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Personalmanagement als Führungsinstrument zur Verbesserung des Leistungspotentials von Mitarbeitern

Title: Personalmanagement als Führungsinstrument zur Verbesserung des Leistungspotentials von Mitarbeitern

Diploma Thesis , 2005 , 44 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Diana Wirsing (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Personalmanagement wird in den meisten Unternehmen auch heute noch als Verwaltungsarbeit und nicht als strategischer Erfolgsfaktor gesehen. Dabei gilt die Personalführung unter den Führungspraktikern als die wichtigste Funktion des Personalmanagements und ist der entscheidende Wettbewerbsfaktor unserer Zeit. Erfolgreiche Führung wirkt sich positiv auf das ganze Unternehmen aus und Vorgesetzte werden auf Dauer nur erfolgreich führen, wenn ihre Führung auf fachlichem Können und der Kooperation mit den Mitarbeitern beruht.

"Personalführung ist die Optimierung des Verhältnisses zwischen Führungskraft und Mitarbeiter im Hinblick auf eine weitgehende Integration von Unternehmens- und Individualzielen."

Zu den entscheidenden Faktoren, die das Leistungspotential von Mitarbeitern beeinflussen, gehören die Arbeitsmotivation und die damit unmittelbar verbundene Arbeitszufriedenheit. Arbeitszufriedenheit und Arbeitsmotivation der Mitarbeiter werden zum größten Teil durch den Vorgesetzten beeinflusst. Die Führung, Motivation und daraus resultierende Verbesserung des Leistungspotentials der Mitarbeiter ist Gegenstand dieser Diplomarbeit. Hierzu bedarf es einer intensiven Auseinandersetzung mit den Grundlagen der Personalführung.

Auf Mitarbeiter einzugehen, ihre Handlungen, ihr Verhalten und ihre Motivationen zu verstehen: Das ist die Grundlage, um Mitarbeiter motivieren, führen und an sich binden zu können.

Ziel dieser Arbeit ist die Darstellung gezielter Maßnahmen im Personalmanagement, die für eine Verbesserung des Leistungspotentials von Mitarbeitern dienlich sind. Die Mitarbeiterführung, deren Aufgabe darin besteht, die Leistungspotentiale der Mitarbeiter auf eine Erfüllung der gemeinsamen Unternehmensziele zu lenken, ist einer ständigen Bewertung und Verbesserung zu unterziehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen

2.1. Führungsdefinitionen

2.2. Effizienz der Führung

2.3. Menschenbilder der Führung

2.3.1. Theorien X und Y von McGregor

2.3.2. Die vier Grundtypen von Schein

2.3.3. Managertypen von Maccoby

3. Personalführungssysteme

3.1. Führungsstile

3.1.1. autoritärer Führungsstil

3.1.2. kooperativer Führungsstil

3.1.3. charismatischer Führungsstil

3.1.4. bürokratischer Führungsstil

3.1.5. autokratischer Führungsstil

3.1.6. laissez-faire-Führungsstil

3.1.7. patriarchalischer Führungsstil

3.2. Führungsverhaltenstheorien

3.2.1. Das Führungsstilkontinuum nach Tannenbaum/Schmidt

3.2.2. Das Entscheidungsmodell der Führung nach Vroom/Yetton

3.2.3. Das Verhaltensgitter nach Blake/Mouton

3.2.4. Das Reifegrad-Modell der Führung nach Hersey/Blanchard

3.2.5. Das Kontingenzmodell nach Fiedler

3.3. Führungstechniken/Management-by-Prinzipien

3.3.1. Management by Exception

3.3.2. Management by Delegation

3.3.3. Management by Objectives

3.3.4. Management by Motivation

4. Mitarbeitermotivation

4.1. Motivation versus Motivierung

4.2. Unternehmenserfolg und Mitarbeitermotivation

4.3. Inhaltstheorien der Motivation

4.3.1. Bedürfnispyramide nach Maslow

4.3.2. ERG-Theorie der Motivation von Alderfer

4.3.3. Theorie der gelernten Bedürfnisse von McClelland

4.3.4. Die Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg

4.4. Prozesstheorien der Motivation

4.4.1. Die Valenz-Instrumentalitäts-Erwartungs-Theorie nach Vroom

4.4.2. Die Motivationstheorie von Porter und Lawler

4.4.3. Die Gleichheitstheorie von Adams

Erkenntnisse/Zukunftsaussichten

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht das Personalmanagement als Führungsinstrument zur Steigerung des Leistungspotentials von Mitarbeitern. Das Ziel besteht darin, durch eine theoretische Auseinandersetzung mit Führungsstilen, Managementtechniken und Motivationstheorien aufzuzeigen, wie Führungskräfte das Leistungsvermögen und die Arbeitsmotivation gezielt beeinflussen können, um gemeinsame Unternehmensziele zu erreichen.

  • Grundlagen der Personalführung und verschiedene Menschenbilder.
  • Analyse und Bewertung unterschiedlicher Führungsstile und Verhaltenstheorien.
  • Einsatz von Führungstechniken wie Management-by-Prinzipien.
  • Untersuchung von Inhaltstheorien und Prozesstheorien der Mitarbeitermotivation.
  • Zusammenhang zwischen motivierten Mitarbeitern und Unternehmenserfolg.

