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Lerncoaching und die Einflüsse auf die Entwicklung schulischer Leistungen

Titel: Lerncoaching und die Einflüsse auf die Entwicklung schulischer Leistungen

Einsendeaufgabe , 2017 , 14 Seiten , Note: 1

Autor:in: Anna Kuhlmann (Autor:in)

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Einsendeaufgabe beschäftigt sich mit der Thematik des Einflusses von Lerncoaching auf die Entwicklung der schulischen Leistung. Dabei werden folgende Fragestellungen behandelt: 1) Ist eine geplante, von außen intendierte Intelligenzsteigerung aus Sicht der Intelligenzforschung möglich? 2) Wo liegt der Unterschied zwischen Training im pädagogisch-psychologischen Sinne? 3) Welche unterschiedlichen Positionen zum Umgang mit Medien gibt es und wie lauten diesbezüglich die Argumente? 4) Was ist eine negative Lernstruktur?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

zu Aufgabe 1

Erziehungsstil der Eltern

zu Aufgabe 2

Ist eine geplante, von außen intendierte Intelligenzsteigerung aus Sicht der Intelligenzforschung möglich?

zu Aufgabe 3

Unterschied zwischen Training im pädagogisch-psychologischen Sinne und Kursen

zu Aufgabe 4

Unterschiedliche Positionen zum Umgang mit Medien und diesbezügliche Argumente

zu Aufgabe 5

Merkmale guten Unterrichts am Beispiel eines Infoabends

zu Aufgabe 6

Negative Lernstruktur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert anhand eines Fallbeispiels die komplexen Wechselwirkungen zwischen elterlichem Erziehungsverhalten, schulischen Anforderungen und der individuellen Persönlichkeitsentwicklung eines Kindes. Ziel ist es, Möglichkeiten des Lerncoachings aufzuzeigen, um negative Lernstrukturen aufzubrechen und eine förderliche Lernumgebung zu schaffen.

  • Analyse von Erziehungsstilen und deren Auswirkungen auf das Selbstkonzept.
  • Differenzierung zwischen allgemeiner Förderung und pädagogisch-psychologischen Trainings.
  • Evaluation von Medienkonsum und dessen Einfluss auf Kompetenzentwicklung.
  • Kriterien für effektiven Unterricht und gelungene Elternkommunikation.

Auszug aus dem Buch

Negative Lernstruktur

Es gibt eine Vielfalt von Einflussfaktoren und Wirkmechanismen, die das Lernen eines Kindes sowohl positiv als auch negativ beeinflussen und dazu führen können, dass aus diesem komplexen Wirkungsgefüge eine Art Aufwärtsspirale bzw. eine Negativspirale oder Teufelskreis entsteht. Dabei unterscheiden Betz und Breuninger drei wesentliche Faktoren: Ihnen zufolge stehen das Selbstbild des betroffenen Kindes (S) im Sinne eines mentalen Selbst- und Fähigkeitskonzeptes, seine vielfältige Umwelt (U), die sich aus Eltern, Lehrern, pädagogischen Mitarbeitern, Freunden, Klassenkameraden, Geschwistern etc. zusammensetzt, sowie die konkreten, in der Schule erbrachten Leistungen des Kindes (L) in einem reziproken Abhängigkeitsgefüge.

Das in der Einsendeaufgabe genannte Fallbeispiel von der siebenjährigen Hanna könnte ein Beispiel für eine negative Lernstruktur sein, die es im Rahmen des Lerncoachings zu erkennen und aufzubrechen gilt.

Zusammenfassung der Kapitel

zu Aufgabe 1: Untersucht den Erziehungsstil von Hannas Eltern, der durch hohen Leistungsdruck und eine Vernachlässigung der kindlichen Autonomie geprägt ist.

zu Aufgabe 2: Diskutiert die Grenzen und Möglichkeiten einer von außen gesteuerten Intelligenzsteigerung unter Berücksichtigung des kindlichen Selbstkonzepts.

zu Aufgabe 3: Definiert die notwendigen Kriterien, um eine Maßnahme als pädagogisch-psychologisches Training von allgemeinen Freizeitkursen abzugrenzen.

zu Aufgabe 4: Analysiert gegensätzliche Mediennutzungskonzepte und beleuchtet die Chancen und Risiken moderner Medien für die kindliche Entwicklung.

zu Aufgabe 5: Erläutert Qualitätsmerkmale guten Unterrichts und deren praktische Anwendung in der Elternarbeit am Beispiel eines Informationsabends.

zu Aufgabe 6: Erklärt die Entstehung von negativen Lernstrukturen und Teufelskreisen im Kontext der Interaktion zwischen Kind, Umwelt und Leistung.

Schlüsselwörter

Lerncoaching, Erziehungsstil, Selbstkonzept, Intelligenzforschung, negative Lernstruktur, Pädagogische Psychologie, Medienkompetenz, prozedurales Wissen, Leistungsdruck, Schulerfolg, Reziprokes Abhängigkeitsgefüge, Frühkindliche Förderung, Motivation, Unterrichtsqualität, Elternberatung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Lernprozessen und Einflussfaktoren auf die schulische Leistung anhand des Fallbeispiels der siebenjährigen Hanna.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den Schwerpunkten gehören Erziehungsmethoden, Intelligenzförderung, Medienkonsum, die Gestaltung von pädagogischen Trainings und die Bedeutung von Eltern-Lehrer-Interaktionen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Identifikation von negativen Lernstrukturen und die Ableitung von Coaching-Ansätzen, um die Lernmotivation und das Selbstkonzept von Kindern nachhaltig zu verbessern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine fallbasierte Analyse angewandt, die psychologische Erkenntnisse aus der Lern- und Persönlichkeitsforschung auf eine konkrete Erziehungssituation überträgt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Aufgabenstellungen, die Themen wie Erziehungsstile, Medieneinsatz, die Differenzierung zwischen Kursen und Trainings sowie die Gestaltung von Informationsveranstaltungen für Eltern analysieren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Lerncoaching, Selbstkonzept, reziprokes Abhängigkeitsgefüge, pädagogisch-psychologisches Training und Erziehungskompetenz.

Warum wird der Begriff "Helikoptereltern" im Zusammenhang mit Hanna verwendet?

Der Begriff dient zur Beschreibung eines Erziehungsstils, bei dem die Eltern durch ständige Präsenz und Leistungsdruck die Freiräume einschränken, die ein Kind für die eigene Persönlichkeitsentwicklung benötigt.

Wie unterscheiden sich Training und allgemeiner Kurs laut Text?

Ein pädagogisch-psychologisches Training erfordert eine zeitliche Begrenzung, eine strukturierte Intervention mit prozeduralem Wissensaufbau und eine klare pädagogische Zielsetzung, was in Freizeitkursen meist nicht gegeben ist.

Welche Rolle spielt das Selbstkonzept für den Schulerfolg?

Das Selbstkonzept ist ein zentraler Faktor, der die Lernmotivation und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten steuert; ein negatives Selbstkonzept kann zu Lernfrustration und Leistungsverweigerung führen.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Lerncoaching und die Einflüsse auf die Entwicklung schulischer Leistungen
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
1
Autor
Anna Kuhlmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
14
Katalognummer
V436413
ISBN (eBook)
9783668767553
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lernstörung Lerndefizit Lerncoaching Lerntherapie Lernberatung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anna Kuhlmann (Autor:in), 2017, Lerncoaching und die Einflüsse auf die Entwicklung schulischer Leistungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/436413
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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