl der deutschen Rechnungslegung (HGB) mit ihrem Fokus auf Gläubigerschutz und Vorsicht als auch der internationalen Rechnungslegung (IAS/IFRS) mit ihrem Fokus auf entscheidungsrelevante Informationen für Investoren.

3 Der Umstellungsprozess von HGB nach IAS/IFRS: Analysiert den Umstellungsprozess und exemplarische Änderungen, wie den Wegfall der Trennung von Handels- und Steuerbilanz sowie Änderungen bei der Kapitalflussrechnung.

4 Das Umlaufvermögen: Bietet eine detaillierte Gegenüberstellung der HGB- und IAS/IFRS-Regelungen für verschiedene Posten des Umlaufvermögens, unterteilt in Vorräte, Forderungen, Wertpapiere und liquide Mittel.

5 Würdigung und Fazit: Fasst die notwendigen Umstellungsmaßnahmen im Umlaufvermögen zusammen, beleuchtet den Zeit- und Kostenaufwand für Unternehmen und zieht ein abschließendes Fazit zur Entwicklung der Rechnungslegung.

Schlüsselwörter

HGB, IAS, IFRS, Umlaufvermögen, Rechnungslegung, Umstellungsprozess, Vorräte, Forderungen, Wertpapiere, Bewertungsmethoden, Anschaffungskosten, Herstellungskosten, Niederstwertprinzip, Finanzinstrumente, Bilanzierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die notwendigen Anpassungen im Bereich des Umlaufvermögens, die deutsche Unternehmen bei einer Umstellung ihrer Rechnungslegung vom Handelsgesetzbuch (HGB) auf internationale Standards (IAS/IFRS) vornehmen müssen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentral sind der Vergleich der deutschen und internationalen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften sowie die Identifikation konkreter Umstellungsmaßnahmen für die Bilanzposten Vorräte, Forderungen, Wertpapiere und liquide Mittel.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, dem Leser die Thematik des Wechsels der Rechnungslegung näherzubringen, wobei ein besonderes Augenmerk auf dem unterschiedlichen Ansatz und der Bewertung von Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens liegt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine rechtsvergleichende und analysierende Methode, indem sie die gesetzlichen Normen des HGB den Richtlinien des IASB gegenüberstellt, um spezifische Änderungen und Anpassungsnotwendigkeiten herauszuarbeiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil analysiert schrittweise die verschiedenen Bilanzposten des Umlaufvermögens, indem er jeweils die HGB-Regelungen darstellt, diese den entsprechenden IAS/IFRS-Regelungen gegenüberstellt und daraus resultierende Umstellungsnotwendigkeiten herleitet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie HGB, IAS, IFRS, Umlaufvermögen, Rechnungslegung, Bewertungsmethoden, Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie Finanzinstrumente.

Wie unterscheidet sich die Bewertung von Vorräten bei HGB und IAS/IFRS?

Während das HGB zahlreiche Wahlrechte und eine Betonung auf Vorsicht (Niederstwertprinzip) aufweist, sind die IAS/IFRS restriktiver. Ein wesentlicher Unterschied ist, dass die IAS/IFRS bei Verbrauchswertverfahren nur das FiFo-Verfahren erlauben, während das HGB auch andere Verfahren wie LIFO oder HiFo zulässt.

Welche Faktoren beeinflussen den Zeit- und Kostenaufwand einer Umstellung?

Der Aufwand wird primär durch Personalkosten (den größten Faktor), EDV-Umstellungen und Kosten für externe Dienstleister bestimmt. Die Arbeit betont, dass eine sorgfältige Planung essenziell ist, um unnötige Mehrkosten zu vermeiden.

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Details

Title
Notwendige Anpassungen im Umlaufvermögen
College
University of Wuppertal  (Rechnungswesen und Wirtschaftsprüfung)
Grade
1,0
Author
Carsten Dombrowsky (Author)
Publication Year
2005
Pages
41
Catalog Number
V43606
ISBN (eBook)
9783638413640
Language
German
Tags
Notwendige Anpassungen Umlaufvermögen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Carsten Dombrowsky (Author), 2005, Notwendige Anpassungen im Umlaufvermögen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/43606
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