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Virtuelle Währungen. Erscheinungsformen, Chancen, Risiken

Titel: Virtuelle Währungen. Erscheinungsformen, Chancen, Risiken

Bachelorarbeit , 2014 , 67 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Martin Bliss (Autor:in)

BWL - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Geld ist das Fundament jeder Wirtschafts- und Handelsgesellschaft. In seiner Geschichte durchlebte es eine fortlaufende Entwicklung. Mit jeder neuen Stufe wurde dabei ein effektiveres Wirtschaften in einer arbeitsteiligen Gesellschaft ermöglicht.
Heute leben wir im Informationszeitalter. Das Internet ermöglicht es, Informationen innerhalb von Sekunden über den ganzen Globus zu senden und ermöglicht somit eine völlig neue Form der Arbeitsteilung. Die heute am häufigsten genutzte Form des Geldes, das Buchgeld, kann mit dieser Entwicklung nicht Schritt halten: Weltweite Transaktionen benötigen mehrere Tage und kosten hohe Gebühren.
Mit den kryptographischen Währungen, einer völlig neuartigen Form des Geldes, ist es möglich, weltweit kostengünstige und schnelle Transaktionen zu tätigen. Eine breite Akzeptanz dieser Währungen könnte zu einer noch nie da gewesenen Effektivität der Arbeitsteilung führen. Diese wird in einer sich zunehmend vernetzenden und globalisierenden Welt kontinuierlich wichtiger. Um diese Vorteile nutzen zu können, ist es wichtig, sich einen Überblick über kryptographische Währungen und deren Chancen und Risiken zu verschaffen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen der Geldtheorie und der virtuellen Währungen

2.1 Funktionen, Erscheinungsformen und Eigenschaften des Geldes

2.1.1 Funktionen

2.1.2 Formen und Eigenschaften

2.2 Historische Entwicklung des Geldes

2.2.1 Vom Tauschhandel über frühe Währungsformen zum Münzzeitalter

2.2.2 Papiergeld: Vom Goldstandard zum Fiatgeld

2.2.3 Buchgeld und Giralgeldschöpfung

2.3 Virtuelle Währungen

2.3.1 Klassifizierung der Erscheinungsformen

2.3.2 Abgrenzung zu elektronischem Geld

3. Kryptographische Währungen

3.1 Bitcoin

3.1.1 Eigenschaften und Funktionsweise

3.1.2 Technik

3.2 Alternative kryptographische Währungen

3.2.1 Modifikationen von Bitcoin

3.2.2 NxT

3.3 Einordnung von kryptographischen Währungen

3.3.1 Ökonomische Betrachtung

3.3.2 Rechtliche Betrachtung

4. Risiken und Chancen kryptographischer Währungen

4.1 Spekulations- und Investitionsmöglichkeiten

4.1.1 Spekulation

4.1.2 Investition in Mining-Hardware

4.1.3 Investition in Bitcoin-Startups

4.2 Risiken und Kritik

4.2.1 Deflationsrisiko

4.2.2 Kriminelle Energien

4.3 Chancen und Potentiale

4.3.1 Dezentralität

4.3.2 Transaktionsgeschwindigkeit und -gebühren

4.3.3 Verbreitung als Zahlungsmittel

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Potenzial kryptographischer Währungen als moderne Zahlungsmittel in einer globalisierten Gesellschaft. Dabei wird analysiert, wie diese Währungen funktionieren, welche ökonomischen und rechtlichen Rahmenbedingungen sie in Deutschland prägen und welche Chancen sowie Risiken – insbesondere im Hinblick auf Spekulation, Kriminalität und technische Herausforderungen – mit ihrer Nutzung verbunden sind.

  • Grundlagen der Geldtheorie und Abgrenzung virtueller Währungen
  • Technische Funktionsweise von Bitcoin und alternativen Kryptowährungen
  • Analyse von Spekulations- und Investitionsmöglichkeiten im Kryptomarkt
  • Bewertung der Risiken (Deflation, Kriminalität, Sicherheit)
  • Chancen und Potenziale dezentraler Zahlungsnetzwerke

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Eigenschaften und Funktionsweise

Abbildung 4 zeigt das offizielle Bitcoin Symbol. Im Internet wird häufig das Symbol des thailändischen Baht "฿" verwendet, da dies eine gewisse Ähnlichkeit zum offiziellen Bitcoin-Symbol hat und im Unicode enthalten ist. Der Terminus Bitcoin bezieht sich auf das Währungssystem, während Bitcoins für dessen Währungseinheiten stehen.

Die gängige Abkürzung für letztere lautet BTC.

Die Währungseinheiten Bitcoins lassen sich bis zur 8. Dezimalstelle zerteilen und werden wie folgt bezeichnet: 1 Bitcoin = 1 BTC, 0,01 BTC = 1 cBTC (1 Centbitcoin oder bitcent), 0,001 BTC = 1mBTC (1 Millibitcoin oder mbit), 0,000001 BTC = 1µBTC (1 Mikrobitcoin oder µbit), 0,00000001 BTC = 1 Satoshi.