Auszug aus dem Buch

3.1.6. Laissez-Faire-Führungsstil

Kennzeichnend für den Laissez-Faire-Führungsstil ist, dass der Vorgesetzte keine Anweisungen gibt, nur auf Anfrage die gewünschten Informationen vermittelt und auf eine zielgerichtete Verhaltensbeeinflussung verzichtet. Die Mitarbeiter werden als isolierte Individuen betrachtet, werden durch Freiheit motiviert und bestimmen ihre Ziele, Entscheidungen, Kontrolle, Interaktionsbeziehung und Arbeitsorganisation selbst.

Der Laissez-Faire-Führungsstil enthält jedoch einen Widerspruch in sich. Da der Vorgesetzte auf eine zielgerichtete Verhaltensbeeinflussung verzichtet, beschreibt er ein Führungsverhalten der "Nicht-Führung", das u.a. auch als Führungsunsicherheit auftreten kann. Der Hauptvorteil dieses Stils ist der höchste Freiheitsgrad der Mitarbeiter. In der Praxis haben sich jedoch viele Nachteile gezeigt.

Diese Nachteile sind u.a. die Gefahr eines Mangels an Disziplin, der Unordnung und des Durcheinanders. Der Vorgesetzte nimmt seine Verantwortung nicht wahr, seine Sachkenntnisse werden zu wenig genutzt. Mitarbeiter werden überfordert und zeigen mangelhafte Leistung. Unreife Mitarbeiter nutzen diese Situation aus.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beschreibt die Bedeutung des Personalmanagements als strategischen Erfolgsfaktor und definiert das Ziel der Arbeit, Maßnahmen zur Verbesserung des Leistungspotentials der Mitarbeiter darzustellen.

2. Grundlagen: Hier werden zentrale Führungsdefinitionen, die Effizienz der Führung sowie verschiedene Menschenbilder, die das Verhalten von Führungskräften beeinflussen, erläutert.

3. Personalführungssysteme: Das Kapitel behandelt verschiedene Führungsstile, theoretische Modelle zur Erklärung von Führungsverhalten und klassische Management-by-Prinzipien zur praktischen Führung von Mitarbeitern.

4. Mitarbeitermotivation: Dieses Kapitel widmet sich der Unterscheidung von Motivation und Motivierung sowie der Darstellung verschiedener Motivationsinhalts- und Prozesstheorien, die das menschliche Leistungsverhalten erklären.

Erkenntnisse/Zukunftsaussichten: Abschließend werden die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst, wobei betont wird, dass es keinen universell optimalen Führungsstil gibt und Motivation ein komplexer, prozessabhängiger Vorgang ist.

Schlüsselwörter

Personalführung, Personalmanagement, Führungsinstrument, Mitarbeitermotivation, Führungsstil, Unternehmenserfolg, Leistungspotential, Motivationsmodell, Führungskraft, Management-by-Prinzipien, Arbeitszufriedenheit, Bedürfnispyramide, Führungstheorie, Prozesstheorie, Unternehmenskultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die verschiedenen Facetten der Personalführung als Instrument, um die Leistung und Motivation von Mitarbeitern in Unternehmen nachhaltig zu verbessern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder umfassen Führungsdefinitionen, die Wirkung verschiedener Führungsstile, die Anwendung moderner Führungstechniken und tiefgehende Analysen der menschlichen Motivation.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist die Darstellung gezielter Maßnahmen und Modelle, die Führungskräften helfen sollen, das Leistungspotential ihrer Mitarbeiter zu identifizieren, zu fördern und an die Unternehmensziele zu binden.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse klassischer und moderner Führungstheorien sowie verschiedener Motivationsmodelle aus dem betriebswirtschaftlichen Bereich.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung von Personalführungssystemen (inkl. Stile und Theorien) und eine ausführliche Auseinandersetzung mit Inhaltstheorien (z.B. Maslow, Herzberg) und Prozesstheorien (z.B. Vroom) der Motivation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Schlüsselbegriffe sind Personalführung, Mitarbeitermotivation, Führungsstile, Leistungspotential, Unternehmenserfolg und Management-by-Prinzipien.

Welchen Stellenwert nimmt die Theorie von McGregor in der Arbeit ein?

Die Theorien X und Y bilden ein fundamentales Menschenbild, das in der Arbeit als Basis dient, um die Unterschiede zwischen autoritären und kooperativen Führungsansätzen zu erklären.

Warum spielt das Cafeteria-System in der Arbeit eine Rolle?

Es wird als Beispiel in der Gleichheitstheorie von Adams angeführt, um zu verdeutlichen, wie durch Wahlmöglichkeiten bei Sozialleistungen das Gerechtigkeitsempfinden und die Motivation gesteigert werden können.

Welcher Führungsstil wird laut Autorin den heutigen Anforderungen am ehesten gerecht?

In Bezug auf die Untersuchungen von Maccoby wird der "Spielmacher" als Managementtyp hervorgehoben, der den Herausforderungen der modernen Arbeitswelt am ehesten gewachsen ist.

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Details

Title
Personalmanagement als Führungsinstrument zur Verbesserung des Leistungspotentials von Mitarbeitern
College
Administrative and Economic Academy Essen
Grade
2,0
Author
Diana Wirsing (Author)
Publication Year
2005
Pages
44
Catalog Number
V43633
ISBN (eBook)
9783638413886
ISBN (Book)
9783638707107
Language
German
Tags
Personalmanagement Führungsinstrument Verbesserung Leistungspotentials Mitarbeitern Thema Personalmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diana Wirsing (Author), 2005, Personalmanagement als Führungsinstrument zur Verbesserung des Leistungspotentials von Mitarbeitern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/43633
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