Bitcoins sind auf eine maximale Menge von 21 Millionen Einheiten begrenzt. Es gibt keine zentrale Instanz, welche die Bitcoins verteilt oder verkauft. Sie werden durch einen Prozess der "Mining" genannt wird, generiert. Hierbei wird Rechenleistung von Computern verwendet, um Transaktionen zu verarbeiten, das Netzwerk zu sichern und das System zu synchronisieren. Dabei muss ein schwieriges kryptographisches Rätsel gelöst werden, um auf diese Weise einen "Block" zu generieren. In diesem werden Transaktionen gespeichert und chronologisch an die "Blockchain" angereiht. Um diesen Sachverhalt zu verstehen, kann eine Analogie herangezogen werden: Die Blockchain kann als ein umfangreiches Buch verstanden werden, in dem alle Transaktionen dokumentiert werden. Jeder Block entspricht dabei einer neuen Seite.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Notwendigkeit für effizientere Währungssysteme im Informationszeitalter und definiert das Ziel der Arbeit, Chancen und Risiken kryptographischer Währungen zu untersuchen.

2. Grundlagen der Geldtheorie und der virtuellen Währungen: Dieses Kapitel erläutert die ökonomischen Funktionen des Geldes, seine historische Entwicklung vom Tauschhandel bis zum Fiat-Geldsystem und klassifiziert verschiedene Formen virtueller Währungen.

3. Kryptographische Währungen: Hier werden die Funktionsweise, Technik und das Ökosystem von Bitcoin sowie alternative kryptographische Währungen wie NxT detailliert analysiert und ökonomisch sowie rechtlich in Deutschland eingeordnet.

4. Risiken und Chancen kryptographischer Währungen: Dieses Kapitel beleuchtet verschiedene Spekulationsstrategien, Risiken wie das Deflationspotenzial und kriminelle Missbrauchsmöglichkeiten sowie die Chancen durch Dezentralität, Transaktionsgeschwindigkeit und Verbreitung als Zahlungsmittel.

5. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung bündelt die zentralen Erkenntnisse über die Effektivität und das Potenzial kryptographischer Währungen als Zahlungsmittel und betont die Notwendigkeit einer hohen Akzeptanz für deren weitere Verbreitung.

Schlüsselwörter

Bitcoin, Kryptographische Währungen, Blockchain, Mining, Virtuelles Geld, Fiat-Geld, Spekulation, Deflationsrisiko, Dezentralität, Peer-to-Peer, Zahlungsmittel, Anonymität, Geldwäsche, Marktkapitalisierung, Finanzmarkt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse kryptographischer Währungen, insbesondere Bitcoin, hinsichtlich ihrer Erscheinungsformen, Chancen und Risiken in einem modernen wirtschaftlichen Kontext.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Geldtheorie, die technische Architektur von Blockchain-basierten Währungen, Investitionsaspekte sowie rechtliche und sicherheitstechnische Herausforderungen.

Was ist das primäre Ziel dieser Arbeit?

Ziel ist es, die Möglichkeiten und Gefahren dieser neuartigen Währungen herauszuarbeiten, um ein Verständnis für ihr Potenzial als zukünftige Zahlungsmittel in einer global arbeitsteiligen Gesellschaft zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse der Geldtheorie, die technische Erläuterung von Mining- und Verschlüsselungsprozessen sowie eine ökonomische Betrachtung der Marktentwicklung von Kryptowährungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Funktionsweise von Bitcoin, den Vergleich mit alternativen Kryptowährungen, die Möglichkeiten zur Spekulation, sowie kritische Faktoren wie Deflationsrisiken, kriminelle Nutzung und staatliche Regulierungsfragen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Bitcoin, Blockchain, Mining, Dezentralität, Deflation, virtuelle Währungen und Anonymität charakterisiert.

Wie unterscheidet sich "Mining" bei Bitcoin von "Proof-of-Stake" bei NxT?

Während beim Bitcoin-Mining rechenintensive Arbeit zur Lösung kryptographischer Rätsel nötig ist, setzt NxT auf ein Proof-of-Stake-Verfahren, bei dem Transaktionsrechte auf Basis von gehaltenen Anteilen zugelost werden, was den Energiebedarf eliminiert.

Warum wird Bitcoin oft als "transparentestes Netzwerk" bezeichnet, obwohl er als anonym gilt?

Obwohl Benutzer keine persönlichen Daten hinterlegen müssen, sind alle Transaktionen in der Blockchain öffentlich und für jeden einsehbar, was bei einer Verknüpfung der Adresse mit einer Identität eine lückenlose Nachverfolgung ermöglicht.

Welche steuerrechtliche Einordnung gilt in Deutschland für Bitcoin?

In Deutschland werden Bitcoins als privates Geld anerkannt, wodurch der Erwerb umsatzsteuerfrei ist und Kursgewinne bei einer Haltefrist von über einem Jahr steuerfrei bleiben.

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Details

Titel
Virtuelle Währungen. Erscheinungsformen, Chancen, Risiken
Hochschule
Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau
Note
2,7
Autor
Martin Bliss (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
67
Katalognummer
V436380
ISBN (eBook)
9783668779815
ISBN (Buch)
9783668779822
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bitcoin Virtuelle Währungen Cryptowährung Crypto Krypto Kryptografische Währung Dezentral Zahlungsmittel NxT Geld Coin online
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Martin Bliss (Autor:in), 2014, Virtuelle Währungen. Erscheinungsformen, Chancen, Risiken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/436380
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Leseprobe aus  67  Seiten
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